Gegenstand der vorliegenden Arbeit ist die Textsorte Phantasieerzählung im Fremdsprachenunterricht. Hauptziel dieser Arbeit ist es, die Schreibkompetenz der Studenten beim Schreiben von Phantasieerzählungen zu ermitteln und zu fördern. Für die Untersuchung wurden Phantasieerzählungen in zwei Messzeitpunkten geschrieben und einer näheren Analyse unterzogen. Die Ergebnisse dieser Analyse wurden ausgewertet und vorgestellt.
Inhaltsverzeichnis
Zur Phantasieerzählung
Analyse der Textsorte Phantasieerzählung
Ziel der Untersuchung
Korpusbeschreibung
Zur Analyse der Phantasieerzählungen
Methodisch-didaktische Konsequenzen
Literatur
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Arbeit untersucht die Schreibkompetenz von Germanistikstudenten des ersten Studienjahres anhand von Phantasieerzählungen, die zu zwei unterschiedlichen Messzeitpunkten verfasst wurden, um sowohl sprachliche Stärken als auch orthographische und syntaktische Defizite zu identifizieren.
- Definition und theoretische Einordnung der Textsorte Phantasieerzählung
- Analyse der narrativen Kompetenz und Textkohärenz durch Pronominalisierung
- Untersuchung des Tempusgebrauchs in erzählenden Texten
- Quantitive Auswertung von Orthographiefehlern
- Evaluation von Interpunktionsmustern und deren Entwicklung
Auszug aus dem Buch
Zur Analyse der Phantasieerzählungen
Nachfolgend handelt es sich um die Analyse der Textsorte Phantasieerzählung. Es wurden zwei Geschichten in verschiedenen Messzeitpunkten geschrieben. In einem ersten Schritt werden sechs Beispiele untersucht.
Als Erstes werden zuerst einige quantitative Maße betrachtet. Zunächst ist es augenfällig, dass sich der Umfang von einem Text zu anderem unterschiedlich ist. Der Umfang der geschriebenen Texte lässt sich zwischen 12 und 26 Zeilen in ihrer originalen Länge betragen. Um die schriftlichen Arbeiten der Studenten auf ihre syntaktische Ebene hin zu beurteilen, werden sie zuerst miteinander verglichen, wobei hier die gesamten Arbeiten aus syntaktischer Sicht betrachtet werden. Im Folgenden wird die Anzahl der Sätze tabellarisch vorgeführt.
Bei der Betrachtung der Tabelle 1 fällt auf, dass die aufgeführten Beispiele auf ihre Länge hin unterschiedlich ausfallen. Wenn man die Wortanzahl pro Satz berechnet, so hat Beispiel 4 durchschnittlich die längste Anzahl von Wörtern pro Satz (12.37 Wörter pro Satz) und im Gegensatz dazu hat Beispiel 2 durchschnittlich die kürzeste Anzahl von Wörtern pro Satz (8.29 Wörter pro Satz).
Zusammenfassung der Kapitel
Zur Phantasieerzählung: Dieses Kapitel erläutert die theoretische Basis der Textsorte Phantasieerzählung durch verschiedene fachwissenschaftliche Definitionen und didaktische Anforderungen.
Analyse der Textsorte Phantasieerzählung: Dieses Kapitel dient als Übergang zur empirischen Betrachtung und diskutiert allgemeine Anforderungen an den Aufbau und die sprachliche Gestaltung von Erzähltexten.
Ziel der Untersuchung: Hier wird der Fokus auf die Schreibkompetenz von Masterstudenten der Germanistik im ersten Studienjahr gelegt, um deren individuelle Entwicklung im Bereich der Textsorte zu evaluieren.
Korpusbeschreibung: Dieses Kapitel beschreibt die Auswahl von sechs Probanden und das methodische Vorgehen der Zweitmessung zur Ermittlung positiver Entwicklungen.
Zur Analyse der Phantasieerzählungen: Dieser zentrale Teil umfasst die quantitative und qualitative Auswertung von Satzstrukturen, Wiederaufnahmeverfahren, Tempuswahl, Rechtschreibung und Interpunktion der erhobenen Texte.
Methodisch-didaktische Konsequenzen: Das Kapitel fasst die Ergebnisse zusammen und schlägt auf Basis der festgestellten Defizite gezielte Fördermaßnahmen für die Schreibkompetenz vor.
Literatur: Dieses Kapitel listet die verwendeten Quellen und Forschungsliteratur auf.
Schlüsselwörter
Phantasieerzählung, Schreibkompetenz, Fremdsprachenunterricht, Textsorte, Narrative Kompetenz, Orthographiefehler, Interpunktion, Pronominalisierung, Tempusgebrauch, Kohärenz, Germanistik, Schreibprozess, Fehleranalyse, Sprachdidaktik, Textkompetenz
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit analysiert die Schreibkompetenz von Germanistikstudenten anhand von verfassten Phantasieerzählungen.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Die Untersuchung deckt die Bereiche narrative Kompetenz, orthographische Korrektheit, Interpunktion und sprachliche Kohärenz ab.
Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?
Ziel ist es, die Entwicklung der Schreibkompetenz von Studenten über zwei Messzeitpunkte zu ermitteln und Defizite in der Textsortenbewältigung aufzudecken.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Es wird eine empirische Analyse von sechs Probandentexten durchgeführt, die quantitativ hinsichtlich Satzlängen, Fehlerraten und sprachlicher Mittel ausgewertet werden.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil befasst sich mit der detaillierten Untersuchung der Wiederaufnahmeverfahren (Pronomina), des Tempusgebrauchs und der Auswertung von Orthographie- und Interpunktionsfehlern.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Wichtige Begriffe sind Phantasieerzählung, Schreibkompetenz, Fehleranalyse, Textkohärenz und Sprachdidaktik.
Welche Rolle spielt die Groß- und Kleinschreibung in der Analyse?
Die Groß- und Kleinschreibung ist ein wesentlicher Teil der Fehleranalyse, in der bei vielen Probanden erhebliche Defizite und eine unstete Lernentwicklung festgestellt wurden.
Wie gehen die Studenten mit der narrativen Gestaltung um?
Die Probanden zeigen ein grundlegendes Verständnis für erzählerische Strukturen wie Einleitung, Komplikation und Auflösung, nutzen dafür häufig formelhafte Ausdrücke wie "Eines Tages".
Welche Schlussfolgerung zieht der Autor für den Unterricht?
Der Autor empfiehlt, gezielte Übungen zur Rechtschreib- und Zeichensetzungskompetenz in das Studium zu integrieren, um die identifizierten Defizite abzubauen.
- Citation du texte
- Mag. Mohamed Chaabani (Auteur), 2013, Die Phantasieerzählung im Fremdsprachenunterricht, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/264922