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Arzneimittelsicherheit: Der Weg einer neuen Substanz bis zur Zulassung auf dem Markt

Titel: Arzneimittelsicherheit: Der Weg einer neuen Substanz bis zur Zulassung auf dem Markt

Hausarbeit , 2012 , 12 Seiten , Note: 2,0

Autor:in: Christine Schmitz (Autor:in)

Gesundheit - Public Health
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Von der Synthese einer neuen Substanz bis zu ihrem Einsatz als zugelassenes Arzneimittel vergehen oft 7-10 Jahre. Neben dieser großen Zeitspanne sind auch die Kosten erwähnenswert, die heute 500 Millionen Euro betragen können. Im Folgenden soll der lange Weg von einer neuen Substanz, die möglicherweise als Arzneistoff in Frage kommt, bis zu ihrer Zulassung auf den Markt geschildert werden, bzw. die Qualitätssicherungssysteme, die greifen um die Sicherheit der Substanzen zu gewährleisten.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Arzneimittelherstellung

3 Arzneimittelzulassung

4 Good Manufacturing Practices

5 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die regulatorischen und qualitätssichernden Rahmenbedingungen, die notwendig sind, um die Sicherheit und Wirksamkeit von Arzneimitteln von der Entwicklung bis zur Marktreife zu gewährleisten.

  • Phasen der Arzneimittelentwicklung
  • Gesetzliche Anforderungen und Zulassungsverfahren
  • Bedeutung der Qualitätssicherung durch GMP
  • Herausforderungen im Lebenszyklus eines Medikaments
  • Schutz des Endverbrauchers durch regulatorische Standards

Auszug aus dem Buch

Good Manufacturing Practices

Die gewünschte Sicherheit und Zuverlässigkeit lässt sich nur erreichen, wenn zusätzlich zu den etablierten Zulassungsabläufen auch Verfahren und Vorgehensweisen fixiert werden, welche sowohl im Bereich der Entwicklung als auch bei der späteren Produktion die dauerhafte Qualität der Erzeugnisse sicherstellen. Diese in Verfahrens- oder Arbeitsanweisungen zusammengefassten und festgeschriebenen Standards stellen das als Pendant zur Zulassung geforderte Qualitätssicherungssystem dar. Die hierzu heute meist offiziell erlassenen Regeln sind weltweit als „Good-Practices“ bekannt.

Im Labor- bzw. Entwicklungsbereich spricht man allgemein von den „Good Science Practices“ (GSP) bzw. den „Good Laboratory Practices“ (GLP), wobei beiden die Forderung nach „Good Documentation Practices“, d.h. die Forderung nach einer guten, ausführlichen, aussagekräftigen und zuverlässigen Dokumentation gemeint ist.

Die klinischen Studien unterliegen den „Good Clinical Practices“ (GCL) Regeln, während die eigentliche Herstellung sowohl des Produkts, welches in der Klinik Anwendung findet, als auch des fertigen Marktprodukts den „Good Manufacturing Practices“ (GMP)-Regeln folgen muss.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die historische Entwicklung des Arzneimittelrechts in Deutschland und die Notwendigkeit umfangreicher Zulassungsverfahren zur Sicherstellung der Arzneimittelqualität.

2 Arzneimittelherstellung: Dieses Kapitel beschreibt den langwierigen Prozess von der Synthese neuer Substanzen über präklinische Tests bis hin zu den verschiedenen Phasen der klinischen Prüfung am Menschen.

3 Arzneimittelzulassung: Der Abschnitt erläutert die gesetzlichen Rahmenbedingungen und die Rolle staatlicher Behörden bei der Zulassung neuer Wirkstoffe sowie die Bedeutung der Überwachung nach der Markteinführung.

4 Good Manufacturing Practices: Hier wird das Konzept der "guten Herstellungspraxis" als zentrales Qualitätssicherungssystem definiert, das die reproduzierbare Qualität von Arzneimitteln sicherstellt.

5 Fazit: Die Schlussbetrachtung betont die essenzielle Rolle von GMP-Regelwerken für den Verbraucherschutz und warnt vor den Risiken eines zunehmenden Kostendrucks in der Pharmaindustrie.

Schlüsselwörter

Arzneimittelsicherheit, Arzneimittelgesetz, Zulassungsverfahren, Arzneimittelentwicklung, Good Manufacturing Practices, GMP, Qualitätssicherung, Pharmaindustrie, klinische Studien, Arzneimittelzulassung, Verbraucherschutz, Risikomanagement, Wirkstoff, Pharmakologie, Produktsicherheit

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit den Anforderungen an die Arzneimittelsicherheit und den regulatorischen Prozessen, die sicherstellen, dass Medikamente von der Entwicklung bis zur Anwendung beim Patienten qualitativ hochwertig sind.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen umfassen die Arzneimittelherstellung, das Zulassungsverfahren für neue Wirkstoffe sowie die implementierten Qualitätssicherungssysteme in der Pharmaproduktion.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, den Weg eines neuen Wirkstoffes bis zur Marktzulassung darzustellen und die Bedeutung von Qualitätssicherungsstandards wie den "Good Manufacturing Practices" für die Patientensicherheit aufzuzeigen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse und der Auswertung geltender gesetzlicher Richtlinien sowie fachspezifischer Leitfäden zur Arzneimittelsicherheit und pharmazeutischen Produktion.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil behandelt die Phasen der Arzneimittelentwicklung (Synthese, präklinische und klinische Phasen), die regulatorischen Anforderungen der Arzneimittelzulassung sowie die Anwendung und Definition von GMP-Regeln.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Arzneimittelsicherheit, Good Manufacturing Practices (GMP), Arzneimittelzulassung, Qualitätssicherung und das Arzneimittelgesetz (AMG).

Wie unterscheidet sich die Registrierung heute von der Situation vor 1978?

Seit dem Inkrafttreten des neuen Arzneimittelgesetzes am 1. Januar 1978 ist eine Zulassung erforderlich, die an strenge Auflagen hinsichtlich Wirksamkeit, Unbedenklichkeit und pharmazeutischer Qualität gebunden ist, während früher eine reine Registrierung ausreichte.

Warum ist das "Stufenplanverfahren" für die Arzneimittelsicherheit wichtig?

Es dient dazu, bei einem Verdacht auf schwerwiegende Risiken nach der Zulassung systematisch die Befunde zu erörtern und gegebenenfalls Maßnahmen zu ergreifen, um die Sicherheit der Patienten zu gewährleisten.

Warum gibt es bisher kein weltweit einheitliches GMP-Zertifikat?

Die Einführung eines solchen Zertifikats scheitert bisher hauptsächlich an der fehlenden globalen und länderübergreifenden Anerkennung einheitlicher Nachweisdokumente.

Welchen Einfluss hat der aktuelle Finanzdruck auf die Pharmabranche?

Der Autor warnt davor, dass der enorme Kostendruck zu Sparmaßnahmen führen könnte, die die Qualitätssicherung gefährden, weshalb bei der Arzneimittelproduktion keine Abstriche gemacht werden dürfen.

Ende der Leseprobe aus 12 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Arzneimittelsicherheit: Der Weg einer neuen Substanz bis zur Zulassung auf dem Markt
Hochschule
FOM Essen, Hochschule für Oekonomie & Management gemeinnützige GmbH, Hochschulleitung Essen früher Fachhochschule
Note
2,0
Autor
Christine Schmitz (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2012
Seiten
12
Katalognummer
V265179
ISBN (eBook)
9783656550372
ISBN (Buch)
9783656548331
Sprache
Deutsch
Schlagworte
arzneimittelsicherheit substanz zulassung markt
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Christine Schmitz (Autor:in), 2012, Arzneimittelsicherheit: Der Weg einer neuen Substanz bis zur Zulassung auf dem Markt, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/265179
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Leseprobe aus  12  Seiten
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