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Was es heißt, (selbst-)bewusst zu leben. Theorien personaler Identität

Título: Was es heißt, (selbst-)bewusst zu leben. Theorien personaler Identität

Trabajo , 2013 , 14 Páginas , Calificación: 2,3

Autor:in: Miriam Ben-Said (Autor)

Filosofía - Práctica (etica, estética, cultura, naturaleza, derecho, etc.)
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Ich möchte hier verdeutlichen, was eine Person ausmacht, was es bedeutet zu wissen wer man ist und auch weiß, dass man dieses Wissen besitzt. Zudem möchte ich Dieter Henrichs Begriff des „für-mich-sein“ aufgreifen und selbst einen Versuch vagen, die Bedeutung des Selbstbewusstseins zu erklären. Dabei werde ich einleitend die bereits genannten Schlüsselbegriffe zu Selbstbewusstsein erläutern und anschließend auf den Begriff der 'Person' eingehen und die Problematik, die damit verbunden ist, aufzeigen. Überleitend von der kriterienlosen Zuschreibung einer Person widme ich mich dann im letzten Teil der Arbeit dem Selbstbewusstsein und dem 'für-mich-sein'.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1) Einleitung

2) Bedeutung der Schlüsselbegriffe

2.1) Die Frage nach der Person

3) Personale Identität

4) Bewusstsein, Selbstbewusstsein, 'Für-mich-Sein'

5) Zusammenfassung und persönliches Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht das philosophische Verständnis von Selbstbewusstsein, indem sie das Verhältnis zwischen Geist, Körper und Individuum beleuchtet. Im Zentrum steht dabei die Auseinandersetzung mit Dieter Henrichs Konzept des „Für-mich-Seins“ sowie die Differenzierung zwischen Identität und personaler Zuschreibung.

  • Grundlagen der philosophischen Begrifflichkeiten von Leben und Person
  • Analyse der personalen Identität (synchrone und diachrone Identität)
  • Kritische Betrachtung klassischer Reflexionstheorien
  • Erarbeitung des Begriffs der kriterienlosen Selbstzuschreibung
  • Diskussion über das Verhältnis von Bewusstsein, Selbstbewusstsein und Sprache

Auszug aus dem Buch

3) Personale Identität

Seit jeher versucht die Philosophie die Antwort auf die Frage: „Was ist personale Identität?“ zu finden. Diese Frage lässt sich in zwei teilen, zum einen, was sind die wesentlichen Eigenschaften die Menschen – oder allgemeiner, Lebewesen – zu Personen machen und zum anderen, wie wird die Identität dieser Personen auch über die Zeit hinweg sicher gestellt beziehungsweise konstituiert? Beide Fragen sind in sich unterschiedlich, hängen aber dennoch eng zusammen. In Anghern (1985) lesen wir:

„[...] in Anwendung auf Person und geschichtliche Prozesse führt sie zu der Frage, nicht wer jemand durch seine Geschichte wird oder wer er – unter anderem – ist, sondern ob er in seinen verschiedenen Qualifikationen, Rollen etc. oder im Laufe seiner Geschichte derselbe ist. Inhaltlich wird diese Bestimmung von Belang, wenn von der Identität des Bewusstseins zu verschiedenen Zeiten oder wenn von Identitätsspaltung, Identitätsverlust oder auch von der Konsistenz oder Kontinuität eines zeitlichen Zusammenhangs die Rede ist.“

Anghern diskutiert hier die temporale Kategorie der Selbigkeit. Zudem greift er in seinen Texten die Differenz zwischen synchroner und diachroner Identität immer wieder auf, jedoch kaum als systematisch eigene Dimension. Für Dieter Henrich spielt bei der Beantwortung der Frage nach der Person die kriterienlose Selbstzuschreibung eine wichtige Rolle. In „Identität“ - Begriffe, Probleme, Grenzen (1979) greift er die Problematik des Identitätsbegriffs auf und gibt eine Übersicht über die verschiedenen Theorien, die eine Lösung darstellen sollen. Er selbst stimmt aber nicht mit den klassischen Theorien über Selbstverhältnisse überein und formuliert daher die These, dass es kriterienlose Selbstzuschreibung gibt.

Zusammenfassung der Kapitel

1) Einleitung: Die Einleitung führt in die komplexe philosophische Debatte um den Begriff des Selbstbewusstseins ein und umreißt die Absicht, Henrichs Konzept des „Für-mich-Seins“ zu explorieren.

2) Bedeutung der Schlüsselbegriffe: Dieses Kapitel klärt grundlegende Termini wie Leben und Lebensführung, um eine Basis für das Verständnis des Subjekts als dynamischen Prozess zu schaffen.

2.1) Die Frage nach der Person: Der Abschnitt befasst sich mit der philosophischen Entschlüsselung des Personenbegriffs und der Unterscheidung zwischen synchroner und diachroner Identität.

3) Personale Identität: Hier wird die Frage nach der Identitätskonstitution erörtert und Henrichs These der kriterienlosen Selbstzuschreibung als Alternative zu klassischen Identitätstheorien eingeführt.

4) Bewusstsein, Selbstbewusstsein, 'Für-mich-Sein': Dieses Kapitel setzt sich kritisch mit Reflexionstheorien auseinander und erarbeitet unter Einbezug von Fichte und Henrich das „Für-mich-Sein“ als wissende Selbstbeziehung.

5) Zusammenfassung und persönliches Fazit: Das Fazit fasst die zentralen Thesen zusammen und reflektiert die Unfassbarkeit des Bewusstseins als mystisches, nicht vollständig steuerbares Phänomen.

Schlüsselwörter

Selbstbewusstsein, Personale Identität, Für-mich-Sein, Dieter Henrich, Subjektivität, Reflexionstheorie, Bewusstsein, Lebensführung, Kriterienlose Selbstzuschreibung, Identität, Phänomenologie, Synchrone Identität, Diachrone Identität, Geist, Individuum.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit den philosophischen Grundlagen des Selbstbewusstseins und der Frage, was es bedeutet, als Person selbstbewusst zu leben.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Zentrale Themen sind die Personale Identität, die Struktur des Bewusstseins, das Verhältnis des Subjekts zu sich selbst und die Bedeutung der Sprache im Kontext des „Für-mich-Seins“.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, den Begriff der Person zu klären und Dieter Henrichs Ansatz des „Für-mich-Seins“ zu nutzen, um zu verdeutlichen, was ein bewusstes Leben ausmacht.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine philosophische Arbeit, die auf hermeneutischen Analysen zentraler philosophischer Texte (insbesondere von Dieter Henrich) basiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden Begriffsdefinitionen, die Identitätsproblematik, Reflexionstheorien und das „Für-mich-Sein“ analysiert und auf ihre Kohärenz geprüft.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Selbstbewusstsein, Personale Identität, Subjektivität und kriterienlose Selbstzuschreibung charakterisiert.

Warum spielt die „kriterienlose Selbstzuschreibung“ eine so wichtige Rolle für Henrich?

Sie dient als Brücke, um Selbstverhältnisse zu erklären, bei denen Fehlidentifikationen ausgeschlossen sind, was bei einer Person, die sich selbst als solche wahrnimmt, gegeben ist.

Warum ist das Bewusstsein laut Autorin nur schwer zu fassen?

Da Bewusstsein die Bedingung für jede Beobachtung ist, kann es nicht von außen objektiv betrachtet werden; es bleibt für den Verstand letztlich ungreifbar und mystisch.

Wie unterscheidet sich das philosophische Selbstbewusstsein vom Alltagsverständnis?

Im Alltag meint es ein sicheres Auftreten; in der Philosophie bezeichnet es das elementare Wissen um sich selbst und das Verhältnis, das ein Individuum zu seinem Geist und Körper hat.

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Detalles

Título
Was es heißt, (selbst-)bewusst zu leben. Theorien personaler Identität
Universidad
Christian-Albrechts-University of Kiel  (Philosophisches Institut)
Curso
Zeitgenössische Theorien über Selbstverhältnisse
Calificación
2,3
Autor
Miriam Ben-Said (Autor)
Año de publicación
2013
Páginas
14
No. de catálogo
V265832
ISBN (Ebook)
9783656554929
ISBN (Libro)
9783656555056
Idioma
Alemán
Etiqueta
theorien identität
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Miriam Ben-Said (Autor), 2013, Was es heißt, (selbst-)bewusst zu leben. Theorien personaler Identität, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/265832
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