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Das Harvard-Konzept als Mediationsstrategie

Sozialwissenschaftliche Konflikttheorien

Titel: Das Harvard-Konzept als Mediationsstrategie

Seminararbeit , 2010 , 12 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Lisa Kastl (Autor:in)

Sozialwissenschaften allgemein
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Dieses Essay beleuchtet das Harvard-Konzept als Mediationsstrategie zur Konfliktlösung im Rahmen der sozialwissenscahftlichen Fotschungspraxis und geht auf mögliche Schwachpunkte bzw. Anwendungsfelder ein.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1. Einführung

1.2. Entstehungskontext

2. Grundlegende Probleme bei der Verhandlung zur Beilegung von Konflikten

2.1. Das Problem

2.2. Ein guter Verhandlungsverlauf

2.3. Die vier Grundsätze des Harvard Konzepts

2.3.1. Menschen und Sachfragen getrennt behandeln

2.3.2. Nicht Positionen, sondern Interessen ins Zentrum rücken

2.3.3. Das Spektrum von Optionen vergrößern

2.3.4. Qualität des Ergebnisses

3. Problemstellungen beim Verhandeln nach dem Harvard-Konzept

3.1. Schwierigkeiten beim Verhandeln nach dem Harvard-Konzept

3.1.1. Die Gegenseite verfügt über größere Ressourcen

3.1.2. Wenn die Gegenseite nicht nach dem Harvard-Konzept verhandelt

3.1.3. Wenn die Gegenseite scheinbar nicht legitime Mittel verwendet

4. Fazit: Das Harvard-Konzept als Strategie zur Konfliktlösung

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht das Harvard-Konzept als Mediationsstrategie und beleuchtet dessen theoretischen Entstehungskontext sowie dessen praktische Anwendbarkeit in realen Konfliktsituationen. Dabei wird kritisch hinterfragt, ob das Modell ohne professionelle Moderation von Laien erfolgreich umgesetzt werden kann.

  • Grundprinzipien des sachbezogenen Verhandelns
  • Abgrenzung zwischen Interessen und Positionen
  • Methoden zur Vergrößerung des Verhandlungsspielraums
  • Umgang mit Machtasymmetrien und unfairen Taktiken
  • Kritische Analyse der Umsetzbarkeit in der Praxis

Auszug aus dem Buch

2.3.3.DAS SPEKTRUM VON OPTIONEN VERGRÖßERN

Die Bereitstellung von Wahlmöglichkeiten vollzieht sich über das Herausfinden von Interessen (Fisher/Ury/Patton: 73). Es soll versucht werden die Wahlmöglichkeiten zum beiderseitigen Vorteil durch kreative Vorschläge und neue Ideen zu vergrößern. Fisher, Ury und Patton sprechen von der „Annahme der Kuchen sei begrenzt“ und meinen damit, dass sich die Verhandlung nicht als Nullsummenspiel darstellt, indem des einen Gewinn, des anderen Verlust ist, wie es häufig bei Verhandlungssituationen angenommen wird. So spricht Moore in The Mediation Process davon, dass Verhandlungssituationen in der Regel zu „win-lose outcomes“ führten, mehr noch, es sei der Normalfall („usually“), dass bei (juristischen) Entscheidungen die erzielten Ergebnisse „win-lose“-Charakter besäßen und auf einer Entscheidung aufbauten, die der Logik von Rechthaben und im Unrecht sein folgt (vgl. hierzu Moore: 8).

Das Harvard-Konzept hingegen, vertritt die Auffassung, dass es Möglichkeiten gibt, den sogenannten „Kuchen“ (Fisher/Ury/Patton: 93), das Spektrum der Wahlmöglichkeiten zu vergrößern, indem neue Optionen zur Befriedigung von Interessen gefunden werden. Auf diese Weise entwickeln sich neue kreative Lösungsansätze für Probleme, bei denen die Verhandlungen bereits ins Stocken geraten sind. Im Rahmen dieser Hausarbeit, kann nicht auf jede, der praktischen Vorgehensweisen eingegangen werden, die Fisher, Ury und Patton für die einzelnen Bereiche bereitstellen. Es sei jedoch gesagt, dass jede der einzelnen vorgestellten Strategien immer mit einer praktischen Umsetzungshilfe oder einem Beispiel aus alltäglichen Verhandlungssituationen unterstützt wird.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die deskriptive Betrachtung des Harvard-Konzepts als Mediationsstrategie ein und erläutert den Aufbau der Untersuchung.

2. Grundlegende Probleme bei der Verhandlung zur Beilegung von Konflikten: Dieses Kapitel erörtert das „Positionsgerangel“ als zentrales Problem und stellt die vier Grundprinzipien des Harvard-Konzepts zur Lösung sachbezogener Verhandlungen vor.

3. Problemstellungen beim Verhandeln nach dem Harvard-Konzept: Hier werden Schwierigkeiten wie Machtasymmetrien, die Weigerung des Gegenübers zur Kooperation oder die Anwendung unfairen Taktiken analysiert.

4. Fazit: Das Harvard-Konzept als Strategie zur Konfliktlösung: Das Fazit kommt zu dem Schluss, dass die Anwendung des Harvard-Konzepts für Laien ohne professionelle Anleitung in der Praxis nur eingeschränkt realistisch ist.

Schlüsselwörter

Harvard-Konzept, Mediation, Konfliktlösung, Verhandlungsführung, Interessen, Positionen, Sachbezogenes Verhandeln, Win-Win, Brainstorming, Verhandlungsjudo, Kommunikation, Ressourcen, Strategie, Mediation, Konfliktmanagement.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert das Harvard-Konzept als Mediationsstrategie und bewertet kritisch dessen Anwendbarkeit in realen Verhandlungssituationen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zu den Schwerpunkten zählen die vier Grundsätze des Harvard-Konzepts, der Unterschied zwischen Interessen und Positionen sowie der Umgang mit unfairen Verhandlungspartnern.

Was ist die primäre Forschungsfrage?

Die Arbeit untersucht, ob das Harvard-Konzept in der Praxis auch von Laien erfolgreich angewendet werden kann oder ob es zwingend erfahrene Mediatoren benötigt.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine deskriptive Arbeit, die auf der Auswertung der Fachliteratur von Fisher, Ury und Patton basiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung der theoretischen Grundlagen des Konzepts und die Analyse spezifischer Herausforderungen bei dessen Umsetzung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind unter anderem Harvard-Konzept, Mediation, Verhandlungsführung, Interessen, Positionen und sachbezogenes Verhandeln.

Warum ist das "Positionsgerangel" laut der Arbeit schädlich?

Es führt zu einem Willenskampf, der den Fokus von gemeinsamen Interessen ablenkt und eine gütliche Einigung oft unmöglich macht.

Was versteht man unter dem Begriff "Verhandlungsjudo"?

Es beschreibt eine defensive Taktik, um auf persönliche Angriffe zu reagieren und das Gegenüber beharrlich zurück zur Sacharbeit zu führen.

Welches Fazit zieht die Arbeit zur Anwendbarkeit des Konzepts?

Das Konzept wird zwar als logisch und sinnvoll eingestuft, die praktische Umsetzung ohne professionelle Begleitung wird jedoch als sehr kompliziert und fehleranfällig bewertet.

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Details

Titel
Das Harvard-Konzept als Mediationsstrategie
Untertitel
Sozialwissenschaftliche Konflikttheorien
Hochschule
Universität Stuttgart  (Institut für Sozialwissenschaften)
Veranstaltung
Sozialwissenschaftliche Konflikttheorien
Note
1,0
Autor
Lisa Kastl (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2010
Seiten
12
Katalognummer
V267761
ISBN (eBook)
9783656581680
ISBN (Buch)
9783656580027
Sprache
Deutsch
Schlagworte
harvard konzept konflikttheorie konflikt lösung prinzip mediation mediationsstrategien DAS HARVARD-KONZEPT mediationsstrategie
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Lisa Kastl (Autor:in), 2010, Das Harvard-Konzept als Mediationsstrategie, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/267761
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  12  Seiten
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