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Der Einfluss E. T. A. Hoffmanns und Heinrich Heines auf Richard Wagners Pariser Schriften

Ein Beitrag zum Verhältnis von Rezeption und Produktion bei Richard Wagner

Título: Der Einfluss E. T. A. Hoffmanns und Heinrich Heines auf Richard Wagners Pariser Schriften

Trabajo , 1983 , 22 Páginas , Calificación: ohne Benotung

Autor:in: Peter W. Schatt (Autor)

Musicología - Otras
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Der Essay ist die überarbeitete Fassung eines Beitrags zum Hauptseminar von Carl Dahlhaus „Die Schriften Richard Wagners“ an der Technischen Universität Berlin aus dem Jahre 1983. Die Arbeit ist gleichwohl aktuell vor dem Hintergrund der Tatsache, dass die Universität Würzburg in diesem Jahr ein groß angelegtes Forschungsprojekt zu den Schriften Richard Wagners beginnt.
Am Beispiel der spezifischen Formen von Rezeption und Transformation der Werke E. T. A. Hoffmanns und Heinrich Heines, die an Wagners Pariser Schriften aufgezeigt werden, wird eine fundamentale Verarbeitungsweise Wagners mit vorliegenden Stoffen deutlich, die auch für die Texte seiner Opern bzw. Musikdramen wie für seine musikalische Produktionsweise relevant ist. Zugleich wird seine ästhetische Position als Ergebnis weniger einer philosophischen denn einer anthropologisch-persönlichen Reflexion charakterisiert: Zumindest in der Pariser Zeit ging es Wagner – was sich auch im Fliegenden Holländer abzeichnet – weniger um eine Musik- denn um eine Musiker-Ästhetik.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Die Texte

1.1 Entstehung und Erstveröffentlichung

1.2 Selbsteinschätzung

2. Richard Wagners Vorbilder im Spiegel der autobiographischen Schriften

3. Der Einfluss E. T. A. Hoffmanns

3.1 Form

3.1.1 Rahmenhandlung

3.1.2 Kunstgespräch

3.2 Stoffe

3.3 Motive

3.4 Themen

3.5 Standpunkte

3.6 Stil

4. Der Einfluss Heinrich Heines

5. Zusammenfassung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht den Einfluss der literarischen Vorbilder E. T. A. Hoffmann und Heinrich Heine auf die Pariser Schriften Richard Wagners. Dabei wird analysiert, wie Wagner diese Einflüsse rezipierte und in seinem eigenen Schaffen sowie in der Ausbildung seines persönlichen Kunstverständnisses verarbeitete.

  • Analyse der Entstehungsbedingungen und der Selbsteinschätzung der Pariser Schriften.
  • Untersuchung der formalen und inhaltlichen Parallelen zwischen Wagners Texten und E. T. A. Hoffmanns Werk.
  • Reflektion der Bedeutung Heinrich Heines für Wagners stilistische Mittel und seine ironische Distanzierung.
  • Darstellung des Wandels Wagners vom Musikschriftsteller zum eigenständigen Künstler.
  • Erkenntnisgewinn zum unlösbaren Zusammenhang zwischen Leben und Werk bei Richard Wagner.

Auszug aus dem Buch

3.1.2 Kunstgespräch

In Wagners Novellen dienen die Handlungselemente zum einen, wie erwähnt, der Darstellung mitleiderregender autobiographische Umstände; zum anderen aber münden sie stets in Situationen, in denen die Personen eine Gelegenheit haben, sich zu Fragen der Musik zu äußern. Auch diese Kunstgespräche sind eine beliebte Form bei Hoffmann: Die Serapionsbrüder und weite Teile der Lebens-Ansichten des Katers Murr verdanken ihnen ihre Bedeutsamkeit.

Als Sonderfall dieser ästhetischen Dialoge sind die Selbstgespräche anzusehen, in denen sich bei Hoffmann wie bei Wagner die Betroffenen artikulieren: Die Parallele zwischen dem Komponisten in Ritter Gluck, dem „Grauen“ in den Leiden eines Theaterdirektors, Kreisler vor allem im Kater Murr und dem „wunderbar akzentuierten Selbstgespräch“ in Ein Ende in Paris macht dessen formale Quelle evident.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Die Texte: Dieses Kapitel erläutert die Entstehungsgeschichte der Pariser Schriften aus materieller Notwendigkeit und Wagners nachträgliche, retrospektive Selbsteinschätzung dieser frühen Texte.

2. Richard Wagners Vorbilder im Spiegel der autobiographischen Schriften: Hier wird der Einfluss von E. T. A. Hoffmann und Heinrich Heine als primäre literarische Vorbilder Wagners anhand autobiographischer Zeugnisse herausgearbeitet.

3. Der Einfluss E. T. A. Hoffmanns: Dieses zentrale Kapitel analysiert detailliert die Übernahme von Formen (wie Rahmenhandlungen), Motiven, Stoffen und ästhetischen Standpunkten aus Hoffmanns Werk in Wagners Schriften.

4. Der Einfluss Heinrich Heines: Das Kapitel befasst sich mit der Wirkung von Heines sarkastischer Ironie und seinem journalistischen Stil auf Wagner sowie der unterschiedlichen Verarbeitung von Subjektivität bei beiden Autoren.

5. Zusammenfassung: Diese Sektion resümiert Wagner als Eklektizisten, der Fremdeinflüsse in ein neues, kohärentes Bild seiner eigenen künstlerischen Identität integriert.

Schlüsselwörter

Richard Wagner, E. T. A. Hoffmann, Heinrich Heine, Pariser Schriften, Musikästhetik, Künstlertum, Musikrezeption, Novellen, Autobiographie, Einflusstheorie, Literaturwissenschaft, Musikgeschichte, Der Fliegende Holländer, Romantik, Stilistik.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, wie Richard Wagner während seines Aufenthalts in Paris literarische Techniken und Konzepte seiner Vorbilder E. T. A. Hoffmann und Heinrich Heine aufnahm und für seine eigene künstlerische Entwicklung nutzbar machte.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Die thematischen Schwerpunkte liegen auf der Musikästhetik, der Rolle des Künstlers in der bürgerlichen Gesellschaft und der wechselseitigen Durchdringung von Leben und schriftstellerischem Werk.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Ziel ist es, den Eklektizismus des frühen Wagners zu belegen und zu zeigen, dass seine Pariser Schriften nicht nur Gelegenheitsarbeiten waren, sondern wesentliche Schritte zur Formung seines späteren Kunstverständnisses.

Welche wissenschaftliche Methode wird in der Arbeit verwendet?

Es handelt sich um eine literatur- und musikwissenschaftliche Analyse, die Textvergleiche sowie die Auswertung autobiographischer Dokumente und Sekundärliteratur nutzt.

Was wird im Hauptteil des Buches behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die detaillierte Analyse der Einflüsse von Hoffmann (Form, Motivik, Ästhetik) und Heine (Stilistik, Ironie) und deren konkrete Anwendung in Wagners Novellen und Aufsätzen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Zu den prägenden Begriffen gehören Richard Wagner, E. T. A. Hoffmann, Heinrich Heine, Musikästhetik, Künstleridentität und intertextuelle Einflüsse.

Warum wurde E. T. A. Hoffmann als zentrales Vorbild für Wagner identifiziert?

Wagner sah in Hoffmann ein "musikalisches Idol", dessen Art, Musik und Dichtung sowie die Rolle des Künstlers zu reflektieren, maßgeblichen Einfluss auf Wagners eigene Konzepte in den Novellen ausübte.

Welche Rolle spielte Heinrich Heine für Wagners Stil?

Heine lieferte Wagner das Vorbild für einen modernen, sarkastisch-ironischen Journalstil, wobei Wagner diesen jedoch stärker mit persönlicher Betroffenheit und musikalischer Tiefe verband als Heine.

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Detalles

Título
Der Einfluss E. T. A. Hoffmanns und Heinrich Heines auf Richard Wagners Pariser Schriften
Subtítulo
Ein Beitrag zum Verhältnis von Rezeption und Produktion bei Richard Wagner
Universidad
Technical University of Berlin
Curso
Hauptseminar "Die Schriften Richard Wagners" (Carl Dahlhaus)
Calificación
ohne Benotung
Autor
Peter W. Schatt (Autor)
Año de publicación
1983
Páginas
22
No. de catálogo
V264930
ISBN (Ebook)
9783656543701
ISBN (Libro)
9783656544241
Idioma
Alemán
Etiqueta
einfluss hoffmanns heinrich heines richard wagners pariser schriften beitrag verhältnis rezeption produktion wagner
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Peter W. Schatt (Autor), 1983, Der Einfluss E. T. A. Hoffmanns und Heinrich Heines auf Richard Wagners Pariser Schriften, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/264930
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