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Die Tragfähigkeit der Erde und das Problem der Ernährungssicherung

Titre: Die Tragfähigkeit der Erde und das Problem der  Ernährungssicherung

Dossier / Travail , 2011 , 17 Pages , Note: 1,0

Autor:in: Caprice Mathar (Auteur)

Sciences de la Terre / Géographie - Géographie Economique
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Gegenstand der Hausarbeit ist das Herausstellen der Rolle der Erde bezüglich ihrer Tragfähigkeit und das damit verbundene Problem der Ernährungssicherung. Die nachfolgende Arbeit soll einen Eindruck über die aktuelle weltweite Situation vermitteln und einen Überblick auf Problemstellungen, Auswirkungen und mögliche Lösungsansätze geben.
Zu Beginn wird in Kapitel 2 eine Grundlage für das Verständnis der Situation geschaffen. Hierbei werden grundlegende Definitionen von Armut und Hunger gegeben, sowie Eckdaten zur Einschätzung der Situation. In Kapitel 3 wird der Begriff der Tragfähigkeit diskutiert, sowie Gründe für die Welternährungslage genannt und erklärt. Außerdem wird auf die gesundheitlichen Auswirkungen für den Menschen eingegangen. Danach werden in Kapitel 4 mögliche Lösungsansätze und die damit verknüpften Ansprüche an die Landwirtschaft erläutert. Im Focus steht hierbei die „Grüne Revolution“ mit ihren Chancen und Restriktionen, mit besonderem Hinblick auf ihre Auswirkungen in Indien. Ihren Abschluss findet die Hausarbeit in Kapitel 5 mit der Zusammenfassung des gewonnenen Wissens und einem Ausblick für die Zukunft.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Die weltweite Ernährungsproblematik

2.1 Die aktuelle Situation der Welternährungslage

2.2 Der Zusammenhang zwischen Hunger und Armut

3 Die Tragfähigkeit der Erde

3.1 Probleme der Ernährungssicherung

3.2 Gründe des Welthungersproblems

3.3 Zusammenfassung und Entwicklung der Ernährungskrise

3.4 Auswirkungen auf den Menschen

4 Ernährungssicherung – überhaupt möglich?

4.1 Vorrausetzungen und neue Anforderungen zur Problemlösung

4.2 Die Frage der Nahrungs- und Ernährungshilfe

4.3 Die Grüne Revolution – Chance oder Sackgasse?

5 Zusammenfassung und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die globale Tragfähigkeit der Erde im Kontext der Ernährungssicherung und analysiert die Ursachen sowie Auswirkungen der Welternährungsproblematik, um Lösungsansätze für eine nachhaltige Zukunft zu identifizieren.

  • Aktuelle globale Welternährungslage und ihre Hintergründe
  • Zusammenhang zwischen Armut, Hunger und politisch-sozialen Rahmenbedingungen
  • Konzept der Tragfähigkeit der Erde und seine Grenzen
  • Anforderungen an eine zukunftsfähige Landwirtschaft
  • Kritische Analyse der "Grünen Revolution" anhand von Fallbeispielen

Auszug aus dem Buch

2.2 Der Zusammenhang zwischen Hunger und Armut

Nuscheler spricht von dem Begriff der „absoluten Armut“ (1998:18). Dies bedeutet, dass es an „Mitteln der elementaren Bedürfnisbefriedigung“, wie Wasser, einer Wohnmöglichkeit, Kleidung und Nahrung mangelt. Es kommt zu Unter- und Fehlernährung, einer niedrigen Lebenserwartung, einer hohen Kindersterblichkeit und einem geringen Bildungsniveau. Daraus resultiert der Ausschluss aus dem gesellschaftlichen und politischen Leben, sodass es kaum Möglichkeiten gibt sein Leben selbst und eigenständig zu gestalten. Seit dem Sozialpakt 1966 wird Armut als eine Verletzung der Menschenrechte angesehen (BMZ 1995:10-11). Im Kontrast dazu steht die „neue Armut“ in Industrieländern, häufig auch als relative Armut bezeichnet. Diese beinhaltet, dass eine Person trotz der Hilfe des staatlichen Sozialsystems oder einer privaten Wohlfahrtsorganisation in eine Notlage gerät. Generell ist der Begriff der Armut schwer zu definieren auf Grund verschiedener Wertigkeiten in einzelnen Kulturen. Allgemein ist Armut eine existenzielle Notlage, wobei nicht freiwillig auf Güter und Annehmlichkeiten verzichtet wird (Nuscheler 1998:18). Armut und Hunger stehen im engen Kontakt miteinander, da Menschen beispielsweise mit höchstens 1,25 US $ pro Tag kaum dazu in der Lage sind, sich ausreichend mit Grundnahrungsmitteln zu versorgen (Meier 2010:34).

Generell muss zwischen den Begriffen Mangel- und Unterernährung, sowie Hunger im Zusammenhang mit der Ernährungsproblematik unterschieden werden (Dando 1980:42). Hunger selbst wird definiert als ein Zustand bei dem „die tägliche Energiezufuhr für einen längeren Zeitraum unter dem Bedarfsminimum liegt, dass für einen gesunden Körper und ein aktives Leben benötigt wird“ (Meier 2010:35). Es ist ebenso wichtig, dass nicht nur die Quantität gegeben ist. Ebenfalls muss die Qualität der Nahrung ansprechend sein, um physisch, mental und emotional gesund zu bleiben (Dando 1980:35-36). Bei fehlender Qualität handelt es sich um Mangelernährung, bei fehlender Quantität um Unterernährung (Dando 1980:42). Um die Ernährung also weltweit zu sichern, muss ebenfalls am Problem der Armut gearbeitet werden. Denn „Massenarmut tötet täglich mehr Menschen als Kriege“ (Nuscheler 1998:10). Aus diesem Grund muss den Menschen Schutz vor „Armut und Verelendung“ geboten werden (Bohle 1992:78).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung führt in das Thema der Tragfähigkeit der Erde ein und erläutert die Relevanz der Ernährungssicherung als globale Herausforderung.

2 Die weltweite Ernährungsproblematik: Das Kapitel bietet eine Bestandsaufnahme der Ernährungslage und beleuchtet die enge Korrelation zwischen absoluter Armut und Hunger.

3 Die Tragfähigkeit der Erde: Hier werden theoretische Konzepte der Tragfähigkeit diskutiert und die vielfältigen, teils politischen oder infrastrukturellen Ursachen des Welthungers analysiert.

4 Ernährungssicherung – überhaupt möglich?: Dieses Kapitel bewertet verschiedene Lösungsansätze, wie die Nahrungs- und Ernährungshilfe sowie die Auswirkungen der „Grünen Revolution“.

5 Zusammenfassung und Ausblick: Das Fazit unterstreicht das Scheitern bisheriger Maßnahmen und fordert kontextgerechte, nachhaltige Strategien zur Überwindung des Teufelskreises aus Armut und Hunger.

Schlüsselwörter

Tragfähigkeit, Ernährungssicherung, Welthunger, Armut, Grüne Revolution, Landwirtschaft, Bevölkerungsentwicklung, Klimawandel, Indien, Unterernährung, Nachhaltigkeit, Infrastruktur, Fehlernährung, Ressourcen, Entwicklungsländer.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit im Kern?

Die Arbeit analysiert die weltweite Ernährungssituation vor dem Hintergrund der begrenzten Tragfähigkeit der Erde und untersucht, warum Ernährungssicherung trotz technischer Möglichkeiten oft nicht erreicht wird.

Welche zentralen Themenfelder stehen im Fokus?

Die zentralen Felder umfassen die globale Nahrungsmittelproduktion, die Auswirkungen des Bevölkerungswachstums, den Zusammenhang zwischen Armut und Hunger sowie die Folgen des Klimawandels auf die Landwirtschaft.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, ein Verständnis für die komplexen Ursachen des Welthungers zu schaffen und zu prüfen, welche Strategien – wie die Grüne Revolution – effektiv sind und wo die Grenzen aktueller Lösungsansätze liegen.

Welche wissenschaftliche Methode wird in der Arbeit angewendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine fundierte Literaturanalyse und wertet Daten internationaler Organisationen sowie wissenschaftliche Fachpublikationen aus, um die aktuelle Situation und Prognosen darzustellen.

Was wird schwerpunktmäßig im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden der Begriff der Tragfähigkeit definiert, die systemischen Gründe für Ernährungskrisen analysiert und die Vor- sowie Nachteile der Grünen Revolution kritisch reflektiert.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit am besten?

Die wichtigsten Begriffe sind Tragfähigkeit, Ernährungssicherung, Welthunger, Grüne Revolution, Armut, Nachhaltigkeit und globale Bevölkerungsentwicklung.

Welche Rolle spielt Indien im Kontext der Arbeit?

Indien dient als zentrales Fallbeispiel, an dem sowohl die Erfolge der Grünen Revolution bei der Ertragssteigerung als auch die ökologischen und sozialen Schattenseiten, insbesondere der Wassermangel, demonstriert werden.

Warum wird die Grüne Revolution heute kritisch hinterfragt?

Obwohl sie Ertragszuwächse brachte, wird sie aufgrund ihres hohen Ressourcenverbrauchs, der Abhängigkeit von Pestiziden und der negativen sozialen Folgen für Kleinbauern zunehmend kritisch gesehen.

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Résumé des informations

Titre
Die Tragfähigkeit der Erde und das Problem der Ernährungssicherung
Université
RWTH Aachen University
Note
1,0
Auteur
Caprice Mathar (Auteur)
Année de publication
2011
Pages
17
N° de catalogue
V267675
ISBN (ebook)
9783656586678
ISBN (Livre)
9783656586654
Langue
allemand
mots-clé
Hunger Armut Grüne Revolution
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Caprice Mathar (Auteur), 2011, Die Tragfähigkeit der Erde und das Problem der Ernährungssicherung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/267675
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Extrait de  17  pages
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