Das Anti-Aggressivitätstraining als Beispiel der Konfrontativen Pädagogik


Hausarbeit, 2013

35 Seiten, Note: 1,0


Leseprobe

Inhalt

1. Einleitung

2. Konfrontative Pädagogik - Begriffliche Annäherung

3. Wissenschaftliches Grundlagenwissen
3.1 Die Gestalttherapie
3.2 Die Sozialkognitive Lerntheorie nach Bandura
3.3 Die Provokative Therapie nach Farrelly

4. Die Konfrontative Therapie nach Corsini

5. Grenzen der Konfrontativen Pädagogik

6. Das Anti-Aggressivitätstraining
6.1 Begriff Aggression
6.2 Definition Anti-Aggressivitäts-Training
6.3 Allgemeine Rahmenbedingungen
6.4 Einsatzfelder und Zielgruppen
6.5 Ablauf

7. Der heiße Stuhl als Methode des AAT
7.1 Grenzen des heißen Stuhls
7.2 Ablauf

8. Kritische Anmerkungen

9. Diskussion und Ausblick

10. Literaturverzeichnis

1. Einleitung

„ Als jemand, der lange mit schwierigen Jugendlichen und jungen Menschen mit und ohne Migrationshintergrund gearbeitet hat, kann ich schnellstes Umdenken empfehlen. Denn eines m ü ssen unsere Soziologen, P ä dagogen, Psychologen und Richter endlich begreifen: Es gibt Menschen, die nicht (re) sozialisierbar sind, und es gibt welche, die nur eine Sprache verstehen, die der Gewalt in ihrem Umfeld und der Strafe au ß erhalb. Die Schaffung eines besseren sozialen Umfeldes in allen Ehren, aber man muss auch deutlich machen, dass wir nicht mehr gewillt sind, gewaltt ä tige Exzessen nur mit Verst ä ndnis und Milde zu begegnen “ .

(Der Spiegel, S. 12)

Das oben wiedergegebene Zitat aus der Spiegelausgabe vom 12.11.2012, stellt eine Lesermeinung zu der „Prügelattacke“ vom 14. Oktober 2012 am Berliner Alexanderplatz, dar. Durch immer häufiger werdende Meldungen in den Medien über Gewalt Exzesse von Jugendlichen, stellt die oben geäußerte Meinung einen Spiegel der Gesellschaftlichen Meinung über den Jugendlichen der heutigen Zeit dar. Mit dem Wechsel dieser Gedankenströme, ändert sich zudem die Meinung zu bisherigen Verfahrensweisen wie etwa der Vollzug, vielmehr wächst der Schrei nach Härteren Strafen und der Abschaffung der sogenannten „Kuschelpädagogik“, gefüttert durch die mediale Vermittlung einer angestiegenen Kriminalitätsstatistik.

In der nachfolgenden Arbeit soll eine Alternative geboten werden, die sich von den bisherigen Methoden der Pädagogik in Bezug auf Mehrfachauffällige Gewalttäter, abgrenzt.

Die Konfrontative Pädagogik die durch provozierende und konfrontierende Maßnahmen strafauffällige Jugendliche zu einer Erschütterung ihres bisherigen Denkens zwingt, ist zwar nicht neu, dennoch trifft sie vermutlich auf Anklang in der breiten Masse der Gesellschaft.

Im Weiteren wird sich mit der Herkunft des konfrontativen Stils beschäftigt mit einem theoretischen Exkurs an angelehnte Theorien an dessen sich die Konfrontative Pädagogik orientiert.

Des Weiteren soll das Anti-Aggressivitäts-Training im Verlauf in seiner Definition sowie ihren Grenzen beleuchtet werden.

In näherer Betrachtung stellt die vorgelegte Arbeit exemplarisch den heißen Stuhl als Kernpunkt des AAT, sowie als Methode der Konfrontativen Pädagogik dar. Abschließend erfolgt eine kritische Auseinandersetzung mit der Thematik, sowie ein Ausblick über die Wirksamkeit in der Arbeit mit gewaltauffälligen Jugendlichen.

2. Konfrontative Pädagogik - Begriffliche Annäherung

Die Konfrontative Pädagogik knüpft an sozialisationstheoretische Annahmen an. Diese besagen, dass der Mensch über seine Umwelt Sozialisationsprozessen unterliegt, welche die Entwicklung und Förderung von Handlungskompetenz bewirken. Die Konfrontative Pädagogik setzt hier an und fördert Dimensionen der Handlungskompetenz: Empathie, Frustrationstoleranz, Ambiguitäts-oder Ambivalenztoleranz und Rollendistanz. Weitere Ziele der Konfrontativen Vorgehensweise ist die Festigung moralischen Bewusstseins und die Förderung prosozialen Verhaltens die im weiteren Verlauf der vorliegenden Arbeit noch eine nähere Betrachtung finden (vgl. Weidner 2004: 21f.).

Die Konfrontative Pädagogik orientiert sich an einem autoritiven Erziehungsstil, der sich sowohl von einem autoritär-patriarchalischem Erziehungsstil als auch von (fälschlich verstandenem) akzeptierenden Begleiten und zugleich von einem rein pessimistischem Verständnis abgrenzt (vgl. ebd.: 26). Sie versteht sich als „Erziehungsultima ratio“, d.h. wenn Mittel wie Akzeptanz und Empathie nicht mehr ausreichen, fungiert sie als letztes Mittel für eine verhaltensändernde Interventionsmaßnahme. Es sollen klare Strukturen vorgegeben und Grenzen gezogen werden. Mit Grenzziehung haben viele Sozialpädagogen Probleme, da im sozialisierten Selbst- und Erziehungsverständnis viel Wert auf eine wertschätzende, empathische und akzeptierende Haltung gegenüber dem Individuum gelegt wird. Was mitunter jedoch zu einer gewissen Abwehrhaltung der Konfrontativen Pädagogik führt, da ihnen solch ein Erziehung Stil, weit weg vom gewohnten Bild, widerstrebt. Ein konsequenter, sanktionierender Umgang bzw. Grenzen zu ziehen und einzugreifen ist jedoch notwendig, auch gegen den Willen des zu Erziehenden, nämlich wenn ihm eindeutig Gefahren drohen, wenn ohne eine Grenzsetzung Menschen verletzt, geplagt oder gekränkt würden oder wenn das gesellschaftliche Miteinander, die Sitte es erfordern. Dadurch wird ein prosoziales Verhalten gefördert (vgl. ebd.: 19 ff.)

Das konfrontative Vorgehen ist in diesem Kontext auch mit Aushandlungsprozessen verbunden. Es soll eine Streitkultur geschaffen werden, bei der Respekt und Ehrlichkeit wichtige Bestandteile sind. Der Mensch soll geschätzt und anerkannt werden - und die Kritik auf sein Verhalten fokussiert werden. D.h. auch, dass trotz der oftmals „groben“ Vorgehensweise der Konfrontation es nicht darum geht, den Menschen fertig zu machen, oder eine Gehirnwäsche zu betreiben, sondern sein Verhalten und seine Einstellungen zu hinterfragen (vgl. Schanzenbächer 2006, S.16). Weidner (2004: 25, zitiert nach Riecker (2004: 72)) spricht in diesem Zusammenhang von Akzeptanz und Konfrontation als sich ergänzende Facetten, anstatt Gegensätze.

3. Wissenschaftliches Grundlagenwissen

Die Konfrontative Pädagogik findet ihren Ursprung in der Orientierung an vorangegangenen Theorien. Deshalb soll im Weiteren ein Überblick über die Wissenschaftlichen Grundlagen der Gestaltherapie nach Perls, der Sozialkognitive Lerntheorie nach Bandura sowie der Provokative Therapie nach Farrelly erfolgen.

3.1. Die Gestalttherapie

Als Begründer dieser Theorie gelten Fritz und Lore Perls in den 40´er Jahren. Ihre Intention diese Art der Therapie zu begründen war, dass sie nach einer Methode gesucht haben, „ die sowohl die Bewu ß theit im Hier und Jetzt als auch K ö rperlichkeit, Lebensfreude und kreative Kompetenz f ö rdert, die einer mehr ressourcen- und l ö sungsorientierten als einer krankheits- und leistungsorientierten Vorgehensweise entspricht “ . (www.dvg-gestalt.de/Gestalttherapie , Zugriff 05.12.2012)

Unterzuordnen ist diese Therapiemöglichkeit unter anderem der Humanistischen Psychologie zu derer neben weiteren auch Fritz Perls als Vertreter zu nennen ist. In dieser geht es um emotional-motivationale Komponenten die für das Individuum bewusst erlebt werden sollen. Stichwort in diesem Zusammenhang ist das Selbstkonzept, welches sich in der Wahrnehmung der eigenen Gefühle, Einstellungen und Motivation definiert. Zusätzlich dazu ist das Fremdkonzept angesiedelt, welches beschreibt wie der Klient als Individuum von Außenstehenden wahrgenommen wird. (vgl. Nolting und Paulus, S. 166) Eng damit verknüpft ist der Drang des Menschen zur Selbstverwirklichung. Dieser wird vorwiegend in der humanistischen Psychologie vertreten und als „Tendenz zur Selbstverwirklichung“ beschrieben. Eine der wohl bekanntesten Ausführungen über die Hierarchie von Bedürfnissen und dem menschlichen Drang zur Selbstverwirklichung, ist die Bedürfnis- Pyramide von Abraham Maslow aus dem Jahre 1943. Sie beschreibt den Aufbau von Bedürfnisverlangen nach einer (Teil-) sättigung eines vorangegangenen Bedürfnisses, bis hin zum Drang der Selbstverwirklichung.

Bezogen auf die Gestalttherapie soll der Klient „als Einheit von Körper, Seele und Geist, eingebunden in ein soziales und ökologisches Umfeld betrachtet“ werden (www.dvg-gestalt.de , Zugriff 02.01.2013), wobei das Hauptaugenmerk auf der visuellen Kommunikation liegt um Bedürfnisse sowie Gefühle zu erkennen und diese zu konfrontieren. (vgl. Nolting/Paulus, S.134)

Die Konfrontation erfolgt dabei über die Reaktion des Therapeuten auf das Gehörte und Gesehene des Klienten, wobei eine klar strukturierte Vorgehensweise in dieser Form der Therapie nicht vorgesehen ist. Fokussiert wird vielmehr, an den Reaktionen zu wachsen. (vgl. Blankertz/Doubrawa)

Es geht um das „Erleben“ und des „Selbst- Entdeckens“ der von Frederick et al als „Prozess kontinuierlicher Entwicklung“ beschrieben wird. Der Ausgangspunkt hierbei ist die Feststellung einer negativen Einstellung die zu einem negativen Ausbruch führt. Ausgehend von diesem, soll in der Gestalttherapie an dem Selbstkonzept gearbeitet werden, wobei sich der Therapeut stets verständnisvoll verhält und dies dem Klienten klar vermittelt. (vgl. Perls/Hefferline/Goodman, S. 23 ff) Weiterhin werden in dieser Form der Auseinandersetzung mit Aggressionen, dem Klienten keine Normen aufgebunden, sodass der Begriff der von der Gesellschaft geschaffenen „Normalität“ für den Klienten nicht zum Druckmittel wird. Im Wesentlichen steht der Wachstum der Identität im Fokus, und ihn als diesen zu erkennen und für sich zu festigen, in dem Sinne, Aggressionen positiv umzuwandeln. (vgl. Bocian/Staemmler, S. 30)

Bei dem Begriff der in der Gestaltherapie aufgegriffenen „Aggressionen“ ließ sich der Mitbegründer F. Perls in seinen definitorischen Ausführungen von Freud (1910) inspirieren und bund ihn in den „Wachstumsprozess“ der Destrukturierung, Aggression, Durchkauen und Durcharbeiten ein. (vgl. Bocian/Steammler, S. 32) So wurde die Aggression „als Resultat von Wachstumsblockarden, als gewaltsames Klopfzeichen verschütteten Lebens […]“ definiert. (ebd.)

Dennoch darf der Begriff „Aggression“ keinesfalls mit einem negativen Stigma behaftet werden, vielmehr wird die Aggression als ein wichtiger Baustein im Prozess des Wachsens verstanden und ist als äußerst positiv zu betrachten. Die Gestalttherapie sieht eher die Unterdrückung der Aggression als problematisch an, da hingegen einer zielgerichteten, positiven Umwandlung, die Unterdrückung zu einer individuellen und kollektiven Destruktivität führt. (vgl. Blankertz/Doubrawa, S???)

Das Lexikon der Gestalttherapie nennt drei Punkte zur positiven Bewältigung der Aggression in der Gestalttherapie:

- Aggression beseitigt ein abgelehntes Objekt aus dem Organismus/Umwelt- Feld. Sie ist eine Abwehrreaktion auf Schmerz, auf das Eindringen von Fremdk ö rpern oder auf Gefahr.
- Aggression zerst ö rt eine ü berlebte Konstellation: Sie hat sich in der aktuellen Situation als hinderlich oder st ö rend erwiesen. Durch die Zerst ö rung einer solchen Konstellation wird zb. Abgerissener Kontakt oder unterbrochene Kommunikation zwischen Konfliktparteien wieder hergestellt.
- Aggression l ö st einen Konflikt, indem etwas Neues an die Stelle des

Bestehenden gesetzt wird, das dem fehlbaren Urteil der Handelnden nach besser ist als das Bestehende.

(Blankertz/Steammler)

3.2. Die Sozialkognitive Lerntheorie nach Bandura

Eine andere Handhabung mit gezeigtem aggressivem Verhalten umzugehen hat hingegen die Sozialkognitive Lerntheorie nach Bandura, auch als lernen am Modell oder Imitationslernen bekannt. Das in den 80ér Jahren entwickelte Konzept begreift aggressives Verhalten als Ergebnis eines triadisch reziproken Ursachengefüges (Pachner, 2008). In ihm verankert ist die Person, dessen Verhalten und äußere Umweltbedingungen, welche für die Entwicklung von Verhalten im Zusammenhang zu betrachten sind. Aggressionen werden demnach in dem Ursachengefüge Verhalten/Person in Beziehung von Denken und Handeln gesetzt. Da ein Individuum sich im Laufe seines Lebens stetig verändert, durch eigene Erfahrungen, Fremderfahrungen sowie Umwelteinflüssen, sind dies auch Faktoren die in der Prägung des Verhaltens und des Denkens eine Rolle spielen. Somit haben das angeeignete Denken und Handeln einen Einfluss auf die Bildung von aggressivem Verhalten. Das Konzept, lernen am Modell, geht davon aus, dass Aggressivität durch eben solche Erfahrungen, d.h. dem sehen und hören, verschiedener Model der Umwelt, gebildet und verändert wird. Es handelt sich dabei um Kognitionen die das Wissen steuern und durch direkte oder soziale Austauschprozesse geformt werden (Pachner, A., S. 27)

Eine weitere Verknüpfung von Person und Umwelt bettet sich in das Geflecht von Person und Verhalten ein und zeigt in aller Deutlichkeit den Zusammenhang des triadisch reziproken Ursachengefüges. So beeinflusst die Umwelt wie eben erwähnt, das Verhalten einer Person und wirkt somit auch auf Gefühle und Gedanken des Individuums ein. Ein Beispiel einer solchen Einwirkung sind Vorbilder die als Modell fungieren können. Ebenfalls denkbar sind allerdings auch Instruktionen die dazu führen können, dass sich Gedanken und Überzeugungen ändern können (ebd. S. 27). Ergänzend zu diesem Beispiel können Personen aus der Umwelt eine Veränderung des Verhaltens und evtl. aggressives Verhalten, hervorrufen ohne ein einziges Wort zu sagen. Schon die bloße Erscheinungsform nimmt Einfluss darauf, wie eine Person reagiert. Dieses Verhalten wiederum, kann ebenfalls beobachtet werden und führt zu einer Veränderung des möglichen Verhaltens auf der Gegenseite. Somit kann festgehalten werden, dass menschliches Verhalten die Beschaffenheit der Umwelt genauso verändert, „ wie das Verhalten umgekehrt, von den selbst kreierten Umgebungsfaktoren beeinflusst wird “ (ebd. S. 28).

In dem Experiment von Albert Bandura (Bobo Doll Experiment) wird der Einfluss von Modellen noch einmal verdeutlicht. In dem präsentiert Bandura eine Szene in denen Kindern in einem Kindergarten ein Film vorgespielt wird, indem eine erwachsene Person eine Gummipuppe mit erschwertem Boden (Bobo Doll) schlägt, tritt, kneift und umher wirbelt. Auch nimmt sie einen kleinen Hammer-ähnlichen Gegenstand um ihn gegen die Puppe zu verwendet. Nachdem den Kindern dieser Film gezeigt wurde, führte man sie in einen Raum wo vergleichbares Equipment vorzufinden war, d.h. die Puppe und einen Hammer-ähnlichen Gegenstand. In diesem Experiment sollte erforscht werden inwieweit die Kinder das am Modell gesehene Verhalten in einer vergleichbaren Situation imitieren. Das Ergebnis dessen war, dass alle Kinder das vorhergesehene imitierten und sogar ähnliche und gleiche Bewegungen nutzten, was das Lernen am Modell bestätigte Die sozialkognitive Lerntheorie, die ihre psychologische Zuordnung zwischen dem Behaviorismus und dem Kognitivismus findet, stützt ihre Therapie dabei auf die Ergebnisse des Imitationslernens. Dabei soll negativen Verhaltensweisen wie etwa aggressives Verhalten durch das Lernen am Modell, in positiver weise entgegengewirkt werden. Eine Konfrontation findet dabei in dem Prozess des Beobachtens statt.

Wohingegen die Gestalttherapie auf eine positive Bewältigung von Aggressionen zielt, soll in der sozialkognitiven Therapie aggressives Verhalten abgelegt werden. Dies wird in dreierlei Formen dargestellt. Die erste Form umfasst dabei die schon dargestellte eigene Beobachtung eines Modells, welche eine Repräsentation des gewünschten Verhaltensmusters, darstellt (vgl. Lubitz). Das Individuum eignet sich dabei „ emotionale Reaktionen an, indem sie Verhaltensweisen und emotionale Reaktionen von Modellen beobachten “ (Pervin et al. S. 558). Dieser Prozess wird in der Literatur als ´ Selbst Verst ä rkung ´ geführt. Die ´ direkte Verst ä rkung` beschreibt einen Prozess, der etwas weiter geht als der der Selbst Verstärkung. Das Individuum wird durch direkte äußere Konsequenzen, die sich in Belohnung oder Bestrafung äußern, zu einer Veränderung des Denkens und Handelns „gedrängt“ (vgl. Pervin et al, S. 558). So werden jedoch Belohnung und Bestrafung nicht direkt an dem Individuum, sondern an dem Modell demonstriert. Ein Beispiel dafür liefert I. Lubitz mit einer experimentellen Untersuchung an einer Gruppe von Kindern. Diese werden in drei Gruppen aufgeteilt die jeweils ein Modell gezeigt bekommen. In der ersten Gruppe wird dabei das Modell für aggressives Verhalten belohnt, wohingegen in Gruppe zwei das Modell eine Bestrafung erfährt. In der dritten Gruppe bleibt das aggressive Verhalten ohne jegliche Konsequenz. Ergebnisse dieser Untersuchung zeigten dass eine Vielzahl der Kinder aus der ersten Gruppe das gesehene Verhalten nachahmten aufgrund der positiven Konsequenz. Natürlich gilt selbiges für eine Veränderung von Belohnung zu Bestrafung. In der dritten Form, handelt es sich um die ´ Stellvertretende Verst ä rkung ´

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Details

Titel
Das Anti-Aggressivitätstraining als Beispiel der Konfrontativen Pädagogik
Hochschule
Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften Fachhochschule Braunschweig/Wolfenbüttel
Veranstaltung
Sozialarbeitswissenschaften
Note
1,0
Autor
Jahr
2013
Seiten
35
Katalognummer
V267293
ISBN (eBook)
9783656578888
ISBN (Buch)
9783656578871
Dateigröße
488 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
anti-aggressivitätstraining, beispiel, konfrontativen, pädagogik
Arbeit zitieren
Pia Brommer (Autor), 2013, Das Anti-Aggressivitätstraining als Beispiel der Konfrontativen Pädagogik, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/267293

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