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Der Utopiebegriff in den modernen Politikwissenschaften

Titre: Der Utopiebegriff in den modernen Politikwissenschaften

Dossier / Travail de Séminaire , 2012 , 17 Pages , Note: 2,0

Autor:in: Bettina Gmoser (Auteur)

Rhétorique / Phonétique / Orthophonie
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Der Utopiebegriff wurde in zahlreichen Zeiten und Kontexten genutzt. Das Seminar gab einen Überblick über diese, die Hausarbeit stellt einen Splitter davon vor, nämlich die Nuitzung im Rahmen der politikwissenschaftlichen Disziplin.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Richard Saage

2.1 Begriffsdefinition

2.2 Begriffsnutzung

3. Thomas Schölderle

3.1 Begriffsdefinition

3.2 Begriffsnutzung

4. Arno Waschkuhn

4.1 Begriffsdefinition

4.2 Begriffsnutzung

5. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht, ob es in den modernen Politikwissenschaften einen einheitlichen Utopiebegriff gibt, wie dieser definiert ist und worin die Unterschiede in der wissenschaftlichen Rezeption bestehen. Dabei werden die Positionen ausgewählter Autoren analysiert, um eine fundierte Bestandsaufnahme der aktuellen Begriffsnutzung und -deutung vorzunehmen.

  • Analyse und Vergleich der Definitionen von Richard Saage, Thomas Schölderle und Arno Waschkuhn.
  • Untersuchung der Relevanz utopischer Entwürfe für gesellschaftskritische Prozesse.
  • Diskussion über das Spannungsfeld zwischen der Utopie als Leitbild und dem Anspruch auf politische Umsetzbarkeit.
  • Betrachtung des Einflusses der totalitarismustheoretischen Debatte auf das Verständnis von Utopien nach 1945.
  • Evaluation der Notwendigkeit utopischen Denkens in der gegenwärtigen Politikwissenschaft.

Auszug aus dem Buch

3.1 Begriffsdefinition

Die Utopie ist, nach Schölderles Definition des Begriffs, vor allem ein Instrument der Kritik. Der Entwurf einer Utopie ist die Entwicklung eines normativen Modells, das alternative Möglichkeiten zur Gegenwart aufzeigt. Diese Tradition der Gesellschaftskritik beginnt nach Schölderle jedoch nicht erst bei Morus' Utopia: „Das Denken in Alternativen zu den sozialen und moralischen Defiziten der gesellschaftlichen Wirklichkeit ist im Grunde eine uralte Begleiterscheinung der Menschheitsgeschichte. Seit diese ein Geschichtsbewusstsein besitzt, seit sie ihre eigene Existenz reflektiert, seitdem hat auch der gedankliche Gegenentwurf und damit das Thema 'Utopie' seine Aktualität.“

Das Ziel eines Utopieentwurfs ist dabei in den seltensten Fällen seine Verwirklichung, sondern die Kritik am aktuellen System sowie die Betonung eines nach Meinung des Autors wichtigen aber mit zu wenig Aufmerksamkeit bedachten Ideals wie Gerechtigkeit oder Vernunft. Dennoch ist die Utopie dabei an das Wirkliche gebunden, sie muss sich klar von Märchen oder Science-Fiction abgrenzen. „Utopien sind niemals bloße Phantasiegebilde, bei denen bildlich gesprochen auch grüne Männchen durchs Bild laufen könnten, sondern stets der Realität verpflichtete, rational mögliche Alternativen menschlichen Zusammenlebens.“

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Arbeit erläutert die Fragestellung und den methodischen Rahmen der Untersuchung zur Bedeutung und Anwendung des Utopiebegriffs in der modernen Politikwissenschaft.

2. Richard Saage: Dieses Kapitel stellt Richard Saages Verständnis von Utopie als politisches Instrument zur Kritik an bestehenden Verhältnissen und als regulatives Prinzip vor.

3. Thomas Schölderle: Der Fokus liegt hier auf Schölderles Dissertation, die Utopien vor allem als normative Modelle der Gesellschaftskritik begreift und die Kontroverse um den Begriff nach 1945 analysiert.

4. Arno Waschkuhn: Das Kapitel beleuchtet Waschkuhns abweichende Perspektive, die Utopien auch als potenzielle Konzepte für reale gesellschaftliche Transformationen betrachtet.

5. Fazit: Die Arbeit fasst zusammen, dass über die Funktion der Utopie als kritisches Instrument Einigkeit herrscht, während die Frage ihrer praktischen Realisierbarkeit kontrovers diskutiert wird.

Schlüsselwörter

Utopie, Politikwissenschaft, Gesellschaftskritik, Richard Saage, Thomas Schölderle, Arno Waschkuhn, Politische Theorie, Normatives Modell, Totalitarismustheorie, Politische Bildung, Sozialwissenschaften, Utopieforschung, Realitätsbezug, Transformation, Ideologiekritik.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Definition und Nutzung des Begriffs Utopie im Kontext der modernen Politikwissenschaften.

Welche Autoren stehen im Zentrum der Untersuchung?

Die zentralen Analyseobjekte sind die Werke der Politikwissenschaftler Richard Saage, Thomas Schölderle und Arno Waschkuhn.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Ziel ist es zu klären, ob es eine einheitliche politikwissenschaftliche Definition von Utopie gibt und wie sich die Auffassungen der untersuchten Autoren in ihren Differenzen darstellen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse, bei der Fachlexika sowie Primär- und Sekundärliteratur zur Utopieforschung ausgewertet wurden.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden die Begriffsdefinitionen und die spezifische Nutzung des Utopiebegriffs durch die drei gewählten Autoren detailliert gegenübergestellt.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind insbesondere Utopie, Gesellschaftskritik, politische Theorie, utopische Entwürfe und die Rezeption in der modernen Politikwissenschaft.

Wie unterscheidet sich Arno Waschkuhns Position von der der anderen beiden Autoren?

Während Saage und Schölderle die Utopie primär als unerreichbares Leitbild zur Kritik begreifen, schreibt Waschkuhn ihr explizit eine Funktion als Keimzelle für reale gesellschaftliche Transformationen zu.

Warum wird die Verbindung von Utopie und Totalitarismus in der Arbeit problematisiert?

Die Arbeit zeigt auf, dass nach 1945 das utopische Denken in der Politikwissenschaft oft mit totalitären Systemen gleichgesetzt wurde, was Schölderle als schwerwiegende Behinderung für einen fachwissenschaftlichen Diskurs kritisiert.

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Résumé des informations

Titre
Der Utopiebegriff in den modernen Politikwissenschaften
Université
University of Tubingen
Cours
Utopie
Note
2,0
Auteur
Bettina Gmoser (Auteur)
Année de publication
2012
Pages
17
N° de catalogue
V264708
ISBN (ebook)
9783656540526
ISBN (Livre)
9783656542520
Langue
allemand
mots-clé
utopiebegriff politikwissenschaften
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Bettina Gmoser (Auteur), 2012, Der Utopiebegriff in den modernen Politikwissenschaften, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/264708
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Extrait de  17  pages
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