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Bilder als Einstieg in Unterrichtsstunden. Möglichkeiten zur Ausbildung von Geschichtsbewusstsein?

Título: Bilder als Einstieg in Unterrichtsstunden. Möglichkeiten zur Ausbildung von Geschichtsbewusstsein?

Trabajo , 2012 , 20 Páginas , Calificación: 2,3

Autor:in: André Stepanek (Autor)

Didáctica - Historia
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Bilder sind in allen Bereichen des Lebens anzutreffen und allgegenwärtig. Begriffe wie "Massenmedium" oder "Bilderflut" spiegeln die Wahrnehmung der Gesellschaft von Bildern wieder.
Bilder wirken in der Regel in rascher Folge auf die Menschen ein und sind dementsprechend nur kurz zu betrachten. Eine Konzentration auf das Bild, beziehungsweise die Bilder, kann so nicht erfolgen. Dies birgt die Gefahr, dass alle Bilder nur sehr kurz betrachtet werden und eine längere Konzentration und kritische Auseinandersetzung nicht erfolgt, selbst wenn das Bild länger betrachtet werden kann.
In der Geschichtsdidaktik gibt es Tendenzen, die versuchen auf diese Entwicklung zu reagieren. Dennoch wird die Verwendung und Bewertung von Bildern in der Geschichtsdidaktik ambivalent betrachtet.
Diese Arbeit versucht den Einsatz von Bildern im Geschichtsunterricht, genauer gesagt den Einsatz zum Einstieg in eine Unterrichtsstunde oder –reihe, näher zu betrachten. In diesem Zusammenhang soll der Frage nachgegangen werden, ob sich Möglichkeiten zur Ausbildung des Geschichtsbewusstseins bieten und wenn ja welche.
Zunächst erfolgt eine allgemeine Betrachtung zur didaktischen Argumentation für den Einsatz von Bildern im Geschichtsunterricht. Daran anschließend sollen die didaktischen Möglichkeiten eines Einstiegs in Unterrichtsstunden und –reihen erläutert werden. Um einen Praxisbezug zu gewährleisten erfolgt die Analyse exemplarisch ausgewählter Schulbücher, anhand derer untersucht wird, wie diese mit dem Thema Bilder umgehen und diese für Einstiege nutzen. Auch ein kurzer Bezug zum Fachpraktikum soll genutzt werden, um Chancen und Risiken eines Einstiegs mittels eines Bildes deutlich zu machen. Ein Fazit fasst die Ergebnisse der Arbeit zusammen und gibt einen kurzen Ausblick.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Allgemeine Geschichtsdidaktische Überlegungen zu Bildern

3. Bilder als Einstiege in Unterrichtsstunden und –reihen

3.1. Möglichkeiten des Einstiegs

3.2. Unterrichtsprinzipien und ihre Auswirkung auf die Verwendung von Bildquellen

3.3. Exemplarische Betrachtung des Bildeinsatzes in Schulbüchern

4. Bezug zum Fachpraktikum

5. Fazit

6. Literaturverzeichnis

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht den didaktischen Nutzen von Bildquellen als Einstiegsmethode im Geschichtsunterricht. Dabei wird insbesondere der Frage nachgegangen, inwiefern der Einsatz von Bildern zur Ausbildung eines reflektierten Geschichtsbewusstseins bei Schülern beitragen kann und welche methodischen Herausforderungen sich dabei ergeben.

  • Didaktische Funktion von Unterrichtseinstiegen
  • Kritische Bildwahrnehmung und Interpretationskompetenz
  • Anwendung der geschichtsdidaktischen Unterrichtsprinzipien
  • Vergleichende Analyse von Schulbuchkonzepten
  • Empirische Erkenntnisse zur Schülerwahrnehmung von Bildquellen

Auszug aus dem Buch

3.1. Möglichkeiten des Einstiegs

Welche didaktische Funktion erfüllen Unterrichtseinstiege? Sie sollen, wie der Name schon sagt, in die Stunde einleiten und dabei die Neugier der Schüler am Thema wecken, sie motivieren, eine Fragestellung aufwerfen und die zentralen Aspekte eines Themas darbieten. Es ließen sich durchaus weitere Aspekte finden, die für den didaktischen Nutzen von Unterrichtseinstiegen sprechen, aber die bereits genannten Punkte zeigen, dass es sich bei den Unterrichtseinstiegen um einen nicht zu vernachlässigenden Teil der Unterrichtsplanung handelt. Ein gelungener Einstieg entscheidet in der Regel über das Gelingen einer einzelnen Unterrichtsstunde oder –reihe.

Die Möglichkeiten für einen Unterrichtseinstieg sind vielfältig. Bilder sind eine dieser Möglichkeiten. In Anbetracht der Tatsache, dass der Kernlehrplan eine Förderung der Methodenkompetenz beabsichtigt, bietet sich die Möglichkeit mit Bildern einen Teil dazu beizutragen und in diesem Zusammenhang einen allgemeinen Beitrag zur Ausbildung von Geschichtsbewusstsein zu liefern an. Durch Interpretation von Bildquellen wird die Bildkompetenz der Schüler gefördert. Dabei sind Bildbearbeitung und Bildinterpretation zu unterscheiden. Wird die Unterrichtsstunde begonnen, indem den Schülern eine Bildquelle gegeben wird, die diese mit Sprechblasen zu ergänzen haben, so ist dies zwar eine Bildbearbeitung, aber es handelt sich dabei um keine Bildinterpretation. Die Kompetenz zur Interpretation von Bildquellen kann so nicht erweitert werden. Doch Bilder bergen ein weit größeres Risiko, das bei der Unterrichtsplanung beachtet werden sollte.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Arbeit führt in die Allgegenwart von Bildern ein und stellt die zentrale Fragestellung nach der Eignung von Bildern als Einstieg zur Förderung des Geschichtsbewusstseins vor.

2. Allgemeine Geschichtsdidaktische Überlegungen zu Bildern: Dieses Kapitel erörtert die wissenschaftliche Einordnung von Bildquellen und betont die Notwendigkeit, Bilder als Konstruktionen zu begreifen, deren Interpretation gezielt geschult werden muss.

3. Bilder als Einstiege in Unterrichtsstunden und –reihen: Hier werden die didaktischen Funktionen, die methodischen Voraussetzungen sowie die Auswirkungen der Unterrichtsprinzipien auf den Bildeinsatz detailliert beleuchtet und anhand von Schulbuchbeispielen praktisch analysiert.

4. Bezug zum Fachpraktikum: Basierend auf einer eigenen Unterrichtserfahrung wird reflektiert, wie Schüler Bildquellen wahrnehmen und welche Fehlinterpretationen trotz einfacher Aufgabenstellungen auftreten können.

5. Fazit: Das Fazit bestätigt den Wert von Bildquellen für den Unterricht, mahnt jedoch an, bei der Auswahl und Bewertung kritisch die tatsächlichen Kompetenzvoraussetzungen der Schüler zu berücksichtigen.

6. Literaturverzeichnis: Auflistung der verwendeten Monographien, Aufsätze und Internetquellen zur fachdidaktischen Fundierung.

Schlüsselwörter

Geschichtsdidaktik, Geschichtsbewusstsein, Bildquellen, Unterrichtseinstieg, Methodenkompetenz, Bildinterpretation, Bildwahrnehmung, Schüler, Unterrichtsprinzipien, Schulbücher, Handlungsorientierung, Multiperspektivität.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, ob und wie Bildquellen als Einstieg in Geschichtsstunden genutzt werden können, um ein reflektiertes Geschichtsbewusstsein bei Schülern zu fördern.

Welches ist das zentrale Themenfeld?

Im Zentrum steht die fachdidaktische Analyse der Rolle von Bildern im Geschichtsunterricht, insbesondere im Kontext von Unterrichtseinstiegen und dem Umgang mit Bildquellen.

Was ist die primäre Forschungsfrage?

Die Arbeit geht der Frage nach, ob sich aus dem Einsatz von Bildern als Einstieg Möglichkeiten zur Ausbildung von Geschichtsbewusstsein ergeben und wie diese methodisch umgesetzt werden können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit kombiniert eine theoretische Aufarbeitung geschichtsdidaktischer Prinzipien mit einer exemplarischen Analyse aktueller Schulbücher sowie einer reflektierten Auswertung eigener Erfahrungen aus einem Fachpraktikum.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil erörtert die didaktischen Grundlagen der Bildarbeit, prüft wie Unterrichtsprinzipien wie Multiperspektivität oder Gegenwartsbezug durch Bilder adressiert werden und untersucht kritisch die Darstellung in Schulbüchern.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den wichtigsten Begriffen zählen Geschichtsdidaktik, Geschichtsbewusstsein, Bildinterpretation, Methodenkompetenz und Unterrichtseinstieg.

Welche Rolle spielt die empirische Untersuchung von Markus Bernhardt?

Bernhardts Untersuchung verdeutlicht, dass Schüler Bilder häufig oberflächlich betrachten und ohne methodische Anleitung bei der Interpretation auf Schwierigkeiten stoßen, was bei der Unterrichtsplanung unbedingt beachtet werden muss.

Warum wird im Fachpraktikum-Beispiel ein Fehler bei der Bildinterpretation erwähnt?

Das Beispiel zeigt, dass Schüler Details in historischen Quellen oft falsch einordnen (z.B. eine Pickelhaube als Zipfelmütze), was unterstreicht, dass eine einfache Bildbeschreibung eine unterschätzte Hürde darstellt.

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Detalles

Título
Bilder als Einstieg in Unterrichtsstunden. Möglichkeiten zur Ausbildung von Geschichtsbewusstsein?
Universidad
University of Cologne  (Historisches Institut)
Curso
Historisches Lernen mit Bildern
Calificación
2,3
Autor
André Stepanek (Autor)
Año de publicación
2012
Páginas
20
No. de catálogo
V264104
ISBN (Ebook)
9783656534822
ISBN (Libro)
9783656538912
Idioma
Alemán
Etiqueta
bilder einstieg unterrichtsstunden möglichkeiten ausbildung geschichtsbewusstsein
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
André Stepanek (Autor), 2012, Bilder als Einstieg in Unterrichtsstunden. Möglichkeiten zur Ausbildung von Geschichtsbewusstsein?, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/264104
Leer eBook
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