Ein steigendes ökologisches Bewusstsein der Öffentlichkeit, Klimawandel, sowie die Möglichkeit, Kosten einzusparen durch eine ökologische Ausrichtung der Leistungen, führen zu einer zunehmenden Bedeutung von Nachhaltigkeitsaspekten in allen Unternehmensbereichen. Umweltschutz wird nicht mehr als reiner Kostenfaktor für die Unternehmensführung gesehen, sondern als Quelle des wirtschaftlichen Erfolges eines Unternehmens, sowie als Chance für die Generierung eines Wettbewerbsvorteils.
Dabei erfordert eine umweltgerechte Unternehmensführung ein zielgerichtetes, ökologieorientiertes Management aller Unternehmensaktivitäten. Neben der Berücksichtigung von Umweltaspekten in allen Entscheidungsprozessen eines Unternehmens ist hierfür auch die Unterstützung durch ein ökologieorientiertes Controlling erforderlich. Vor allem im Hinblick auf eine ausreichende Bereitstellung der notwendigen Informationen, der Planung, Steuerung und Kontrolle von grünen Zielen, sowie der Entscheidungsvorbereitung sollte sich das Controlling auch mit ökologischen Aspekten beschäftigen, sofern sich hierbei Chancen ergeben, eine „grüne“ Ausrichtung des Unternehmens voranzutreiben. Jedoch steht eine Integration von Nachhaltigkeitsaspekten in das Controlling trotz hoher Relevanz einer umweltgerechten Unternehmensausrichtung in der Praxis noch am Anfang. Um die bisherigen Controlling Konzepte um ökologische Aspekte zu erweitern und eine Balance zu finden zwischen ökologischen, finanziellen und sozialen Aspekten, ist ein Green Controlling notwendig.
Die folgende Bachelorarbeit beschäftigt sich mit der Integration ökologischer Aspekte in das Controlling. Im Rahmen der Arbeit soll untersucht werden, in welchem Bereich sich die Ansätze des Green Controllings in bereits bestehende Controlling Konzeptionen einordnen lassen. Es erfolgt eine Prüfung hinsichtlich einer möglichen Erweiterung der Kernaufgaben des klassischen Controllings um ökologieorientierte Inhalte in Bezug auf die Informationsversorgung, Planung, Kontrolle und Koordination im Unternehmen.
Weiterhin soll analysiert werden, in wie weit die Aspekte des Green Controllings durch eine Integration in eine klassische Controlling Konzeption einen Beitrag leisten können, grüne Aspekte in unternehmerische Entscheidungen einfließen zu lassen, um den Umweltschutz im Unternehmen als Zielgröße strategisch zu verankern.
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung
2. Allgemeine Grundlagen
2.1. Green Controlling- inhaltliche Abgrenzungen
2.2. Der Green Controlling Kreislauf
2.3. Grüne Strategietypen
2.4. Instrumente
2.5. Herausforderungen des Green Controlling
2.6. Funktionen und Ziele des Green Controlling
2.7. Organisatorische Einbindung
3. Ansätze zur Integration von Green Controlling Elementen in das klassische Controlling
3.1. Notwendigkeit der Integration ökologischer Aspekte in klassische Controlling- Konzeptionen
3.2. Ansätze zur Integration des Green Controlling in die Konzeptionen nach Zenz
3.2.1. Informationsorientiertes Controlling
3.2.2. Regelungs- und Steuerungsorientiertes Controlling
3.2.3. Führungsprinziporientiertes Controlling
3.2.4. Begrenzt Koordinationsorientiertes Controlling
3.2.5. Umfassend Koordinationsorientiertes Controlling
3.2.6. Metaführungsorientiertes Controlling
4. Aktueller Stellenwert des Green Controllings
5. Grenzen des Green Controllings
6. Fazit
Zielsetzung & Themen
Die Arbeit untersucht die Integration ökologischer Aspekte in das klassische Controlling. Das primäre Ziel ist es zu analysieren, wie Ansätze des Green Controllings in bestehende Controlling-Konzeptionen eingeordnet werden können und welchen Beitrag diese zur strategischen Verankerung des Umweltschutzes im Unternehmen leisten können.
- Theoretische Grundlagen und Abgrenzung von Green Controlling
- Analyse von Strategietypen und Instrumenten des Green Controllings
- Herausforderungen bei der Implementierung nachhaltiger Aspekte
- Vergleichende Analyse von Controlling-Konzeptionen nach Zenz
- Aktueller Stellenwert und Grenzen des Green Controllings in der Unternehmenspraxis
Auszug aus dem Buch
1. Einleitung
Ein steigendes ökologisches Bewusstsein der Öffentlichkeit, Klimawandel, sowie die Möglichkeit, Kosten einzusparen durch eine ökologische Ausrichtung der Leistungen, führen zu einer zunehmenden Bedeutung von Nachhaltigkeitsaspekten in allen Unternehmensbereichen. Umweltschutz wird nicht mehr als reiner Kostenfaktor für die Unternehmensführung gesehen, sondern als Quelle des wirtschaftlichen Erfolges eines Unternehmens, sowie als Chance für die Generierung eines Wettbewerbsvorteils.
Dabei erfordert eine umweltgerechte Unternehmensführung ein zielgerichtetes, ökologieorientiertes Management aller Unternehmensaktivitäten. Neben der Berücksichtigung von Umweltaspekten in allen Entscheidungsprozessen eines Unternehmens ist hierfür auch die Unterstützung durch ein ökologieorientiertes Controlling erforderlich. Vor allem im Hinblick auf eine ausreichende Bereitstellung der notwendigen Informationen, der Planung, Steuerung und Kontrolle von grünen Zielen, sowie der Entscheidungsvorbereitung sollte sich das Controlling auch mit ökologischen Aspekten beschäftigen, sofern sich hierbei Chancen ergeben, eine „grüne“ Ausrichtung des Unternehmens voranzutreiben.
Jedoch steht eine Integration von Nachhaltigkeitsaspekten in das Controlling trotz hoher Relevanz einer umweltgerechten Unternehmensausrichtung in der Praxis noch am Anfang. Um die bisherigen Controlling Konzepte um ökologische Aspekte zu erweitern und eine Balance zu finden zwischen ökologischen, finanziellen und sozialen Aspekten, ist ein Green Controlling notwendig.
Die folgende Bachelorarbeit beschäftigt sich mit der Integration ökologischer Aspekte in das Controlling. Im Rahmen der Arbeit soll untersucht werden, in welchem Bereich sich die Ansätze des Green Controllings in bereits bestehende Controlling Konzeptionen einordnen lassen. Es erfolgt eine Prüfung hinsichtlich einer möglichen Erweiterung der Kernaufgaben des klassischen Controllings um ökologieorientierte Inhalte in Bezug auf die Informationsversorgung, Planung, Kontrolle und Koordination im Unternehmen. Weiterhin soll analysiert werden, in wie weit die Aspekte des Green Controllings durch eine Integration in eine klassische Controlling Konzeption einen Beitrag leisten können, grüne Aspekte in unternehmerische Entscheidungen einfließen zu lassen, um den Umweltschutz im Unternehmen als Zielgröße strategisch zu verankern.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die zunehmende Bedeutung ökologischer Aspekte für Unternehmen ein und formuliert die Zielsetzung sowie das Vorgehen der Arbeit.
2. Allgemeine Grundlagen: In diesem Kapitel werden Begriffe abgegrenzt, der Green Controlling Kreislauf sowie Strategietypen und Instrumente erläutert und Herausforderungen sowie Funktionen des Green Controllings diskutiert.
3. Ansätze zur Integration von Green Controlling Elementen in das klassische Controlling: Der Hauptteil der Arbeit untersucht die Notwendigkeit der Integration ökologischer Aspekte und analysiert Controlling-Ansätze nach Zenz hinsichtlich ihrer Eignung für eine solche Integration.
4. Aktueller Stellenwert des Green Controllings: Dieses Kapitel beleuchtet die aktuelle Verbreitung und den Stellenwert von Green Controlling in der Unternehmenspraxis basierend auf Studien.
5. Grenzen des Green Controllings: Es werden Probleme bei der Erhebung ökologischer Daten sowie die Grenzen der Messbarkeit und der wirtschaftlichen Integration aufgezeigt.
6. Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und bewertet die Möglichkeiten sowie die praktische Relevanz einer Integration von Green Controlling in klassische Konzepte.
Schlüsselwörter
Green Controlling, Nachhaltigkeitscontrolling, Umweltcontrolling, Ökobilanzierung, Unternehmensführung, Nachhaltigkeit, Strategisches Controlling, Operatives Controlling, Umweltkennzahlen, Flusskostenrechnung, Ressourcenmanagement, Umweltschutzmaßnahmen, Controlling-Integration, Effizienzsteigerung, Nachhaltige Entwicklung.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit befasst sich mit der theoretischen und praktischen Verankerung von ökologischen Aspekten in das betriebswirtschaftliche Controlling, um Unternehmen zu einer nachhaltigen Ausrichtung zu befähigen.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Zentral sind die Abgrenzung verschiedener Controlling-Begriffe, die Analyse von Instrumenten (wie Ökobilanzierung oder Flusskostenrechnung), die strategische Einordnung in Modelle sowie die organisatorische Eingliederung in Unternehmen.
Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?
Ziel ist es zu untersuchen, wie Green Controlling Ansätze in bestehende klassische Controlling-Konzeptionen (nach Zenz) integriert werden können und welchen Mehrwert dies für die strategische Unternehmensführung bietet.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Die Arbeit stützt sich auf eine Literaturanalyse und eine vergleichende Gegenüberstellung theoretischer Controlling-Konzeptionen mit Ansätzen des Green Controllings, ergänzt durch die Auswertung empirischer Studienergebnisse.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil widmet sich intensiv der Integration von Green Controlling in die Controlling-Konzeptionen nach Zenz (von informationsorientiertem bis zu metaführungsorientiertem Controlling) und prüft, wo Schnittstellen und Erweiterungsmöglichkeiten bestehen.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Schlüsselwörter sind Green Controlling, Nachhaltigkeitscontrolling, Ökobilanzierung, Umweltkennzahlen, Strategische Unternehmensführung und Controlling-Integration.
Warum ist eine Trennung zwischen Umweltmanagement und Green Controlling kritisch zu sehen?
Die Arbeit argumentiert, dass eine isolierte Durchführung durch das Umweltmanagement ökologische und ökonomische Ziele nur schwer verknüpfen kann, da das Controlling als strategisches Instrument eine ganzheitliche Integration erfordert.
Welche Rolle spielen Controller bei der Umsetzung grüner Strategien?
Controller nehmen eine aktive Rolle ein, indem sie Transparenz schaffen, ökologische Kennzahlen definieren und sicherstellen, dass ökologische Ziele ökonomisch sinnvoll in Entscheidungsprozesse integriert werden.
- Citation du texte
- Susan Feist (Auteur), 2012, Green Controlling. Konzeptionen und Instrumente im Überblick, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/265148