Geld und Sprache: Die Auswirkungen der Catilinarischen Verschwörung in den Briefen Ciceros


Bachelorarbeit, 2013
41 Seiten, Note: 1,0

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Methodik

3. Forschungsstand und Quellenlage
3.1 Die späte römische Republik
3.2 Catilina und die Catilinarische Verschwörung
3.3 Cicero
3.4 Atticus
3.5 Die Briefe Ciceros

4. Gesellschaftlichte Rahmenbedingungen und die Ursachen der Verschwörung

5. Der Verlauf der Verschwörung

6. Das Leben Ciceros bis zu seinem Exil 58

7. Katalogisierung der Geldbegriffe
7.1 Vor der Verschwörung
7.2 Nach der Verschwörung
7.3 In den ad familiares

8. Analyse

9. Fazit

10. Literatur- und Quellenverzeichnis

1. Einleitung

Die im Jahr 2006 ausgebrochene Finanzkrise hat ein gewaltiges gesellschaftliches Echo ver- ursacht. Um deren Folgen zu betrachten, ist es jedoch bei Weitem nicht ausreichend, sich auf die wirtschaftlichen Faktoren zu beschränken. Es lassen sich nicht nur in einer breiten Öffent- lichkeit, der Literatur und der Wissenschaft neue Debatten über den Kapitalismus finden1, vor allem die gesellschaftsinhärenten Folgen sind gewaltig: Das Vertrauen in die Politik der Eu- ropäischen Union ist erschüttert2 und das Bankwesen sieht sich mit einer Welle der öffentli- chen Entrüstung konfrontiert.3 Für Viele stellen die Banken die Ursache der Krise dar und ihr Verhalten sorgt für "Wut und Empörung auf allen Kanälen"4. Daneben kommt der Krise in den Medien durch die beinahe täglich erscheinenden neuen Meldungen eine überragende Rol- le zu.5 Es hat den Eindruck, dass die zentrale Bedeutung der Wirtschaft für unsere Gegenwart durch die Krise vollständig in das menschliche Bewusstsein gerückt ist.6

Wirtschafts- und Finanzkrisen sind jedoch kein Phänomen der globalisierten Welt der Neu- zeit.7 Auch die ausgehende römische Republik hatte mit einer schwelenden Schuldenkrise zu kämpfen.8 Der Historiker Hans Kloft sieht in der finanziellen Situation sogar einen Grund für den Untergang der römischen Republik.9 So waren nicht nur für die plebs urbana finanzielle Schwierigkeiten alltäglich.10 Vor allem politische Karrieren konnten in den finanziellen Ruin führen und viele Politiker mussten sich extrem verschulden, um erfolgreich den cursus hono- rum durchlaufen zu können.11 Als wichtiges Beispiel sei an dieser Stelle Cäsar, dessen Auf- stieg häufig über Schulden und Bestechung erkauft wurde, genannt.12 Sogar die Diktatoren Sulla und Cinna mussten einen Teil der Verschuldung senken, um den ausgelösten sozialen Unruhen Herr bleiben zu können.13

Wie schwerwiegend die Problematik der Verschuldung war, macht auch das Beispiel der Catilinarischen Verschwörung deutlich: Im Jahr 63 v. Chr., das Jahr des Konsulats Ciceros14, versuchte der Aristokratenspross, bedingt durch die verlorenen Kandidaturen für das Konsulat und der damit verbundenen Verschuldung15, einen Umsturz anzuzetteln und die Macht im Staat zu erringen.16 Da er die Löschung aller Schulden versprach - die tabula nova - fand sei- ne Bewegung nicht nur die Unterstützung der bedürftigen Stadtbevölkerung, sondern auch die der verarmten Adligen und Veteranen.17 Obwohl die Frage der Verschuldung gerade im Jahr 63 einen Höhepunkt erreicht hatte18, gelang es Cicero dennoch, den Erfolg der Verschwörung zu verhindern.19 Aber hatte die Problematik dadurch eine ähnliche Bedeutung im Bewusstsein der Menschen erreicht, wie wir sie heute erleben?

Informationen zur Wirtschaft der römischen Republik dieser Zeit sind kaum vorzufinden. Es wurde in der Antike weder eine Theorie über die Wirtschaft entwickelt20, noch findet sich ein Werk aus dieser Zeit, dass sich gezielt diesem Thema widmet.21 Trotzdem möchte sich die hier vorliegende Arbeit dieser Frage zumindest in einem begrenzten Rahmen stellen, denn es soll untersucht werden, ob sich die Sprache Ciceros im Bezug auf wirtschaftliche Themen bzw. die Verwendung von Geldbegriffen in seinen Briefen durch die Catilinarische Ver- schwörung verändert hat.

Die Betrachtung seiner Person in dieser Frage bietet sich geradezu an. Zum einen ist seine persönliche Geschichte „auf das Engste mit der Geschichte der späten Republik verfloch- ten“22, zum anderen ist die Auseinandersetzung mit Catilina ein prägendes Moment seines Konsulatsjahres. Vor allem aber stellen die Briefe Ciceros eine einmalige Gelegenheit für diese Untersuchung dar: Sie ermöglichen es, einen kleinen Eindruck der „vorherrschenden Normalität der sozialen Kommunikation“ zu gewinnen.23 Zudem geben gerade die Atticus Briefe einen guten Zugang zur untersuchten Problematik. Schließlich war Atticus nicht nur Ciceros bester Freund, sondern auch sein Finanzberater und Bankier.24 Entsprechend nutzt Cicero sie auch als Raum, seine persönliche Betroffenheit von den Ereignissen zum Ausdruck zu bringen.25 Eine Erläuterung der Vorgehensweise findet sich in dem folgenden Kapitel.

2. Methodik

Zur Durchführung der Untersuchung werden, wie angekündigt, Briefe Ciceros aus den Samm- lungen ad Atticum und ad familiares analysiert. Um den Einfluss der Catilinarischen Ver- schwörung zu betrachten, werden die Schreiben vor der Verschwörung mit den Briefen bis 60 v. Chr. verglichen. Das Jahr 60 wurde gewählt, da in der Bildung des Triumvirats eine neue innenpolitische Zäsur gesehen wird26, die für Cicero eine große persönliche Bedeutung trug.27 Außerdem erfolgte in diesem Jahr die Veröffentlichung der Reden gegen Catilina. Eine thematische Auseinandersetzung mit der Verschwörung in diesen Jahren scheint also naheliegend.28 Als Kriterien für den Vergleich sollen dabei in erster Linie die verwendeten Begriffe genutzt werden. Entsprechend ist als erster Schritt also eine Katalogisierung selbiger notwendig. Die Betrachtung bezieht sich dabei auf alle Begriffe, die mit Geld oder wirtschaftlichem Handeln zu tun haben. Man könnte sagen alles, was sich auf pecunaria res bezieht. Neben den Begriffen selbst sollen auch die Quantität der Verwendung und die konkreten Verwendungsumstände in den Vergleich einbezogen werden.

Da es jedoch nicht das Ziel dieser Arbeit ist, Sprache um ihrer selbst willen zu betrachten, sondern eine Diskussion aus dem historischen Kontext heraus zu führen, gilt es der Gegen- überstellung einen geschichtlichen Rahmen zu schaffen. Daher wird zu Beginn ein ausführli- cher Blick auf die Quellenlage und den Stand der Forschung geworfen. Dabei soll ein Über- blick über die wichtigsten Punkte und Diskussionen gegeben werden. Eine genaue Analyse der wissenschaftlichen Debatten würde den Rahmen dieser Arbeit überschreiten. Zuerst sollen die grundlegenden Betrachtungen der späten römischen Republik, die dieser Untersuchung die grobe Umrandung gibt, erläutert werden. Einen Schwerpunkt bilden dabei Erkenntnisse über die Wirtschaft, um auf bereits erfolgte Untersuchungen und allgemeine Überlegungen zur Bedeutung des Geldes in der römischen Republik eingehen zu können. Anschließend werden die wichtigen Einzelaspekte der Arbeit beleuchtet: Zuerst Catilina und die Catilinari- sche Verschwörung, das Schlüsselereignis der Analyse. Folgend Cicero als Autor der Briefe sowie in seiner Bedeutung als Politiker. Sein Wirken als Philosoph und Schriftsteller kann im Sinne der Arbeit keine Beachtung finden. Danach wird das Augenmerk auf Atticus gelegt. Er ist der Hauptadressat der Schreiben. Dieses Kapitel soll auch dazu genutzt werden, einen kur- zen Eindruck seines Lebens zu gewinnen. Abschließend finden im Rahmen der Überlegungen über die aktuellen Forschungen natürlich die quellentechnischen Hintergründe zu den Briefen ihre Erläuterung. Die sich anschließenden Kapitel dienen der Schilderung der konkreten histo- rischen Umstände. Diese geben letztlich den Rahmen für die Ereignisse der Briefe. Dafür werden als erster Schritt die gesellschaftlichen Rahmenbedingungen der späten Republik be- sprochen. Damit einher geht auch eine Schilderung der genaueren Hintergründe der Ver- schwörung. Ihrem Ablauf und einer kurzen Chronologie der weiteren Ereignisse der Zeit widmet sich dann das folgende Kapitel. Als letzter wichtiger Parameter für die spezifischen Briefe sind natürlich die Lebensabschnitte und -situationen Ciceros zu sehen. Entsprechend schließt sich eine Erläuterung seines Lebens und Wirkens an. An dieser Stelle soll nun der eigentliche Vergleich durchgeführt werden und in einem abschließenden Fazit seine Auswer- tung finden.

3. Forschungsstand und Quellenlage

Im Folgenden werden nun die aktuellen Forschungsdebatten und die grundsätzliche Quellen- lage diskutiert. Die genauere Schilderung der einzelnen Ereignisse wird in späteren Kapiteln folgen. Eine Ausnahme bildet die Darstellung des Atticus, da eine allgemeinere Betrachtung seines Lebens in Verbindung mit der Diskussion um seine Person gewinnbringend scheint.

3.1 Die späte römische Republik

Mit der Mitte des 2. Jahrhunderts v. Chr. begann eine allgemeine Krise der römischen Repub- lik, die bis zur Entstehung des Prinzipats, also der Auflösung der Republik, andauern sollte.29 Einen ersten konkreten Ausdruck fand sie in den Reformversuchen der Gracchen, was oft auch als Markierung des Beginns der Phase der späten römischen Republik genutzt wird.30 Die Quellenlage ist gerade für die ereignisreiche Zeit zwischen 133 und 79 äußerst unbefrie- digend. Der größte Teil der lateinischsprachigen Werke dieser Zeit sind verloren gegangen. Deswegen muss vor allem auf die griechische Literatur und die späteren Autoren zurückge- griffen werden. Als die wichtigsten Vertreter sind hier Appian mit den „Bürgerkriegen“ und Plutarch mit seinen Biographien zu nennen. Diese werden noch durch einige bedeutende In- schriften ergänzt.31 Hingegen sind die letzten drei Jahrzehnte der Republik ausgezeichnet do- kumentiert. Vor allem die Schriften Ciceros, Cäsars und Sallusts prägen die Überlieferungen. Trotz des Quellenreichtums dieser Zeit sind die Informationen vor allem von diesen drei Au- toren, allen voran von Cicero, geprägt. Dadurch haben die Quellen der Kaiserzeit für die Be- trachtung dieser Zeit ebenfalls eine große Bedeutung. Sueton und erneut Appian sowie Plutarch und ihre Verweise auf heute nicht mehr zugängliche Quellen helfen, einen größeren Korpus an Material in Betracht ziehen zu können. Dokumentarquellen zu dieser Zeit stehen deutlich im Schatten der Vielfalt der überlieferten zeitgenössischen Literatur.32

Diese zahlreichen Quellen haben die Forschung zu diesem Teil der römischen Geschichte seit dem 18. Jahrhundert beflügelt.33 Dabei wandte sich Barthold Niebuhn zu Beginn noch der klassischen Republik zu und Droysen publizierte zum Zeitalter des Hellenismus vor allem im Zusammenhang mit der Ausbreitung des Christentums. Die moderne Forschung enthält ihre entscheidende Prägung jedoch durch Mommsen. Für ihn ist eine zentrale und idealisierte Rol- le Cäsars von großer Bedeutung.34 Diese „Individualisierung der Geschichte“ findet sich be- reits bei Druman und wird durch die Quellenlage natürlich begünstigt.35 In der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts sehen Heuß und Syme hingegen den Wandel der Republik als Revoluti- on an, was jedoch schon kurze Zeit später heftig kritisiert wird.36 Der Zugang über die Perso- nengeschichte wurde auch durch das Wirken von Gelzer und Münzer durch ihre Lexikabei- träge gestärkt. Die meisten zeitgenössischen Quellen sind auf diesem Weg am besten zu er- schließen.37 Zudem wird auch anerkannt, dass Einzelpersonen in der späten römischen Repub- lik eine tragende Rolle zukam.38 Dennoch bildete sich in jüngerer Zeit ein Trend heraus, die Geschichte von Gruppen, der Sozialgeschichte und der Strukturgeschichte zu betrachten.39 Auch den Krisenzeiten allgemein wird ein vergrößertes Interesse entgegengebracht.40

Der Untergang der Republik ist jedoch ein nach wie vor wenig diskutiertes Thema. Zwar ist es mittlerweile überholt, Cäsar oder die wirtschaftlichen Umgestaltungen seit den punischen Kriegen als Hauptursachen zu sehen, aber die Betrachtung der politischen Krise als zentrales Problem findet allgemein Anerkennung. Mit ihr werden ebenfalls die Zerfallserscheinungen der aristokratischen Gesellschaft, der Sittenverfall und die Inkompatibilität der Verfassung mit der Weltherrschaft verbunden.41 Die Veränderungen in der Wirtschaft stellen natürlich trotzdem einen entscheidenden Faktor für die späte Republik dar.42

Dennoch ist es schwer, aktuelle Arbeiten zu diesem Thema zu finden. In dem 2012 erschienen Sammelband von Sven Günther lassen sich zwar eine Vielzahl von Aufsätzen zur Wirtschaft in der Antike antreffen, die römische Republik ist jedoch mit nur einem Beitrag eher schlecht repräsentiert. Eine Ursache dafür ist vermutlich die unzureichende Quellenlage: literarische Werke mit einem direkten Bezug auf die Wirtschaft oder ökonomische Themen gibt es kaum. Dafür können Münzen, Inschriften und Orte des Handelns wie Häfen hilfreiche Informationen liefern. Der Edelmetallabbau lässt beispielsweise auf eine teilweise bewusste Steuerung der Wirtschaft schließen. Interessant ist auch, dass die griechische Philosophie das kleine, alltägliche Wirtschaften verurteilte, am Großhandel hingegen keine Kritik geübt wurde. Dennoch bewahrte sich die Philosophie einen generellen Abstand zur Theorie der Wirtschaft. Eine umfassende ökonomische Denkart ist entsprechend nicht anzutreffen.43

Allerdings sind vollständige Bilder über die Reflexion wirtschaftlichen Handelns durch die Menschen der Antike auf diese Weise schwer zu gewinnen. Diese Problematik findet sich auch Anfang des 20. Jahrhunderts in der Forschungsdebatte zwischen Karl Büchner und Edu- ard Meyer wieder. Büchner sah in der Antike nur zurückgebliebene Verfahren der Ökonomie und war damit ein Anhänger des Primitivismus, während Meyer bereits die Begriffe Fabrik und Kapital für situiert hielt. Diese Diskussion wurde unter anderem von Rostovtzeff und Finley fortgesetzt, hat in Deutschland aber nie wirklich an Bedeutung gewonnen. Der Schwerpunkt wurde hier eher auf die Sozial- und Identitätsgeschichte gelegt. In neuster Zeit sind neue Impulse zu verzeichnen. Durch aktuelle wirtschaftsanalytische Verfahren und eine neue Betrachtung der Quellen gewinnt die Einschätzung der antiken Wirtschaft wieder mo- derne Charakteristika. Vor allem die Theorie des Neo-Instiutionalismus von Scheidel, Morris und Saller hat viel Anerkennung erlangt. Diese legt den Fokus auf das Handeln von bestimm- ten Gruppen in bestimmten Situationen. Allerdings weist auch dieses Konzept Schwächen auf. Eine durchgängige Kategorisierung der Wirtschaft für die Antike steht damit noch aus.44 Besonders die finanziellen Situationen der unteren Klassen und der Frauen lassen sich aus den Quellen nur äußerst schwer ableiten.45 Dennoch ist eine akute Finanzkrise in der ausgehenden Republik erkennen.46 Die Krise der Politik und die Agrarkrise werden in jüngster Zeit ver- mehrt unter wirtschaftsgeschichtlichen Aspekten betrachtet.47

Um trotzdem einen Eindruck gewinnen zu können, welche Facetten die Ökonomie in der rö- mischen Republik hatte, ist es möglich, kleinere Einzelbestandteile zu betrachten. Auf diese Weise ist es möglich auch moderne und weniger moderne Aspekte des republikanischen Wirtschaftens aufgezeigt werden. So hatte sich ab dem 2. Jahrhundert eine funktionierende Geldwirtschaft herausgebildet.48 Dennoch war Rom keine Barwirtschaft. Ratenzahlungen waren ebenso üblich wie Kredite oder Schuldscheine. Vor allem erleichterte dies den Umgang mit hohen Geldbeträgen, da sonst immer wieder tonnenweise Silber hätte bewegt werden müssen.49 Bei Geldgeschäften ist weiterhin bemerkenswert, dass diese meistens über private Leihen organisiert worden sind. Zumindest die Aristokratie griff lieber auf Netzwerke und Freunde zurück als auf Bankiers.50 Diese Leihen unter Adligen waren selbstverständlich und die Rückgabe wurde meistens alleine durch den gesellschaftlichen Druck geregelt.51 Durch die immer stärker werdende Schuldenproblematik wurden Leihen jedoch auch genutzt, um sich gezielt Klientel aufzubauen und Politiker durch Dankbarkeit gefügig zu machen.52 Mo- derne Handlungsweisen lassen sich auch in der Landwirtschaft gut erkennen. In Folge der Bildung von Großgrundbesitz, wird der Anbau von Nahrungsmitteln vernachlässigt. Es ent- steht im frühen 2. Jahrhundert eine absatzorientierte und spezialisierte Landwirtschaft. Auf Grund der größeren Gewinne steht ab dem 1. Jahrhundert v. Chr. sogar die Produktion von Luxusgütern im Mittelpunkt.53 Ebenso wurde produzierte Ware zurückgehalten, wenn der Marktpreis als zu niedrig wahrgenommen wurde. Genauso sind, vor allem im Umgang mit Sklaven, Bemühungen kostenminimierend zu produzieren erkennbar. Für die römische Ag- rarwirtschaft lässt sich also eine konsequent betriebswirtschaftliche Einstellung feststellen.54 Zudem liegt für diese Thematik mit de Agricultura von Cato auch eine ausgezeichnete Quelle vor.55

Allgemein war aber in der Antike wohl nur ein schwaches Konsumentenbewusstsein vorhan- den. Ebenso zielten die meisten ökonomischen Unternehmungen eher auf Gewinn als auf Rendite.56 Zudem wurde die Organisation der Wirtschaft, die in den Aufgabenbereich der städtischen Gemeinden zu zählen ist, selten aktiv wahrgenommen. Steuernd wurde nur einge- griffen, wenn es absolut notwendig war. Die Versorgung Roms mit Getreide ist wohl das bes- te Beispiel.57 So kann die Wirtschaft auch nicht als autonomer Teil der Politik begriffen wer- den. Sie war stets der allgemeinen Politik untergeordnet und wurde wahrscheinlich selten bewusst wahrgenommen.58

3.2 Catilina und die Catilinarische Verschwörung

Für die Betrachtung der Verschwörung und der Person Catilinas steht mit den Reden gegen Catilina von Cicero und der Monographie Sallusts de Catilinae coniuratione ein solides Quel- lenwerk zur Verfügung59, was durch die Catilina-Biographie Plutarchs ergänzt wird.60 Dadurch ergibt sich ein grundsätzliches Problem bei der Betrachtung des Wirkens Catilinas: Die Überlieferungen sind stark gegen Catilina eingenommen.61 Sallust ist in seinen Darstel- lungen bemüht, Catilina als Personifizierung für die Korruption der Republik herauszuarbei- ten. Während die Reden Ciceros, der selber ein erbitterter Gegner Catilinas war, erst im Jahr 60 in überarbeiteter Fassung veröffentlich wurden.62 Entsprechend ranken sich einige Gerüch- te um seine Person. Ein gutes Beispiel stellt hier die sogenannte „1. Catilinarische Verschwö- rung“ dar. Nach der Absetzung der designierten Konsuln des Jahres 65 gab es ein Komplott zur Ermordung der an deren Stelle Berufenen. Zwar versuchen die Quellen die Urheberschaft dieser Konspiration mit Catilina in Verbindung zu bringen, allerdings ist wohl eher Crassus als Träger anzusehen.63 Catilina hätte sich ansonsten den Rückhalt in der Nobilität zerstört, der für seine eigentlichen politischen Ambitionen unerlässlich gewesen wäre.64 Die einzigen positiven Zuschreibungen, die er in den Quellen erhält, weisen ihn als tapfer und furchtlos aus.65 Ansonsten finden sich vor allem Darstellungen eines lustwandelnden Verschwenders.66 Durch diese Umstände sind die genauen Hintergründe der Verschwörung schwer einzusehen. Als Hauptmotiv lassen die Überlieferungen die Verschuldung und die Armut der Bevölkerung der Republik erkennen.67 Deutlich wird dafür, dass die Verschwörung in den Augen der Zeit- genossen ein wichtiges Ereignis darstellte, auch wenn sie sicherlich nicht die Bedeutung hatte, die Cicero ihr zuschreibt.68

In der Forschung sind seine Person und die Verschwörung von Beginn an kontrovers betrach- tet worden. So fand sich im 19. Jahrhundert vor allem ein „politischer Abenteurer“ wieder. Ein politisches Konzept wurde ihm abgesprochen und als sein Rückhalt galten die „gestrande- te[n] Existenzen“69 der Republik. Mommsen vollzog sogar eine komplette moralische Äch- tung Catilinas und seiner Anhänger. Eine gegenteilige Darstellung bildete später vor allem die marxistische Forschung. Diese war bemüht, Catilina zu einem ernsthaften popularen Politiker aufzubauen. Er verkörperte in ihren Darstellungen viele Eigenschaften eines Sozialrevolutio- närs.70 Allerdings konnte auch sie nicht die Probleme eines fehlenden politischen Planes ab- sprechen. In aktuellen Werken wird vor allem darauf hingewiesen, dass Catilina nicht als al- leiniger Urheber der Konspiration zu sehen ist.71 Die Unterstützung von Cäsar und vor allem von Crassus wird vermutet.72

Auch die generelle Motivation wird nicht in einem echten Versuch zum gesellschaftlichen Umsturz gesehen. Vielmehr scheint seine Motivation im Streben nach Macht Nahrung zu fin- den. Dieses findet bereits in seinem verbissenen Bemühen um das Konsulat Ausdruck. Die durch sein Scheitern bei den Wahlen entstandene Verschuldung und die daraus resultierende politische wie persönliche Sackgasse, dürfte einen weiteren entscheidenden Faktor dargestellt haben.73 Dies wird in besonderem Maße dadurch unterstrichen, dass die Aussichten auf einen Erfolg des Umsturzes verschwindend gering waren. Nicht nur entzog Crassus Catilina wieder die Unterstützung, sondern auch das Heerespotential lässt einen langfristigen Erfolg äußerst unwahrscheinlich werden.74 Als weiterer Faktor wird die Herkunft Catilinas verstanden. Die einfache Tatsache, dass er einer der ältesten und berühmtesten Familien entstammte, legten ihm den Zwang auf, seine Erfüllung im Erreichen der höchsten Ämter zu suchen.75

Dennoch ist die Verschwörung ein deutlicher Ausdruck für die Schwierigkeiten der späten Republik. Durch sie treten die Probleme der Politik, der Sitten und der moralischen Bindungen deutlich zu Tage.76 Ebenso wird der Bedarf an sozialen Reformen durch die Auswirkungen des Elends und der Unzufriedenheit klar. Catilina ist jedoch nicht als Vorreiter einer bestimmten sozialen Bewegung zu verstehen.77 Er selbst war kaum mehr als ein „Spielstein“78 der eigentlichen Taktgeber seiner Zeit.

3.3 Cicero

Deutlich vielfältiger zeigen sich die Überlieferungen zur Person Ciceros. Über sein Leben und Wirken sind ungewöhnlich viele Zeugnisse erhalten. Vor allem stellen die Privatbriefe ein großartiges Medium dar, um sogar Rückschlüsse auf seine inneren Befindlichkeiten ziehen zu können.79 Dazu kommen seine erhaltenen philosophischen Werke und Reden. Schon durch seine eigene Person steht ein gewaltiges Korpus zur Verfügun.80 Bereits auf seine Zeitgenos- sen entfaltete er eine große Wirkungsgewalt und fand sich häufig in den Schriften der Kaiser- zeit zitiert oder thematisiert.81 Wobei er als Schriftsteller und Anwalt bedeutsamer schien als als Politiker.82 Das große Materialspektrum und die in diesem enthaltenen Widersprüchlich- keiten führen jedoch auch zu dem Problem, dass in der Forschung kein einheitliches Cicero- bild zu finden ist.83 Bis heute gibt es keine Gesamtwürdigung, die seinem Wirken in all seinen unterschiedlichen Aspekten, der Politik, der Rhetorik und der Philosophie, gerecht wird.84 Dennoch, oder gerade deswegen, ist ein „unüberschaubares Meer der Ciceroliteratur“85 ent- standen, dass seine Ufer bei weitem noch nicht erreicht hat.

In der Forschungsgeschichte wurde leidenschaftlich über Cicero diskutiert. Vor allem im 19. Jahrhundert wurde er heftig kritisiert. Mommsen geht sogar soweit, dass er ihm jegliches Ta- lent und jeglichen Charakter abspricht.86 Im Zuge einer Gegenreaktion kam es wiederum zur Überhöhung seiner Bedeutung.87 In der aktuelleren Forschung zeigt sich eine deutlich diffe- renziertere Betrachtung seiner Person. Vor allem wird seine Bedeutung auf seinen unter- schiedlichen Betätigungsebenen unterschieden. Unumstritten ist seine Wirkung für die lateini- sche Sprache und Philosophie.88 Es ist schließlich seiner Arbeit zu verdanken, dass die lateini- sche Sprache befähigt wurde, die griechische Philosophie sprachlich überhaupt fassen zu können.89 Nicht so erfolgreich wird hingegen seine politische Leistung bewertet. Matthias Gelzer sieht ihn im Schatten Cäsars stehen.90 Trotzdem gesteht er ihm politischen Erfolg und auch ein Wirken im Vordergrund zu. Dennoch überschätze vor allem Cicero selber seine poli- tische Bedeutung und sein wahrer Wert sei seine rednerische Begabung.91 Dem steht die Dar- stellung von Habicht aus dem Jahr 1991 gegenüber. Für ihn ist Cicero ein echter Politiker, der seinen Wert dadurch gewinnt, dass er die Ideen der Republik verkörpert.92 Dieser Standpunkt findet sich auch bei Bringmann unterstützt, der in Cicero „auch als Politiker eine herausra- gende Persönlichkeit der späten Republik“93 erkennt. Auch wenn er ihn letztendlich mit der praktischen Politik als gescheitert betrachtet.94 Ähnlich das Fazit von Arnd Morkel: Er nimmt Cicero als einen wichtigen Politiker seiner Zeit wahr, spricht ihm aber eine staatsmännische Bedeutung ab. Schließlich fehle es ihm an einem politischen Sinn und an der Wahrnehmung der echten politischen Zustände.95 Diese Schwäche wurde ihm bereits von Gelzer attestiert. Er legt dabei den Fokus in die Richtung eines fehlenden politischen Machtgefühls. So habe Cice- ro seine späteren Ambitionen torpediert, als er das Bündnisangebot Cäsars abgelehnt hatte, da ihm die eigentlichen Machtkonstellationen nicht ersichtlich waren.96 Für Klaus Bringmann wiederrum liegt die eigentliche Leistung bereits darin, dass Cicero als homo novus seinen Weg in die Aristokratie gefunden hat. Diesen konnte er schließlich nur durch seine eigene Begabung begehen.97

Schwer bleiben die Vorwürfe hinsichtlich des Charakters und der Persönlichkeit Ciceros. Be- reits bei Mommsen lässt sich die Anschuldigung der Wankelmütigkeit finden. Auch seine mangelnde Einsicht und das häufige Klagen wurden heftig kritisiert.98 Ähnliche Kritik findet sich in der aktuellen Monographie von Morkel. Er spricht vor allem von der Arroganz und Eitelkeit Ciceros.99 Eine interessante Relativierung bietet hier Jochen Bleicken. Für ihn ist es vor allem wichtig, auch seinen Charakter in den Kontext seiner Zeit einzubetten. So sind be- sonders die politischen Entscheidungen in der späten Republik aus den ganz persönlichen Konstellationen zu sehen. Ebenso bilden Freundschaftsdienste im Rahmen der amicitia den Zeitgenossen keinen Grund zur Verwunderung. Der Hang Ciceros zum Eigenlob wiederum lässt sich gut mit seiner Herkunft begründen. Es war für ihn elementar, seine eigene Leistung zu betonen, um seinen Platz in der Aristokratie zu verteidigen. Insgesamt bewegte er sich wahrscheinlich in den für seine Zeit anerkannten gesellschaftlichen Normen. Insgesamt scheint Cicero ein gutes Bild seines Standes widerzugeben.100

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1 Vgl. Braun, Norman; Keuschnigg, Marc und Wolbring, Tobias: Wirtschaftssoziologie 1. Grundzüge, München 2012, S. 160-161.

2 Vgl. Aswestopoulos, Wassilis: Mediale Eurokriege. Ist es nur die Währung? Ein Blick auf die Eurokrise durch ein Studium internationaler Medien, Aachen 2012, S. 41.

3 Vgl. Honegger, Claudia; Neckl, Sighard und Magnin, Chantal: Strukturierte Verantwortungslosigkeit. Berichte aus der Bankenwelt, Berlin 2010, S. 22.

4 Ebd. S. 11.

5 Vgl. Müller, Armin und Graap, Torsten: Die ewige Krise. Warum wir aus der (Wirtschafts-)Krise nicht herauskommen, Marburg 2012, S. 5.

6 Günther, Sven: Einleitung, in: Ordnungsrahmen antiker Ökonomien. Ordnungskonzepte und Steuerungsmechanismen antiker Wirtschaftssysteme im Vergleich, hrsg. ders., Wiesbaden 2012 (= PHILIPPIKA 53), S. 1.

7 Vgl. Braun, S. 165.

8 Vgl. Rollinger, Christian: Solvendi sunt nummi. Die Schuldenkultur der Späten Römischen Republik im Spiegel der Schriften Ciceros, Berlin 2009, S. 29.

9 Vgl. Kloft, Hans: Die Wirtschaft der griechisch-römischen Welt. Eine Einführung, Darmstadt 1992. S. 183.

10 Vgl. Rollinger 2009, S. 45.

11 Vgl. Kloft, S. 183.

12 Vgl. Rollinger 2009, S. 52.

13 Vgl. ebd. S. 29-31.

14 Vgl. Kasten, Helmut: Atticus Briefe. Lateinisch-Deutsch, München 41990, S. 1101.

15 Vgl. Dahlheim, Werner: Die Not des Staates und das Recht des Bürgers. Die Verschwörung des Catilina (63/62 v. Chr.), in: Macht und Recht. Große Prozesse in der Geschichte, hrsg. von Alexander Demandt, München 1996, S. 33.

16 Vgl. Ekkehard, Arnold: Zum Bild des Verschwörers. Catilina und Seian. Ihre Darstellung bei Sallust und Tacitus, Diss. Freiburg 1972, S. I.

17 Vgl. Dyck, Andrew R.: Cicero. Catilinarias, ed. by Andrew R. Dyck, Cambridge 2008, S. 6.

18 Vgl. Dyck, S. 4.

19 Vgl. Kasten, S. 1101.

20 Vgl. Kloft, S. 3.

21 Vgl. Rollinger 2009, S. 16.

22 Bringmann, Klaus: Cicero, Darmstadt 2010, S. 17.

23 Vgl. Schneider, Wolfgang Christian: Vom Handeln der Römer. Kommunikation und Interaktion der politischen Führungsschicht vor dem Ausbruch des Bürgerkriegs im Briefwechsel mit Cicero, Hildesheim 1998 (= SPUDASMATA 66), S. 68.

24 Vgl. Rollinger 2009, S. 16.

25 Vgl. Kasten, S. 1102.

26 Vgl. Rollinger 2009, S. 59-60.

27 Vgl. Gelzer, Matthias: Cicero. Ein biographischer Versuch, Wiesbaden 1983 (unver. Nachdr. v 1969), S. 124.

28 Vgl. Dahlheim, S. 35.

29 Vgl. Christ, Karl: Krise und Untergang der römischen Republik, Darmstadt 42000 (durchges. und aktual. Aufl.) S. 1.

30 Vgl. Bleicken, Jochen: Geschichte der römischen Republik, München 62004, S. 61.

31 Vgl. ebd. S. 185-188.

32 Vgl. ebd. S. 219-222.

33 Vgl. ebd. S. 219.

34 Vgl. Christ, S. 8-9.

35 Bleicken, S. 223.

36 Vgl. Christ, S. 10.11.

37 Vgl. Bleichen, S. 219-223.

38 Vgl. Christ, S. 7.

39 Vgl. Bleicken, S. 224.

40 Vgl. Christ, S. XIIV.

41 Vgl. Bleicken, S. 242-244.

42 Vgl. Christ, S. 67.

43 Vgl. Fellmeth, Ulrich: Pecunia non olet. Die Wirtschaft der antiken Welt, Darmstadt 2008, S. 7-18.

44 Vgl. Günther, S. 1-2.

45 Vgl. Rollinger 2009, S. 15.

46 Vgl. Rollinger, Christian: Zur Bedeutung von amicitia und Netzwerken für das Finanzwesen der Späten Republik, in. Ordnungsrahmen antiker Ökonomien. Ordnungskonzepte und Steuerungsmechanismen antiker Wirtschaftssysteme im Vergleich, hrsg. von Sven Günther, Wiesbaden 2012 (= PHILIPPIKA 53), S. 113.

47 Vgl. Bleicken, S. 189.

48 Vgl. Bleicken, S. 192.

49 Vgl. Rollinger 2012, S. 111-114.

50 Vgl. Rollinger 2009, S. 14.

51 Vgl. Rollinger 2012, S. 116.

52 Vgl. Kloft, S. 184.

53 Vgl. ebd. S. 165-166.

54 Vgl. Fellmeth, S. 112-119.

55 Vgl. Bleicken, S. 193.

56 Vgl. ebd. S. 190.

57 Vgl. Fellmeth, S. 175.

58 Vgl. Bleicken, S. 190.

59 Vgl. ebd. S. 231.

60 Vgl. Rollinger 2009, S. 44.

61 Vgl. Dyck, S. 2-4.

62 Vgl. Dahlheim, S. 35.

63 Vgl. Christ, S. 257.

64 Vgl. Dyck, S. 3.

65 Vgl. Dahlheim, S. 35.

66 Vgl. Christ, S. 256.

67 Vgl. Rollinger, S. 44.

68 Vgl. Bleicken, S. 231.

69 Dahlheim, S. 33.

70 Vgl. ebd. S. 34.

71 Vgl. Bleicken, S. 232.

72 Vgl. Dyck, S. 4.

73 Vgl. ebd. S. 7-9.

74 Vgl. Christ, S. 262.

75 Vgl. Dahlheim, S. 33-35.

76 Vgl. Bleicken, S. 232.

77 Vgl. Christ, S. 267.

78 Dahlheim, S. 35.

79 Vgl. Fuhrmann, Manfred: Cicero und die römische Republik. Eine Biographie, Mannheim 52011 (durchges. und bibliogr. erw. Aufl.), S. 9.

80 Vgl. Bleicken, S. 220.

81 Vgl. Bringmann 2010, S. 13.

82 Vgl. Rollinger 2009, S. 69.

83 Vgl. Jäger, Wolfgang: Briefanalysen. Zum Zusammenhang von Realitätserfahrung u. Sprache in Briefen Ciceros, Frankfurt a. M. 1986, S. 2.

84 Vgl. Bringmann 2010, S. 294.

85 Ebd. S. 291.

86 Vgl. Bleicken, S. 226.

87 Vgl. Bringmann 2010, S. 293.

88 Vgl. ebd. S. 14.

89 Vgl. Bleicken, S. 228.

90 Vgl. Bringmann 2010, S. 293.

91 Vgl. Gelzer, S. 409.

92 Vgl. Bringmann 2010, S. 294.

93 Bringmann, Klaus: Krise und Ende der römischen Republik (133-42 v. Chr.), Berlin 2003, S. 103.

94 Vgl. Bringmann 2010, S. 289.

95 Vgl. Morkel, Arnd: Marcus Tullius Cicero. Was wir heute noch von ihm lernen können, Würzburg 2012, S. 284-286.

96 Vgl. Gelzer, S. 121.

97 Vgl. Bringmann 2010, S. 285.

98 Vgl. Rollinger 2009, S. 16.

99 Vgl. Morkel, S. 19.

100 Vgl. Bleicken, S. 226-228.

Ende der Leseprobe aus 41 Seiten

Details

Titel
Geld und Sprache: Die Auswirkungen der Catilinarischen Verschwörung in den Briefen Ciceros
Hochschule
Universität Leipzig  (Historisches Seminar)
Note
1,0
Autor
Jahr
2013
Seiten
41
Katalognummer
V265829
ISBN (eBook)
9783656559948
ISBN (Buch)
9783656559955
Dateigröße
556 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
tabula nova, Finanzkrise, Wirtschaftskrise, Catilinarische Verschwörung, Geldbegriff, Cicero Briefe, ad Atticum
Arbeit zitieren
Hannes Dölle (Autor), 2013, Geld und Sprache: Die Auswirkungen der Catilinarischen Verschwörung in den Briefen Ciceros, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/265829

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