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Die Krise des Schriftprinzips und die Auferweckungsdebatte

Title: Die Krise des Schriftprinzips und die Auferweckungsdebatte

Elaboration , 2013 , 11 Pages

Autor:in: M. A. Simon Reimann (Author)

Theology - Systematic Theology
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Die vorliegende Arbeit widmet sich zwei thematisch scheinbar nur lose verbundenen Aufsätzen: der Krise des Schriftprinzips und der Frage: Volles Grab, leerer Glaube?. Hierzu soll zuerst die Krise des Schriftprinzips näher beleuchtet werden, wozu die Entwicklung des Schriftprinzips von seinen Anfängen ausgehend überblicksartig dargestellt wird, um besonders die Argumentationsstränge zu beleuchten, an denen sich die momentan konstatierte Krise entwickelte.
Anschließend soll der Aufsatz Volles Grab, leerer Glaube? betrachtet werden, wobei es weniger um Inhalt und Zusammenhänge der Auferweckungsdebatte geht, als um die Argumentationsweise Dalferths. Dieser führt die Standpunkte diverser Wissenschaften und Wissenschaftler zusammen und beleuchtet kritisch deren Beitrag zu Klärung der Frage. Dabei argumentiert er vom in der Schrift Gesagten ausgehend, und veranschaulicht en passant das theologische Potential des Schriftprinzips.
Da der Autor sich an anderer Stelle bereits Gedanken über die Zukunft des Schriftprinzips gemacht hat, kann dies durch Zufall oder Absicht zu einer Agenda des Aufsatzes geführt haben, welche eine Berechtigung und Nutzbarkeit des Schriftprinzips trotz Krise nahelegen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Die Krise des Schriftprinzips

3. Volles Grab gleich leerer Glaube? Das Schriftprinzip vor dem Hintergrund der Auferweckungsdebatte.

4. Schluss

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die gegenwärtige Krise des Schriftprinzips, indem sie dessen historische Entwicklung nachzeichnet und die Relevanz einer kritischen, durch Ingolf U. Dalferth angeregten, Argumentationsweise im Kontext der theologischen Auferweckungsdebatte beleuchtet.

  • Historische Herleitung des Schriftprinzips (sola scriptura)
  • Analyse der aktuellen Krise des Schriftprinzips in der Theologie
  • Kritische Diskussion zur Auferweckungsdebatte bei Dalferth
  • Verhältnis zwischen Theologie und anderen Wissenschaften
  • Bedeutung der Schrift als höchste Autorität trotz Krise

Auszug aus dem Buch

Die Krise des Schriftprinzips

Die Geschichte des Schriftprinzips ist eine des Zweifels, der Anfechtungen und des Kampfes. Vom Beginn seines Auftauchens an ist es abgelehnt worden, aus religiösen, theologischen und dogmatischen Gründen, aus pragmatischen Gründen wie der Angst vor dem Verlust von Macht und Einfluss, aus Unverständnis oder Unbehagen angesichts der eigenen Verantwortung gegenüber dem Wort Gottes, die dadurch erwuchs. Proklamiert und verteidigt wurde es von Luther und anderen evangelischen Theologen, welche „sola scriptura“, nur (in/durch) die Schrift eine Möglichkeit der Erkenntnis des Evangeliums sahen. Zu den Kritikern des Schriftprinzips sind seit einiger Zeit jedoch auch evangelische Theologen gestoßen, so dass von einer „Krise des Schriftprinzips“ gesprochen wird. Die Entwicklung des Schriftprinzips seit seiner Etablierung ist an einem Punkt angelangt, an dem nicht mehr nur darüber gestritten wird, wie das Schriftprinzip anzuwenden ist, sondern an dem es selbst in Frage gestellt wird.

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Diese Einleitung führt in die thematische Auseinandersetzung mit dem Schriftprinzip und dem Aufsatz über das "volle Grab" ein, wobei die methodische Herangehensweise des Autors erläutert wird.

Die Krise des Schriftprinzips: Hier wird die historische Entwicklung des Schriftprinzips dargestellt, die zu der heutigen Krise führte, in der das Schriftprinzip zunehmend als Menschenwort statt als direktes Wort Gottes begriffen wird.

Volles Grab gleich leerer Glaube? Das Schriftprinzip vor dem Hintergrund der Auferweckungsdebatte.: Dieses Kapitel untersucht Dalferths Argumentation in der Auferweckungsdebatte und zeigt, wie ein kritischer Umgang mit der Schrift trotz wissenschaftlicher Herausforderungen die theologische Reflexion bereichern kann.

Schluss: Das Fazit fasst die gewonnenen Erkenntnisse zusammen und betont die fortbestehende Rolle der Schrift als höchste Instanz in Glaubensfragen trotz ihrer interpretatorischen Fraktalität.

Schlüsselwörter

Schriftprinzip, sola scriptura, Theologie, Krise, Auferstehung, Dalferth, Luther, Dogmatik, Offenbarungswissenschaft, Bibelauslegung, Wissensgesellschaft, Glaubensbekenntnis, Hermeneutik, Historizität, Kanon.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit befasst sich mit der historischen und aktuellen Bedeutung des Schriftprinzips in der Theologie sowie dessen Herausforderungen in einer wissenschaftlich geprägten Gegenwart.

Welche zentralen Themenfelder werden analysiert?

Die zentralen Themen umfassen die Geschichte des Schriftprinzips, die theologischen Konsequenzen seiner Krise und die kritische Auseinandersetzung mit der Auferweckungsdebatte.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, die Berechtigung und Nutzbarkeit des Schriftprinzips aufzuzeigen, auch wenn es heute nicht mehr als unfehlbares Wort Gottes, sondern als historisch bedingtes Menschenwort verstanden wird.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Es handelt sich um eine systematisch-theologische Untersuchung, die Literaturanalysen nutzt, um theologische Argumentationsstränge von Autoren wie Pannenberg und Dalferth kritisch zu beleuchten.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine historische Analyse des Schriftprinzips seit der Reformation und eine inhaltliche Diskussion über die physische Auferstehung Jesu im Lichte der modernen Schriftkritik.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit am besten?

Zu den wichtigsten Begriffen zählen das "sola scriptura"-Prinzip, die "Krise des Schriftprinzips", die "Auferweckungsdebatte" und das theologische Verhältnis zu anderen Wissenschaften.

Inwiefern beeinflusst die Aufklärung das Verständnis des Schriftprinzips?

Die Aufklärung hat laut Arbeit dazu beigetragen, dass die Schrift nicht mehr als direktes, von Gott diktiertes Wort betrachtet werden kann, sondern als menschliches Zeugnis, das historisch-kritisch untersucht werden muss.

Warum ist Dalferths Umgang mit der Auferstehungsfrage für den Autor relevant?

Dalferths Ansatz ist relevant, weil er zeigt, dass theologische Fragen durch ein historisches Bewusstsein reflektiert werden können, ohne dabei die Schrift als letzte Instanz aufzugeben.

Was bedeutet es, wenn die Arbeit von einer "Fraktalität" der Wirklichkeitsbeschreibung spricht?

Dieser Begriff verweist auf die Lückenhaftigkeit und Unvollständigkeit, die jeder einzelwissenschaftliche Versuch hat, die Wirklichkeit umfassend zu erklären, was die Theologie zu einer demütigeren Argumentation anhält.

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Details

Title
Die Krise des Schriftprinzips und die Auferweckungsdebatte
College
University of Rostock  (Theologische Fakultät)
Course
EF Dogmatik
Author
M. A. Simon Reimann (Author)
Publication Year
2013
Pages
11
Catalog Number
V266503
ISBN (eBook)
9783656565369
ISBN (Book)
9783656565352
Language
German
Tags
krise schriftprinzips auferweckungsdebatte
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
M. A. Simon Reimann (Author), 2013, Die Krise des Schriftprinzips und die Auferweckungsdebatte, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/266503
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