Analyse der Auswirkungen von Basel II auf die Finanzierung mittelständischer Unternehmen


Studienarbeit, 2002
26 Seiten, Note: 1,7

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1 Einführung in die Problematik
1.1 Gegenwärtige Finanzierungssituation mittelständischer Unternehmen
1.2 Die wichtigsten Regelungen von Basel II
1.3 Rating

2 Kapitalmarkt als Geldquelle
2.1 Finanzierung über Anteilsscheine
2.2 Fremdfinanzierung über Commercial Papers und Corporate Bonds
2.3 Ausblick auf alternative Bankdienstleistungen

3 Außerbörsliche Beteiligungsfinanzierung
3.1 Öffentliche Beteiligungen
3.2 Private Beteiligungsgesellschaften
3.3 Venture-Capital-Gesellschaften

4 Leasing als Finanzierungsinstrument
4.1 Sale-and-lease-back

5 Außenstandsfinanzierung
5.1 Factoring
5.2 Asset-Backed-Securitisation (ABS)
5.3 Fortfaitierung

6 Schlussbemerkungen

A Literaturverzeichnis

B Sonstige Quellen

C Selbständigkeitserklärung

1 Einführung in die Problematik

Kreditinstitute spielen in den modernen Volkswirtschaften eine bedeutende Rolle, sowohl als Mittler zwischen Einlegern und Kreditnehmern als auch als Anbieter vielfältiger Finanzdienstleistungen. Deshalb ist es wichtig durch eine geeignete Risikovorsorge die Stabilität des Finanzsektors zu schützen.1

Nachdem die im Juni 1988 veröffentlichte Baseler Eigenkapitalvereinbarung (Basel I) zum Jahresende 1992 in Kraft getreten ist, legte der Baseler Ausschuss am 3. Juni 1999 eine Revision dieser Eigenkapitalvereinbarung zur Konsultation vor. Auf das im Januar 2001 vorgelegte zweite Konsultationspapier werde ich mich im folgenden beziehen, wobei aber nicht gewährleistet ist, dass dieses Konsultationspapier exakt in der vorlie- genden Fassung umgesetzt wird. Aufgrund andauernder Diskussionen sind geringfügige Änderungen denkbar.

Die neue Baseler Eigenkapitalvereinbarung (Basel II) hat sich zum Ziel gesetzt, die Si- cherheit des Finanzsystems weiterhin zu gewährleisten, die Wettbewerbsbedingungen zu verbessern sowie Risiken umfassender in die Kalkulation einzubeziehen.2 Kosten, die aufgrund von Kreditausfällen entstehen, sollen verursachungsgerecht auf die Kredit- nehmer verteilt werden. Vor allem für den Mittelstand, der aufgrund seines durch- schnittlich sehr hohen Verschuldungsgrades und seiner erhöhten Insolvenzgefahr für die Banken ein erhebliches Risiko darstellt, werden die in Basel gefassten Beschlüsse er- hebliche Auswirkungen haben.

1.1 Gegenwärtige Finanzierungssituation mittelständischer Unternehmen

Kennzeichnend für die Unternehmensfinanzierung in Deutschland ist die geringe Eigenkapitalquote. So hatte 1998 die Hälfte der westdeutschen Unternehmen im produzierenden Gewerbe eine Eigenkapitalquote von weniger als 10,3 %. In Ostdeutschland schnitt das produzierende Gewerbe mit 9,7 % noch schlechter ab.3

US-amerikanische Unternehmen haben mit rund 50 % eine deutlich höhere Eigenkapitalausstattung. Auch französische und britische Unternehmen nutzen die Finanzierung über den Kapitalmarkt in deutlich stärkerem Maße als der deutsche Mittelstand.

Mittelständische Unternehmen finanzieren sich seit dem zweiten Weltkrieg bis in die heutige Zeit überwiegend durch Bankkredite. Im nationalen Vergleich mit den deutschen Grossunternehmen, die sich bis maximal 7 % der Bilanzsumme über Bankkredite finanzieren, ist der Mittelstand deutlicher fixiert auf die Kreditfinanzierung, die 40 % oder mehr des Finanzierungsbedarfes deckt.4

Die Finanzierung über Bankkredite erfolgt auf gesicherter Basis, das heißt vorwiegend wird das Anlagevermögen durch Pfandrechte zur Besicherung herangezogen. Seit einiger Zeit gewinnt aber auch die Besicherung von Umlaufvermögen (Vorräte, Fertigwaren, Forderungen) stärker an Bedeutung.

Die Verwaltung und die Verwertung der Sicherheiten, die das Unternehmen bietet, er- folgt durch die Bank. Dies führt zu einer Erhöhung der Kreditkosten, insbesondere bei der Besicherung des Umlaufvermögens, da es bei diesem Teil des Betriebsvermögens häufig zu überschneidenden Rechten zwischen Lieferanten und Banken kommen kann. Die Insolvenzrechtsreform, die am 1. Januar 1999 in Kraft getreten ist, hat die Stellung der Lieferanten gegenüber der Bank deutlich gestärkt, was zu einem erhöhten Kreditri- siko und damit verbunden zu höheren Kreditkosten bzw. zu zusätzlichen Besicherungen führt.5

Die höheren Kreditkosten werden natürlich über den Zinssatz an die Unternehmen weitergegeben, wodurch Kredite für Unternehmen teurer werden und sie sich nach alternativen Finanzierungsmöglichkeiten umschauen müssen. Verstärkend wirken nun zu den schon bestehenden Tendenzen die Vorschläge von Basel II.

1.2 Die wichtigsten Regelungen von Basel II

Die „Neue Baseler Eigenkapitalvereinbarung“, auch als „Baseler Akkord“ bezeichnet, hat sich zum Ziel gesetzt die Risiken des gesamten Bankensektors zu minimieren. Dabei stützt sich der Akkord auf drei tragende Säulen.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abb.1 : Grundzüge von Basel II6

Der wesentliche Bestandteil des Baseler Akkordes ist die Säule I mit den Vorschriften über die Mindestkapitalanforderungen. Die Regelungen über den bankaufsichtlichen Überprüfungsprozess bzw. die Empfehlungen für die erweiterte Offenlegung sollen lediglich den Banken Unterstützung für ein erfolgreiches Risikomanagement bieten, wobei spezielle Bankrisiken wie das Kreditrisiko, das Marktrisiko, das operationelle Risiko sowie das Zinsänderungsrisiko im Anlagebuch angesprochen werden.7

Mittelpunkt und auch Hauptstreitpunkt von Basel II ist allerdings der Bereich der Mindesteigenkapitalanforderungen.

Gemäß den Baseler Vorschlägen sollen neben den bekannten Verfahren externer Ra- tingagenturen auch bankinterne Ratingverfahren zur Festlegung der Eigenkapitalan- rechnung bei Risikoaktiva herangezogen werden können.8 Neu ist außerdem, dass neben den schon bekannten Risiken (Kredit- und Marktrisiken) die operationellen Risiken in die Berechnung der Kapitalhinterlegung einbezogen werden. Das operationelle Risiko ist definiert als „[...] Gefahr von unmittelbaren oder mittelbaren Verlusten, die infolge der Unangemessenheit oder des Versagens von internen Verfahren, Menschen und Sys- temen oder von externen Ereignissen eintreten“.9 Zu dem auch als Betriebsrisiko be- zeichneten operationellen Risiko gehören demnach Computerfehler, menschliche Fehler und Rechtsrisiken, nicht aber strategische oder Reputationsrisiken. Bisher wurde dieses Risiko aufgrund der schwierigen Messbarkeit nicht in Berechnung der Mindestkapital- hinterlegung einbezogen.

Das Ausfallsrisiko von Krediten ist allerdings das größte Sorgenkind und findet deshalb in Basel II eine besondere Beachtung. Der Baseler Ausschuss schlägt drei verschiedene Methoden zur Bestimmung des Kreditrisikos vor. Zum einen kann der Basisindikator- ansatz gewählt werden, bei dem für die gesamte Bank geltend ein fixer Prozentwert von einem festgelegtem Risikoindikator in die Berechnung einbezogen wird. Beim Stan- dardansatz werden die Bankbereiche in verschiedene Geschäftsfelder aufgespalten, für die jeweils ein eigener Risikoindikator festgelegt wird. Der interne Bemessungsansatz konkretisiert die einzelnen Risiken. So werden verschiedene Gefährdungsindikatoren wie z.B. die Wahrscheinlichkeit des Schadenfalls (Probability of Loss Event) oder die Höhe des im Schadensfall entstehenden Verlustes (Loss Given that Event) angespro- chen.10

1.3 Rating

Welche Methode auch angewandt wird, entscheidend für die Kreditkosten des Unternehmens wird das Rating sein. Denn je besser die Bonität eines Unternehmens ist, desto günstiger wird es an Kredite gelangen.

„Ratings stellen Aussagen über die Fähigkeit eines Schuldners dar, finanzielle Ver- pflichtungen vollständig und fristgerecht erfüllen zu können.“11 Sie geben aber keine Garantien sondern nur Wahrscheinlichkeiten über das Ausfallsrisiko an. Bewertet wer- den nicht nur quantitative Faktoren wie der Jahresabschluss, die Ertragslage und die Unternehmensentwicklung, sondern auch qualitative Faktoren wie Kundenbindung, Wissensmanagement, Risikomanagement und Finanzierungspolitik.12

Die Idee des Ratings wurde schon im 19. Jahrhundert in Amerika entwickelt, aber erst seit ca. 1950 werden internationale Anleihen durch die Agenturen Moody’s und Standard & Poor’s bewertet. Dabei hat sich neben dem System von Moody’s vor allem das Standard & Poor’s-Ratingsystem durchgesetzt.13

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abb.2 : Standard & Poor’s Rating System14

Die derzeitige Maßgabe für die Hinterlegung von Eigenkapital liegt bei 8 Prozent der Kreditsumme. Für Kredite an die öffentliche Hand muss derzeit kein Eigenkapital hin- terlegt werden, für Kredite an Kreditinstitute ist dagegen eine Kapitalhinterlegung von 20 % der vereinbarten Richtgröße von 8 % erforderlich. Für alle übrigen Kreditnehmer, also auch Unternehmen, müssen die vollen 8 % an Eigenkapital hinterlegt werden. Doch der Baseler Akkord bringt große Veränderungen in der europäischen Kreditlandschaft. Durch die Vorschläge des Baseler Ausschusses bekommt das Thema Rating flächendeckend Relevanz, demnach auch für mittelständische Unternehmen. Während sich bisher die Höhe der Eigenkapitalhinterlegung durch den Kreditgeber primär an der Art des Kreditnehmers (Staat, Bank, Unternehmen) bemaß, kommt es nun auf dessen Bonität an, die durch ein Rating ermittelt wird.

Am Beispiel der Notation von Standard & Poor’s müssen für einen Kredit an Unternehmen, die ein Rating von AA- oder besser haben, nur noch 20 % der vereinbarten Richtgröße von 8 % der Kreditsumme hinterlegt werden. Bei nicht gerateten Unternehmen bzw. bei Ratings von A+ bis B- bleibt es bei der bisherigen Regelung von 100 % der Richtgröße. Unternehmen mit schlechter Bonität (Rating unterhalb von B-) haben allerdings einen deutlich höheren Risikozuschlag in Höhe von 150 %.

Derzeit muss ein Kreditinstitut beispielsweise bei einer Kreditsumme von 500.000 € für ein Unternehmen die vollen 8 % an Eigenkapital, also 40.000 €, hinterlegen. Treten die neuen Baseler Richtlinien in Kraft, so richtet sich die Hinterlegung nach der Bonität des Kreditnehmers. Erfährt das Unternehmen ein Rating von A+ oder besser, so muss die Bank nur ein Fünftel (8.000 €) hinterlegen. Ist das Rating allerdings unterhalb von B-, gilt der Risikozuschlag von 150 %. Der Kreditgeber muss 60.000 € Eigenkapital vor- halten.15

Das Beispiel zeigt wie stark sich das Rating des Unternehmens auf die Kreditkosten, die aus den Opportunitätskosten bei den Banken resultieren, auswirkt. Einige Unternehmen werden von der neuen Berechnungsmethode profitieren. Die meisten Unternehmen, vor allem die des Mittelstandes, liegen jedoch unterhalb eines A-Ratings. Sie werden ent- weder die höheren Kreditkosten tragen müssen oder sie schauen sich nach Finanzie- rungsalternativen um. Problematisch ist auch, dass viele mittelständische Unternehmen über kleinere Banken in ihrer Region sich Kredite verschaffen. Fällt das Rating der Banken schlechter als AA- aus, erhöhen sich für sie die Refinanzierungskosten, die natürlich in Form der Kreditkosten weitergegeben werden. Die Kreditinstitute, vor al- lem die kommunalen Sparkassen, werden versuchen ihre Ressourcen zu bündeln, was zu einem Konzentrationsprozess im Bankengewerbe führen kann. Dadurch könnte die Nähe zum Mittelstand verloren gehen und die Kreditaufnahme erschwert werden.

Auch um die Methoden des Ratings ist seit der Veröffentlichung des Konsultationspapiers des Baseler Ausschusses ein Streit entbrannt. Denn gegenwärtige Ratingverfahren, deren Kosten 25.000 bis 50.000 € pro Jahr betragen, wären für kleinere und mittlere Unternehmen existenzbedrohend.16 Ein Rating erscheint für ein Unternehmen erst dann als sinnvoll, wenn die Ersparnisse in der Kreditfinanzierung die Ratingkosten kompensieren, bzw. wenn alternative Finanzierungsquellen wie zum Beispiel die Anleihenfinanzierung eine Bonitätsbeurteilung bedingen. Die Anerkennung des bankinternen Ratings ist schon ein erster Schritt in Richtung mittelstandsfreundliches Rating, da diese Verfahren kostengünstiger als die einer externen Agentur sind.

2 Kapitalmarkt als Geldquelle

Wie schon in der Einführung gezeigt, finanzieren sich die meisten deutschen mittelstän- dischen Unternehmen überwiegend durch die Zufuhr von Fremdkapital. Mit den höhe- ren Kosten für neue Kredite, resultierend aus dem Baseler Akkord, müssen die Unter- nehmen eine Finanzierung durch Eigenkapital in Erwägung ziehen. Da die Selbstfinan- zierung aus dem Cash-Flow bzw. die Einlagenerhöhung der bisherigen Gesellschafter im Mittelstand sehr schwierig ist, müssen Alternativen für die Eigenfinanzierung von außen gefunden werden. Eine verstärkte Finanzierung am Kapitalmarkt über Anteils- scheine bzw. die Nutzung der Angebote von Kapitalbeteiligungs- und Venture Capital- Unternehmen wäre denkbar. Gleichzeitig bietet der Kapitalmarkt auch verschiedene Formen der Fremdfinanzierung

2.1 Finanzierung über Anteilsscheine

Ein Börsengang bietet eine gute Gelegenheit über die Ausgabe von Aktien neue Kapitalgeber zu finden, vor allem wenn aus dem bisherigen Gesellschafterkreis und dessen Umfeld keine Eigenkapitalzufuhr zu erwarten ist.

Allerdings ist nur ein Teil der mittelständischen Unternehmen für einen Gang an die Börse geeignet.17 Die Anforderungen für die Platzierung eines Unternehmens an der Börse sind je nach Börsenplatz und Börsensegment verschieden, im Allgemeinen aber für die meisten Mittelständler zu hoch. Richtlinien wie Mindestumsätze oder Mindest- gewinnerwartungen, aber auch die Forderung nach transparenten Unternehmensstruktu- ren grenzen einen Großteil der mittelständischen Unternehmen von der Börse aus. Oft- mals müssten Strukturen wie Mantel-GmbHs oder Unternehmensverflechtungen zu- gunsten einfacherer Strukturen beseitigt werden.18 Für die Unternehmer bedeutet aber der Schritt zur Umwandlung ihrer Gesellschaft in eine Aktiengesellschaft auch ein mög- licher Verlust der unternehmerischen Unabhängigkeit und der Kontrolle über das Un- ternehmen.

[...]


1 Vgl. Deutsche Bundesbank: [Monatsbericht], S.15

2 Vgl. Keiner, Thomas: [Rating], S.30

3 Vgl. Deutsche Bundesbank: [Verhältniszahlen], S.14; S.82

4 Vgl. Keiner, Thomas: [Rating] S.57-58

5 Vgl. Bette, Klaus: [Factoring], S.13-15

6 in Anlehnung an: Deutsche Bundesbank: [Monatsbericht], S.17

7 Vgl. ebd., S.30-33

8 Vgl. Zentraler Kreditausschuss: [Stellungnahme], S.1

9 Baseler Ausschuss für Bankenaufsicht: [Konsultationspapier], Teil 2 V A

10 Vgl. Keiner, Thomas: [Rating], S.43-44

11 Munsch, M.; Weiß, B.: [Rating], S.11

12 Vgl. http://www.id-unternehmensberatung.de

13 Vgl. Munsch, M.; Weiß, B.: [Rating], S.21

14 in Anlehnung an: Munsch, M.; Weiß, B.: [Rating], S.18, Tab. 2

15 Vgl. KFW: Ratings, Basel II und die Finanzierungskosten von KMU, S.22-23

16 Vgl. Munsch, M.; Weiß, B.: [Rating], S.27

17 Vgl. Bette, Klaus: [Factoring], S.13

18 Vgl. http://www.weltrecht.de

Ende der Leseprobe aus 26 Seiten

Details

Titel
Analyse der Auswirkungen von Basel II auf die Finanzierung mittelständischer Unternehmen
Hochschule
Württembergische Verwaltungs- und Wirtschafts-Akademie e.V.  (Fachrichtung Industrie)
Note
1,7
Autor
Jahr
2002
Seiten
26
Katalognummer
V26747
ISBN (eBook)
9783638289900
Dateigröße
439 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Analyse, Auswirkungen, Basel, Finanzierung, Unternehmen
Arbeit zitieren
Stefan Haußwald (Autor), 2002, Analyse der Auswirkungen von Basel II auf die Finanzierung mittelständischer Unternehmen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/26747

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