Ökologische Kinderrechte und natürliche Lebensgrundlagen


Essay, 2012

7 Seiten, Note: 1,0


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Hauptteil: Ökologische Kinderrechte

3. Schluss: Stellungnahme

4. Quellen

1. Einleitung

In der nachfolgenden Arbeit wird sich mit den Kinderrechten in Bezug auf die natürlichen Lebensgrundlagen beschäftigt. Zunächst wird der Begriff „ökologische Kinderrechte“ erläutert. Anschließend werden zwei Beispiele der globalen Situation betrachtet und diese in den Zusammenhang mit den Kinderrechten gesetzt. Zum einen wird dabei auf Ziele und Probleme der Gentechnik eingegangen und zum anderen auf die Folgen des Klimawandels. Das Thema der ökologischen Kinderrechte wird stets im Hinblick auf die Kinder der jetzt lebenden Generation als auch auf alle künftigen Generationen gesehen. Des Weiteren wird sich auch mit einzelnen Standpunkten der Politik zum verwandten Thema Nachhaltigkeit beschäftigt, von dem die Kinderrechte abhängig sind.

2. Hauptteil: Ökologische Kinderrechte

Es wird hier allgemein auf die Begrifflichkeit sowie die Bedeutung der ökologischen Kinderrechte eingegangen. Ich denke, vielen Menschen ist gar nicht bewusst, dass nicht nur sie als Erwachsene, sondern auch ihre Kinder und Kindeskinder ein Recht darauf haben, in einer intakten Umwelt aufzuwachsen, die ihnen eine stabile Lebensgrundlage bietet. Sie wissen nicht, dass Kinder die Hauptbetroffenen von Umweltbelastungen und Umweltzerstörungen sind. Anstatt sorgsam mit dem uns gegebenen Lebensraum umzugehen, wird auf die Gesundheit der Kinder oftmals kaum Rücksicht genommen: man tut, was man tun möchte, ohne einmal einen Blick über den Tellerrand zu wagen. In diesem Abschnitt möchte ich den Blick ein wenig weiten, um bewusst zu machen, wie viele jetzt lebende Generationen und Staaten Einfluss auf Kinder und deren Gesundheit nehmen.

In der Literatur sowie in Gesetzestexten und der Rechtsprechung existiert der Begriff der ökologischen Kinderrechte nicht. Er wird scheinbar als nicht wichtig genug erachtet, um ihn darin mit aufzunehmen. Daher gibt es auch keine klare Definition. Eine Definition, die meines Erachtens für ein kindgerechtes Leben stehen sollte, wäre das Recht eines jeden Kindes auf dieser Welt, in einer intakten Umwelt aufzuwachsen, ein gesundes Leben führen und positive Zukunftsperspektiven entwickeln zu können. Warum nun die ökologischen Kinderrechte beispielsweise in der UN-Kinderrechtskonvention nicht verankert sind, hängt damit zusammen, dass man nicht bereit oder in der Lage war, „den nachfolgenden Generationen eine reine Umwelt zu garantieren“[1]. Stattdessen wollte man nur positiv formulierte Rechte niederschreiben, woraus sich schließen lässt, dass umweltbezogene Rechte für Kinder aus der Sicht der jeweiligen Vertragsstaaten nicht durchsetzbar sind. Man kann den Kindern dieser Welt also weder das Recht gewähren, „in einer Welt aufzuwachsen, die [ihr] Wohl weder kurz- noch langfristig durch schädigende Umwelteinflüsse gefährdet“, noch dass „physische, psychische und psychosoziale Schädigungen abgewehrt werden, [also] Schädigungen, die durch ökologische Krisen bedingt sind.“[2]

[...]


[1] Giebeler, Karl: Aufstand für eine lebenswerte Zukunft. ökologische Kinderrechte: Bestandsaufnahme - Ermutigung - Wege zum Handeln. München, Ökologie & Pädagogik, 1996, S. 10.

[2] Giebeler, K.: ebd.

Ende der Leseprobe aus 7 Seiten

Details

Titel
Ökologische Kinderrechte und natürliche Lebensgrundlagen
Hochschule
Otto-Friedrich-Universität Bamberg
Note
1,0
Autor
Jahr
2012
Seiten
7
Katalognummer
V267359
ISBN (eBook)
9783656578758
ISBN (Buch)
9783656578789
Dateigröße
377 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
ökologische, kinderrechte, lebensgrundlagen
Arbeit zitieren
Sabrina Wehrl (Autor), 2012, Ökologische Kinderrechte und natürliche Lebensgrundlagen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/267359

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