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Zwangsrotation der Abschlussprüfung

Eine kritische Würdigung

Título: Zwangsrotation der Abschlussprüfung

Trabajo de Seminario , 2013 , 19 Páginas

Autor:in: Juliane Kühne (Autor)

Economía de las empresas - Contabilidad e impuestos
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In dieser Arbeit werden die bisher bestehenden gesetzlichen Grundlagen aufgezeigt und die externe Rotation von der internen Rotation abgegrenzt. Die Ursache für die Diskussion über die Einführung einer Zwangsrotation liegt in der großen Bedeutung der Unabhängigkeit des Wirtschaftsprüfers die anfangs definiert wird. Anhand der Analyse von Vor- und Nachteilen der externen Rotation, sowie der Analyse von Ergebnissen aus empirischen Studien, soll die Effektivität der externen Rotation untersucht werden. Aufgrund des Umfangs der Untersuchung wurde auf die Erstellung einer eigenen empirischen Untersuchung verzichtet. Alle Ergebnisse basieren auf der Literaturrecherche.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Fragestellung

1.2 Vorgehensweise und Methodik

2 Die Unabhängigkeit des Wirtschaftsprüfers

3 Rotationspflicht des Wirtschaftsprüfers

3.1 Rechtliche Grundlagen

3.2 Abgrenzung der externen Rotation zur internen Rotation

3.3 Vorteile der externen Rotation

3.4 Nachteile der externen Rotation

3.5 Empirische Studien

4 Fazit und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Notwendigkeit und den Erfolg einer verpflichtenden externen Rotation von Wirtschaftsprüfern, um die Unabhängigkeit der Abschlussprüfung zu stärken und die Qualität der Rechnungslegung zu gewährleisten.

  • Analyse der gesetzlichen Grundlagen und Abgrenzung von interner zu externer Rotation.
  • Kritische Würdigung der Vor- und Nachteile einer externen Rotationspflicht.
  • Untersuchung des Einflusses der Mandatsdauer auf die Prüfungsqualität.
  • Auswertung empirischer Studien zur Wirksamkeit von Rotationsvorschriften.
  • Bewertung der Angemessenheit bestehender regulatorischer Maßnahmen in Deutschland.

Auszug aus dem Buch

3.3 Vorteile der externen Rotation

Der Zweck der Rotation ist begründet mit der Gewährleistung der Unabhängigkeit von Wirtschaftsprüfern. Eine langjährige geschäftliche Verbindung kann zum Aufbau eines Vertrauensverhältnisses zwischen dem Wirtschaftsprüfer und dem geprüften Unternehmen führen. Es wird befürchtet, dass hinsichtlich der Objektivität und der Qualität der Prüfung ein Nachteil für den Empfänger der Jahresabschlussprüfung entsteht. Begründet wird dies mit der Besorgnis der Befangenheit, einer sich einstellenden Routine und der möglichen Betriebsblindheit. Eine Zwangsrotation von Wirtschaftsprüfern limitiert diesen Aufbau von Vertrauensverhältnissen und kann somit verhindern, dass sich der Wirtschaftsprüfer mit den Interessen des Mandanten identifiziert und die Qualität des Jahresabschlusses leidet. Eine kürzere Mandatsdauer verhindert die Möglichkeit, dass Führungskräfte des geprüften Unternehmens Einfluss auf die Entscheidungen des Wirtschaftsprüfers nehmen können.

In der Abschlussprüfung gibt es das sogenannte „low balling“ System. Hierbei kann der Wirtschaftsprüfer Quasi- Renten beziehen. Dadurch besteht eine finanzielle Abhängigkeit zu dem geprüften Unternehmen und es entsteht ein wirtschaftlicher Anreiz eventuelle Fehler in der Jahresabschlussprüfung zu verdecken. Durch die Zwangsrotation ist die Vertragslaufzeit begrenzt und folglich hat der Wirtschaftsprüfer keine Kostenvorteile im Vergleich zu seinen Konkurrenten die er ausnutzen kann. Die Unabhängigkeit und der Anreiz Fehler aufzudecken wird gesteigert, denn der Wirtschaftsprüfer möchte Fehler vermeiden, um nicht von den Nachfolgern für eine mangelnde Qualität der Abschlussprüfung kritisiert zu werden.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung stellt die Rolle des Wirtschaftsprüfers als Informationsintermediär dar und erläutert die Bedeutung der Unabhängigkeit im Kontext von Unternehmenskrisen sowie die daraus resultierende Diskussion um eine Zwangsrotation.

2 Die Unabhängigkeit des Wirtschaftsprüfers: Das Kapitel definiert die innere und äußere Unabhängigkeit gemäß IFAC-Standard und erläutert die Risiken, die eine persönliche Bindung zwischen Prüfer und Management für die Objektivität darstellt.

3 Rotationspflicht des Wirtschaftsprüfers: Dieses Hauptkapitel behandelt die rechtlichen Rahmenbedingungen, die Vorteile und Nachteile der externen Rotation sowie eine umfassende Analyse internationaler empirischer Studien zu diesem Thema.

4 Fazit und Ausblick: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und kommt zu dem Schluss, dass in Deutschland die interne Rotation als ausreichend erachtet wird, während eine externe Zwangsrotation zum aktuellen Zeitpunkt keine zielführende Lösung darstellt.

Schlüsselwörter

Wirtschaftsprüfer, Abschlussprüfung, Unabhängigkeit, Externe Rotation, Interne Rotation, Rotationspflicht, Prüfungsqualität, Mandatsdauer, Corporate Governance, Bilanzmanipulation, Kapitalmarkt, Rechnungslegung, Rechnungslegungsqualität, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Empirische Studien

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der kritischen Würdigung einer externen Rotationspflicht für Wirtschaftsprüfer und deren Auswirkung auf die Qualität der Abschlussprüfung.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Zentrale Felder sind die Unabhängigkeit des Wirtschaftsprüfers, die rechtlichen Grundlagen in Deutschland, der Vergleich von interner und externer Rotation sowie die Auswertung empirischer Erkenntnisse.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es zu untersuchen, ob die Einführung einer externen Rotationspflicht notwendig und erfolgreich ist, um die Unabhängigkeit und Prüfungsqualität nachhaltig zu erhöhen.

Welche wissenschaftliche Methode wird in der Arbeit verwendet?

Die Autorin stützt sich auf eine detaillierte Literaturrecherche und die Analyse bestehender empirischer Studien, da auf eine eigene empirische Untersuchung verzichtet wurde.

Was wird im Hauptteil der Arbeit detailliert behandelt?

Der Hauptteil analysiert die gesetzliche Situation, diskutiert die Vor- und Nachteile der externen Rotation und bewertet die Ergebnisse zahlreicher Studien zur Mandatsdauer.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die vorliegende Arbeit?

Die wichtigsten Schlagworte sind Wirtschaftsprüfer, Unabhängigkeit, externe und interne Rotation, Prüfungsqualität, Mandatsdauer und Corporate Governance.

Wie unterscheidet sich die interne von der externen Rotation?

Bei der internen Rotation wechselt nur der verantwortliche Prüfer innerhalb der gleichen Gesellschaft, während bei der externen Rotation die gesamte Prüfungsgesellschaft gewechselt werden muss.

Was ist das Ergebnis der Analyse hinsichtlich der „Big Four“?

Die Arbeit zeigt, dass eine externe Rotationspflicht zu Konzentrationstendenzen führen kann, da Unternehmen bei einem Wechsel oft zu den großen Wirtschaftsprüfungsgesellschaften tendieren, was die Marktmacht der „Big Four“ stärkt.

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Detalles

Título
Zwangsrotation der Abschlussprüfung
Subtítulo
Eine kritische Würdigung
Universidad
Frankfurt School of Finance & Management
Autor
Juliane Kühne (Autor)
Año de publicación
2013
Páginas
19
No. de catálogo
V264983
ISBN (Ebook)
9783656545460
ISBN (Libro)
9783656545637
Idioma
Alemán
Etiqueta
Rotation Wirtschaftsprüfung Unabhängigkeit Abschlussprüfung Abschlussprüfer externe interne Wirtschaftsprüfer Jahresabschluss Rotationspflicht
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Juliane Kühne (Autor), 2013, Zwangsrotation der Abschlussprüfung, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/264983
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