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Vergleich biografischer Faktoren von Chief Executive Officers (CEOs) in Familien- und Nicht-Familienunternehmen

Unter Berücksichtigung des Unternehmensstrategietyps nach Meffert & Klein (McKinsey)

Title: Vergleich biografischer Faktoren von Chief Executive Officers (CEOs) in Familien- und Nicht-Familienunternehmen

Master's Thesis , 2013 , 118 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Claudia Krogoll (Author)

Business economics - Business Management, Corporate Governance
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„Als Helden geehrt oder als Zerstörer beschimpft“ stehen Chief Executive Officers mit ihren Entscheidungen und ihrer Persönlichkeit fortwährend im Fokus der Öffentlichkeit. Insbesondere bei einem anstehenden Wechsel an der Spitze des Unternehmens rücken die biografischen Hintergründe der potentiellen Nachfolger verstärkt in den Vordergrund. In diesem Zusammenhang werden die Anforderungen an diese Position und die strategischen Herausforderungen des Unternehmens erörtert, welchen der neue CEO mit seinem Repertoire an Erfahrung und Wissen gegenübersteht. Prominentes Beispiel für solch eine kritische Auseinandersetzung mit einem potentiellen Nachfolger zeigt sich bei dem Hamburger Handelskonzern Otto mit Benjamin Otto, dem Urenkel des Firmengründers. In wenigen Jahren soll er den Vorstandsvorsitz übernehmen. Jedoch scheint die Kluft zwischen seinen jetzigen Fähigkeiten und den hohen Ansprüchen an die Unternehmensführung kaum überbrückbar.
Abgesehen vom Entwicklungspotenzial der Fähigkeiten potentieller
CEO-Nachfolger ist der traditionelle Versandhändler Otto mit seiner mehr als 60-jährigen Geschichte ein Unternehmen, das sich stets in den Händen der Gründerfamilie befand. Familienunternehmen wie die Otto GmbH & Co KG „sind für die […] deutsche Volkswirtschaft von herausragender Bedeutung". Auf sie entfallen nach einer Hochrechnung der Stiftung Familienunternehmen „etwa 42 Prozent der Umsätze aller Unternehmen und 57 Prozent der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten“. Besonders in Zeiten von wirtschaftlicher Instabilität tragen Familienunternehmen mit ihrem höheren Eigenkapital und langfristigeren Perspektiven im Vergleich zu Publikumsgesellschaften zu einer beständigen Wirtschaftslage in Deutschland bei.
Doch bestehen auch Unterschiede bei den Kriterien zur Auswahl eines neuen CEOs? Gegenwärtig existieren nur wenige Untersuchungen, die die biografischen Faktoren der CEOs in Familien- und Nicht-Familienunternehmen miteinander vergleichen. Aus diesem Grund besteht das Ziel der Master Thesis darin, an Hand ausgewählter biografischer Größen mögliche Unterschiede und Gemeinsamkeiten zwischen den beiden Unternehmensformen zu eruieren und herauszufinden, ob ein Zusammenhang zwischen einem biografischen Faktor und dem jeweiligen Unternehmenstyp existiert. Auf Grundlage dieser Ergebnisse können Schlussfolgerungen zum Werdegang der CEOs und mögliche Handlungsempfehlungen für die CEO-Besetzung insbesondere in Familienunternehmen abgeleitet werden.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Grundlagen und Zielstellung der Master Thesis

1.1 Thematische Einführung

1.2 Gliederung der Arbeit

2 Theoretische Abhandlung

2.1 Die Rolle des CEOs

2.2 Bedeutung biografischer Faktoren von CEOs in der Empirie

2.3 Darstellung der vier Strategietypen nach Meffert & Klein (McKinsey)

2.3.1 Kostenführer: Große Mengen, hohe Standardisierung

2.3.2 Innovationschampion: Innovative Produkte, starke Marken

2.3.3 Spezialisierer: Spezielle Marktsegmente, hohe Renditen

2.3.4 Kompetenzführer: Spitzenprodukte, international vertreten

2.4 Das Familienunternehmen als älteste Organisationsform unternehmerischen Handelns

2.4.1 Empirische Fakten und Definitionen

2.4.2 Zwischen Inhaberschaft, Management und Familie – Konfliktfelder im Familienunternehmen

2.4.3 Unterscheidung von Familienunternehmen nach Unternehmens-, Governance- und Inhaberstruktur

2.4.4 Herausforderungen von Familienunternehmen

2.4.5 Besonderheiten börsennotierter Familienunternehmen

2.5 Zusammenfassung der theoretischen Abhandlung

3 Empirische Untersuchung der biografischen Faktoren von CEOs unter Berücksichtigung der Strategietypen nach Meffert und Klein

3.1 Herleitung ausgewählter Thesen

3.1.1 CEOs in Familienunternehmen sind bei ihrer Ernennung jünger als CEOs in Nicht-Familienunternehmen

3.1.2 Familienunternehmen bevorzugen im Gegensatz zu Nicht-Familienunternehmen eine interne CEO-Nachfolge

3.1.3 Unternehmen mit einem hohen Innovationsgrad bevorzugen eine externe CEO-Nachfolger

3.1.4 Hinsichtlich des Ausbildungsniveaus zeigt sich bei den CEOS von Familien- und Nicht-Familienunternehmen kein Unterschied

3.2 Beschreibung der Stichprobe

3.2.1 Ausgewählte Unternehmen aus dem Prime Standard

3.2.2 Begriffsabgrenzungen CEO und Familienunternehmen

3.3 Vorgehensweise bei der Datenerhebung

3.4 Überprüfung der Ausgangshypothesen

3.5 Zusammenfassung der empirischen Ergebnisse

4 Diskussion gewonnener Ergebnisse und daraus abgeleitete Handlungsempfehlungen

5 Kritische Reflexion der Untersuchung und der Ergebnisse

6 Schlussfolgerungen und Anmerkungen für weiterführende Untersuchungen

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit vergleicht biografische Faktoren von CEOs in Familien- und Nicht-Familienunternehmen unter Berücksichtigung der Unternehmensstrategietypen nach Meffert & Klein. Ziel ist es, Unterschiede und Gemeinsamkeiten bei der CEO-Nachfolge zu identifizieren und Handlungsempfehlungen abzuleiten.

  • Biografische Faktoren von CEOs (Alter, Erfahrung, Bildung).
  • Einfluss der Unternehmensstrategietypen (Kostenführer, Innovationschampion, Spezialisierer, Kompetenzführer).
  • Vergleich von Familien- und Nicht-Familienunternehmen bei der Nachfolgestrategie.
  • Professionalisierung der Nachfolgeplanung und Anforderungsprofile.

Auszug aus dem Buch

2.1 Die Rolle des CEOs

Der aus dem englischsprachigen Raum stammende Begriff „Chief Executive Officer“ bezeichnet die Person, die die Position des alleinigen Geschäftsführers bzw. des Vorstandes inne hat oder zum Vorsitz der Geschäftsführung bzw. des Vorstandes ernannt wurde. Unabhängig von der Unternehmensform „stellt die Bezeichnung CEO nur einen Zusatz dar und hat keine besondere rechtliche Bedeutung.“

Als oberste Führungskraft im Unternehmen trägt der CEO „die Gesamtverantwortung für das Unternehmen, dessen Aktivitäten, Erfolge und Misserfolge.“ Auf Grund dieser Verpflichtung ist er stets angehalten, über alle Aktivitäten der unterschiedlichen Unternehmensbereiche informiert zu sein, damit er, wenn es erforderlich sein sollte, zeitnah gegensteuern kann. Handelt es sich bei dem CEO nicht um einen Alleinvorstand, betreuen die übrigen Vorstandsmitglieder jeweils einen begrenzten Bereich, über dessen Ergebnisse sie den CEO informieren. Basierend auf den zugetragenen Informationen ist er dann im Stande, notwendige Entscheidungen zu treffen und Maßnahmen umsetzen zu lassen.

„Der CEO ist die Verbindung zwischen der internen Welt, also dem Unternehmen, und der externen Welt, also der Gesellschaft, der Wirtschaft, der Technologie, den Märkten und den Kunden“, so umschreibt der US-amerikanische Ökonom DRUCKER die einzigartige Schlüsselposition des CEOs zwischen der internen und externen Welt des Unternehmens. Auf Grundlage dieser Erkenntnis leitete DRUCKER vier Hauptaufgabenfelder für diese Führungsposition ab:

Zusammenfassung der Kapitel

1 Grundlagen und Zielstellung der Master Thesis: Einführung in das Thema, Motivation der Arbeit und Erläuterung der Gliederung sowie des methodischen Aufbaus.

2 Theoretische Abhandlung: Fundierte Analyse der CEO-Rolle, biografischer Faktoren und Darstellung der Strategietypen nach Meffert & Klein sowie der Charakteristika von Familienunternehmen.

3 Empirische Untersuchung der biografischen Faktoren von CEOs unter Berücksichtigung der Strategietypen nach Meffert und Klein: Herleitung von Hypothesen, Beschreibung der Stichprobe aus dem Prime Standard und statistische Überprüfung der Thesen.

4 Diskussion gewonnener Ergebnisse und daraus abgeleitete Handlungsempfehlungen: Interpretation der statistischen Ergebnisse und Ableitung von Empfehlungen für die Gestaltung von Nachfolgeprozessen.

5 Kritische Reflexion der Untersuchung und der Ergebnisse: Kritische Auseinandersetzung mit der methodischen Vorgehensweise, den getroffenen Annahmen und der Stichprobenauswahl.

6 Schlussfolgerungen und Anmerkungen für weiterführende Untersuchungen: Zusammenfassung der wesentlichen Erkenntnisse und Ausblick auf zukünftigen Forschungsbedarf.

Schlüsselwörter

CEO, Familienunternehmen, Nicht-Familienunternehmen, Unternehmensstrategie, Meffert & Klein, Nachfolge, Biografie, Altersstruktur, Qualifikation, Führungskraft, Empirie, Talentmanagement, Prime Standard, Governance, Strategietyp.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Masterarbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht biografische Merkmale von CEOs und vergleicht diese zwischen Familien- und Nicht-Familienunternehmen unter Berücksichtigung verschiedener Strategietypen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Die Arbeit verbindet die Themengebiete Management (CEO-Rolle), Unternehmensstrategie (nach Meffert & Klein) und Familienunternehmensforschung (Governance, Nachfolge).

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Es sollen Unterschiede und Gemeinsamkeiten in den Biografien der CEOs herausgearbeitet werden, um fundierte Handlungsempfehlungen für die Nachfolgeplanung zu entwickeln.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine empirische Studie mit 160 börsennotierten Unternehmen aus dem Prime Standard, deren Daten mittels statistischer Verfahren (t-Test, Chi-Quadrat-Test) analysiert wurden.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Aufarbeitung der Strategietypen und Familienunternehmensformen sowie eine anschließende empirische Untersuchung auf Basis von CEO-Biografien.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Untersuchung?

Wichtige Begriffe sind CEO-Nachfolge, Familienunternehmen, Unternehmensstrategie, strategische Führung und berufliche Erfahrung.

Warum spielt die Unterscheidung von Familienunternehmen eine Rolle?

Familienunternehmen zeichnen sich durch spezifische Governance-Strukturen und eine engere Bindung zwischen Inhabern und Management aus, was die CEO-Nachfolge beeinflusst.

Welches Ergebnis zur Unternehmensnachfolge ist besonders prägnant?

Es zeigt sich, dass Familienunternehmen deutlich häufiger eine interne Nachfolge wählen als Nicht-Familienunternehmen, um die Unternehmenskultur zu bewahren.

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Details

Title
Vergleich biografischer Faktoren von Chief Executive Officers (CEOs) in Familien- und Nicht-Familienunternehmen
Subtitle
Unter Berücksichtigung des Unternehmensstrategietyps nach Meffert & Klein (McKinsey)
College
University of Applied Sciences Berlin  (Fachbereich 3 - Wirtschaftswissenschaften)
Course
Arbeits- und Personalmanagement
Grade
1,3
Author
Claudia Krogoll (Author)
Publication Year
2013
Pages
118
Catalog Number
V265629
ISBN (eBook)
9783656552253
ISBN (Book)
9783656552512
Language
German
Tags
Unternehmensstrategietyp; Familienunternehmen; CEO Biografische Faktoren
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Claudia Krogoll (Author), 2013, Vergleich biografischer Faktoren von Chief Executive Officers (CEOs) in Familien- und Nicht-Familienunternehmen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/265629
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