Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Publish your texts - enjoy our full service for authors
Go to shop › Sport - Sport Medicine, Therapy, Nutrition

Sport von Menschen mit Behinderungen

Title: Sport von Menschen mit Behinderungen

Seminar Paper , 2004 , 12 Pages , Grade: 2

Autor:in: Franziska Maresch (Author)

Sport - Sport Medicine, Therapy, Nutrition
Excerpt & Details   Look inside the ebook
Summary Excerpt Details

Menschen mit Behinderungen sind ein fester Bestandteil unserer heutigen Gesellschaft.

Bestrebungen, diese Personengruppe in gesellschaftliche Strukturen zu integrieren und ihnen angemessene Lebens- und Arbeitssituationen bereitzustellen, zeigen deutliche Erfolge und zukunftsorientierte Perspektiven.

So hat u.a der Sport für und von Menschen mit Behinderung gezeigt, dass sie, unabhängig von ihrer Behinderungsform und dem Schweregrad der Behinderung, ein Interesse an Spiel, Spaß und Bewegung in Form von sportlicher Betätigung zeigen.
Ich möchte einen kleinen Einblick in den Begriff Behinderung geben, und was das überhaupt für die Menschen, die davon „betroffen“ sind, bedeutet.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

I. Kurze Einführung in das Thema

II. Hauptteil

1. Definitionen von Behinderung (Bleidick U., WHO)

1.1. Die Merkmale von Behinderung

1.2. Systematisierung von Behinderung

1.3. Behindertenstatistik

2. Sport und Behinderung

2.1. Historisches

2.2. Rehabilitations- und Präventionssport für/von Behinderten

2.2.1. Arten der Prävention

2.2.2. Rehabilitation

2.2.2.1 Arten der Rehabilitationstherapie

2.2.3. Statistik des organisierten Sports

2.3. Breiten- und Freizeitsport von Menschen mit Behinderung

2.4. Wettkampf- und Leistungssport von Menschen mit Behinderung

2.4.1. Paralympics und Special Olympics

3. Bedeutung von Sport für behinderte Menschen

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Diese Arbeit befasst sich mit der Definition von Behinderung, der Einordnung des Sports in das Leben von Menschen mit Behinderungen sowie der Analyse der motivationalen Aspekte und Sinnstrukturen dieses Sports. Das primäre Ziel ist es, den Begriff der Behinderung aus verschiedenen wissenschaftlichen Perspektiven zu beleuchten und den Stellenwert von Sport in Prävention, Rehabilitation und Leistungssport darzulegen.

  • Wissenschaftliche Definitionen von Behinderung (Bleidick, WHO)
  • Systematisierung und Statistik von Behinderungen
  • Historische Entwicklung des Sports für Menschen mit Behinderung
  • Sport in der Prävention und Rehabilitation
  • Leistungsvergleich und Sportformen (Breitensport, Paralympics, Special Olympics)

Auszug aus dem Buch

1. Definition von Behinderung

So wie man sich manchmal uneins darüber ist, ob ein Mensch überhaupt als behindert gilt, existieren unzählige Definitionen von Behinderung, die sich oft sehr unterscheiden. Ich werde einerseits die Definition von Ulrich Bleidick und andererseits die der WHO anführen. Durch die beiden Definitionen möchte ich verständlich machen, wie stark sich der Begriff Behinderung, in Bezug auf die Dimensionen und Kriterien, in den letzten Jahren verändert hat.

Nach Bleidick: „Als behindert gelten Personen, welche infolge einer Schädigung ihrer körperlichen, seelischen oder geistigen Funktion soweit beeinträchtigt sind, dass ihre unmittelbare Lebensverrichtungen oder die Teilnahme am Leben der Gesellschaft erschwert wird. (Hobmair, H., 1995, S. 346 ) Bei dieser Definition, die im Jahre 1992 erschien geht der Autor „lediglich“ auf die Arten von Behinderung, die Benennung von Schädigung als Ausgangspunkt und den Verweis auf die sozialen Konsequenzen des behindertseins, ein.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Definitionen von Behinderung (Bleidick U., WHO): Dieses Kapitel analysiert verschiedene wissenschaftliche Ansätze zur Definition von Behinderung und stellt den Wandel von einer rein schadensorientierten Sichtweise hin zu einem bipolaren System der Weltgesundheitsorganisation gegenüber.

2. Sport und Behinderung: Hier wird die historische Entwicklung des Behindertensports aufgezeigt und die zentrale Rolle von Bewegung in der Prävention und Rehabilitation sowie im Breiten- und Leistungssport erläutert.

3. Bedeutung von Sport für behinderte Menschen: Das abschließende Kapitel interpretiert die Sinndimensionen sportlicher Aktivität und verdeutlicht, dass die Motivationen für Sport bei Menschen mit und ohne Behinderung weitgehend identisch sind.

Schlüsselwörter

Behinderung, Inklusion, Behindertensport, Rehabilitation, Prävention, ICIDH-2, Paralympics, Special Olympics, Krankengymnastik, Ergotherapie, Sporttherapie, Leistungssport, Bewegungsaktivität, Lebensqualität, Sinndimensionen

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht das Verständnis von Behinderung und die Rolle, die Sport in der Lebenswelt von Menschen mit Behinderung einnimmt.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Die zentralen Felder sind die Definition und Systematisierung von Behinderungen, der historische Hintergrund des Sports für Menschen mit Behinderung sowie die verschiedenen Anwendungsbereiche des Sports wie Prävention, Rehabilitation und Wettkampf.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie sich der Behindertenbegriff wissenschaftlich gewandelt hat und welche Bedeutung sportliche Aktivität für das Wohlbefinden und die gesellschaftliche Teilhabe hat.

Welche wissenschaftliche Methode wird primär verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Literaturanalyse und der Gegenüberstellung verschiedener Fachdefinitionen sowie statistischer Daten.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine detaillierte Auseinandersetzung mit Behindertendefinitionen, die systematische Darstellung von Sportangeboten und deren therapeutische Bedeutung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Behinderung, Behindertensport, Rehabilitation, Prävention, Paralympics und Lebensqualität sind maßgebliche Begriffe.

Worin liegt der wesentliche Unterschied zwischen der Definition von Bleidick und der WHO?

Während Bleidick einen schadensorientierten Ansatz verfolgt, nutzt die WHO ein bipolares System, das soziale Umweltfaktoren und die Partizipation des Individuums stärker in den Fokus rückt.

Warum wird zwischen Breitensport und Leistungssport bei Behinderten unterschieden?

Die Unterscheidung erfolgt aufgrund der unterschiedlichen Zielsetzungen: Während im Breitensport Spaß und Gesundheit im Vordergrund stehen, zielt der Leistungssport auf den Vergleich unter vergleichbaren Bedingungen und individuelle Höchstleistungen ab.

Excerpt out of 12 pages  - scroll top

Details

Title
Sport von Menschen mit Behinderungen
College
University of Kassel
Grade
2
Author
Franziska Maresch (Author)
Publication Year
2004
Pages
12
Catalog Number
V26597
ISBN (eBook)
9783638288859
ISBN (Book)
9783640233816
Language
German
Tags
Sport Menschen Behinderungen
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Franziska Maresch (Author), 2004, Sport von Menschen mit Behinderungen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/26597
Look inside the ebook
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
Excerpt from  12  pages
Grin logo
  • Grin.com
  • Shipping
  • Contact
  • Privacy
  • Terms
  • Imprint