Die vorliegende Untersuchung thematisiert das Literaturverzeichnis in den wissenschaftlichen Arbeiten. Das Hauptaugenmerk der Untersuchung richtet sich auf eine ausführliche Betrachtung vom Literaturverzeichnis in den Abschlussarbeiten, die von ausgewählten Probanden angefertigt wurden. Der empirischen Analyse zum Literaturverzeichnis in den Abschlussarbeiten gehen theoretische Erläuterungen zu diesem Thema voraus. In der Arbeit soll ferner versucht werden, die wissenschaftliche Schreibkompetenz bei den Studierenden am Beispiel vom Literaturverzeichnis zu fördern. Die Ergebnisse sollen einen Beitrag zur Förderung von wissenschaftlichem Schreiben bei den Studierenden leisten.
Inhaltsverzeichnis
1. Zum Literaturverzeichnis in den wissenschaftlichen Arbeiten
2. Analyse der Literaturverzeichnisse
2.1 Ziel der Untersuchung
2.2 Korpusbeschreibung
2.3 Zur Analyse der Literaturverzeichnisse in den Abschlussarbeiten
3. Methodisch-didaktische Konsequenzen
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Arbeit untersucht die Qualität und formale Gestaltung von Literaturverzeichnissen in studentischen Abschlussarbeiten, um Defizite sowie Kompetenzen bei Studierenden zu identifizieren und Ansätze zur Verbesserung der wissenschaftlichen Schreibkompetenz abzuleiten.
- Grundlagen und Kriterien für eine korrekte Bibliographie nach wissenschaftlichen Standards
- Empirische Analyse von Abschlussarbeiten bezüglich Vollständigkeit, Richtigkeit, Übersichtlichkeit und Einheitlichkeit
- Vergleich der Zitationspraxis und Quellenverwendung bei Studierenden
- Identifikation häufiger Fehlerquellen beim Bibliographieren
- Empfehlungen für didaktische Fördermaßnahmen in der universitären Schreibwerkstatt
Auszug aus dem Buch
Richtigkeit
Im Folgenden wird die Richtigkeit der Literaturquellen im Literaturverzeichnis betrachtet. Die folgenden Werte geben darüber Aufschluss, wie die Probanden richtig mit den Literaturangaben im Literaturverzeichnis umgehen (siehe Tabelle 4).
Bei der Betrachtung der Tabelle 4 lässt sich beobachten, dass Unstimmigkeiten beim Bibliographieren bei allen Probanden anzutreffen waren.
Es fällt weiterhin auf, dass fehlende Klammer fürs Erscheinungsjahr, fehlende Kommata zwischen den Elementen der Literaturangaben, Fehler bezüglich Groß- und Kleinschreibung und weiterer Falschschreibungen bei allen Probanden nicht vorzufinden waren. Allerdings waren fehlende Semikolon zwischen mehreren Autoren bei den Probanden 3 und 5 festzustellen. Darüber hinaus waren fehlende eckige Klammer beim Zusatz [in] bei den Probanden 1 und 2 zu beobachten. Auffallend, dass fehlende Doppelpunkte nach Erscheinungsjahr und nach [in] bei allen Probanden anzutreffen waren.
Zusammenfassung der Kapitel
Zum Literaturverzeichnis in den wissenschaftlichen Arbeiten: Das Kapitel erläutert die theoretischen Anforderungen an eine Bibliographie, wie Einschlägigkeit, Aktualität, Umfang und formale Angaben zu verschiedenen Quellentypen.
Analyse der Literaturverzeichnisse: Dieser Abschnitt beschreibt das Untersuchungsdesign, die Korpusbeschreibung anhand von sechs Probanden und die quantitative sowie qualitative Auswertung der Literaturverzeichnisse hinsichtlich der vier Analysekriterien.
Methodisch-didaktische Konsequenzen: Hier werden die Ergebnisse zusammengefasst und die Notwendigkeit intensiverer Ausbildung im wissenschaftlichen Schreiben betont, um die identifizierten Schwächen zu beheben.
Schlüsselwörter
Literaturverzeichnis, wissenschaftliches Schreiben, Bibliographie, Quellenangaben, Abschlussarbeiten, Studierende, Schreibkompetenz, Zitation, Vollständigkeit, Richtigkeit, Übersichtlichkeit, Einheitlichkeit, Empirische Untersuchung
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit analysiert die formale Qualität und die Einhaltung wissenschaftlicher Standards in den Literaturverzeichnissen von studentischen Abschlussarbeiten.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Die Untersuchung konzentriert sich auf die theoretischen Grundlagen des Bibliographierens sowie deren praktische Anwendung durch Studierende in Form von Abschlussarbeiten.
Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?
Ziel ist es, Defizite und Kompetenzen der Studierenden im Hinblick auf das korrekte Erstellen von Literaturverzeichnissen aufzuzeigen und daraus didaktische Fördermaßnahmen abzuleiten.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Es wurde eine empirische Analyse von sechs Abschlussarbeiten durchgeführt, deren Literaturverzeichnisse anhand der Kriterien Vollständigkeit, Richtigkeit, Übersichtlichkeit und Einheitlichkeit bewertet wurden.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Im Hauptteil werden zunächst die Kriterien für eine gute Bibliographie dargelegt, gefolgt von einer detaillierten tabellarischen Auswertung der gefundenen Fehler und Unstimmigkeiten bei den untersuchten Probanden.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie wissenschaftliches Schreiben, Literaturverzeichnis, Zitationsstandards und Schreibkompetenz charakterisieren.
Welche häufigen Verstöße wurden bei den Probanden festgestellt?
Besonders häufig traten Verstöße gegen die Einheitlichkeit sowie fehlende Doppelpunkte nach dem Erscheinungsjahr oder dem Zusatz [in] auf.
Welche Rolle spielt die internetbasierte Literatur?
Die Untersuchung zeigt, dass Internetquellen zwar massiv genutzt werden, die korrekte Angabe von Zusatzinformationen wie Autor, Titel oder Zugriffsdatum jedoch häufig vernachlässigt wird.
Welche didaktische Schlussfolgerung zieht der Autor?
Aufgrund der festgestellten Mängel empfiehlt der Autor die Einführung intensiver Kurse zum wissenschaftlichen Schreiben im Rahmen einer Schreibwerkstatt.
- Citation du texte
- Mag. Mohamed Chaabani (Auteur), 2013, Das Literaturverzeichnis in wissenschaftlichen Arbeiten. Eine Untersuchung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/266207