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Steuerbelastungsvergleich zwischen Kapital- und Personengesellschaft nach und vor der Unternehmensteuerreform 2008

Titre: Steuerbelastungsvergleich zwischen Kapital- und Personengesellschaft nach und vor der Unternehmensteuerreform 2008

Travail d'étude , 2009 , 54 Pages

Autor:in: Dipl. Kfm (FH) Enrico Moch (Auteur)

Droit - Droit fiscal
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Résumé Extrait Résumé des informations

Die Rechtsformwahl ist mit eine der bedeutendsten Entscheidungen, die ein Unternehmer treffen muss. Im deutschen Steuersystem gibt es keine einheitliche Besteuerung von Unternehmen. Die Einkommenssteuer knüpft an das Einkommen natürlicher Personen, die Körperschaftsteuer an das Einkommen juristischer Personen an, womit die Steuerbelastung von Unternehmenserträgen abhängig von der jeweiligen Rechtsform ist.

Unter den zahlreichen Gesetzesvorhaben 2008 zählt die Unternehmenssteuerreform zweifelsfrei zu den schwierigsten Projekten. Der Gesetzgeber verfolgte mit der Unternehmenssteuerreform vor allem zwei Hauptziele. Zum einen soll der Wirtschaftsstandort Deutschland gestärkt und international wettbewerbsfähig gemacht werden. Zum anderen soll das nationale Steueraufkommen gesichert werden, so dass der Staat die nötigen Zukunftsinvestitionen tätigen kann, um die wirtschaftlichen und sozialen Rahmenbedingungen aufrechtzuerhalten und zu verbessern.

Zahlreiche Untersuchungen zur internationalen Unternehmenssteuerbelastung belegen, dass die deutschen Kapitalgesellschaften im europäischen Vergleich eine der höchsten nominalen und damit auch effektiv höchsten Steuerbelastungen aufweisen. Im Jahr 2006 unterlegen die Gewinne von Kapitalgesellschaften in Deutschland mit einer der höchsten tariflichen Steuerbelastung in den EU-Ländern von 38,65% (Thesaurierungsbelastung mit KSt, SolZ und GewSt (Hebesatz 400%). Die Gesamtsteuerbelastung von Personenunternehmen befindet sich dagegen seit der Steuerreform von 2000 im europäischen Mittelfeld. Untersuchungen zeigen, dass bereits 2007 rund 84% der mittelständischen Personenunternehmen nur noch einen effektiven Steuersatz von 20% haben und bei ca. 97% der Personengesellschaften die Gesamtsteuerbelastung niedriger als im Thesaurierungsfall einer Kapitalgesellschaft ist.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

A. Einleitung und Problemstellung

1. Steuerbelastung vor der Unternehmensteuerreform 2008

B. Die Unternehmensteuerreform 2008

1. Politischer Hintergrund

1.1 Rechtsform- und Finanzierungsneutralität

1.2 Das Gesetzgebungsverfahren zur Unternehmensteuerreform 2008

2. Eckpunkte der Unternehmensteuerreform 2008

2.1 Rechtsformübergreifende Maßnahmen

2.2 Besteuerung von Kapitalgesellschaften ab VZ 2008

2.3 Besteuerung für Personengesellschaften ab VZ 2008

2.4 Steuerbelastungsvergleich VZ 2007/ 2008 bei Nichtthesaurierung

3. Rechtsformwahl nach der Unternehmensteuerreform 2008

3.1 Einführung und Rechtsformentscheidungskriterien

4. Steuerbelastungsvergleich zwischen Personen- und Kapitalgesellschaft

4.1 Auswirkung der Unternehmensteuerreform auf die Rechtsformwahl und Rechtsformoptimierung

4.2 Entnommene/ Ausgeschüttete Gewinne

4.3 Gewinnthesaurierung

4.3.1 Personenunternehmen: Rechtsformoptimierung durch Antragstellung gem. § 34a EStG

4.3.2 Kapitalgesellschaften: Rechtsformoptimierung durch Ausschüttungspolitik

4.3.3 Verlustberücksichtigung

4.3.4 Gesellschafterdarlehen

4.4 Leistungsvergütungen

4.5 Flexibilität

5. Steuerlicher Risikobereich

C. Fazit

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht die steuerlichen Auswirkungen der Unternehmensteuerreform 2008 auf die Rechtsformwahl zwischen Kapital- und Personengesellschaften und analysiert, inwieweit die Reform zu einer gerechteren steuerlichen Neutralität geführt hat.

  • Analyse der Steuerbelastungsunterschiede vor und nach der Reform 2008
  • Bewertung der Thesaurierungsbegünstigung gemäß § 34a EStG
  • Untersuchung von Rechtsformoptimierungsmöglichkeiten
  • Vergleich der Besteuerung von ausgeschütteten und thesaurierten Gewinnen
  • Evaluierung der Auswirkungen der Zinsschranke und Gewerbesteueränderungen

Auszug aus dem Buch

1. Steuerbelastung vor der Unternehmensteuerreform 2008

Zahlreiche Untersuchungen zur internationalen Unternehmensteuerbelastung belegen, dass die deutschen Kapitalgesellschaften im europäischen Vergleich eine der höchsten nominalen und damit auch effektiv höchsten Steuerbelastungen aufweisen. Im Jahr 2006 unterlegen die Gewinne von Kapitalgesellschaften in Deutschland mit einer der höchsten tariflichen Steuerbelastung in den EU-Ländern von 38,65% (Thesaurierungsbelastung mit KSt, SolZ und GewSt (Hebesatz 400%). Die Gesamtsteuerbelastung von Personenunternehmen befindet sich dagegen seit der Steuerreform von 2000 im europäischen Mittelfeld. Untersuchungen zeigen, dass bereits 2007 rund 84% der mittelständischen Personenunternehmen nur noch einen effektiven Steuersatz von 20% haben und bei ca. 97% der Personengesellschaften die Gesamtsteuerbelastung niedriger als im Thesaurierungsfall einer Kapitalgesellschaft ist.

Zusammenfassung der Kapitel

A. Einleitung und Problemstellung: Einführung in die Bedeutung der Rechtsformwahl im deutschen Steuersystem und Zielsetzung der Unternehmensteuerreform 2008.

1. Steuerbelastung vor der Unternehmensteuerreform 2008: Analyse der hohen steuerlichen Belastung von Kapitalgesellschaften vor der Reform im europäischen Vergleich.

B. Die Unternehmensteuerreform 2008: Darstellung des politischen Hintergrunds, der zentralen Ziele sowie der wesentlichen legislativen Schritte der Reform.

2. Eckpunkte der Unternehmensteuerreform 2008: Erläuterung der rechtsformübergreifenden Maßnahmen wie Zinsschranke und Gewerbesteueränderungen sowie der spezifischen Belastungsanpassungen.

3. Rechtsformwahl nach der Unternehmensteuerreform 2008: Diskussion der Entscheidungskriterien für die Wahl der Unternehmensrechtsform nach Inkrafttreten der neuen steuerlichen Rahmenbedingungen.

4. Steuerbelastungsvergleich zwischen Personen- und Kapitalgesellschaft: Detaillierter Vergleich der steuerlichen Vor- und Nachteile beider Rechtsformen bei verschiedenen Gewinnausschüttungs- und Thesaurierungsszenarien.

5. Steuerlicher Risikobereich: Analyse spezifischer Risiken wie verdeckte Gewinnausschüttungen und der Nachversteuerungsthematik bei Inanspruchnahme der Thesaurierungsbegünstigung.

C. Fazit: Zusammenfassende Bewertung der Auswirkungen der Reform auf die Attraktivität der Rechtsformen in Abhängigkeit von der Gewinnverwendungspolitik.

Schlüsselwörter

Unternehmensteuerreform 2008, Rechtsformwahl, Kapitalgesellschaft, Personengesellschaft, Besteuerung, Thesaurierungsbegünstigung, § 34a EStG, Gewerbesteuer, Zinsschranke, Abgeltungssteuer, Steuerbelastung, Rechtsformoptimierung, Gewinnverwendung, Transparenzprinzip, Trennungsprinzip

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die steuerlichen Auswirkungen der Unternehmensteuerreform 2008 auf die Wahl der Rechtsform von Unternehmen in Deutschland.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Zentral sind der Vergleich der Steuerlast von Personen- und Kapitalgesellschaften, die Auswirkungen der Thesaurierungsbegünstigung (§ 34a EStG) sowie die steuerlichen Folgen von Gewinnverwendungsentscheidungen.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage der Arbeit?

Ziel ist es zu untersuchen, wie sich die Reform 2008 auf die steuerliche Attraktivität der verschiedenen Rechtsformen ausgewirkt hat und ob das Ziel der Rechtsformneutralität erreicht wurde.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer steuerrechtlichen Analyse sowie auf quantitativen Belastungsvergleichen basierend auf verschiedenen Szenarien und gesetzlichen Vorgaben.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil behandelt die Eckpunkte der Reform, den detaillierten Steuerbelastungsvergleich zwischen den Rechtsformen sowie Optimierungsstrategien wie Ausschüttungspolitik und Leistungsvergütungen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren diese Arbeit am besten?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Unternehmensteuerreform 2008, Rechtsformwahl, Thesaurierungsbegünstigung, Gewerbesteuer, Zinsschranke und steuerliche Belastung geprägt.

Welchen Einfluss hat die Zinsschranke auf Unternehmen?

Die Zinsschranke begrenzt den steuerlichen Abzug von Schuldzinsen, was insbesondere für hoch verschuldete Unternehmen zu einer höheren Steuerlast und steuerlichen Verzerrungen führt.

Lohnt sich der Antrag nach § 34a EStG immer?

Nein, die Vorteilhaftigkeit hängt stark von den persönlichen Steuersätzen, der Dauer der Thesaurierung und dem Kalkulationszinsfuß ab, da die spätere Nachversteuerung bei Entnahme zu einer Steuermehrzahlung führt.

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Résumé des informations

Titre
Steuerbelastungsvergleich zwischen Kapital- und Personengesellschaft nach und vor der Unternehmensteuerreform 2008
Auteur
Dipl. Kfm (FH) Enrico Moch (Auteur)
Année de publication
2009
Pages
54
N° de catalogue
V267670
ISBN (ebook)
9783656585565
ISBN (Livre)
9783656585534
Langue
allemand
mots-clé
steuerbelastungsvergleich kapital- personenegesellschaft unternehmensteuerreform
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Dipl. Kfm (FH) Enrico Moch (Auteur), 2009, Steuerbelastungsvergleich zwischen Kapital- und Personengesellschaft nach und vor der Unternehmensteuerreform 2008, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/267670
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