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Die Kommakompetenz im Fremdsprachenunterricht

Titel: Die Kommakompetenz im Fremdsprachenunterricht

Forschungsarbeit , 2013 , 13 Seiten

Autor:in: Mag. Mohamed Chaabani (Autor:in)

Didaktik - Germanistik
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Die vorliegende Arbeit widmet sich der Kommakompetenz bei den Germanistikstudierenden im Fremdsprachenunterricht. Im Rahmen dieser Untersuchung sollen die Schwächen und Stärken der Studierenden in Hinblick auf die Interpunktion am Beispiel vom Komma eruiert werden. Dabei wird eine eingehende Analyse angestrebt. Für diesen Zweck wurden Schreibaufgaben, die von ausgewählten Probanden verfasst sind, einer näheren Betrachtung unterzogen. Die Ergebnisse sollen Anhaltspunkte liefern, um mögliche Lösungsansätze zur Förderung von Rechtschreibkompetenz bei den Studierenden herauszuarbeiten.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

Zur Geschichte des Kommas

Funktionen des Kommas

Die Kommaregeln

Zur Analyse von Schreibaufgaben

Ziel der Untersuchung

Korpusbeschreibung

Zur Analyse der Diktate

Didaktische Schlussfolgerungen

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Kommakompetenz von Germanistikstudierenden im Fremdsprachenunterricht, um durch eine Analyse von Schreibaufgaben die Stärken und Schwächen bei der Interpunktion zu identifizieren und förderliche Lösungsansätze zu entwickeln.

  • Historische Entwicklung der Zeichensetzung und des Kommas
  • Funktionen des Kommas in der deutschen Sprache
  • Kriteriengeleitete Analyse von Schreibfehlern
  • Empirische Untersuchung der Kommasetzung bei Studierenden
  • Didaktische Implikationen zur Verbesserung der Rechtschreibkompetenz

Auszug aus dem Buch

Zur Geschichte des Kommas

In einem ersten Schritt wird auf die Geschichte des Kommas eingegangen, um herauszufinden, wie das Komma in der deutschen Sprache gekommen ist. Laut Seelbach, Karl Ulrich wurde der Begriff „Interpunktion“ im 17. Jahrhundert zum ersten Mal benutzt. Aber im 18. Jahrhundert gebraucht man öfter den Begriff „Zeichensetzung“. In der heutigen deutschen Sprache findet man beide Bezeichnungen. Die Zeichen der Interpunktion wurden früher von den gebildeten Menschen in der Antike vor allem bei den Griechen und Römern verwendet. In dieser Zeit hatten die Zeichen der Interpunktion die Funktion, die Reihen der Buchstaben übersichtlicher zu machen. Darüber hinaus dienten die Zeichen der Interpunktion als Gliederung für den Text, der mündlich vorgetragen werden sollte. Im Althochdeutschen vor dem 9. Jahrhundert gebrauchte man nur Punkt und Doppelpunkt. Das Komma gab es in dieser Zeit noch nicht. Im Mittelhochdeutschen gab es keinen einheitlichen Einsatz von Zeichen der Interpunktion.

In dieser Zeit findet man Satzzeichen wie Punkt und die Virgel (/), die man heute als Slash bezeichnet. Ebenfalls fungiert die Zeichensetzung als Hilfe für den Sprecher, um seinen Text zu gliedern. In der Zeit des Frühneuhochdeutschen benutzte man häufiger die Virgel. Somit galt sie als das bedeutsamste Zeichen in der Interpunktion. Sie zeichnete die Pausen beim Sprechen. Seit dem 16. Jahrhundert gebrauchte man die Virgel, um Teilsätze oder Satzteile zu markieren. Allerdings wurde die Virgel im Laufe der Zeit durch das Komma ersetzt. Die Kommata kennzeichnen in der Regel die Teile des Satzes. In dieser Zeit setzte sich die Zeichensetzung durch. In Anlehnung an Stedje, Asrid (2007, 94-95) gab es für die Interpunktion in der Zeit des Frühneuhochdeutschen keine geregelte Anwendung. In dieser Zeit gebraucht man Virgel und Punkt. Andererseits wurde das Komma erst im 17. Jahrhundert gebraucht.

Zusammenfassung der Kapitel

Zur Geschichte des Kommas: Dieses Kapitel beleuchtet die historische Entwicklung der Interpunktion und des Kommas von der Antike bis zum Neuhochdeutschen.

Funktionen des Kommas: Hier werden die verschiedenen Aufgaben des Kommas, wie die Trennung von Satzteilen und die Funktion als Lesehilfe, theoretisch erörtert.

Die Kommaregeln: Dieses Kapitel fasst die wichtigsten orthographischen Regeln zur Kommasetzung zusammen, die als Grundlage für die Analyse dienen.

Zur Analyse von Schreibaufgaben: Dieser Abschnitt beschreibt das Ziel, das Korpus und die methodische Vorgehensweise bei der Untersuchung der Diktate der Studierenden.

Didaktische Schlussfolgerungen: Hier werden die Ergebnisse der Analyse zusammengefasst und Ansätze zur didaktischen Förderung der Kommakompetenz abgeleitet.

Schlüsselwörter

Kommakompetenz, Fremdsprachenunterricht, Interpunktion, Zeichensetzung, Kommaregeln, Schreibaufgaben, Fehleranalyse, Sprachdidaktik, Rechtschreibkompetenz, Virgel, Linguistik, Germanistikstudium, Satzstruktur, Interpunktionsfehler.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Kompetenz von Germanistikstudierenden im Fremdsprachenunterricht, korrekt Kommas zu setzen.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die Themen umfassen die Geschichte der Zeichensetzung, theoretische Funktionen des Kommas, die Analyse von Kommafehlern in Studierendendiktaten sowie didaktische Lösungsansätze.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, Defizite und Kompetenzen der Studierenden bei der Kommasetzung zu identifizieren und Wege zur Verbesserung dieser Fähigkeiten aufzuzeigen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine empirische Analyse von Diktaten zweier Gruppen von Studierenden durchgeführt, wobei die Fehler anhand definierter orthographischer Kriterien kategorisiert und ausgewertet werden.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil liegt der Fokus auf der theoretischen Fundierung der Kommaregeln sowie der detaillierten Auswertung der Diktate nach verschiedenen Fehlerkategorien wie etwa bei Aufzählungen oder Haupt- und Nebensatzabgrenzungen.

Welche Schlüsselbegriffe prägen die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind Kommakompetenz, Interpunktion, Fehleranalyse und schriftsprachliche Entwicklung.

Warum spielt die historische Betrachtung der Virgel eine Rolle?

Die historische Herleitung dient dem Verständnis der heutigen Kommaregeln und zeigt auf, wie sich die Interpunktion durch Sprachwandelprozesse geformt hat.

Welche Fehlerkategorie trat in der Untersuchung am häufigsten auf?

In den untersuchten Texten stellte sich die Kommasetzung bei Aufzählungen als besonders fehleranfällig heraus.

Welche Schlussfolgerung zieht der Autor für die Lehre?

Der Autor empfiehlt gezielte Übungen und eine intensivere Auseinandersetzung der Studierenden mit den geltenden Grammatik- und Zeichensetzungsregeln.

Ende der Leseprobe aus 13 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Die Kommakompetenz im Fremdsprachenunterricht
Hochschule
University of Oran  (fremdsprachen)
Autor
Mag. Mohamed Chaabani (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2013
Seiten
13
Katalognummer
V265216
ISBN (eBook)
9783656550211
ISBN (Buch)
9783656548058
Sprache
Deutsch
Schlagworte
kommakompetenz fremdsprachenunterricht
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Mag. Mohamed Chaabani (Autor:in), 2013, Die Kommakompetenz im Fremdsprachenunterricht, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/265216
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Leseprobe aus  13  Seiten
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