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Ich kann nicht anders! Wie Zwangsstörungen das Leben beeinflussen

Titre: Ich kann nicht anders! Wie Zwangsstörungen das Leben beeinflussen

Livre Spécialisé , 2013 , 101 Pages

Autor:in: Alice Herwig (Auteur), Sascha Krüger (Auteur), Undine Thiemeier (Auteur), Silke Bachert (Auteur)

Originalausgabe

Psychologie - Consultation et Thérapie
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Résumé Extrait Résumé des informations

Hab ich den Herd ausgeschaltet? Sich die Frage einmal nach dem Kochen zu stellen, ist ganz normal. Aber dreimal, zehnmal oder alle 10 Minuten? Wann handelt es sich um eine Zwangsstörung? Fest steht: Sobald Betroffene ihren Alltag nur noch eingeschränkt bewältigen können, tut Hilfe Not ...

In diesem Buch werden Ursachen und Erklärungsmodelle von Zwangsstörungen vorgestellt. Außerdem informieren die Autoren über Therapiemöglichkeiten und nehmen eine Abgrenzung zur Zwanghaften Persönlichkeitsstörung vor.

Aus dem Inhalt: Ursachen einer Zwangsstörung, Erklärungsmodelle, Verhaltenstherapie, Abgrenzung Zwanghafte Persönlichkeitsstörung und Zwangsstörung, Phänomen Messie

Extrait


Inhaltsverzeichnis

Zwanghafte Persönlichkeitsstörung und Zwangsstörung. Zu den Gemeinsamkeiten und Unterschieden beider Störungen von Alice Herwig 2010

Einleitung

Die zwanghafte Persönlichkeit

Die Zwangsstörung

Gemeinsamkeiten und Unterschiede beider Krankheitsbilder

Zusammenfassung und Ausblick

Die Zwangsstörung - Eine psychische Erkrankung von Sascha Krüger 2011

Einleitung

Definition einer Zwangsstörung

Ursachen einer Zwangsstörung

Behandlungsmöglichkeiten einer Zwangsstörungen

Zusammenfassung und Fazit

Zwangsstörung - Erklärungsmodelle und Darstellung des verhaltenstherapeutischen Behandlungsablaufes von Undine Thiemeier 2009

Einleitung

Zwangsstörungen - Symptomatik, Epidemiologie und Verlauf

Psychologische Ursachen für Zwangsstörungen

Der Ablauf verhaltenstherapeutischer Behandlung

Schlussbetrachtung

Phänomen Messie: Eine neue Form der Zwangserkrankung? von Silke Bachert 2008

Einleitung

Vergleiche mit ähnlichen Erkrankungen

Zuordnungsversuche zu anderen Erkrankungen

Komorbidität beim Messie-Phänomen

Therapieansätze

Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegenden Arbeiten verfolgen das Ziel, psychische Störungsbilder, insbesondere Zwangsstörungen und Zwanghafte Persönlichkeitsstörungen, fundiert zu analysieren, voneinander abzugrenzen und aktuelle therapeutische Ansätze sowie Entstehungsursachen und soziale Implikationen zu beleuchten.

  • Differenzierung zwischen Zwangsstörung und zwanghafter Persönlichkeit
  • Analyse psychologischer Ursachen- und Erklärungsmodelle
  • Darstellung und Evaluation verhaltenstherapeutischer Behandlungsmethoden
  • Untersuchung der Komorbidität und Abgrenzung zu verwandten Phänomenen wie dem Messie-Syndrom

Auszug aus dem Buch

Die zwanghafte Persönlichkeit

Wie bei allen Persönlichkeitsstörungen handelt es sich auch bei der zwanghaften Persönlichkeit um ein Krankheitsbild mit tief verwurzelten, anhaltenden Verhaltensmustern. Sie zeichnen sich durch ihre Stabilität aus und beziehen sich auf verschiedene Bereiche des Verhaltens und der psychischen Funktionen. Persönlichkeitsstörungen basieren nicht auf anderen psychischen Störungen, sie haben ihren Ursprung in der Kindheit und Adoleszenz, denn dies sind die Lebensphasen, in denen sich die Persönlichkeit eines Menschen entwickelt und an deren Ende sie vermutlich ausgereift ist. Störungen der Persönlichkeit sind aus diesem Grund auch abzugrenzen von Änderungen der Persönlichkeit zu einem späteren Zeitpunkt im Leben.

Persönlichkeitsstörungen sind klassifizierte Krankheiten. Zur zwanghaften Persönlichkeitsstörung findet man in der ICD-10 (WHO, 2005) die anankastische (zwanghafte) Persönlichkeitsstörung (F60.5). Diese ist typischerweise gekennzeichnet durch

1. übermäßigen Zweifel und Vorsicht,

2. ständige Beschäftigung mit Details, Regeln, Listen, Ordnung, Organisation und Plänen

3. Perfektionismus, der die Fertigstellung von Aufgaben behindert

4. übermäßige Gewissenhaftigkeit, Skrupelhaftigkeit und unverhältnismäßige Leistungsbezogenheit unter Vernachlässigung von Vergnügen und zwischenmenschlichen Beziehungen

5. übermäßige Pedanterie und Befolgung von Konventionen

6. Rigidität und Eigensinn

Zusammenfassung der Kapitel

Die zwanghafte Persönlichkeit: Dieses Kapitel erläutert das Krankheitsbild der anankastischen Persönlichkeitsstörung gemäß ICD-10 und stellt die zentralen diagnostischen Merkmale wie Perfektionismus und Rigidität vor.

Die Zwangsstörung: Hier werden Symptomgruppen wie Zwangsgedanken und Zwangshandlungen beschrieben sowie deren Ursachen aus neuropsychologischer und lerntheoretischer Sicht betrachtet.

Der Ablauf verhaltenstherapeutischer Behandlung: Dieses Kapitel gibt einen detaillierten Einblick in die Phasen einer kognitiven Verhaltenstherapie, inklusive der Bedeutung von Psychoedukation und Reizkonfrontation.

Zuordnungsversuche zu anderen Erkrankungen: Hier wird untersucht, inwieweit das Messie-Phänomen in Beziehung zu anderen Störungen wie Zwangsstörungen oder AD(H)S steht und ob eine eindeutige diagnostische Einordnung möglich ist.

Schlüsselwörter

Zwangsstörung, zwanghafte Persönlichkeitsstörung, anankastisch, Verhaltenstherapie, Psychopathologie, Zwangsgedanken, Zwangshandlungen, Messie-Phänomen, Symptomatik, Epidemiologie, Therapiekonzepte, klinische Psychologie, Komorbidität, Diagnosekriterien, Expositionsübung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Publikation grundsätzlich?

Die Publikation bietet eine umfassende wissenschaftliche Auseinandersetzung mit Zwangserkrankungen, zwanghaften Persönlichkeitsstörungen sowie verwandten Phänomenen wie dem Messie-Syndrom, mit Fokus auf Diagnose, Ursachen und Behandlung.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Zentrale Themen sind die psychologische Symptomatik, epidemiologische Daten, die Abgrenzung verschiedener Störungsbilder sowie die Darstellung verhaltenstherapeutischer Interventionsstrategien.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist die fundierte theoretische Aufarbeitung und Differenzierung der verschiedenen Zwangsstörungen, um Betroffenen und Fachpersonal ein besseres Verständnis und Leitlinien für die therapeutische Praxis zu bieten.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?

Die Arbeit basiert primär auf einer Literaturanalyse aktueller Fachliteratur, Metastudien und klassifikatorischer Standards wie ICD-10 und DSM-IV.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die klinische Beschreibung, ätiologische Erklärungsmodelle (biologisch, kognitiv, behavioristisch) und die praktische Durchführung der Verhaltenstherapie bei Zwängen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Zwangsstörung, Verhaltenstherapie, klinische Psychologie, Epidemiologie, Therapiekonzepte und diagnostische Merkmale.

Was ist der größte Unterschied zwischen Zwangsstörung und zwanghafter Persönlichkeit?

Ein wesentlicher Unterschied liegt oft in der Einsicht des Patienten in die Sinnlosigkeit der Handlungen (ich-dyston bei Zwangsstörungen) und dem Lebensalter des Auftretens der Symptomatik.

Ist das Messie-Phänomen eine Zwangsstörung?

Die Forschung zeigt zwar Überlappungen in der Symptomatik (Sammelwut, Desorganisation), jedoch wird das Messie-Phänomen nicht als identisch eingestuft, da wichtige Kriterien für eine reine Zwangsstörung fehlen.

Warum ist das Thema der Angehörigenarbeit so wichtig?

Angehörige sind oft in die Problematik involviert (Co-Abhängigkeit, Resignation); eine professionelle Einbindung ist daher essenziell für den Erfolg der Therapie und die Entstigmatisierung.

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Résumé des informations

Titre
Ich kann nicht anders! Wie Zwangsstörungen das Leben beeinflussen
Auteurs
Alice Herwig (Auteur), Sascha Krüger (Auteur), Undine Thiemeier (Auteur), Silke Bachert (Auteur)
Année de publication
2013
Pages
101
N° de catalogue
V264815
ISBN (ebook)
9783656539988
ISBN (Livre)
9783956871122
Langue
allemand
mots-clé
zwangsstörungen leben
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Alice Herwig (Auteur), Sascha Krüger (Auteur), Undine Thiemeier (Auteur), Silke Bachert (Auteur), 2013, Ich kann nicht anders! Wie Zwangsstörungen das Leben beeinflussen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/264815
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