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Narrative Analyse von Gen 39,1-23

Josef in Ägypten

Titre: Narrative Analyse von Gen 39,1-23

Dossier / Travail , 2013 , 14 Pages , Note: 1,0

Autor:in: Mag. Siegfried Höfinger (Auteur)

Théologie - Théologie biblique
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Gegenstand der vorliegenden Hausarbeit ist eine narrative Analyse von Genesis 39,1-23 (Josef in Ägypten). Der analysierte Textabschnitt ist in einen größeren Erzählzusammenhang eingebettet, der nach seiner Hauptfigur auch als Josef-Zyklus bezeichnet wird. Untersucht werden die diesem Text eigenen Sinndimensionen.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1 Narrative Analyse: Einführung

2 Die verwendete Textgrundlage

3 Das Buch Genesis, Kapitel 39

4 Textanalyse

4.1 Wechsel von Ort und Zeit, Personen

4.2 Gliederungssignale (formale Gliederung)

4.3 Propositionen/Makropropositionen/Teilthemen (inhaltliche Gliederung)

4.4 Leitworte, Stilfiguren

5 Fragen zum Erzähler

5.1 Erzähltyp (Ich-Erzähler/ Er/Sie-Erzähler? offenkundig/verborgen

6 Fragen zum Erzählstil

6.1 Gespräche: wer redet/handelt, wer redet/handelt nicht (Gesprächsprotokoll)?

6.2 Wird aus einer bestimmten Perspektive erzählt?

6.3 Gibt es eine Entwicklung einer Figur?

6.4 Schauplätze, Zeit (Setting, erzählte Zeit/Erzählzeit, Pro- und Analepsen)?

6.5 Leerstellen: Was wird nicht erzählt? Fragen, die offen bleiben?

7 Leser

7.1 Wird der Leser direkt/indirekt angesprochen? Wie?

8 Zusammenfassung der Ergebnisse

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit verfolgt das Ziel, das 39. Kapitel des Buches Genesis mittels narrativer Analyse zu untersuchen. Dabei liegt der Fokus auf der strukturellen und stilistischen Gestaltung des Textes, um die literarischen Dimensionen der Josef-Erzählung unter Anwendung einer synchronen Methode freizulegen.

  • Anwendung narrativer Analyse auf biblische Texte
  • Strukturelle Gliederung des Kapitels in Handlungsblöcke
  • Untersuchung von Erzähltyp, Perspektive und Erzählstil
  • Analyse der Rolle Gottes als verborgener Akteur
  • Betrachtung von Leerstellen und der Interaktion mit dem Leser

Auszug aus dem Buch

6.4 Schauplätze, Zeit (Setting, erzählte Zeit/Erzählzeit, Pro- und Analepsen)?

Der (neue) Schauplatz, an dem die Erzählung der Geschichte Josefs ihren Fortgang nimmt, wird in V.1 festgelegt: Ägypten, im Umkreis des Pharao. Das bedeutet vor allem: Josef hält sich in der Fremde auf - Ägypten ist geradezu die Antithese zu dem Land, das der Gott Israels den Erzeltern verheißen hat. Und dennoch, V.2 weist darauf hin: Der Herr war mit Josef …, und V.3 wiederholt es indirekt: Sein ägyptischer Herr sah, dass der Herr mit Josef war. V.5 sagt, dass der Herr das Haus des Ägypters um Josefs willen segnete. Und: dass der Segen des Herrn auf allem ruhte.

Damit soll ausgesagt werden, dass der Gott Israels auch in der Fremde anwesend ist. Josef befindet sich in Ägypten, und er ist versklavt - aber der Herr ist mit Josef. Ägypten als Schauplatz gewinnt damit auch symbolische Bedeutung - es meint Fremde, Diaspora, Sklaverei.

Auch als es Josef zuletzt noch schlimmer erwischt und er - der Sklave - ins Gefängnis geworfen wird, tönt es in V.21 wieder leitmotivisch: Aber der Herr war mit Josef. Damit erkennen wir als Leser den neuerlichen Wendepunkt in Josefs Leben: nach dem tiefen Fall geht es jetzt wieder bergauf! Und in der Tat: Der Gefängnisleiter vertraute der Hand Josefs alle Gefangenen im Kerker an. Alles, was dort zu besorgen war, musste er tun.

Zur erzählten Zeit finden wir in dem Text keine konkreten Details. Wie aus V.3 hervorgeht, sah der ägyptische Herr des Josef, dass der Herr mit Josef war und dass der Herr alles, was er unternahm, unter seinen Händen gelingen ließ. V.5 berichtet, dass der Segen des Herrn auf allem ruhte, was ihm gehörte im Haus und auf dem Feld. Mit diesen Hinweisen wird ein Prozess des Werdens sowie des Verstehens und des Begreifens angesprochen, der den Ablauf einer gewissen Zeit voraussetzt.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Narrative Analyse: Einführung: Einführung in die Methode der narrativen Analyse als synchrones Instrument zur Untersuchung der Bibel als Literatur.

2 Die verwendete Textgrundlage: Vorstellung der Einheitsübersetzung der Bibel als Basis für die Untersuchung.

3 Das Buch Genesis, Kapitel 39: Wiedergabe des biblischen Quelltextes zur Analyse.

4 Textanalyse: Detaillierte Untersuchung des Textaufbaus, der Gliederungssignale und der Makropropositionen.

5 Fragen zum Erzähler: Bestimmung des Erzähltyps als verborgener, neutraler Erzähler.

6 Fragen zum Erzählstil: Analyse von Dialogen, Perspektive, Zeitstruktur und den im Text bewusst gelassenen Leerstellen.

7 Leser: Untersuchung der indirekten Leseransprache und des Interpretationsspielraums.

8 Zusammenfassung der Ergebnisse: Synthese der zyklischen Handlungsstruktur und der Rolle des verborgenen, aber stets anwesenden Gottes.

Schlüsselwörter

Narrative Analyse, Gen 39, Josef, Ägypten, biblische Exegese, synchrone Methode, Erzählstil, Makropropositionen, Gliederungssignale, verborgener Gott, Leserrolle, Literaturwissenschaft, Einheitsübersetzung, Josef-Zyklus, biblische Erzählung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt eine narrative Analyse des 39. Kapitels des Buches Genesis, in dem das Schicksal Josefs in Ägypten geschildert wird.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Zentral sind die literarische Strukturierung des Textes, die Funktion des Erzählers, die Zeitgestaltung und die Darstellung Gottes als indirekt handelnde Figur.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Ziel ist es, die narrative Komposition des Textes zu verdeutlichen und aufzuzeigen, wie durch literarische Mittel Sinndimensionen ohne Rückgriff auf historische Entstehungsfragen erarbeitet werden können.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Es wird die Methode der narrativen Analyse verwendet, eine synchrone Methode, die den Text in seiner gegenwärtigen Gestalt und aus der Perspektive seines Erzählcharakters untersucht.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in Analysen zum Erzähler, zum Erzählstil, zur Strukturierung des Textes in Makropropositionen und zur Rolle des Lesers.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren diese Arbeit?

Wichtige Begriffe sind narrative Analyse, Josef-Zyklus, synchrone Methode, biblische Exegese und die Rolle des verborgenen Gottes.

Warum wird Gott im analysierten Text als „verborgen“ bezeichnet?

Der Text tritt nie direkt mit Gott auf der Erzählbühne in Kontakt; Gottes Wirken wird stattdessen indirekt durch den „Segen des Herrn“ und das Gelingen von Josefs Unternehmungen vermittelt.

Welche Rolle spielen die Leerstellen in der Erzählung?

Die Leerstellen lassen das Innenleben Josefs unkommentiert, was den Leser dazu einlädt, die Motive der Figuren und das Geschehen eigenständig zu interpretieren und sich aktiv an der Erzählung zu beteiligen.

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Résumé des informations

Titre
Narrative Analyse von Gen 39,1-23
Sous-titre
Josef in Ägypten
Université
University of Vienna  (Biblische Theologie - Altes Testament)
Cours
Seminar
Note
1,0
Auteur
Mag. Siegfried Höfinger (Auteur)
Année de publication
2013
Pages
14
N° de catalogue
V265650
ISBN (ebook)
9783656552994
ISBN (Livre)
9783656553069
Langue
allemand
mots-clé
Genesis Josef in Ägypten Narrative Analyse
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Mag. Siegfried Höfinger (Auteur), 2013, Narrative Analyse von Gen 39,1-23, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/265650
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Extrait de  14  pages
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