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Johann Wolfgang von Goethe: "Dauer im Wechsel". Eine Interpretation

Erkenntnisweg des lyrischen Ichs, eigener Erkenntnisweg, Erkenntnisweg wissenschaftlicher Hermeneutik - gibt es Parallelen?

Titre: Johann Wolfgang von Goethe: "Dauer im Wechsel". Eine Interpretation

Dossier / Travail , 2013 , 15 Pages , Note: 1,3

Autor:in: Tanja Schill (Auteur)

Philologie Allemande - Littérature Allemande Moderne
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Résumé Extrait Résumé des informations

Was bedeutet die ´Dauer´ und was der ´Wechsel´ für unser Leben?
In welchem Verhältnis stehen beide Phänomene zueinander?
Warum ist der Mensch so oft in Hetze?
Gibt es denn überhaupt einen Platz für das Beständige oder wird unser Dasein alleine von der Veränderung regiert?
Das Gedicht "Dauer im Wechsel" von Johann Wolfgang von Goethe ist ein brillantes Werkzeug dafür, diese - so wichtigen - Grundkomponenten unseres Daseins untersuchen zu können, sich mit ihnen auseinander zu setzen und sich ihnen auf diese Art und Weise anzunähern.
Wer sich für den Lauf der Dinge und all die wunderbaren Bestandteile des Lebens interessiert, der sollte Goethes Gedicht lesen, verinnerlichen - und lieben lernen -- es ist eine Perfektion in sich!
Jedoch erst mit einer detallierten Interpretation und einigen selbstständigen Überlegungen versteht man das Gedicht - oder versucht es zu vestehen -- die Gedanken des Autors werden uns natürlich immer verborgen bleiben.
Es ist an uns, das Gedicht auf unsere Art und Weise verstehen zu lernen und in die Welt zu tragen! Ich habe diesen Schritt gewagt.
Meine Interpretation soll lediglich dazu dienen, sich selbst intensiv mit dem Gedicht auseinander zu setzen und meine Beobachtungen auszubauen, zu hinterfragen oder gar zu widerlegen.
Haben Sie Mut, sich von diesem Gedicht mitreißen zu lassen!
In diesem Sinne: gute Reise!

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Metrische Umschrift, Kadenz- und Reimschema des Gedichtes

2. Interpretation des Gedichtes

3. ANHANG: Einbezug der Hermeneutik

3a) Vergleich des Erkenntnisweges im Gedicht mit dem der wissenschaftlichen Hermeneutik

3b) Vergleich des eigenen Vorgehens mit dem Erkenntnisweg wissenschaftlicher Hermeneutik

4. Primär- und Sekundärliteratur

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Hausarbeit widmet sich einer eingehenden Analyse des Gedichts „Dauer im Wechsel“ von Johann Wolfgang von Goethe. Ziel der Arbeit ist es, die dialektische Spannung zwischen Vergänglichkeit und Beständigkeit auf inhaltlicher sowie sprachlicher Ebene zu ergründen und dabei den Erkenntnisprozess des lyrischen Ichs im Kontext hermeneutischer Prinzipien zu reflektieren.

  • Strukturelle und metrische Analyse des Gedichts
  • Interpretation der thematischen Entwicklung vom Vergänglichen zum Unvergänglichen
  • Untersuchung der sprachlichen Gestaltungsmittel wie Enjambements und Rhythmik
  • Vergleich des lyrischen Erkenntniswegs mit der wissenschaftlichen Hermeneutik

Auszug aus dem Buch

2. Interpretation des Gedichtes

Die in Goethes Gedicht „Dauer im Wechsel“ dargestellten und behandelten Inhalte stellen für jedermann – so er sie denn annimmt – eine Herausforderung dar, sich mit dem Spiel zwischen der Dauer und dem Wechsel beziehungsweise mit dem Unvergänglichen und dem Vergänglichen des eigenen Daseins auseinanderzusetzen. Diesem temporalen Aspekt verleiht Goethe im vorliegenden Gedicht ganz besondere Aufmerksamkeit, was bereits in der ersten Strophe deutlich wird. Das lyrische Ich stellt hier die Vergänglichkeit des Lebens beziehungsweise das nicht festhaltbare Dasein in den Mittelpunkt. Es äußert verzweifelt und emotional den Wunsch, die Dinge auch nur „eine Stunde“ (1. Strophe, 2. Vers) festhalten zu können.

Diese Verzweiflung wird dem Leser auf sprachlicher Ebene durch eine Interjektion vermittelt. Der Wechsel wird hier mit dem der Jahreszeiten (1. Strophe) verglichen, welche einem ewig währenden Kreislauf unterlegen sind. Auch stellt er diesen Wechsel gleich dem einer Pflanze – oder allgemeiner: gleich dem der Natur innerhalb eines Jahres dar: „Diese fangen an zu reifen, und die andern keimen schon“ (2. Strophe, 3. und 4. Vers). Diesem Wechsel bedeutet es tapfer zu folgen beziehungsweise – salopp gesagt – hinterherzukommen, was das lyrische Ich mit einer an den Leser gerichteten Interjektion: „Eilig nimm dein Teil davon!“ (2. Strophe, 2. Vers) verdeutlicht. Um die Dringlichkeit des notwendig schnellen Handelns eines jeden Individuums besser ausdrücken zu können, wird diese Anweisung an den Leser mittels eines Imperativs verstärkt. Es ist wie ein ungehaltener, euphorischer – aber gut gemeinter – Befehl an den Rest der Menschheit, den Moment und das Jetzt voll auszuleben und zu genießen und sich nicht die „Früchte“ (2. Strophe, 1. Vers) des Lebens nehmen zu lassen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Metrische Umschrift, Kadenz- und Reimschema des Gedichtes: Dieses Kapitel liefert eine tabellarische Aufschlüsselung der formalen Beschaffenheit des Gedichts, inklusive Kadenzen und Reimstruktur.

2. Interpretation des Gedichtes: Das Hauptkapitel untersucht die inhaltliche sowie sprachliche Dynamik des Gedichts und arbeitet die Entwicklung des lyrischen Ichs von der Verzweiflung über die Vergänglichkeit hin zur Erkenntnis der inneren Dauer heraus.

3. ANHANG: Einbezug der Hermeneutik: Dieser Abschnitt reflektiert den Erkenntnisprozess des lyrischen Ichs sowie das methodische Vorgehen der Autorin im Lichte der hermeneutischen Lehre und des hermeneutischen Zirkels.

4. Primär- und Sekundärliteratur: Dieses Kapitel listet die für die Analyse herangezogenen Quellen auf, bestehend aus dem analysierten Gedicht sowie einem theoretischen Werk zur Geisteswissenschaft.

Schlüsselwörter

Dauer im Wechsel, Johann Wolfgang von Goethe, Lyrik, Vergänglichkeit, Unvergänglichkeit, Hermeneutik, Hermeneutischer Zirkel, Metrik, Interpretation, Lebensphilosophie, Zeitlichkeit, Sprachebene, Erkenntnisweg, Geisteswissenschaften, Literaturanalyse.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit einer detaillierten Analyse und Interpretation von Goethes Gedicht „Dauer im Wechsel“, wobei sowohl die formale als auch die inhaltliche Dimension des Werks beleuchtet werden.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Zentral sind die Dialektik von Dauer und Wechsel, die Vergänglichkeit des menschlichen Lebens und die Suche nach einem unvergänglichen Kern im Inneren des Menschen.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, nachzuweisen, wie Goethe in seinem Gedicht das Spannungsverhältnis zwischen dem vergänglichen Äußeren und der beständigen inneren Form auflöst und so eine philosophische Erkenntnis vermittelt.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine literaturwissenschaftliche Interpretation angewandt, die durch hermeneutische Ansätze, insbesondere den Vergleich des Erkenntnisweges im Gedicht mit dem hermeneutischen Zirkel, gestützt wird.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert Strophe für Strophe die Entwicklung des lyrischen Ichs, die sprachliche Gestaltung wie Enjambements sowie die Bedeutung von Naturmetaphern für das Thema der Zeit.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit ist geprägt durch Begriffe wie Vergänglichkeit, Dauer, Hermeneutik, literarische Analyse und die philosophische Auseinandersetzung mit dem Dasein.

Welche Rolle spielt das „Du“ in Goethes Gedicht laut dieser Analyse?

Das „Du“ wird ab der zweiten Strophe zentral und dient als Appell an den Leser, das Leben im Hier und Jetzt bewusst zu gestalten und zu genießen.

Warum wird im Anhang der Bezug zur Hermeneutik hergestellt?

Der Anhang verknüpft den Erkenntnisweg des lyrischen Ichs im Gedicht – das durch das „Teile und Ganze“ arbeitet – mit den wissenschaftlichen Theorien von Jürgen Habermas, um das eigene methodische Vorgehen der Autorin zu validieren.

Wie wird die formale Struktur des Gedichts interpretiert?

Die Autorin argumentiert, dass die regelmäßige metrische Struktur und das Reimschema die „Dauer“ symbolisieren, während die inhaltlichen Wendungen den „Wechsel“ thematisieren, sodass beides im Gedicht eine Einheit bildet.

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Résumé des informations

Titre
Johann Wolfgang von Goethe: "Dauer im Wechsel". Eine Interpretation
Sous-titre
Erkenntnisweg des lyrischen Ichs, eigener Erkenntnisweg, Erkenntnisweg wissenschaftlicher Hermeneutik - gibt es Parallelen?
Université
University of Tubingen
Note
1,3
Auteur
Tanja Schill (Auteur)
Année de publication
2013
Pages
15
N° de catalogue
V264247
ISBN (ebook)
9783656534099
ISBN (Livre)
9783656537649
Langue
allemand
mots-clé
johann wolfgang goethe dauer wechsel eine interpretation erkenntnisweg ichs hermeneutik parallelen
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Tanja Schill (Auteur), 2013, Johann Wolfgang von Goethe: "Dauer im Wechsel". Eine Interpretation, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/264247
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Extrait de  15  pages
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