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Eine ökonomische Analyse einer Universaldienstverpflichtung des Breitbandsektors

Titre: Eine ökonomische Analyse einer Universaldienstverpflichtung des Breitbandsektors

Thèse de Master , 2012 , 105 Pages , Note: 2,0

Autor:in: Timo Vogler (Auteur)

Informatique - Informatique Appliquée à la Gestion
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Diese Arbeit befasst sich mit der Frage, ob eine Universaldienstverpflichtung im Breitbandsektor unter Nutzung der bis dato verfügbaren Übertragungstechnologien unter Berücksichtigung des demografischen Wandels und legaler Beschränkungen ökonomisch sinnvoll ist.

Deutschland ist im Vergleich zu anderen Ländern eine Wirtschaftsnation, die aufgrund ihrer Innovationen eines der exportstärksten Länder der Welt ist. Dabei nimmt das Internet eine entscheidende Rolle bei der Informationsgewinnung und -weiterleitung sowie Bereitstellung von Dienstleistungen ein. Mit der nächsten Netzwerkgeneration NGA/NGN stehen größere Datenkapazitäten über das Internet schneller zur Verfügung. Dies steigert den Austausch von Informationen und somit die Innovationsfähigkeit Deutschlands. Die deutsche Bundesregierung hat 2009 deshalb ein Strategiepapier vorgelegt, welches einen flächendeckenden Ausbau des Breitbandnetzes vorsieht. Doch bis jetzt ist die erste Zielset-zung eines flächendeckenden Breitbandausbau bis 2010 immer noch nicht erfüllt. Dies führte zu politischen Debatten, in denen das Regulierungsinstrument der Universal-dienstverpflichtung diskutiert wurde, um einen flächendeckenden Breitbandausbau in Deutschland durchzusetzen. Dies wird andererseits stark kritisiert, da dies mit einem Eingriff in Marktmechanismen in denen sich bereits ein Wettbewerb etabliert hat, einhergeht.

Anhand dieser Diskussion ergibt daher die zentrale Frage der vorliegenden Ausarbeitung: Ist eine Universaldienstverpflichtung der Breitbandanbieter auf Infrastrukturebene in Deutschland für eine flächendeckende Breitbandversorgung ökonomisch sinnvoll?

Aus dieser Fragestellung werden weitere Fragen abgeleitet:
• Welche Ausgangsbedingungen herrschen in Deutschland?
• Welche Technologien sind für den Breitbandausbau verfügbar?
• Wie hoch ist der Kostenumfang durch die Finanzierung einer Universaldienstverpflichtung?
• Welcher Nutzen entsteht durch eine Universaldienstverpflichtung?
• Welche relativierenden Faktoren gibt es?

[...]

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Technische und wirtschaftliche Grundlagen von Breitbandnetzen

2.1 Technische Grundlagen des Breitbandnetzes

2.1.1 Netzstruktur

2.1.2 Glasfasernetze

2.1.3 Hybridnetze

2.1.4 LTE als funkbasierende Breitbandübertragung

2.2 Ökonomische Grundlagen des Breitbandausbaus

2.2.1 Sunk Costs im Breitbandausbau

2.2.2 Dichtevorteile in der Breitbandinfrastruktur

2.2.3 Universaldienste

3 Breitbandausbau und Telekommunikationsgesetz : Status Quo

3.1 Stand des Breitbandsektors 2011/12

3.2 Auswirkungen der unterschiedlichen Breitbandtechnologien

3.2.1 FTTC

3.2.2 HFC

3.2.3 FTTH

3.2.4 LTE

3.3 Bevölkerungsverteilung und Migration

4 Kosten des Universaldienst

4.1 Determinanten und Ausgestaltungskosten des Universaldienstmechanismus

4.1.1 Unionsrechtliche und verfassungsrechtliche Voraussetzungen

4.1.2 Ausgestaltung einer Universaldienstverpflichtung im Breitbandsektor

4.1.3 Konsequenzen der Etablierung eines Universaldienstmechanismus

4.2 Kosten der Universaldienstinfrastruktur

4.2.1 Grundlagen zur Kostenermittlung eines Breitbandnetzes

4.2.2 Breitbandnetzausbau unter Wettbewerb

4.2.3 Infrastruktur Kosten der Breitbanduniversaldienstverpflichtung

5 Nutzen eines Breitband-Universaldienstes

6 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Masterarbeit untersucht die ökonomische Sinnhaftigkeit der Einführung einer Universaldienstverpflichtung für Breitbandanbieter auf Infrastrukturebene in Deutschland, um eine flächendeckende Breitbandversorgung zu gewährleisten.

  • Technische und ökonomische Grundlagen von Breitbandinfrastrukturen
  • Analyse des aktuellen Breitbandausbaus und regulatorischer Rahmenbedingungen
  • Kostenstrukturen und Finanzierungsmechanismen von Universaldienstverpflichtungen
  • Nutzenbetrachtung und wohlfahrtstheoretische Auswirkungen

Auszug aus dem Buch

2.1.1 Netzstruktur

Das Internet ist ein dezentrales Netzwerk, welches über verschiedene Übertragungsmedien Daten in Paketform zwischen den Nutzern und den Anbietern von Applikationen über sogenannte Router und Datenstationen überträgt. Für die folgende Betrachtung ist eine horizontale sowie vertikale Segmentierung dieses Systems notwendig, um die relevanten Kostenträger zu identifizieren und ein besseres Verständnis über den Einfluss bestimmter Segmente auf die Kostenstruktur zu bekommen.

Wie anhand der Abbildung 1 zu erkennen ist, gliedert sich die Infrastruktur des Internets in drei Netzbereiche. Diese Bereiche sind das Kernnetz, das Konzentrationsnetz und das Zugangsnetz, wobei Letzteres im Fokus der Untersuchung steht. Kern- und Konzentrationsnetz werden aufgrund ihres geringen Einflusses auf die Kostenstruktur hinsichtlich ihrer Kostenanteile für einen flächendeckenden Breitbandausbau nicht weiter betrachtet.

Das Zugangsnetz umfasst die Schnittstelle vom Konzentrationsnetz über die Hauptverteiler, den Kabelverzweiger, das Gebäudenetzwerk bis zum Nutzeranschluss. Bei funkbasierenden Technologien umfasst das Anschlussnetz die Schnittstelle vom Kernnetz über das Sendemodul bis hin zum Empfangsgerät. Das Gebäudenetzwerk wird als Teil des Zugangsnetzes gesehen, aber in einigen Modellen als separater Bestandteil für die Kostenanalyse betrachtet. In der weiteren Betrachtung steht das Anschlussnetz im Mittelpunkt der Universaldienstanalyse.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Zusammenfassung der Ausgangslage, der Problemstellung bezüglich der flächendeckenden Breitbandversorgung in Deutschland und Formulierung der zentralen Forschungsfrage.

2 Technische und wirtschaftliche Grundlagen von Breitbandnetzen: Darstellung der technischen Netzstruktur, der verschiedenen Breitbandtechnologien und der ökonomischen Faktoren wie Sunk Costs und Dichtevorteile.

3 Breitbandausbau und Telekommunikationsgesetz : Status Quo: Analyse des aktuellen Entwicklungsstands des Breitbandsektors, der Rolle der Bundesnetzagentur sowie Auswirkungen technologischer Entwicklungen.

4 Kosten des Universaldienst: Detaillierte Untersuchung der Kostenstruktur, der gesetzlichen Voraussetzungen und der finanziellen Auswirkungen einer Universaldienstverpflichtung.

5 Nutzen eines Breitband-Universaldienstes: Bewertung der ökonomischen Nutzenpotenziale, insbesondere durch positive externe Effekte der Breitbandverfügbarkeit für Wirtschaft und Gesellschaft.

6 Fazit: Zusammenfassende Handlungsempfehlung zur Frage der ökonomischen Sinnhaftigkeit einer Universaldienstverpflichtung im Breitbandsektor.

Schlüsselwörter

Breitbandausbau, Universaldienstverpflichtung, Telekommunikationsgesetz, Sunk Costs, Netzstruktur, Glasfasernetze, FTTH, FTTC, LTE, Breitbandversorgung, Infrastrukturwettbewerb, Wirtschaftlichkeit, Kostenstruktur, Breitbandtechnologie, Marktregulierung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die ökonomische Sinnhaftigkeit einer staatlichen Universaldienstverpflichtung für den Breitbandsektor in Deutschland.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Arbeit behandelt technische Grundlagen von Breitbandnetzen, ökonomische Prinzipien des Netzausbaus, den aktuellen Status der Regulierung in Deutschland sowie eine Kosten-Nutzen-Analyse staatlicher Eingriffe.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Die zentrale Frage ist, ob eine Universaldienstverpflichtung der Breitbandanbieter auf Infrastrukturebene in Deutschland für eine flächendeckende Breitbandversorgung ökonomisch sinnvoll ist.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer ökonomischen Analyse, die auf vorhandenen Studien und Modellen zur Kosten- und Nutzenberechnung von Infrastrukturprojekten sowie regulatorischen Rahmenbedingungen aufbaut.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in technische Grundlagen, eine Status-Quo-Analyse des deutschen Breitbandsektors, eine detaillierte Untersuchung der Kostenfaktoren von Universaldiensten und eine wohlfahrtstheoretische Bewertung des Nutzens.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Breitbandausbau, Universaldienstverpflichtung, Sunk Costs, Infrastrukturwettbewerb, NGA-Netze (FTTH, FTTC, LTE) und Wohlfahrtsanalyse.

Wie bewertet der Autor die Rolle des Mobilfunks (LTE) beim Breitbandausbau?

LTE wird als wichtige Technologie für ländliche Regionen angesehen, die aufgrund geringer Besiedlungsdichte für leitungsgebundene Lösungen ökonomisch oft unattraktiv sind.

Zu welchem Fazit kommt die Arbeit hinsichtlich der Universaldienstverpflichtung?

Der Autor verneint die ökonomische Sinnhaftigkeit einer Universaldienstverpflichtung, da ein flächendeckender Ausbau bereits durch den Wettbewerbsdruck und technologische Fortschritte zu erwarten ist und staatliche Eingriffe zu Wohlfahrtsverlusten führen könnten.

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Résumé des informations

Titre
Eine ökonomische Analyse einer Universaldienstverpflichtung des Breitbandsektors
Université
Helmut Schmidt University - University of the Federal Armed Forces Hamburg
Cours
Netzökonomie
Note
2,0
Auteur
Timo Vogler (Auteur)
Année de publication
2012
Pages
105
N° de catalogue
V266555
ISBN (ebook)
9783668123564
ISBN (Livre)
9783668123571
Langue
allemand
mots-clé
eine analyse universaldienstverpflichtung breitbandsektors
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Timo Vogler (Auteur), 2012, Eine ökonomische Analyse einer Universaldienstverpflichtung des Breitbandsektors, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/266555
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Extrait de  105  pages
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