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Der Entry Standard als Kapitalquelle für den Mittelstand

Kapitalmarktrechtliche Zulassungs- und Zulassungsfolgepflichten bei Erstemission von Aktien und Anleihen

Titre: Der Entry Standard als Kapitalquelle für den Mittelstand

Dossier / Travail , 2013 , 19 Pages , Note: 1,0

Autor:in: Christian Sander (Auteur)

Gestion d'entreprise - Banque, Bourse, Assurance
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Résumé Extrait Résumé des informations

Der Mittelstand spielt in der deutschen Wirtschaft eine wichtige Rolle. Jedoch stehen
derzeit mittelständische Unternehmen vor einer relativ neuen Herausforderung bei der
Deckung ihres Kapitalbedarfs: Banken passen sich an die gestiegenen Anforderungen von
regulatorischen und wettbewerbsrechtlichen Bestimmungen auf den Kreditmärkten, wie
z.B. Basel II und III, an. Banken werden daher auch restriktiver bei der Kreditvergabe,
einer wesentlichen Finanzierungsquelle des Mittelstands. Für diesen wird die Kreditfinanzierung
schwieriger. Er benötigt deshalb eine bankenunabhängige Finanzierungsquelle. Diese stellt die Kapitalmarktfinanzierung dar, die für mittelständische
Unternehmen Bedeutung gewinnt. Am Kapitalmarkt stehen zwei Alternativen zur Wahl:
Aktien und Anleihen. Beide zählen zu den bedeutendsten Wertpapieren (WP). Bei der
Ausgabe von Aktien kann die Eigenkapitalbasis des Unternehmens gestärkt werden, denn
dem Unternehmen fließen die Emissionserlöse in Form von Eigenkapital zu. Anleihen
stellen dagegen eine bankenunabhängige Fremdkapitalquelle dar. Dazu müssen, anders als
bei der Ausgabe von Aktien, keine Stimmrechte abgegeben werden. Börsennotierte
Anleihen sind für den Mittelstand in der aktuellen Niedrigzinsphase attraktiv, besonders da
keine Rechtsformänderung z.B. in eine Aktiengesellschaft (AG) erforderlich und der
Aufwand im Vergleich zur Aktienausgabe gering ist. Um dem Mittelstand einen Kapitalmarktzugang
zu bieten, haben die Börsen, z.B. die Frankfurter Wertpapierbörse (FWB),
spezielle Emissionssegmente gestaltet.
Die vorliegende Arbeit befasst sich mit der kapitalmarktrechtlichen Perspektive der
erstmaligen Emission von Aktien oder Anleihen mittelständischer Unternehmen in diesen
Segmenten der FWB. Zunächst wird im zweiten Kapitel der Entry Standard (ES) als
Marktsegment der FWB vorgestellt und auf die verschiedenen Möglichkeiten der Kapitalaufnahme
eingegangen. Das folgende Kapitel 3 stellt die allgemeinen und besonderen
Voraussetzungen für die Einbeziehung in den ES, letztere differenziert nach Aktien und
Anleihen, dar. Zudem wird auf die Zulassungsfolgepflichten für Emittenten von Aktien
und Anleihen im ES eingegangen. Kapitel 4 zieht ein Fazit zum ES.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1 Der Kapitalmarkt als Kapitalquelle für den Mittelstand

2 Der Entry Standard als Börsensegment der FWB

3 Rechtliche Pflichten von Emittenten im Entry Standard

3.1 Allgemeine Einbeziehungsbestimmungen

3.2 Besondere Einbeziehungsbestimmungen

3.2.1 Entry Standard für Aktien

3.2.2 Entry Standard für Anleihen

3.3 Zulassungsfolgepflichten

4 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht den Entry Standard der Frankfurter Wertpapierbörse als alternative Kapitalquelle für mittelständische Unternehmen und analysiert die damit verbundenen kapitalmarktrechtlichen Zulassungs- und Folgepflichten bei der Emission von Aktien und Anleihen.

  • Bedeutung des Kapitalmarkts für den deutschen Mittelstand
  • Struktur und Charakteristika des Entry Standard
  • Rechtliche Anforderungen an die Einbeziehung von Aktien und Anleihen
  • Transparenz- und Publizitätspflichten für Emittenten
  • Rolle von Listing Partnern bei der Emissionsbegleitung

Auszug aus dem Buch

3.1 Allgemeine Einbeziehungsbestimmungen

Diese regeln, dass WP in den ES einbezogen werden können, welche weder zum Regulierten Markt zugelassen noch zum Handel in diesen einbezogen sind (§ 8 Abs. 2 AGB FV). Weiterhin müssen die WP über eine internationale Wertpapierkennnummer, die International Securities Indentification Number (ISIN), identifizierbar sein (§ 8 Abs. 3 a AGB FV). Um die ISIN bei der zentralen Vergabestelle in Deutschland, der Herausgebergemeinschaft WERTPAPIERMITTEILUNGEN, beantragen zu können, sind sog. „Stammdaten“ zur Verfügung zu stellen. Diese beschreiben die WP und Emittenten näher und können je nach Art der WP z.B. Emittent, Gattung, Herkunftsland, Währung und Börsenplätze, an denen das Wertpapier gehandelt wird, sein. Für die Beantragung der ISIN sind weiterhin eine Kopie des aktuellen Handelsregisterauszuges und der Satzung erforderlich. Weitere Voraussetzungen sind, dass die WP frei handelbar sind und die ordnungsgemäße Erfüllung der Geschäfte gewährleistet ist (§ 8 Abs. 3 b, c AGB FV). Dazu müssen die einzubeziehenden WP verbrieft und in Form einer Urkunde bei einer zentralen Verwahrungsstelle, einer Wertpapiersammelbank, hinterlegt werden.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Der Kapitalmarkt als Kapitalquelle für den Mittelstand: Das Kapitel erläutert die wachsende Bedeutung bankenunabhängiger Finanzierungsalternativen für mittelständische Unternehmen angesichts verschärfter Kreditvergabekriterien.

2 Der Entry Standard als Börsensegment der FWB: Es wird das Segment Entry Standard als Einstiegsplattform für kleinere und mittlere Unternehmen an der Frankfurter Wertpapierbörse vorgestellt, das sich durch geringere Transparenzanforderungen gegenüber regulierten Märkten auszeichnet.

3 Rechtliche Pflichten von Emittenten im Entry Standard: Dieser zentrale Teil detailliert die regulatorischen Anforderungen an die Einbeziehung von Wertpapieren und die laufenden Folgepflichten für Emittenten.

3.1 Allgemeine Einbeziehungsbestimmungen: Hier werden die grundlegenden Kriterien wie ISIN-Vergabe, Handelbarkeit und Verwahrung von Wertpapieren definiert.

3.2 Besondere Einbeziehungsbestimmungen: Dieses Kapitel differenziert die spezifischen Voraussetzungen für die Emission von Aktien und Anleihen, inklusive notwendiger Dokumentationspflichten.

3.2.1 Entry Standard für Aktien: Behandlung der Anforderungen an Eigenkapital, Jahresabschlüsse und interne Compliance-Strukturen für Aktiengesellschaften.

3.2.2 Entry Standard für Anleihen: Erläuterung der Anforderungen an die Emission von Schuldverschreibungen, inklusive Rating-Vorgaben und Mindeststückelungen.

3.3 Zulassungsfolgepflichten: Das Kapitel beschreibt die laufenden Transparenzpflichten nach der Einbeziehung, insbesondere die Pflicht zur Veröffentlichung von Finanzberichten und wesentlichen Unternehmensinformationen.

4 Fazit: Die Arbeit schließt mit einer Bewertung des Entry Standard als sinnvolle, wenn auch kostenintensive Finanzierungsalternative für den Mittelstand.

Schlüsselwörter

Kapitalmarkt, Mittelstand, Entry Standard, Frankfurter Wertpapierbörse, Aktienemission, Anleiheemission, Zulassungspflichten, Transparenzanforderungen, Wertpapierprospekt, Listing Partner, Folgepflichten, Eigenkapital, Fremdkapital, Finanzierung, Publizität

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Hausarbeit befasst sich mit der Nutzung des Entry Standard der Frankfurter Wertpapierbörse durch mittelständische Unternehmen als alternative Kapitalquelle zur klassischen Bankenfinanzierung.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen umfassen die regulatorischen Rahmenbedingungen des Börsensegments Entry Standard, die Zulassungsvoraussetzungen für Aktien und Anleihen sowie die laufenden Transparenz- und Informationspflichten der Emittenten.

Welches primäre Ziel verfolgt die Arbeit?

Ziel ist es, die kapitalmarktrechtlichen Anforderungen und Folgepflichten, die ein mittelständisches Unternehmen bei der Emission von Aktien oder Anleihen im Entry Standard erfüllen muss, transparent darzustellen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten juristischen Literatur- und Quellenanalyse des Wertpapier- und Kapitalmarktrechts sowie der einschlägigen Bestimmungen der Deutschen Börse AG.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert strukturiert die rechtlichen Bedingungen für die Einbeziehung, unterteilt in allgemeine Voraussetzungen, spezifische Bedingungen für Aktien und Anleihen sowie die nachfolgenden Zulassungsfolgepflichten.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind insbesondere Kapitalmarkt, Entry Standard, Mittelstand, Transparenzpflichten, Wertpapierprospekt und Listing Partner.

Welche Rolle spielt der sogenannte "Listing Partner" für Emittenten?

Der Listing Partner fungiert als zentraler Koordinator und unabhängiger Dienstleister, der das Unternehmen bei der Einbeziehung sowie der Erfüllung der laufenden Transparenzpflichten unterstützt.

Was unterscheidet den Entry Standard vom Regulierten Markt?

Der Entry Standard bietet für kleine und mittlere Unternehmen niedrigere Eintrittsbarrieren und geringere formale Anforderungen, dient jedoch als Einstiegssegment, um Erfahrungen für einen möglichen späteren Wechsel in den Regulierten Markt zu sammeln.

Warum müssen Emittenten regelmäßig ein Unternehmenskurzportrait aktualisieren?

Dies dient der dauerhaften Information der Marktteilnehmer und stellt eine zentrale Folgepflicht dar, um die Transparenz über wesentliche Unternehmensdaten während der gesamten Dauer der Einbeziehung zu gewährleisten.

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Résumé des informations

Titre
Der Entry Standard als Kapitalquelle für den Mittelstand
Sous-titre
Kapitalmarktrechtliche Zulassungs- und Zulassungsfolgepflichten bei Erstemission von Aktien und Anleihen
Université
University of Applied Sciences Riedlingen
Cours
Wertpapier- und Kapitalmarktrecht
Note
1,0
Auteur
Christian Sander (Auteur)
Année de publication
2013
Pages
19
N° de catalogue
V264479
ISBN (ebook)
9783656538745
ISBN (Livre)
9783656543183
Langue
allemand
mots-clé
entry standard kapitalquelle mittelstand kapitalmarktrechtliche zulassungs- zulassungsfolgepflichten erstemission aktien anleihen
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Christian Sander (Auteur), 2013, Der Entry Standard als Kapitalquelle für den Mittelstand, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/264479
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