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Teen[r]age Wasteland: Amoklauf und School Shootings

Título: Teen[r]age Wasteland: Amoklauf und School Shootings

Trabajo Universitario , 2012 , 41 Páginas , Calificación: 2

Autor:in: Yves Böcher (Autor)

Sociología - Individuo, grupos, sociedad
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Amokläufe sind kein modernes Phänomen und aktuell etwas aus dem Fokus der Gesellschaft gerutscht. Dennoch verliert dieses Thema niemals an Aktualität, bedenkt man allein schon die Tatsache, dass es derartige Gewalttaten (sog. erweiterte Suizide) scheinbar urplötzlich auftreten und jeden treffen können.
Und doch sind immer wieder Vorboten dieser (drohenden) gesellschaftlichen Katastrophen zu vernehmen.
Diese Arbeit beschäftigt sich beginnend mit den Ursprüngen des Amoks, schwerpunktmäßig mit den Amokläufen an Schulen. Zeichnet sowohl ein Bild der Täter, als auch der Umstände, welche zur Tat führen. Dabei steht vor allem die Entwicklung der meist jugendlichen Täter im Fokus.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

Wenn die Schule zum Tatort wird

1.) Von den Inseln in die Großstädte - Was ist Amok und wo kommt es her?

2.) Die Tat I - Der typische Verlauf

3.) Teenage Wasteland - Probleme des Jugendalters

3.1) Anforderungen an Heranwachsende - Development tasks

3.2) Entwicklung von Körper und Psyche

3.3) Wertvorstellungen und Identität

4.) Das Umfeld der School Shooter

4.1) Soziodemographische Hintergründe

4.2) Das Soziale Umfeld

4.3) Die Peer-Group

5.) Run for cover - Einflussfaktoren des School Shootings

5.1) Leises Gewaltpotenzial

5.2) Faszination der Gewalt - der Einfluss der Medien

5.3) Die neuen Totems und die Männlichkeit

5.4) Sex, Gewalt und Fantasie

5.5) I don’t like mondays - Mädchen und Amok

6.) Die Tat II - Brüten, Planen und Vorwarnen

6.1) Rachefantasien werden Realität

6.2) Letzte Warnung

7.) Was die Schule zum Tatort macht

7.1) Der Leistungskampf

7.2) Der Lehrer als Feindbild?!

8.) Gemeinsam Dagegen - Prävention und Intervention

9.) Schlussbetrachtung

Zielsetzung & Themen

Diese Studienarbeit untersucht das Phänomen von School Shootings als spezifische Form des Amoklaufs, wobei der Fokus auf den psychosozialen Hintergründen der Täter, dem Einfluss des jugendlichen Umfelds und möglichen Präventionsstrategien liegt. Zentrale Forschungsfrage ist, wie sich ein scheinbar unauffälliger Jugendlicher zu einem Täter entwickeln kann und welche Rolle Schule, Familie und Gesellschaft dabei spielen.

  • Die psychologischen Herausforderungen des Jugendalters und die Identitätsbildung.
  • Die Analyse des sozialen Umfelds und familiärer Bindungsstrukturen.
  • Die Bedeutung von Medienkonsum und medialen Gewaltfantasien.
  • Die geschlechtsspezifischen Unterschiede bei Gewaltpotenzial und Tatentstehung.
  • Möglichkeiten der Prävention und Intervention im schulischen Kontext.

Auszug aus dem Buch

3.1) Anforderungen an Heranwachsende - Development tasks

In den 30er und 40er Jahren entwickelte diesbezüglich Robert Havighurst sein Konzept der Entwicklungsaufgaben (development tasks) an der Universität von Chicago.

Nach Havighurst, basiert die Entwicklung vor allem auf Lernprozessen, welche sich über die gesamte Lebensspanne erstrecken. Er formuliert für jeden Lebensabschnitt entsprechende Anforderungen und Aufgaben, welche im dazugehörigen Zeitraum gut zu bewältigen seien. Allerdings stellt er auch bereits klar, dass es zu Problemen führen kann, wenn diese Anforderungen nicht oder ungenügend in der entsprechenden Zeit bewältigt werden können.

Scheitert ein Individuum an einer entsprechenden Aufgabe, kann daraus seine weitere Entwicklung beeinflusst werden, weil es zu den kommenden Aufgaben der nächsten Zeitspanne auch die Unverrichteten noch zu bewältigen hat. Diese “nicht fristgerechte” Bewältigung der Aufgaben könne sich zudem einerseits auf die Psyche der Betroffenen auswirken und andererseits seitens der Gesellschaft zu Missbilligung oder Ablehnung führen, da entsprechende Kompetenzen (noch) fehlen und kein angemessenes Interaktionsverhalten angenommen wird. Damit stellt er auch einen wichtigen Punkt bezüglich der development tasks heraus. Die Entwicklungsaufgaben bedingen das Vorliegend eines aktiv Lernenden innerhalb einer ebenfalls aktiven Umwelt. Entsprechend sind Entwicklungsaufgaben neben Alter und Person immer auch kulturabhängig. Sie basieren, so Havighurst, auf gesellschaftlichen Erwartungen.

Zusammenfassung der Kapitel

1.) Von den Inseln in die Großstädte - Was ist Amok und wo kommt es her?: Definition des Amok-Begriffs und dessen historischer Kontext sowie Abgrenzung zum spezifischen Phänomen des School Shootings.

2.) Die Tat I - Der typische Verlauf: Beschreibung des typischen Persönlichkeitsprofils und des sozialen Rückzugsverhaltens potenzieller Täter vor der Tat.

3.) Teenage Wasteland - Probleme des Jugendalters: Untersuchung der entwicklungspsychologischen Anforderungen an Heranwachsende und die Bedeutung der Identitätsfindung.

4.) Das Umfeld der School Shooter: Analyse familiärer Strukturen, soziokultureller Hintergründe und der Rolle der Peer-Group für Jugendliche.

5.) Run for cover - Einflussfaktoren des School Shootings: Diskussion externer und interner Faktoren, wie Medienkonsum, Männlichkeitsbilder, Sexualität und geschlechtsspezifische Unterschiede bei Gewalt.

6.) Die Tat II - Brüten, Planen und Vorwarnen: Prozess der Radikalisierung vom Entstehen der Rachefantasien bis hin zur konkreten Tatplanung und den oft übersehenen Warnsignalen.

7.) Was die Schule zum Tatort macht: Auseinandersetzung mit schulischen Belastungsfaktoren wie Leistungsdruck, Benotung und dem Lehrer-Schüler-Verhältnis.

8.) Gemeinsam Dagegen - Prävention und Intervention: Strategien zur Verbesserung des Schulklimas und Ansätze für eine effektive Prävention durch Sensibilisierung.

9.) Schlussbetrachtung: Zusammenfassende Einschätzung der Dringlichkeit des Themas und das Plädoyer für ein aufmerksames Miteinander.

Schlüsselwörter

School Shooting, Amoklauf, Jugendalter, Entwicklungsaufgaben, Identitätsfindung, Gewaltpotenzial, Medienkonsum, Soziales Umfeld, Peer-Group, Prävention, Intervention, Schulklima, Rachefantasien, Lehrer-Schüler-Verhältnis, Adoleszenz.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Studienarbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert das Phänomen der School Shootings und untersucht, welche psychosozialen und gesellschaftlichen Faktoren dazu führen können, dass Jugendliche solche extremen Gewalttaten planen und ausführen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die Schwerpunkte liegen auf der Entwicklungspsychologie des Jugendalters, den Einflüssen des sozialen Umfelds (Familie, Peers), der Rolle der Medien, der Bedeutung von Männlichkeitsbildern und den Belastungsfaktoren innerhalb des Schulsystems.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, das Zustandekommen eines School Shootings besser zu verstehen, um dadurch fundierte Ansätze für eine frühzeitige Prävention und Intervention innerhalb der Schule aufzuzeigen.

Welche wissenschaftliche Methode verwendet der Autor?

Es handelt sich um eine theoretische Literaturanalyse, die auf entwicklungspsychologischen Konzepten (wie denen von Havighurst oder Erikson) und sozialwissenschaftlichen Erkenntnissen zum Phänomen des Amoklaufs basiert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine detaillierte Analyse der Jugendphase, der Faktoren, die zur "Entgesellschaftung" führen, sowie eine Untersuchung der Tatplanung und schulischer Konfliktpotenziale.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren diese Arbeit?

Wichtige Begriffe sind School Shooting, Adoleszenz, Identitätsfindung, Prävention, Leistungsdruck und psychosoziale Belastung.

Welche Rolle spielt die Schule bei der Entstehung von Gewalttaten laut dem Autor?

Die Schule wird als Institution betrachtet, die durch starken Leistungsdruck, Konkurrenzdenken und problematische Lehrer-Schüler-Interaktionen (z.B. durch den "Halo-Effekt") zum Feindbild für isolierte Jugendliche werden kann.

Warum wird der "soziale Tod" oder die "Entgesellschaftung" als wichtiger Faktor hervorgehoben?

Der Autor argumentiert, dass der Verlust von Bindungen und das Gefühl, "unsichtbar" oder ein Versager zu sein, Jugendliche in eine isolierte Nebenrealität drängt, aus der die Tat als Mittel zur Rückgewinnung von Kontrolle erscheint.

Welche Rolle spielen Medien bei der Radikalisierung?

Medien dienen laut der Arbeit oft als Ersatz für reale soziale Interaktion und können durch gewalthaltige Inhalte, die als "Ventil" dienen, zur Habitualisierung von Gewalt beitragen, wobei der Konsument und sein soziales Umfeld als entscheidende Variablen gelten.

Welcher Ausweg wird im Bereich Prävention und Intervention vorgeschlagen?

Der Autor fordert ein schülerfreundlicheres Klima, das auf Vertrauen und Respekt basiert, sowie eine stärkere Sensibilisierung für "Leasing" (Warnsignale) durch Lehrer und Mitschüler, um den Schweigekodex zu durchbrechen.

Final del extracto de 41 páginas  - subir

Detalles

Título
Teen[r]age Wasteland: Amoklauf und School Shootings
Universidad
Justus-Liebig-University Giessen  (Poltikwissenschaft)
Curso
Jugendgewalt eine Herausforderung für Schule und Gesellschaft
Calificación
2
Autor
Yves Böcher (Autor)
Año de publicación
2012
Páginas
41
No. de catálogo
V266843
ISBN (Ebook)
9783656575276
ISBN (Libro)
9783656575283
Idioma
Alemán
Etiqueta
Winneden Schule
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Yves Böcher (Autor), 2012, Teen[r]age Wasteland: Amoklauf und School Shootings, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/266843
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