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Die Motive der Mediennutzung bei Social Media Anwendungen nach Maslow und McQuail

Title: Die Motive der Mediennutzung bei Social Media Anwendungen nach Maslow und McQuail

Bachelor Thesis , 2013 , 60 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Daniel Heißenstein (Author)

Communications - Public Relations, Advertising, Marketing, Social Media
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Summary Excerpt Details

Social Media sind in der heutigen Gesellschaft ein omnipräsentes Phänomen. Egal ob beim Fernsehen, beim Einkaufen oder beim Arbeiten, die sozialen Medien sind stets mit dabei. Nur ein kurzer Blick, ein schneller Kommentar oder ein Like: Social Media sind einfach, effektiv und für viele Menschen bereits Teil des Alltags. Jeder dritte Deutsche hat bereits einen Facebookaccount (vgl. allfacebook 2013). Zwei Drittel der Nutzer sind mehr als eine Stunde pro Tag auf Facebook online (vgl. Kirch 2013). Bei jüngeren Personen unter 30 Jahren ist das Internet das meistgenutzte Medium, wobei die meiste Zeit für Social Media verwendet wird (vgl. Ridder/Engel 2011, S.4f). Hierbei stellt sich die Frage, warum wir Social Media eigentlich nutzen. „The idea that media use depends on the perceived satisfactions, needs, wishes, or motives of the prospective audience member is as old as media research itself“ (McQuail 1997, S.69). Um die Frage zu untersuchen, orientiert sich die Arbeit an McQuails Aussage und verfolgt einen eher behavioristischen Ansatz, der Startpunkt der Arbeit sind demnach die Bedürfnisse und Motive der Nutzer (vgl. McQuail 2010, S.420).

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Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Begriffsdefinitionen

3. Uses-and-gratifications approach

4. Theorien der Mediennutzung

4.1 Erregungstheorie

4.2 Identitätstheorie

4.3 Einstellungstheorie

4.4 Eskapismustheorie

4.5 Spieltheorie

5. Social Media und seine Bedeutung

6. Facebook

7. Vergleichbare Forschungen

8. Motivtheorie nach McQuail

9. Motive Mediennutzung bei McQuail

10. Bedürfnishierarchie nach Maslow

11. Motive Mediennutzung bei Maslow

12. Neuere Motive

13. Konzeption Fragen und Zuordnung

14. Methodische Vorgehensweise

15. Auswertung

15.1 Allgemeine Auswertung

15.2 Auswertung Theorien

15.2.1 Theorie McQuail

15.2.2 Theorie Maslow

15.3 Analyse Faktorenabhängigkeit

15.3.1 Geschlecht

15.3.2 Alter

15.3.3 Partnerbeziehung

15.4 Test auf soziale Erwünschtheit

16. Vergleich Ergebnisse mit Langzeitstudie Massenkommunikation

17. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die Motive der Mediennutzung am Beispiel von Facebook, basierend auf den klassischen Theorien von Maslow und McQuail sowie neueren Motivdimensionen. Ziel ist es, die Gültigkeit dieser Ansätze bei heutigen Social-Media-Anwendungen zu überprüfen und den Einfluss demografischer Faktoren auf das Nutzungsverhalten zu analysieren.

  • Analyse der Relevanz klassischer Motivtheorien im Kontext von Social Media.
  • Identifikation neuer, spezifischer Nutzermotive bei Facebook.
  • Empirische Untersuchung der Motivstrukturen mittels quantitativer Befragung.
  • Überprüfung des Einflusses von Geschlecht, Alter und Partnerbeziehung auf die Mediennutzung.
  • Vergleich der Ergebnisse mit bestehenden Langzeitstudien zur Massenkommunikation.

Auszug aus dem Buch

1. Einleitung

Social Media sind in der heutigen Gesellschaft ein omnipräsentes Phänomen. Egal ob beim Fernsehen, beim Einkaufen oder beim Arbeiten, die sozialen Medien sind stets mit dabei. Nur ein kurzer Blick, ein schneller Kommentar oder ein Like: Social Media sind einfach, effektiv und für viele Menschen bereits Teil des Alltags. Jeder dritte Deutsche hat bereits einen Facebookaccount (vgl. allfacebook 2013). Zwei Drittel der Nutzer sind mehr als eine Stunde pro Tag auf Facebook online (vgl. Kirch 2013). Bei jüngeren Personen unter 30 Jahren ist das Internet das meistgenutzte Medium, wobei die meiste Zeit für Social Media verwendet wird (vgl. Ridder/Engel 2011, S.4f). Hierbei stellt sich die Frage, warum Social Media eigentlich nutzen. „The idea that media use depends on the perceived satisfactions, needs, wishes, or motives of the prospective audience member is as old as media research itself“ (McQuail 1997, S.69). Um die Frage zu untersuchen, orientiert sich die Arbeit an McQuails Aussage und verfolgt einen eher behavioristischen Ansatz, der Startpunkt der Arbeit sind demnach die Bedürfnisse und Motive der Nutzer (vgl. McQuail 2010, S.420).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Stellt die Allgegenwärtigkeit von Social Media dar und leitet die Forschungsfrage zur Anwendbarkeit klassischer Motivtheorien auf Facebook ab.

2. Begriffsdefinitionen: Klärt die zentralen Termini Bedürfnisse und Motive im wissenschaftlichen Kontext.

3. Uses-and-gratifications approach: Erläutert den behavioristischen Ansatz, der den Nutzer als aktiven Akteur bei der Medienwahl betrachtet.

4. Theorien der Mediennutzung: Gibt einen Überblick über ergänzende Theorien wie Erregungs-, Identitäts-, Einstellungs-, Eskapismus- und Spieltheorie.

5. Social Media und seine Bedeutung: Definiert Social Media und analysiert deren Einfluss auf Kommunikation und gesellschaftliche Strukturen.

6. Facebook: Beschreibt die Entstehung und Entwicklung von Facebook als globales Phänomen.

7. Vergleichbare Forschungen: Fasst bestehende Studien zur Mediennutzung zusammen, um den Forschungsstand aufzuzeigen.

8. Motivtheorie nach McQuail: Führt McQuails Kategorisierung der Mediennutzungsmotive ein.

9. Motive Mediennutzung bei McQuail: Detailliert die spezifischen Motivdimensionen nach McQuail.

10. Bedürfnishierarchie nach Maslow: Erläutert das Modell der Bedürfnishierarchie und dessen Relevanz für die Motivationspsychologie.

11. Motive Mediennutzung bei Maslow: Überträgt die Maslowsche Hierarchie auf den Kontext der Mediennutzung.

12. Neuere Motive: Ergänzt die klassischen Ansätze um zeitgemäße Motivdimensionen.

13. Konzeption Fragen und Zuordnung: Beschreibt die methodische Umsetzung der theoretischen Konzepte in konkrete Umfragefragen.

14. Methodische Vorgehensweise: Erläutert die Durchführung einer quantitativen Online-Befragung zur Datenerhebung.

15. Auswertung: Präsentiert und analysiert die empirischen Ergebnisse der Umfrage.

16. Vergleich Ergebnisse mit Langzeitstudie Massenkommunikation: Setzt die eigenen Ergebnisse in Relation zu etablierten Daten der Massenkommunikationsforschung.

17. Fazit: Fasst die Kernergebnisse zusammen und reflektiert die Gültigkeit der untersuchten Theorien.

Schlüsselwörter

Mediennutzung, Social Media, Facebook, McQuail, Maslow, Bedürfnisse, Motive, Uses-and-gratifications, Online-Befragung, Motivtheorie, Medienrezeption, Nutzerverhalten, Faktorenabhängigkeit, Internet, Kommunikation.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Bachelorarbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, welche Motive Menschen dazu bewegen, Social-Media-Anwendungen wie Facebook zu nutzen, und ob klassische psychologische Theorien hierfür noch Gültigkeit besitzen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Studie?

Die zentralen Felder umfassen Motivationspsychologie, Medientheorien, die spezifische Funktionalität von Social Media und eine empirische Analyse von Nutzerverhalten.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist zu klären, inwieweit die Motivtheorien von Maslow und McQuail auf Social Media anwendbar sind und welche Faktoren (wie Alter oder Geschlecht) die Motivstruktur beeinflussen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wurde ein behavioristischer Ansatz gewählt, der mittels einer quantitativen Online-Befragung (Fragebogen) umgesetzt und statistisch ausgewertet wurde.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Fundierung durch verschiedene Motivtheorien, eine Vorstellung der untersuchten Plattform Facebook, die methodische Konzeption und die detaillierte Auswertung der erhobenen Daten.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Schlagworte sind Mediennutzung, Social Media, Facebook, McQuail, Maslow, Bedürfnisse, Motive sowie Faktorenabhängigkeit.

Welche Bedeutung haben die Ergebnisse für das Maslowsche Modell bei Facebook?

Die Studie zeigt, dass klassische Bedürfnisse wie physiologische oder Sicherheitsaspekte bei Facebook kaum eine Rolle spielen, während soziale und ästhetische Bedürfnisse für die Nutzer von hoher Relevanz sind.

Wie unterscheidet sich die Facebook-Nutzung nach dem Alter?

Die Auswertung belegt eine deutliche Altersabhängigkeit: Jüngere Nutzer weisen eine deutlich intensivere Mediennutzung mit einer Vielzahl an Motiven auf als Nutzer über 30 Jahre.

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Details

Title
Die Motive der Mediennutzung bei Social Media Anwendungen nach Maslow und McQuail
College
University of Trier  (Medienwissenschaft)
Grade
2,0
Author
Daniel Heißenstein (Author)
Publication Year
2013
Pages
60
Catalog Number
V265442
ISBN (eBook)
9783656576976
ISBN (Book)
9783656576938
Language
German
Tags
motive mediennutzung maslow mcquail gültigkeit social media anwendungen
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Daniel Heißenstein (Author), 2013, Die Motive der Mediennutzung bei Social Media Anwendungen nach Maslow und McQuail, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/265442
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