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Sprachlernen: Was geht im Kopf der Schüler vor? Beitrag zur Gehirnforschung

Título: Sprachlernen: Was geht im Kopf der Schüler vor? Beitrag zur Gehirnforschung

Tesis de Maestría , 2008 , 77 Páginas , Calificación: 14

Autor:in: Williams Tsamo Fomano (Autor)

Filología alemana - Lingüística
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Das ist in den Augen des Laien gar nicht so selbstverständlich, dass außerunterrichtliche wie psychophysiologische Faktoren eine gewisse, ja eine bedeutende Rolle im Lernprozess spielen.In einem Buch erfuhr ich die jeweiligen Rollen der Hirnhemisphären im Lernen. Ich hatte daher zur Kenntnis genommen, dass beim Lernen das Gehirn den zentralen Platz einnimmt, weil es alle Aktivitäten steuert. Ich wollte mehr von der Beziehung des Gehirns zum Lernen wissen und hatte mich deshalb entschlossen, den Bereich Psycholinguistik anzuschneiden, um herauszukriegen, was im Gehirn beim Sprachlernen abläuft. Anders gesagt: wie funktioniert das menschliche Gehirn, d.h. die Steuerzentrale des gesamten Körpers und der Vermittler zwischen dem äußeren Körpermilieu, also der Gesellschaft, und dem inneren Körpermilieu, dem Organismus, im Prozess des Erlernens?

Extracto


Inhaltsverzeichnis

EINLEITUNG

1. Entstehungsgeschichte des Themas

2. Problematik und Forschungshypothesen

3. Erkenntnisinteresse

4. Forschungsdesign

5. Aufbau der Arbeit

6. Forschungsstand

TEIL I - THEORETISHER TEIL

KAPITEL 1: ANATOMISCHE DARSTELLUNG DES GEHIRNS UND BIOLOGISCHE BEDINGUNGEN FÜR DAS ERLERNEN EINER SPRACHE

1. Die Anatomie des Gehirns

1.1. Das Großhirn

1.2. Das Kleinhirnhirn

1.3. Das Zwischenhirn

1.4. Das Mittelhirn

1.5. Das Nachhirn

1.6. Die Neuronen

2. Biologische Voraussetzungen für das Erlernen einer Fremdsprache

KAPITEL 2. GEHIRN UND LERNEN

2.1. Die Informationen

2.1.1. Primäre Informationen

2.1.2. Sekundäre oder Begleitinformationen

2.2. Die Wahrnehmung

2.2.1. Lateralisierung des Gehirns

2.2.1.1. Die rechte Hemisphäre

2.2.1.2. Die linke Hemisphäre

2.3. Zentrum und Funktionieren der Fertigkeiten

2.3.1. Das Sprechen und das Hören

2.3.1.1. Zentrum

2.3.1.2. Funktionieren

2.3.1.2.1. Die Antizipation

2.3.1.2.2. Das Kurzzeitgedächtnis

2.3.1.2.3. Die innere Sprache

2.3.1.2.4. Das phonematische Gehör

2.3.1.2.5. Das sprachliche Gehör

2.3.2. Das Schreiben und das Lesen

2.3.2.1. Zentrum

2.3.2.2. Funktionieren

2.3.2.2.1. Die Worterkennung

2.3.2.2. Der phonologische Kode

2.3.2.2.3. Die syntaktische Analyse

2.3.2.2.4. Die Sinnentnahme

2.4. Die Lernertypen

2.4.1. Der visuelle Lerner

2.4.2. Der auditive Lerner

2.4.3. Der haptische Lerner

2.5. Die Aufnahme, Verarbeitung und Speicherung von Informationen

2.5.1. Das Ultrakurzzeitgedächtnis

2.5.2. Das Kurzzeitgedächtnis

2.5.3. Das Langzeitgedächtnis

2.6. Lernen und Vergessen

2.6.1. Die internen Faktoren

2.6.2. Die äußeren Faktoren

TEIL II - EMPIRISCHER TEIL

KAPITEL 3. EMPIRISCHE ANALYSEN

3.1. Die Unterrichtsbeobachtungen

3.1.1 Zur Schule A

3.1.1.1 Verlauf des beobachteten Unterrichts

3.1.2 Zur Schule B

3.1.2.1 Verlauf des ersten Unterrichts

3.1.2.2 Verlauf des zweiten Unterrichts

3.1.3. Analyse der beobachteten Unterrichtsstunden

3.2. Die Unterrichtsdurchführungen

3.2.1. Zu den Schulen und Unterrichtsangaben

3.2.2. Die dargebotenen Lernstoffen

3.2.2.1. Der nicht bildliche Lernstoff

3.2.2.2. Der bildliche Unterricht

3.2.2.3. Die Evaluation

3.2.2.4. Ergebnisse der Evaluation

3.2.3. Interpretation der Schülernoten

3.2.4. Analyse der Schülernoten

KAPITEL 4 : ERGEBNISSE DER ARBEIT UND VORSCHLÄGE ZUR KONSOLIDIERUNG DER UNTERRICHTSPRAXIS

4.1. Ergebnisse der Arbeit

4.1.1. Hypothesenüberprüfung

4.1.2. Einschränkung der Gültigkeit der Ergebnisse

4.1.3. Mögliche Weiterarbeit

4.2. Vorschläge zur Konsolidierung der Unterrichtspraxis

4.2.1. Zur Durchführung von Lernstoffen

4.2.2. Zum Verhältnis zwischen Lehrenden und Lernenden

SCHLUSSBEMERKUNGEN

LITERATURVERZEICHNIS

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht die psycholinguistischen und biologischen Prozesse des Gehirns während des Fremdsprachenerwerbs, insbesondere am Beispiel des Deutschen. Das primäre Ziel ist es, Lehrern wissenschaftlich fundierte Einblicke zu vermitteln, wie Lernprozesse durch die Berücksichtigung neurologischer Abläufe, unterschiedlicher Lerntypen und geeigneter Lehrmethoden optimiert und somit der Lernerfolg der Schüler gesteigert werden kann.

  • Anatomische Grundlagen des menschlichen Gehirns und biologische Voraussetzungen für das Sprachenlernen.
  • Die Rolle von Wahrnehmung, Informationsverarbeitung und Gedächtnisstrukturen (Ultrakurz-, Kurz- und Langzeitgedächtnis) beim Lernen.
  • Untersuchung der verschiedenen Lerntypen (visuell, auditiv, haptisch) und deren Bedeutung für die Unterrichtsgestaltung.
  • Empirische Analyse des Einflusses von Unterrichtsmethoden, insbesondere des Einsatzes von Bildmaterial, auf die Behaltensleistung von Schülern.
  • Entwicklung von didaktischen Vorschlägen zur Verbesserung der Unterrichtspraxis basierend auf neurobiologischen Erkenntnissen.

Auszug aus dem Buch

2.5.1. Das Ultrakurzzeitgedächtnis

Das Ultrakurzzeitgedächtnis ist der erste Filter für Wahrnehmungen. Jeder durch eine Sinneswahrnehmung, das Auge, das Ohr oder die Haut ankommende Impuls wird mit bereits vorhandenen, im Gehirn kreisenden Gedanken assoziiert und kreist auch zunächst in Form von elektrischen Strömen und Schwingungen für zehn bis zwanzig Sekunden. Nach dieser kleinen Zeit klingt er wieder ab, wenn er keinen „Anschluss“ findet. Wenn eine Resonanz mit bereits vorhandener Information erzeugt werden kann, werden die neuen Eindrücke vor dem Verlöschen gerettet und ins Kurzzeitgedächtnis übernommen. Der Übergang vom Ultrakurzzeitgedächtnis ins Kurzzeitgedächtnis ist ein Filter, der vor einer zu starken Belastung mit Informationen schützt.

Um dieses Phänomen am Beispiel eines Unterrichts zu erläutern, stützen wir uns auf einen Deutschlehrer, der es versucht, den Schülern die Bedeutung der Passivform zu erklären. Er äussert sich wie folgt: „ der Passiv hebt die Handlung des Subjekts hervor“. Philippe, ein Schüler, fängt an zu überlegen. Nach vier Sekunden sagt der Lehrer noch mal: „das Subjekt wird im Hintergrund gestellt“. Dieses Mal schaut Philippe seinen Nachbarn ratlos an, der schon längst verloren ist. Der Lehrer schreibt an die Tafel: „im Passiv ist also nur die Handlung wichtig“. Im Abstand von dreizehn Sekunden wird also die Bedeutung des Passivs auf drei verschiedene Weisen erläutert. Indem der Lehrer das zweite und das dritte Mal innerhalb weniger Sekunden (jedes Mal in einer anderen Form) wiederholte, tat er nichts anderes, als die bereits kreisenden Impulse mit erneuten Informationen zu löschen, die diesmal wegen ihrer Ähnlichkeit stören. Philippe hat es als Verwirrung empfunden, weil ihm keine Zeit gegeben worden ist, die im Gehirn kreisenden von dem Lehrer gegebenen Informationen abzurufen und an bekannte Gedankeninhalte zu verankern. Aus diesem Beispiel lernen wir, dass fehlende Assoziationsmöglichkeit oder, wie hier, störende Zusatzwahrnehmungen die elektrisch kreisenden primären Informationen ohne festere Speicherung abklingen lassen. Der Lehrer hat das getan, was heute in vielen didaktischen Büchern steht, nämlich, dass den Schülern der Lehrstoff in verschiedenen Variationen angeboten werden soll. Er hat somit die Lerntypen in Rücksicht genommen. Zwischen den Erklärungen soll jedoch aber genügend Zeit liegen, d.h. nicht alles auf einmal auf den Lernenden einstürmen, damit das Mitgeteilte ins Kurzzeitgedächtnis gelangen kann.

Zusammenfassung der Kapitel

KAPITEL 1: ANATOMISCHE DARSTELLUNG DES GEHIRNS UND BIOLOGISCHE BEDINGUNGEN FÜR DAS ERLERNEN EINER SPRACHE: Dieses Kapitel liefert eine anatomische Übersicht der Hirnbereiche und untersucht die biologischen Voraussetzungen, die den Menschen zum Erwerb von Sprachen befähigen.

KAPITEL 2. GEHIRN UND LERNEN: Hier werden die Mechanismen der Informationsaufnahme, die Rolle der Wahrnehmung und der Gedächtnisspeicher sowie die verschiedenen Lerntypen detailliert analysiert.

KAPITEL 3. EMPIRISCHE ANALYSEN: Der empirische Teil dokumentiert Unterrichtsbeobachtungen und Versuche in verschiedenen Schulen, um den Einfluss von bildlichen Lehrmethoden auf den Lernerfolg praktisch zu prüfen.

KAPITEL 4 : ERGEBNISSE DER ARBEIT UND VORSCHLÄGE ZUR KONSOLIDIERUNG DER UNTERRICHTSPRAXIS: Abschließend werden die Hypothesen überprüft und praxisnahe didaktische Empfehlungen zur Optimierung der Unterrichtsgestaltung auf Basis der gewonnenen Erkenntnisse abgeleitet.

Schlüsselwörter

Gehirnforschung, Fremdsprachenerwerb, Gedächtnis, Ultrakurzzeitgedächtnis, Kurzzeitgedächtnis, Langzeitgedächtnis, Lerntypen, visuelles Lernen, auditives Lernen, haptisches Lernen, Unterrichtsmethodik, Bilddidaktik, Informationsverarbeitung, Hirnhemisphären, Lernmotivation.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit den neurologischen und psycholinguistischen Grundlagen des Gehirns im Kontext des Fremdsprachenlernens, um zu verstehen, wie Lernprozesse effektiver gestaltet werden können.

Welche zentralen Themenfelder behandelt das Buch?

Zentrale Themen sind die Anatomie des Gehirns, die Funktionsweise des Gedächtnisses, der Einfluss von Lerntypen, die Bedeutung von Wahrnehmungsprozessen sowie didaktische Strategien für den Fremdsprachenunterricht.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Lehrer durch ein besseres Verständnis der Gehirnfunktionen und der Lernertypen den Unterricht so gestalten können, dass Schüler Informationen besser aufnehmen und dauerhaft verankern.

Welche wissenschaftliche Methode wird in der Arbeit verwendet?

Die Arbeit kombiniert einen theoretischen Ansatz, der auf neurobiologischer Fachliteratur basiert, mit einer empirischen Untersuchung durch Unterrichtsbeobachtungen und vergleichende Experimente an verschiedenen Schulen.

Was wird im Hauptteil des Buches behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine anatomische Darstellung des Gehirns und eine Analyse von Lernprozessen, ergänzt durch einen empirischen Teil, der bildliche gegen nicht bildliche Unterrichtsmethoden in der Praxis vergleicht.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Gehirnforschung, Fremdsprachenerwerb, Lerntypen, Gedächtnisstrukturen, Informationsverarbeitung und die Bedeutung der Unterrichtsgestaltung für den Lernerfolg.

Welche Bedeutung haben Bilder für den Fremdsprachenunterricht laut der Analyse?

Die Analyse verdeutlicht, dass Bilder als zusätzliche visuelle Stimuli fungieren, die Assoziationsmöglichkeiten erhöhen, die Aufnahme erleichtern und somit die Behaltensquote bei Schülern signifikant verbessern.

Welchen Einfluss hat das Lehrerverhalten auf den Lernprozess?

Ein positives, ermutigendes Lehrerverhalten, das Angst minimiert und die Schüler einbindet, ist förderlich, während autoritäre oder frustrierende Verhaltensweisen Lernblockaden auslösen und den Gedächtnisabruf behindern können.

Final del extracto de 77 páginas  - subir

Detalles

Título
Sprachlernen: Was geht im Kopf der Schüler vor? Beitrag zur Gehirnforschung
Universidad
University of Yaoundé 1
Calificación
14
Autor
Williams Tsamo Fomano (Autor)
Año de publicación
2008
Páginas
77
No. de catálogo
V266052
ISBN (Ebook)
9783656560371
ISBN (Libro)
9783656560364
Idioma
Alemán
Etiqueta
sprachlernen kopf schüler beitrag gehirnforschung
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Williams Tsamo Fomano (Autor), 2008, Sprachlernen: Was geht im Kopf der Schüler vor? Beitrag zur Gehirnforschung, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/266052
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