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Sport in der Alltagswelt von Jugendlichen

Título: Sport in der Alltagswelt von Jugendlichen

Trabajo de Seminario , 1993 , 28 Páginas , Calificación: gut

Autor:in: Dr. Klaus-Uwe Gerhardt (Autor), Peter Lutz-Hanke (Autor)

Deporte - Sociología deportiva
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Welche Bedeutung genießt Sport in der Alltagswelt von Jugendlichen? Sind die Angebote der Turn- und Sportvereine zeit- und jugendgemäß? Lassen sich junge Menschen als neue Vereinsmitglieder gewinnen und gleichzeitig alte Mitglieder im Verein halten?

Das sind die Fragen, die uns in der vorliegenden Seminararbeit beschäftigen. Zunächst stößt man auf Definitionsprobleme: Wie wird Sport und sportliche Aktivität definiert? Was heißt Alltag in der Lebenswelt von Jugendlichen? Welche Altersgruppen subsumiert man als "Jugend"? Nimmt die Bedeutung des Sports unter Jugendlichen zu oder ab? Wir haben gefunden, dass die Bandbreite der Antworten sehr stark variiert, je nachdem, zu welcher Definition man greift.

Um diesen Fragen nachzugehen und die Dynamik des Wandels bei den Motiven, Sport zu treiben zu analysieren, lenken wir den Blick auf die ursprüngliche Motivation Sport zu treiben. Sportliche Aktivitäten sind in der BRD wesentlich im organisierten Sportbetrieb der Vereine zu finden. Doch Jugendlichen ist das Vereinsleben oft zu fad, es schreckt viele Jugendliche ab. Welche Organisationsformen nehmen Jugendlichen heute an? Welche werden nicht mehr akzeptiert? Wir stellen unserem Referat die Hypothese voran, dass es beides gibt, Sport im Verein und Sport in informellen Gruppen. Doch die Gewichte scheinen sich zu verschieben und der Vereinssport muss sich neu orientieren, damit Jugendliche ihn akzeptieren.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1 Vorbemerkungen

o Begriffe

o Aufbau der Seminararbeit

2 Gesamtgesellschaftliche Entwicklungsprozesse

o Sport in der Alltagswelt von Jugendlichen – eine erste Annäherung

o Vergrößertes Freizeitbudget

o Nivellierung geschlechtsspezifischer Unterschiede

o Geldbudget und Bildung

o Verlängerte Postadoleszenz

o Kulturelle Neucodierung des Sports

o Zwischenfazit

3 Sport als "jugendspezifische Norm"?

o Häufigkeit der Sportausübung: 3. und 6. Platz

o Bedeutungsverlust des Vereinssports

o Soziale Angleichung

o Zwischenfazit

4 Bedeutungswandel des Sports in der Lebenswelt von Jugendlichen

o Bedeutung von sportlicher Betätigung: 5. Platz

o Hauptmotiv Spaß haben

o Motive, warum Jugendliche Sport treiben?

o Zwischenfazit

5 Sportliche Aktivitäten und peer group

o Abnehmender Einfluss des Elternhauses

o Zunehmende Bedeutung der Clique

o Clique und Sportarten

o Zwischenfazit

6 Sportive Praxen von Jungen und Mädchen

o Beteiligung von Jungen und Mädchen am Sport

o Geschlechtsspezifische Präferenzen von Jungen und Mädchen im Sport

o Geschlechtstypische Sozialisationsprozesse

o Geschlechts(rollen)identität

o Mädchen holen auf

o Zwischenfazit

7 Qualitative Befunde der sportbezogenen Lebenswelten

o Leistungssportler

o Vereinssportler

o Allroundsportler

o Prestigesportler

o Ausgleichssportler

o Freizeitsportler

o Der Gelegenheitssportler

o Der Nicht-Sportler

o Zwischenfazit

8 Chancen und Grenzen des Sports

o Welche Aussagekraft haben quantitative Studien zur Sport-Partizipationsrate?

o Zwischenfazit

9 Anhang und Quellenhinweise

Zielsetzung und Themen

Die Arbeit analysiert die veränderte Rolle des Sports in der Lebenswelt von Jugendlichen und untersucht, inwieweit traditionelle Vereinsstrukturen noch den Bedürfnissen junger Menschen entsprechen. Dabei stehen die Motivationsstrukturen, informelle Sportformen und geschlechtsspezifische Unterschiede im Vordergrund, um einen präventiven Charakter des Sports hinsichtlich gesundheitlicher und sozialer Fragestellungen zu bewerten.

  • Einfluss gesellschaftlicher Entwicklungsprozesse auf das Sportverhalten.
  • Wandel der Motivationsstrukturen: Vom Leistungssport hin zu informellen Formen.
  • Bedeutung der Peer-Group und Cliquenbildung für sportliche Aktivitäten.
  • Geschlechtsspezifische Differenzierungen und Angleichungsprozesse im Sportalltag.
  • Kritische Auseinandersetzung mit quantitativen Daten zur Sport-Partizipationsrate.

Auszug aus dem Buch

o Leistungssportler

Grundsätzlich gilt für diesen Sportlertypus, dass Sport den Lebensablauf des Leistungssportlers bestimmt. Für die Lebenswirklichkeit dieser Sportler lassen sich folgende Charakteristiken finden:

• Er trifft selten feste Verabredungen, geht kaum feste Freundschaften ein und bindet sich auch nicht an Cliquen.

• Der Einstieg in die Sportlerkarriere ist Folge einer Kette besonderer Könnenserlebnisse.

• Er verbindet mit seinem Tun die Aussicht auf weitere und größere Erfolge.

• Er ist selbstsicher und leistungsstark.

• Er strebt maximale Leistung an und verbindet damit positive Erfolgsaussichten.

Sport ist das zentrale Lebensthema des Leistungssportlers, was sich oft in seinen beruflichen Perspektiven nach der aktiven Laufbahn ausdrückt.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Vorbemerkungen: Einführung in die Begriffsdefinitionen und den strukturellen Aufbau der Seminararbeit.

2 Gesamtgesellschaftliche Entwicklungsprozesse: Analyse der Rahmenbedingungen wie Freizeitbudget, Emanzipation und kultureller Neucodierung des Sports.

3 Sport als "jugendspezifische Norm"?: Untersuchung der Häufigkeit der Sportausübung und des Bedeutungsverlusts des klassischen Vereinssports.

4 Bedeutungswandel des Sports in der Lebenswelt von Jugendlichen: Darstellung der Hauptmotive für sportliche Aktivitäten, wobei der Spaßfaktor im Zentrum steht.

5 Sportliche Aktivitäten und peer group: Erörterung der abnehmenden Rolle des Elternhauses zugunsten der Cliquenbildung.

6 Sportive Praxen von Jungen und Mädchen: Analyse der geschlechtsspezifischen Unterschiede in Sportpräferenzen und Sozialisationsprozessen.

7 Qualitative Befunde der sportbezogenen Lebenswelten: Erstellung einer Typologie von acht jugendlichen Sportlertypen basierend auf offenen Interviews.

8 Chancen und Grenzen des Sports: Kritische Reflexion der Datenlage und Diskussion des präventiven Potenzials von Sport.

9 Anhang und Quellenhinweise: Zusammenstellung des Sachwortverzeichnisses und der verwendeten Literatur.

Schlüsselwörter

Sport, Jugendliche, Vereinssport, Freizeitbudget, Peer-Group, Motivationsstrukturen, Geschlechtsspezifische Unterschiede, Sportabstinenz, Lebenswelt, Gesundheitsprävention, Leistungssport, Trendsportarten, Sozialisation, Sportpädagogik, Breitensport.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Seminararbeit untersucht, welche Bedeutung Sport in der modernen Alltagswelt von Jugendlichen hat und ob die bestehenden Angebote der Sportvereine den veränderten Bedürfnissen der Zielgruppe gerecht werden.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf dem Wandel der Freizeitgestaltung, der Rolle von Cliquen (Peer-Groups), der geschlechtsspezifischen Ausprägung von Sportpraxen und den Beweggründen für Sportabstinenz.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Ziel ist es zu analysieren, wie Sport zur sozialen und gesundheitlichen Prävention beitragen kann und warum traditionelle Organisationsformen des Sports bei Jugendlichen teilweise an Attraktivität verlieren.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Autoren nutzen eine Kombination aus einer Analyse quantitativer Studien, insbesondere der Arbeit von Brettschneider und Bräutigam, sowie eine qualitative Typologiebildung auf Basis offener Experteninterviews.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in gesellschaftliche Entwicklungstendenzen, quantitative Auswertungen zum Sportverhalten und eine differenzierte qualitative Betrachtung von acht verschiedenen Sportlertypen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den zentralen Begriffen gehören Jugendsport, Vereinsstrukturen, Freizeitverhalten, Motivationswandel, Cliquenbildung, Sportabstinenz und geschlechtsspezifische Sozialisation.

Warum spielt die "Peer-Group" eine so große Rolle für Jugendliche?

Die Clique ersetzt bei Heranwachsenden zunehmend den elterlichen Einfluss als primäre Sozialisationsinstanz und prägt maßgeblich, welche informellen Sportarten gemeinsam ausgeübt werden.

Was macht den "Leistungssportler" laut der Typologie aus?

Der Leistungssportler zeichnet sich durch ein hohes Maß an Selbstsicherheit und Zielorientierung aus, wobei Sport sein zentrales Lebensthema darstellt und er feste soziale Bindungen oft zugunsten des Erfolgs zurückstellt.

Weshalb ist der Schulsport bei vielen Jugendlichen negativ besetzt?

Viele Jugendliche verbinden den Schulsport mit negativem Leistungsdruck, einseitigen Sportlehrern und dem Gefühl des Versagens, was langfristig zu Sportabstinenz führen kann.

Wie kann der Vereinssport Jugendliche wieder besser erreichen?

Die Arbeit schlägt vor, dass Vereine sich stärker an den Bedürfnissen nach flexibleren, informellen Sportformen orientieren und ihre Angebote moderner sowie weniger stark reglementiert gestalten sollten.

Final del extracto de 28 páginas  - subir

Detalles

Título
Sport in der Alltagswelt von Jugendlichen
Universidad
Technical University of Darmstadt  (Institut für Sportwissenschaften)
Curso
"Sport an beruflichen Schulen"
Calificación
gut
Autores
Dr. Klaus-Uwe Gerhardt (Autor), Peter Lutz-Hanke (Autor)
Año de publicación
1993
Páginas
28
No. de catálogo
V265306
ISBN (Ebook)
9783656549734
ISBN (Libro)
9783656548133
Idioma
Alemán
Etiqueta
Sport Alltagswelt Nicht-Sportler Erlebnismotiv Gesundheitsmotiv Informelle Sportarten Mannschaftssport peer-group Spaß Vereinssport Sportpädagogik Wertewandel Demografie
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Dr. Klaus-Uwe Gerhardt (Autor), Peter Lutz-Hanke (Autor), 1993, Sport in der Alltagswelt von Jugendlichen, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/265306
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