Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Texte veröffentlichen, Rundum-Service genießen
Zur Shop-Startseite › Gesundheit - Public Health

Juristische Aspekte im MVZ unter Unternehmensführungsgesichtspunkten

Titel: Juristische Aspekte im MVZ unter Unternehmensführungsgesichtspunkten

Wissenschaftlicher Aufsatz , 2013 , 16 Seiten

Autor:in: Fabian Renger (Autor:in)

Gesundheit - Public Health
Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Mit der Einführung Medizinischer Versorgungszentren (kurz: MVZs) im Zuge der Gesundheitsreform 2004 hat der Gesetzgeber einen weiteren entscheidenden Schritt unternommen, den enormen Kostenanstieg auf dem deutschen Gesundheitsmarkt entgegenzuwirken, ohne dabei einen Qualitätsverlust, bezüglich der medizinischen Versorgung in Kauf nehmen zu wollen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Ausrichtungsmöglichkeiten eines MVZs

2 Rechtliche Grauzonen im Bezug auf die stille Gesellschaft

2.1 Die Bewertung eines MVZs

2.2 Welche Methode ist für die Bewertung eines MVZs heranzuziehen?

3 Modifiziertes Ertragswertverfahren vs. reinem Ertragswertverfahren

3.1 Beachtung steuerlicher und rechtlicher Konsequenzen bei einem MVZ-Verkauf

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die juristischen und betriebswirtschaftlichen Rahmenbedingungen von Medizinischen Versorgungszentren (MVZ), wobei insbesondere die Herausforderungen bei der Unternehmensbewertung sowie die rechtlichen Gestaltungsmöglichkeiten im Kontext aktueller Gesundheitsreformen analysiert werden.

  • Rechtliche Grundlagen und Ausrichtungsmöglichkeiten von MVZs
  • Bewertungsverfahren für Arztpraxen und MVZs
  • Unterscheidung zwischen modifiziertem Ertragswertverfahren und reinem Ertragswertverfahren
  • Steuerliche und rechtliche Konsequenzen bei einem MVZ-Verkauf
  • Patientenbindung als Faktor bei der Unternehmensbewertung

Auszug aus dem Buch

3 Modifiziertes Ertragswertverfahren vs. reines Ertragswertverfahren

Das modifizierte Ertragswertverfahren entspricht in weiten Teilen dem Ertragswertverfahren, berücksichtigt jedoch die Besonderheiten der freiberuflichen ärztlichen Tätigkeit, vor allem die Personengebundenheit der Leistungserbringung sowie die Vergütungsverordnungen.

Bei der Bewertung von MVZs stellt sich die Frage, ob das (reine) Ertragswertverfahren angewendet werden muss oder die modifizierte Methode. Diese Frage kann nicht pauschal, sondern nur im konkreten Einzelfall beantwortet werden. Ein wichtiger Gesichtspunkt hierbei ist die Patientenbindung, d. h. ob eine persönliche Bindung zwischen den Ärzten des MVZs zu den Patienten besteht und wieweit diese bei einem Verkauf des MVZs berührt bzw. gestört wird. Es ist beispielsweise ein erheblicher Unterschied, ob ein Krankenhaus als Eigentümer das MVZ veräußert oder Ärzte gleichzeitig als Eigentümer fungieren und das MVZ nach einem Verkauf verlassen.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Ausrichtungsmöglichkeiten eines MVZs: Dieses Kapitel erläutert die verschiedenen organisatorischen Konstellationen, die Medizinische Versorgungszentren aufgrund gesetzlicher Änderungen bieten.

2 Rechtliche Grauzonen im Bezug auf die stille Gesellschaft: Hier wird die Problematik der Beteiligung Dritter an ärztlichen Kapitalgesellschaften im Kontext des Berufsrechts und bestehender Rechtsunsicherheiten thematisiert.

2.1 Die Bewertung eines MVZs: Es wird die zunehmende Bedeutung der Unternehmensbewertung bei Eigentümerwechseln im Zuge der Etablierung von MVZs seit 2004 dargelegt.

2.2 Welche Methode ist für die Bewertung eines MVZs heranzuziehen?: Dieses Kapitel stellt die verschiedenen Organisationsformen vor und leitet zur Frage der geeigneten Bewertungsmethodik über.

3 Modifiziertes Ertragswertverfahren vs. reinem Ertragswertverfahren: Ein Vergleich der Bewertungsmethoden unter Berücksichtigung der Besonderheiten ärztlicher Tätigkeit wie der Patientenbindung.

3.1 Beachtung steuerlicher und rechtlicher Konsequenzen bei einem MVZ-Verkauf: Abschließend werden steuerrechtliche Aspekte und die Notwendigkeit von Expertenwissen bei der Wertermittlung und Bilanzierung erörtert.

Schlüsselwörter

Medizinisches Versorgungszentrum, MVZ, Gesundheitsreform, Unternehmensbewertung, Ertragswertverfahren, modifiziertes Ertragswertverfahren, Vertragsarztrechtsänderungsgesetz, Patientenbindung, Zulassungsrecht, Bilanzanalyse, steuerliche Konsequenzen, Praxisbewertung, Gesundheitsmarkt, Leistungserbringer.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit den juristischen Rahmenbedingungen und betriebswirtschaftlichen Herausforderungen bei der Führung und Bewertung von Medizinischen Versorgungszentren (MVZ) in Deutschland.

Welche zentralen Themenfelder werden abgedeckt?

Die Schwerpunkte liegen auf der rechtlichen Einordnung der Gründungsformen, den Bewertungsverfahren für medizinische Einrichtungen und den steuerrechtlichen Aspekten bei einem Unternehmensverkauf.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, einen fundierten Überblick über die komplexen rechtlichen Grauzonen und die notwendigen Kriterien für eine sachgerechte Unternehmensbewertung im Gesundheitswesen zu geben.

Welche wissenschaftliche Methode wird primär verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine Analyse des gegenwärtigen Forschungsstandes, die Auswertung von Gesetzesänderungen sowie die fachspezifische Literatur zur Praxisbewertung.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil analysiert die methodischen Unterschiede zwischen reinem und modifiziertem Ertragswertverfahren und prüft, inwiefern diese auf MVZs anwendbar sind.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich der Inhalt am besten beschreiben?

Zentrale Begriffe sind MVZ, Unternehmensbewertung, Ertragswertverfahren, Gesundheitsreform und Vertragsarztrechtsänderungsgesetz.

Warum spielt die Patientenbindung bei der Bewertung eines MVZ eine solch wichtige Rolle?

Die Patientenbindung stellt einen wesentlichen immateriellen Wertfaktor dar, da bei einem Eigentümerwechsel die Gefahr besteht, dass diese Bindung durch den Weggang behandelnder Ärzte negativ beeinträchtigt wird.

Welche Rolle spielt die Rechtsform (z. B. GmbH) bei einem MVZ-Verkauf?

Die Rechtsform ist entscheidend, da sie bilanzierungspflichtige Unternehmen zur Erstellung spezifischer Abschlüsse zwingt und somit bilanzpolitische Entscheidungen bei der Wertermittlung beeinflusst.

Ende der Leseprobe aus 16 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Juristische Aspekte im MVZ unter Unternehmensführungsgesichtspunkten
Hochschule
Vysoká škola zdravotníctva a sociálnej práce sv. Alžbety (St. Elisabeth Universität in Bratislava)  (Public Health / Soziale Arbeit)
Autor
Fabian Renger (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2013
Seiten
16
Katalognummer
V265632
ISBN (eBook)
9783656552062
ISBN (Buch)
9783656552161
Sprache
Deutsch
Schlagworte
juristische aspekte unternehmensführungsgesichtspunkten
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Fabian Renger (Autor:in), 2013, Juristische Aspekte im MVZ unter Unternehmensführungsgesichtspunkten, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/265632
Blick ins Buch
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
Leseprobe aus  16  Seiten
Grin logo
  • Grin.com
  • Versand
  • Kontakt
  • Datenschutz
  • AGB
  • Impressum