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Großbritannien und die Gründung der Montanunion

Titre: Großbritannien und die Gründung der Montanunion

Dossier / Travail , 2008 , 16 Pages , Note: 1,0

Autor:in: Magister Artium Nico Pointner (Auteur)

Histoire de l'Europe - Nouvelle Histoire, Union européenne
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Résumé Extrait Résumé des informations

Die Engländer tun sich schwer mit Europa: Kein anderes Land ist derart verunsichert über die Rolle, die es in Europa spielen soll. Die britische Mitarbeit in den Gremien der Europäischen Union wird häufig als bremsend empfunden. Britische Politiker mahnen regelmäßig vor einem europäischen Zentralismus, der die Eigenständigkeit der Nationalstaaten aus britischer Sicht
gefährdet. Bereits in der Gründungszeit der wirtschaftlichen Vereinigung Europas standen die Briten abseits: Der Schuman-Plan gilt als Grundstein der politischen und wirtschaftlichen Integration des Kontinents. Sechs europäische Staaten, darunter Frankreich und Deutschland, schlossen sich zur Europäischen Gemeinschaft für Kohle und Stahl zusammen. Mit der Ablehnung des ersten supranationalen Integrationsprojekts entfernten sich die Briten vom europäischen Kontinent und schlugen einen jahrzehntelangen Sonderweg in Europa ein. In dieser Arbeit soll untersucht werden, aus welchen Gründen sich Großbritannien damals der europäischen Integration verweigerte. Die Analyse wird nach einer Betrachtung des historischen Kontexts die politischen und wirtschaftlichen Faktoren untersuchen, welche die britische Position beeinflussten.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

  • Einführung
  • Großbritanniens Haltung zur europäischen Integration ab 1945
  • Die britische Ablehnung des Schuman-Plans
    • Politische Faktoren
    • Wirtschaftliche Faktoren
  • Das Assoziierungsabkommen mit der Montanunion
  • Fazit

Zielsetzung und Themenschwerpunkte

Die Arbeit analysiert die Gründe für die Ablehnung des Schuman-Plans durch Großbritannien im Jahr 1951. Sie untersucht den historischen Kontext, die politischen und wirtschaftlichen Faktoren, die die britische Position beeinflussten.

  • Die Rolle Großbritanniens in der europäischen Integration nach dem Zweiten Weltkrieg
  • Die britische Ablehnung des Schuman-Plans
  • Politische Faktoren, die die britische Haltung beeinflussten
  • Wirtschaftliche Faktoren, die die britische Haltung beeinflussten
  • Das Assoziierungsabkommen mit der Montanunion

Zusammenfassung der Kapitel

Das erste Kapitel führt in die Thematik der Arbeit ein und stellt die Relevanz des Themas im Kontext der europäischen Integration dar. Das zweite Kapitel beleuchtet die britische Haltung zur europäischen Integration in der Nachkriegszeit. Das dritte Kapitel analysiert die Gründe für die Ablehnung des Schuman-Plans durch Großbritannien, wobei sowohl politische als auch wirtschaftliche Faktoren beleuchtet werden. Das vierte Kapitel behandelt das Assoziierungsabkommen zwischen Großbritannien und der Montanunion.

Schlüsselwörter

Die Arbeit behandelt zentrale Begriffe wie europäische Integration, supranationale Strukturen, Schuman-Plan, Montanunion, Großbritanniens Rolle in Europa, politische und wirtschaftliche Faktoren.

Häufig gestellte Fragen

Warum lehnte Großbritannien den Schuman-Plan 1951 ab?

Großbritannien fürchtete einen europäischen Zentralismus und den Verlust seiner nationalen Souveränität. Die Briten sahen supranationale Strukturen als Bedrohung für ihre Eigenständigkeit und ihre globalen Interessen im Commonwealth.

Welche wirtschaftlichen Faktoren spielten eine Rolle?

Die britische Kohle- und Stahlindustrie war zu dieser Zeit noch sehr stark und gerade erst verstaatlicht worden. Man wollte die Kontrolle über diese Schlüsselsektoren nicht an eine übergeordnete europäische Behörde abgeben.

Was ist die Montanunion (EGKS)?

Die Europäische Gemeinschaft für Kohle und Stahl (Montanunion) war das erste supranationale Integrationsprojekt Europas, gegründet von sechs Staaten, darunter Deutschland und Frankreich, auf Basis des Schuman-Plans.

Welchen Sonderweg schlug Großbritannien damals ein?

Durch die Ablehnung der Montanunion entfernte sich Großbritannien jahrzehntelang von der Kern-Integration des Kontinents und blieb in einer bremsenden oder abseitigen Rolle, was das Verhältnis zur EU bis heute prägt.

Gab es gar keine Zusammenarbeit zwischen England und der Montanunion?

Doch, es wurde ein Assoziierungsabkommen geschlossen. Dieses ermöglichte eine Kooperation ohne die vollständige Unterwerfung unter die supranationalen Entscheidungsbefugnisse der Gemeinschaft.

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Résumé des informations

Titre
Großbritannien und die Gründung der Montanunion
Université
University of Hamburg  (Historisches Seminar)
Cours
Die Anfänge des Europäischen Integrationsprozesses nach dem Zweiten Weltkrieg
Note
1,0
Auteur
Magister Artium Nico Pointner (Auteur)
Année de publication
2008
Pages
16
N° de catalogue
V265199
ISBN (ebook)
9783656550297
ISBN (Livre)
9783656547600
Langue
allemand
mots-clé
großbritannien gründung montanunion
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Magister Artium Nico Pointner (Auteur), 2008, Großbritannien und die Gründung der Montanunion, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/265199
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Extrait de  16  pages
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