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Inwertsetzung von Bodendenkmälern

Titre: Inwertsetzung von Bodendenkmälern

Essai , 2013 , 13 Pages , Note: 1,3

Autor:in: Lisa Kruse (Auteur)

Archéologie
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Ein Essay über die Bedeutung und unterschiedliche Inwertsetzung von Bodendenkmälern im Laufe des letzten Jahrhunderts, dargestellt an einigen Beispielen.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Die Inwertsetzung des Bodendenkmals

2.1. Historische Rekonstruktionen

2.2. Ideologische Einflussnahmen im 20. Jahrhundert

2.3. Moderne Konzepte von Schutzbau und Didaktik

2.4. Regionale Netzwerke und touristische Erschließung

3. Stellenwert und Pflege von Bodendenkmälern

3.1. Umgang mit Denkmälern geringer touristischer Relevanz

3.2. Ehrenamtliches Engagement

3.3. Symbolische Identitätsstiftung durch Denkmäler

4. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht den Wandel der „Inwertsetzung“ von Bodendenkmälern, definiert als deren wirtschaftliche und touristische Nutzbarmachung, und analysiert, wie sich Zielsetzungen und Methoden von der romantischen Rekonstruktion bis hin zu heutigen Schutzbau- und Vermittlungskonzepten entwickelt haben.

  • Entwicklung der Inwertsetzungsstrategien von der Kaiserzeit bis heute.
  • Einfluss politischer Ideologien auf die archäologische Interpretation und Präsentation.
  • Moderne archäologische Vermittlung durch Schutzbauten und touristische Netzwerke.
  • Kontrast zwischen touristisch erschlossenen Denkmälern und solchen im lokalen oder ungeschützten Kontext.
  • Die Rolle des Ehrenamts und lokaler Identität (z. B. in Gemeindewappen).

Auszug aus dem Buch

Die Inwertsetzung von Bodendenkmälern

Die Inwertsetzung eines Bodendenkmals bezeichnet dessen „Kommerzialisierung“, also wirtschaftliche Nutzbarmachung, wenn es vorher nicht oder kaum in dieser Weise genutzt wurde. Voraussetzung hierfür ist der vorherige oder gleichzeitige Aufbau einer Infrastruktur. Je intensiver solche Inwertsetzungsmaßnahmen durchgeführt werden, desto wirtschaftlich attraktiver soll das Bodendenkmal gemacht werden um dadurch Bestandteil des Kulturtourismus werden zu können. Zur Finanzierung dieses Vorganges bilden sich meistens nach Abschluss der wichtigsten wissenschaftlichen Arbeiten an einem Bodendenkmal Stiftungen und Vereine, die sich um den Erhalt und um die Finanzen kümmern, in dem sie private oder institutionelle Spender suchen.

Außerdem gibt es diesbezüglich verschiedene Träger auf politischer Ebene wie beispielswese die EU, die durch Förderprojekte finanzielle Unterstützung bietet. Eines davon ist das sog. LEADER-Projekt, zu Deutsch: die Verbindung zwischen Aktionen zur Entwicklung der ländlichen Wirtschaft. Des Weiteren gibt es nationale Programme oder solche, die sich auf ein einzelnes Bundesland beziehen. Auch die unteren Ebenen wie der Landkreis und die Gemeinde, sowie größere Konzerne, Banken oder die Kirche können sich als finanzielle Träger von Bodendenkmalen verantwortlich zeigen.

Dass sich die Methoden und Zielsetzungen der Inwertsetzung von Bodendenkmälern im Laufe der Zeit verändert haben und welche verschiedenen Arten es heute gibt, soll im Folgenden an verschiedenen Beispielen erläutert werden.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Definition des Begriffs der Inwertsetzung und Erläuterung der ökonomischen Notwendigkeiten sowie Akteure für die touristische Erschließung.

2. Die Inwertsetzung des Bodendenkmals: Analyse historischer Rekonstruktionsbeispiele wie der Hohkönigsburg und der Saalburg, kontroverser ideologischer Überformungen sowie moderner Schutzbau-Projekte.

3. Stellenwert und Pflege von Bodendenkmälern: Untersuchung der Diskrepanz zwischen museal aufbereiteten Objekten und vernachlässigten Kleindenkmälern sowie Würdigung ehrenamtlicher Arbeit und symbolischer Einbettung in die Region.

4. Fazit: Zusammenfassende Einschätzung, dass eine umfassende Inwertsetzung meist an eine ökonomische Verwertbarkeit gebunden bleibt, während weniger „lukrative“ Denkmäler oft nur rudimentäre Kennzeichnungen erhalten.

Schlüsselwörter

Inwertsetzung, Bodendenkmal, Archäologie, Kulturtourismus, Rekonstruktion, Schutzbau, Denkmalpflege, Öffentlichkeitsarbeit, Vermittlung, Bodenfunde, Förderprojekte, Ehrenamt, Lokalgeschichte, Archäologischer Park, Denkmalvermittlung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Transformation von archäologischen Bodendenkmälern in touristisch und wirtschaftlich nutzbare Orte, einem Prozess, den die Autorin als „Inwertsetzung“ bezeichnet.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Die Untersuchung umfasst die Historie der Denkmalrekonstruktion, moderne Schutzkonzepte, die Rolle von Fördermitteln und das Engagement zivilgesellschaftlicher Akteure beim Erhalt archäologischer Anlagen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, die unterschiedlichen Strategien und Zielsetzungen der touristischen Aufbereitung von Bodendenkmälern aufzuzeigen und dabei den Wandel im Umgang mit dem kulturellen Erbe im 20. und 21. Jahrhundert zu beleuchten.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine fallstudienbasierte Analyse, bei der verschiedene Bodendenkmäler und deren Inwertsetzungsgeschichte beispielhaft gegenübergestellt werden.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Untersuchung von Rekonstruktionsbeispielen (z. B. Saalburg, Hohkönigsburg), die ideologische Zweckforschung im Nationalsozialismus und aktuelle archäologische Park- und Schutzbauten.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Untersuchung?

Kernbegriffe sind Inwertsetzung, Bodendenkmal, Denkmalpflege, Kulturtourismus und die Didaktik der Vermittlung archäologischer Stätten.

Wie unterscheidet sich die heutige Inwertsetzung von früheren Ansätzen?

Während früher die vollständige Rekonstruktion (z. B. zur Zeit der Romantik) im Vordergrund stand, liegt heute der Fokus vermehrt auf dem Schutz des Bestandes, didaktischer Wissensvermittlung und der wirtschaftlichen Einbindung in regionale Infrastrukturen.

Gibt es auch Denkmäler, die nicht „inwertgesetzt“ werden?

Ja, viele Bodendenkmäler, die touristisch weniger attraktiv sind, werden lediglich durch einfache Schilder gekennzeichnet oder bleiben völlig unbeschildert, was laut Arbeit keine Inwertsetzung im definierten Sinne darstellt.

Welche Bedeutung kommt dem Ehrenamt zu?

Freiwillige und ehrenamtlich Tätige sind laut der Arbeit essenziell für die Überwachung des Zustands von Denkmälern und die lokale Öffentlichkeitsarbeit, da die professionelle Denkmalpflege dies oft nicht vollumfänglich leisten kann.

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Résumé des informations

Titre
Inwertsetzung von Bodendenkmälern
Université
Christian-Albrechts-University of Kiel  (Professur für Ur- und Frühgeschichte)
Note
1,3
Auteur
Lisa Kruse (Auteur)
Année de publication
2013
Pages
13
N° de catalogue
V264121
ISBN (ebook)
9783656532576
ISBN (Livre)
9783656535881
Langue
allemand
mots-clé
inwertsetzung bodendenkmälern
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Lisa Kruse (Auteur), 2013, Inwertsetzung von Bodendenkmälern, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/264121
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