Mit Friedrich Hölderlins Werk ‚Menons Klagen um Diotima‘ werde ich mich in dieser Seminararbeit auseinandersetzen. Dabei gehe ich auf die für die Entstehung des Textes relevanten biographischen Umstände des Dichters ein, um den Text auch als Ergebnis einschneidender Lebenserfahrungen zu begreifen. Des weiteren werde ich mich mit der Frühfassung dieses Textes, welche den Namen ‚Elegie‘ trägt, befassen und beide Werke miteinander vergleichen, um Änderungen Hölderlins in der zweiten Fassung nachvollziehen zu können.Danach werde ich auf Aufbau und Inhalt des Textes ‚Menons Klagen um Diotima‘ eingehen, dabei auch die, für das Verständnis des Textes bedeutsamen Textstellen, näher beleuchten und deuten. Im Schlussteil fasse ich meine Beobachtungen kritisch zusammen.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Hauptteil
- Biographischer Kontext
- Vergleich ,Elegie' — ,Menons Klagen um Diotima'
- Vorbemerkungen
- Vergleichende Analyse
- Aufbau und Inhalt der Elegie :Menons Klagen um Diotima'
- Aufbau
- Inhalt
- Schlussbemerkung
- Literaturverzeichnis
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die Seminararbeit beschäftigt sich mit Friedrich Hölderlins Werk ,Menons Klagen um Diotima' und analysiert den Text im Kontext der biographischen Umstände des Autors. Sie vergleicht die Frühfassung ,Elegie' mit der späteren Fassung ,Menons Klagen um Diotima' und untersucht die Veränderungen, die Hölderlin vorgenommen hat. Die Arbeit beleuchtet Aufbau und Inhalt des Textes ,Menons Klagen um Diotima' und analysiert wichtige Textstellen. Die Schlussbemerkung fasst die Beobachtungen kritisch zusammen.
- Biographische Einflüsse auf die Entstehung des Textes
- Vergleich der beiden Fassungen ,Elegie' und ,Menons Klagen um Diotima'
- Aufbau und Struktur des Textes
- Analyse der zentralen Themen und Motive
- Die Rolle der Liebe und des Ideals in Hölderlins Werk
Zusammenfassung der Kapitel
Die Einleitung führt in das Thema der Seminararbeit ein und stellt die Ziele und den Aufbau der Arbeit vor. Der Hauptteil befasst sich mit dem biographischen Kontext von Hölderlins Werk ,Menons Klagen um Diotima'. Er beleuchtet die Beziehung des Autors zu Susette Gontard und die Rolle der Figur der Diotima in Hölderlins Leben und Werk. Der Hauptteil vergleicht die beiden Fassungen des Gedichtes und analysiert die Veränderungen, die Hölderlin vorgenommen hat. Er geht auf die sprachlichen und inhaltlichen Unterschiede der beiden Fassungen ein und untersucht die Intentionen des Autors hinter diesen Änderungen. Der Hauptteil beleuchtet auch den Aufbau und Inhalt des Textes ,Menons Klagen um Diotima'. Er analysiert die einzelnen Strophen und ihre Bedeutung im Kontext des gesamten Gedichtes. Die Schlussbemerkung fasst die Beobachtungen der Arbeit zusammen und stellt die Bedeutung des Werkes von Hölderlin für die deutsche Literatur heraus.
Schlüsselwörter
Die Schlüsselwörter und Schwerpunktthemen des Textes umfassen Friedrich Hölderlin, ,Menons Klagen um Diotima', Elegie, Diotima-Lyrik, biographischer Kontext, Vergleichende Analyse, Aufbau und Inhalt, Liebe, Ideal, Unterwelt, Erinnerung, Natur, Vergänglichkeit, Ewigkeit, Jenseits, Diesseits, Utopie, Mythologie, Platons Symposion, Schillers ,Uber naive und sentimentalische Dichtung'.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in Hölderlins „Menons Klagen um Diotima“?
Es ist eine Elegie, in der Hölderlin den Verlust seiner geliebten Diotima betrauert und Themen wie Liebe, Ideal und Vergänglichkeit verarbeitet.
Wer war das reale Vorbild für Diotima?
Das reale Vorbild war Susette Gontard, die Frau seines Frankfurter Arbeitgebers, zu der Hölderlin eine tiefe, schmerzhafte Liebesbeziehung pflegte.
Was ist der Unterschied zwischen der „Elegie“ und der Endfassung?
Die Arbeit vergleicht die Frühfassung (namens „Elegie“) mit der späteren Fassung, um Hölderlins sprachliche und inhaltliche Weiterentwicklung aufzuzeigen.
Welche philosophischen Einflüsse finden sich im Werk?
Hölderlin bezieht sich unter anderem auf Platons Symposion und Schillers Theorien über naive und sentimentalische Dichtung.
Welche Motive sind zentral für Hölderlins Lyrik?
Zentrale Motive sind die Natur, die Erinnerung, das Verhältnis von Diesseits und Jenseits sowie die utopische Sehnsucht nach einem Ideal.
Warum wird das Gedicht als „Elegie“ bezeichnet?
In der klassischen Tradition ist die Elegie ein Klagegedicht, das oft in Distichen verfasst ist und den Verlust eines geliebten Menschen oder Ideals thematisiert.
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- Jonas Abel (Author), 2012, Friedrich Hölderlin. Menons Klagen um Diotima, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/265266