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Das allgemeine Gleichbehandlungsgesetz bei der Personalbeschaffung

Titre: Das allgemeine Gleichbehandlungsgesetz bei der Personalbeschaffung

Exposé Écrit pour un Séminaire / Cours , 2012 , 32 Pages , Note: 1,0

Autor:in: Irena Stotz (Auteur)

Gestion d'entreprise - Droit économique
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Résumé Extrait Résumé des informations

Das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) wurde aufgrund einer europäischen Richtlinie im August 2006 erlassen. Das Ziel ist es eine benachteiligungs- und belästi-gungsfreie Kultur zu schaffen. Insbesondere sind Arbeitgeber von diesem Gesetz betroffen.
Diese Ausarbeitung erläutert die Grundlagen des AGG die Arbeitgeber zu beachten haben, vor allem in Hinsicht auf Benachteiligungsmerkmale, dem Anwendungsbereich und dem Benachteiligungsbereich. Im späteren Verlauf werden die Auswirkungen des AGG auf die Arbeitspraxis mit dem Schwerpunkt auf die Stellenausschreibungen dargestellt. Dabei liegt das Augenmerk auf möglichen Schwachpunkten von Stellenausschreibungen. Weiterhin wird beschrieben, wie benachteiligungsfreie Stellenausschreibungen gestaltet werden und es werden Handlungsempfehlungen für Unternehmen ausgesprochen. Anschließend wird das Fragerecht bei Vor- und Einstellungsgesprächen dargestellt, wobei veranschaulicht wird, welche Fragen bei Vor- und Einstellungsgesprächen zulässig oder unzulässig sind.
Abschließend wird ein Überblick gegeben, wie sich die vergangenen sechs Jahre nach Inkrafttreten des AGG entwickelt hatten.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Die Grundlagen des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz

2.1 Benachteiligungsmerkmale

2.2 Anwendungsbereich

2.3 Benachteiligungsbereich

3 Die Auswirkungen des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes auf die Arbeitspraxis

3.1 Gestaltung von Stellenausschreibungen

3.1.1 Mögliche Schwachpunkte von Stellenausschreibungen

3.1.2 Gestaltung von benachteiligungsfreien Stellenausschreibungen

3.1.3 Handlungsempfehlung für Unternehmen bei Stellenbeschreibungen

3.2 Fragerecht bei Vorstellungs- und Einstellungsgesprächen

4 Fazit

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit zielt darauf ab, Arbeitgebern die Anforderungen des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes (AGG) im Kontext der Personalbeschaffung und -auswahl zu erläutern, um rechtssicheres Handeln zu fördern und potenzielle Streitfälle zu vermeiden.

  • Grundlagen und Anwendungsbereiche des AGG
  • Analyse potenzieller Diskriminierungstatbestände in der Praxis
  • Gestaltung benachteiligungsfreier Stellenausschreibungen
  • Zulässigkeit von Fragen in Vorstellungs- und Einstellungsgesprächen
  • Handlungsempfehlungen für Unternehmen und Führungskräfte

Auszug aus dem Buch

3.1 Gestaltung von Stellenausschreibungen

Um zu vermeiden, dass Stellenausschreibungen fehlerhaft erstellt werden, müssen einige Grundzüge beachtet werden. Die typischen Schwachstellen werden im diesem Kapitel beschrieben um Schadensersatzforderungen von Bewerbern zu verhindern.

Die Stellenausschreibung ist die interne und externe Ausschreibung einer zu besetzenden Stelle. Bereits vor dem AGG war eine Diskriminierung wegen des Geschlechts untersagt, siehe § 611b BGB. Eine Ausnahme bildet die Tatsache, wenn das Geschlecht eine unverzichtbare Voraussetzung für die Tätigkeit darstellt. Ein anerkanntes Beispiel hierzu ist eine Frau als Arzthelferin, dabei ist eine geschlechtsspezifische Ausschreibung unverzichtbar und darf sich somit ausschließlich an Frauen richten.

Wird eine Stelle nicht neutral ausgeschrieben wird, so kann dieses negative Auswirkungen für den Bewerber aber auch für den Arbeitgeber haben. Potenzielle Bewerber werden direkt oder indirekt ausgegrenzt, was dem Ansehen des Arbeitgebers schaden kann. Zum anderen vermindert sich der Pool an qualifizierten Bewerbern da diese nicht angesprochen werden.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Entstehung und den Hintergrund des AGG sowie die resultierende Verunsicherung in Unternehmen bezüglich rechtssicherer Stellenausschreibungen und Vorstellungsgespräche.

2 Die Grundlagen des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz: In diesem Kapitel werden die gesetzliche Struktur, die verschiedenen Benachteiligungsmerkmale, der Anwendungsbereich und die spezifischen Benachteiligungstatbestände des AGG erläutert.

3 Die Auswirkungen des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes auf die Arbeitspraxis: Dieser Hauptteil analysiert die konkrete Umsetzung des AGG bei Stellenausschreibungen sowie im Rahmen des Fragerechts bei Einstellungsgesprächen unter Berücksichtigung der Rechtsprechung.

4 Fazit: Das Fazit fasst die wesentlichen Erkenntnisse zusammen und betont die Notwendigkeit von Schulungen für Führungskräfte sowie die Dokumentation von Auswahlverfahren, um rechtssicher zu agieren.

Schlüsselwörter

AGG, Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz, Arbeitgeber, Personalbeschaffung, Personalauswahl, Stellenausschreibung, Benachteiligungsmerkmale, Diskriminierungsschutz, Vorstellungsgespräch, Fragerecht, Rechtsprechung, Unternehmenskultur, Schadensersatz, Gleichbehandlung, Arbeitspraxis.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der praktischen Anwendung des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes (AGG) für Arbeitgeber, insbesondere bei der Personalsuche und -auswahl.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die zentralen Felder sind die Vermeidung von Diskriminierung in Stellenausschreibungen und die Klärung zulässiger sowie unzulässiger Fragen in Bewerbungsgesprächen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, Arbeitgebern Handlungsempfehlungen zu geben, um diskriminierungsfreie Prozesse zu etablieren und damit Schadensersatzansprüche zu vermeiden.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine juristisch orientierte Ausarbeitung, die sich auf Gesetzestexte, Fachliteratur und einschlägige Rechtsprechung stützt.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung der Grundlagen des AGG und die Analyse von Schwachstellen in Stellenausschreibungen inklusive praktischer Empfehlungen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie AGG, Stellenausschreibung, Diskriminierungsschutz und Personalauswahl charakterisiert.

Warum sollte ein Arbeitgeber Stellenausschreibungen neutral gestalten?

Neutralität schützt den Arbeitgeber vor Schadensersatzforderungen, verhindert die indirekte Ausgrenzung qualifizierter Bewerber und schützt das Unternehmensansehen.

Darf ein Arbeitgeber im Vorstellungsgespräch nach der Familienplanung fragen?

Nein, Fragen nach dem Kinderwunsch oder voraussichtlicher Heirat sind unzulässig, da sie in keinem sachlichen Zusammenhang mit der beruflichen Eignung stehen.

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Résumé des informations

Titre
Das allgemeine Gleichbehandlungsgesetz bei der Personalbeschaffung
Université
University of applied sciences Dortmund
Note
1,0
Auteur
Irena Stotz (Auteur)
Année de publication
2012
Pages
32
N° de catalogue
V266387
ISBN (ebook)
9783656563419
ISBN (Livre)
9783656563365
Langue
allemand
mots-clé
AGG Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz Personalauswahl
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Irena Stotz (Auteur), 2012, Das allgemeine Gleichbehandlungsgesetz bei der Personalbeschaffung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/266387
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Extrait de  32  pages
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