In der vorliegenden Seminararbeit wird die Usurpation des Films im Dritten Reich mit jener im faschistischen Italien verglichen, wobei der Fokus auf den filmpolitischen Maßnahmen im Dritten Reich liegt.
Inhaltsverzeichnis
- Einführung
- Die Struktur des Films im Dritten Reich
- Institutionelle und ökonomische Ebene
- Inhaltliche Ebene
- Genrefilme mit unterhaltender Funktion
- Propagandistische Filme
- Der italienische Film im Faschismus im direkten Vergleich mit dem Film im Dritten Reich
- Resümierender Vergleich des Usurpationsgrades beider Systeme
- Abbildungen
- Literatur
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die Seminararbeit analysiert die Usurpation des Films im Dritten Reich, indem sie die institutionellen, ökonomischen und inhaltlichen Maßnahmen der Nationalsozialisten zur Kontrolle und Gleichschaltung der Filmindustrie beleuchtet. Dabei wird der deutsche Film im Kontext der NS-Ideologie betrachtet und mit der Filmindustrie im faschistischen Italien verglichen. Die Arbeit zielt darauf ab, den Grad der Usurpation in beiden Systemen zu vergleichen und die Relevanz des Films als Propagandainstrument zu untersuchen.
- Institutionelle und ökonomische Kontrolle des Films
- Inhaltliche Gleichschaltung und Propagandafunktion
- Vergleich der Filmpolitik im Dritten Reich und im faschistischen Italien
- Relevanz des Films als Propagandainstrument
- Der Einfluss der NS-Ideologie auf den Film
Zusammenfassung der Kapitel
Die Einführung stellt die Relevanz des Films als Propagandainstrument im Dritten Reich dar und skizziert die Ziele und den Aufbau der Arbeit. Kapitel II analysiert die Struktur des Films im Dritten Reich, indem es zunächst auf die institutionellen und ökonomischen Maßnahmen der Nationalsozialisten zur Gleichschaltung der Filmindustrie eingeht. Anschließend wird die inhaltliche Ebene des deutschen Films zwischen 1933 und 1945 beleuchtet, wobei die Unterscheidung zwischen Genrefilmen mit unterhaltender Funktion und propagandistischen Filmen im Vordergrund steht. Kapitel III vergleicht den Film im Dritten Reich mit dem Film im faschistischen Italien und beleuchtet die Unterschiede und Gemeinsamkeiten der Filmpolitik in beiden Systemen. Im Fazit werden die Ergebnisse der Arbeit zusammengefasst und der Usurpationsgrad der beiden Systeme verglichen.
Schlüsselwörter
Die Schlüsselwörter und Schwerpunktthemen des Textes umfassen den Film im Dritten Reich, die Gleichschaltung der Filmindustrie, die NS-Ideologie, Propaganda, Filmpolitik, Genrefilm, Unterhaltungsfilm, Propagandafilm, Filmzensur, die Filmkreditbank, die Reichskulturkammer, die UFA-Film GmbH (UFI), die Cinecittå, der italienische Film im Faschismus, Vergleich der Usurpationsgrade, Joseph Goebbels, Leni Riefenstahl, Jud Süß, Triumph des Willens.
Häufig gestellte Fragen
Was ist das Hauptthema dieser Seminararbeit?
Die Arbeit analysiert die Kontrolle und Gleichschaltung der Filmindustrie im Dritten Reich und vergleicht den Grad dieser Usurpation mit dem faschistischen Italien.
Welche Rolle spielte Joseph Goebbels für den Film im Nationalsozialismus?
Als Reichsminister für Volksaufklärung und Propaganda steuerte Goebbels die Filmindustrie maßgeblich durch Institutionen wie die Reichskulturkammer, um den Film als Propagandainstrument zu nutzen.
Wie unterschieden sich die Filminhalte im Dritten Reich?
Es wurde zwischen reinen Propagandafilmen und Genrefilmen mit unterhaltender Funktion unterschieden, wobei auch letztere oft ideologisch gefärbt waren.
Was war die Aufgabe der Filmkreditbank?
Die Filmkreditbank diente der ökonomischen Kontrolle der Filmproduktion, indem sie die Finanzierung von Filmen sicherstellte, die den politischen Vorstellungen der Nationalsozialisten entsprachen.
Welche bekannten Filme werden in der Arbeit als Beispiele genannt?
In der Arbeit werden unter anderem Filme wie "Jud Süß" und "Triumph des Willens" von Leni Riefenstahl als Beispiele für die filmische Propaganda thematisiert.
Wie wird der italienische Film im Vergleich betrachtet?
Der italienische Film im Faschismus wird herangezogen, um Gemeinsamkeiten und Unterschiede in der Filmpolitik und dem Grad der staatlichen Kontrolle (Usurpation) zwischen beiden Systemen aufzuzeigen.
- Quote paper
- Fabienne Bernhard (Author), 2013, Die Usurpation des Films im Dritten Reich, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/266974