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Schubladendenken in Online-Communities

Wirkung von Eigen- und Fremddarstellung im Internet

Titel: Schubladendenken in Online-Communities

Studienarbeit , 2008 , 21 Seiten , Note: 1

Autor:in: Bakk. Komm. BA Josef Schopf (Autor:in)

Medien / Kommunikation - Multimedia, Internet, neue Technologien
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Im Jahr 2007 verzeichnete die Online Community Facebook 21 Millionen registrierte Mitglieder, welche pro Tag 1,6 Milliarden Seitenaufrufe generierten. Auch andere Social-Software-Programme wie MySpace, StudiVZ, Szene1, MyVideo, YouTube und noch viele mehr sind stark im Kommen, verbuchen immer mehr Mitglieder und werden immer stärker genützt.

Mit zunehmender Nutzung solcher Communities sind im Laufe der Zeit auch Fragen dazu aufgetaucht, welche Auswirkungen das Profil eines Users haben kann, bzw. welche Eindrücke bei Usern aufgrund der Userpage einer ihnen unbekannten Person über eben diese Person entstehen können.

Die zentrale Forschungsfrage dieser Arbeit lautet daher: Ist die Wirkung von Internetauftritten in Online Communities bereits so groß, dass sich Menschen Urteile und Meinungen über andere nur aufgrund deren Profile bilden, ohne sie im wirklichen Leben zu kennen? Dabei soll auch der Faktor der Beeinflussung von außen bedacht werden. Gemeint ist damit, dass der Frage nachgegangen werden soll, welchen Einfluss das Aussehen seiner Freunde sowie deren Pinnwandeinträge in seinem Gästebuch auf die Beurteilungen eines Users haben.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Social Software – Social Web – Virtuelle Community

2.1. Facebook

2.2. MySpace

2.3. StudiVZ

2.4. YouTube

2.5. Friendster

3. Online-Selbstdarstellung

3.1. Gründe der Darstellung

3.2. Die Bedeutung des Profils - die Bedeutung des ersten Eindrucks

3.3. Wer stellt sich Online dar?

3.4. Art der Darstellung

4. Entstehen eines Eindruckes

5. Wirkungen

5.1. Pinnwand- bzw. Gästebucheinträge

5.2. Attraktivität der Freunde – Einfluss der Fotos

5.3. Sexual Double Standard

5.4. Persönliche Nachrichten

6. Relevanz für Jobchancen

7. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht, inwieweit Nutzer von Online-Communities sich aufgrund digitaler Profile Urteile über Personen bilden, die sie im realen Leben nicht kennen, und welchen Einfluss dabei externe Faktoren wie Freunde oder Pinnwandeinträge auf diese Fremdwahrnehmung ausüben.

  • Wirkungsmechanismen der Online-Selbstdarstellung
  • Einfluss der sozialen Umgebung (Freunde und Interaktionen) auf die Fremdbewertung
  • Phänomen der Impression Formation in virtuellen Netzwerken
  • Rolle der Identitätskonstruktion in sozialen Medien
  • Implikationen der Online-Präsenz für berufliche Karrierechancen

Auszug aus dem Buch

3.1. Gründe der Darstellung

„[…] a personal website is an unprecedented chance for the ordinary individual to be a producer, not only a consumer of mass communication. It enables the owner to present information to a huge, potentially worldwide and partly anonymous audience.” (Schütz/ Marcus/ Machilek/ Renner 2005: 258)

Ich denke diese Aussage von Schütz, Marcus, Machilek und Renner zeigt sehr gut, wo der Reiz der Online-Selbstdarstellung liegt und warum es immer mehr Menschen zu Online-Communities zieht. Ebersbach, Glaser und Heigl (vgl. 2008: 182 – 183) finden viele Gründe, die zur Selbstdarstellung motivieren können, diese sind für sie u.a. das Einholen von Informationen, das soziale Kapital und die Anerkennung, die man sich in einer Community erarbeiten kann, das Finden von Freunden oder Gleichgesinnten, die Möglichkeit einfach mitzumachen, sowie die Gelegenheit seine eigene Identität ins beste Licht zu rücken.

Willson (2006: 186) formuliert einen Vorteil der Online-Präsenz wie folgt: „Print isolates the individual from the immersive qualities of face-to-face situations; enabling them to still be treated as integrated an unitary subjects, yet also allowing some detachment from the communicative process.“ Sie betont die Vorzüge der Online-Kommunikation gegenüber der Face-to-Face-Kommunikation.

Mit der Behauptung, dass nicht die Flucht vor der Realität, sondern die Möglichkeit ihren alltäglichen Identitäten im Internet eine neue Facette zu geben, die Menschen zur Partizipation motiviert, stellt Schelske (vgl. 2007: 96 – 97) den Spaß an der medialen Inszenierung in den Vordergrund.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in das Thema der Wirkung von Eigen- und Fremddarstellung in Online-Communities ein und definiert die zentrale Forschungsfrage der Seminararbeit.

2. Social Software – Social Web – Virtuelle Community: Es werden grundlegende Begrifflichkeiten und verschiedene Plattformen wie Facebook, MySpace und StudiVZ vorgestellt, die als Untersuchungsgegenstand dienen.

3. Online-Selbstdarstellung: Dieses Kapitel analysiert die Motivationen hinter der digitalen Präsentation sowie die strategische Bedeutung von Profilen für den ersten Eindruck.

4. Entstehen eines Eindruckes: Hier wird beleuchtet, wie Nutzer durch Stereotype und kleine Details in Profilen Impressionen über ihnen unbekannte Personen formen.

5. Wirkungen: Der Hauptteil untersucht die Effekte von Pinnwandeinträgen, Fotos und der Attraktivität von Freunden auf die Bewertung eines Nutzers.

6. Relevanz für Jobchancen: Es wird die Problematik der Überwachung durch Arbeitgeber und das Risiko öffentlicher persönlicher Daten im beruflichen Kontext diskutiert.

7. Fazit: Die Arbeit schließt mit einer Zusammenfassung der Ergebnisse und bestätigt, dass Online-Profile einen signifikanten Einfluss auf die Fremdbewertung haben.

Schlüsselwörter

Online-Communities, Selbstdarstellung, Impression Formation, Soziale Netzwerke, Facebook, Identitätskonstruktion, Fremdbewertung, Social Software, Profilgestaltung, Virtuelle Gemeinschaften, Jobchancen, Mediale Inszenierung, Attraktivität, Nutzerverhalten, Online-Kennenlernen.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit den Auswirkungen von Profilen und Online-Auftritten in sozialen Netzwerken auf die Fremdwahrnehmung durch andere User.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Themen umfassen Online-Selbstdarstellung, die Entstehung von digitalen Eindrücken, soziale Wirkungsmechanismen in Netzwerken sowie berufliche Risiken durch Internetpräsenz.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es zu klären, ob sich Menschen Urteile über andere bilden, ohne diese im realen Leben getroffen zu haben, und welche Faktoren diesen Prozess beeinflussen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse bestehender kommunikationswissenschaftlicher Forschungen und Studien zu Social-Media-Phänomenen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil analysiert spezifische Elemente wie Pinnwandeinträge, die Attraktivität von Freunden auf Fotos, den sogenannten „Sexual Double Standard“ und die Bedeutung persönlicher Nachrichten.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Schlüsselwörter sind unter anderem Online-Communities, Selbstdarstellung, Impression Formation, Identitätskonstruktion und Fremdbewertung.

Was besagt der „Sexual Double Standard“ im Kontext dieser Arbeit?

Er beschreibt das Phänomen, dass Männer für sexuelle Verhaltensweisen oft Anerkennung erhalten, während Frauen bei gleichem Verhalten in Online-Communities eher negativ bewertet werden.

Welche Rolle spielt die Attraktivität der Freunde?

Die Studie zeigt, dass User durch ihre Freundesliste beeinflusst werden: Wer mit physisch attraktiven Freunden vernetzt ist, wirkt selbst attraktiver auf Beobachter.

Ende der Leseprobe aus 21 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Schubladendenken in Online-Communities
Untertitel
Wirkung von Eigen- und Fremddarstellung im Internet
Hochschule
Universität Salzburg  (Fachbereich Kommunikationswissenschaft)
Note
1
Autor
Bakk. Komm. BA Josef Schopf (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2008
Seiten
21
Katalognummer
V264532
ISBN (eBook)
9783656538127
ISBN (Buch)
9783656538981
Sprache
Deutsch
Schlagworte
schubladendenken online-communities wirkung eigen- fremddarstellung internet
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Bakk. Komm. BA Josef Schopf (Autor:in), 2008, Schubladendenken in Online-Communities, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/264532
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