„Lebst Du schon, oder wohnst Du noch?“ Dieser Werbe-Slogan aus der IKEA-Werbung soll verdeutlichen, dass das „Wohnen“, die Art und Weise des Wohnens und die Wohnqualität eine immense Bedeutung für das Leben haben. Dem Kunden soll suggeriert werden, dass nur IKEA-Einrichtungen eine besondere Art des Wohnens schaffen, die sich vom „Wohnen“ ohne IKEA-Möbel abhebt. In dieser Arbeit soll es jedoch nicht um den Vergleich zwischen Einrichtungsgegenständen verschiedener Marken, sondern um eine Übersicht und einen Vergleich derjenigen Methoden gehen, die im Bereich der ökologischen Psychologie, speziell in der ökopsychologischen Erforschung des Wohnens, angewandt werden. Die Wichtigkeit des Wohnens für den Menschen, das Eingebunden-Sein des Wohnens in das menschliche Leben in seiner ganzen Fülle, d.h. die Komplexität des Untersuchungsgegenstandes, spiegelt sich in einer Vielzahl unterschiedlichster Methoden, ihn zu betrachten und wissenschaftlich zu verwerten, wider.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung/ Hinführung zum Thema
- Erläuterung von Grundbegriffen
- Wohnen
- Methode
- Modell
- Methoden und theoretische Zugänge
- Laborforschung vs. Feldforschung
- objektivistische vs. subjektivistische Datenerhebung
- Systemtheorie
- Handlungstheorie(n)
- Modelle
- Das Lebensraum-Konzept
- Das Behaviour Setting-Konzept
- Die Maslowsche Bedürfnispyramide
- Das ERG-Modell
- Herzbergs 2-Faktoren Theorie
- Resümee
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die Arbeit zielt darauf ab, einen Überblick über die grundlegenden Methoden und Modelle der ökopsychologischen Erforschung des Wohnens zu geben und zu prüfen, welche Modelle noch verwendet werden könnten.
- Definition und Bedeutung des Wohnens
- Erläuterung wichtiger Methoden der ökopsychologischen Forschung
- Vorstellung relevanter Modelle zur Erklärung des Wohnens
- Diskussion der Unterschiede und Gemeinsamkeiten verschiedener Forschungsansätze
- Bewertung der Eignung verschiedener Methoden und Modelle für die Erforschung des Wohnens
Zusammenfassung der Kapitel
Die Einleitung führt in die Thematik ein und verdeutlicht die Relevanz des Wohnens für den Menschen. Anschließend werden die Grundbegriffe „Wohnen“, „Methode“ und „Modell“ definiert. In Kapitel 3 werden wichtige Methoden der ökopsychologischen Forschung, wie Laborforschung vs. Feldforschung, objektivistische vs. subjektivistische Datenerhebung, Systemtheorie und Handlungstheorie, vorgestellt. Kapitel 4 beschäftigt sich mit verschiedenen Modellen, die zur Erklärung des Wohnens herangezogen werden können, darunter das Lebensraum-Konzept, das Behaviour Setting-Konzept, die Maslowsche Bedürfnispyramide, das ERG-Modell und Herzbergs 2-Faktoren Theorie.
Schlüsselwörter
Ökologische Psychologie, Wohnen, Methoden, Modelle, Laborforschung, Feldforschung, Systemtheorie, Handlungstheorie, Lebensraum-Konzept, Behaviour Setting-Konzept, Bedürfnispyramide, ERG-Modell, Herzbergs 2-Faktoren Theorie.
Häufig gestellte Fragen
Was untersucht die ökologische Psychologie im Bereich Wohnen?
Sie erforscht die Wechselwirkung zwischen dem Menschen und seiner gebauten Umwelt, insbesondere wie die Wohnumgebung das Wohlbefinden, Verhalten und die Lebensqualität beeinflusst.
Was ist der Unterschied zwischen Labor- und Feldforschung beim Wohnen?
Laborforschung findet in kontrollierten Umgebungen statt, während Feldforschung das reale Wohnumfeld der Menschen untersucht, was eine höhere ökologische Validität, aber weniger Kontrolle über Variablen bietet.
Wie wird die Maslowsche Bedürfnispyramide auf das Wohnen angewendet?
Wohnen erfüllt verschiedene Ebenen der Pyramide: von physiologischen Bedürfnissen (Schutz) über Sicherheitsbedürfnisse bis hin zur Selbstverwirklichung durch individuelle Gestaltung des Lebensraums.
Was besagt das „Behaviour Setting“-Konzept?
Es beschreibt soziale und physische Einheiten (wie ein Wohnzimmer), in denen bestimmte Verhaltensmuster durch die Umgebung und soziale Regeln vorprogrammiert sind.
Welche Rolle spielt die Handlungstheorie in der Wohnpsychologie?
Sie betrachtet das Wohnen als aktiven Prozess, bei dem Menschen ihre Umwelt gezielt gestalten und nutzen, um persönliche Ziele und Bedürfnisse zu erreichen.
- Quote paper
- Markus Andreas Mayer (Author), 2004, Methoden und Modelle in der psychologischen Erforschung des Wohnens, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/26470