Ziel dieser Arbeit ist es, die Anwendung der Methode der Gewaltfreien Kommunikation nach Marshall B. Rosenberg in einem Mitarbeitergespräch an Hand eines Praxisbeispiels darzulegen. Zunächst wendet sich die Autorin im ersten Teil der Arbeit der Definition der Begriffe: Gewalt, Kommunikation und Mitarbeitergespräch zu. Anschließend werden die Entstehung, die Grundannahmen, der Prozess und mögliche Anwendungsbereich sowie die Ziele des Konzeptes beschrieben und herausgearbeitet. Im zweiten Teil der Arbeit wird anhand eines Praxisbeispiels aus dem Führungsalltag auf die Anwendung der GfK eingegangen. Es folgen eine Aufzählung der Vorteile und Schwierigkeiten dieser Methode und Möglichkeiten der Vorbereitung zu einem solchen Gespräch.
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung
2. Methode
3. Definitionen
3.1. Gewalt
3.2. Kommunikation
3.3. Mitarbeitergespräch
4. Das Konzept der Gewaltfreien Kommunikation
4.1. Die Entstehung
4.2. Die Grundannahme
4.3. Der Prozess
4.4. Die Anwendungsbereiche
4.5. Die Ziele
5. Die Anwendung des Konzeptes der Gewaltfreien Kommunikation im Mitarbeitergespräch
5.1. Praxisbeispiel
5.1.1. Darstellung der Situation
5.1.2. Lösungsansatz mit der Methode der Gewaltfreien Kommunikation
5.2. Vorteile
5.3. Schwierigkeiten
6. Möglichkeiten der Vorbereitung
7. Zusammenfassung und Diskussion
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Arbeit hat zum Ziel, die Anwendung der Methode der Gewaltfreien Kommunikation nach Marshall B. Rosenberg in einem Mitarbeitergespräch anhand eines Praxisbeispiels zu erläutern und kritisch zu reflektieren.
- Grundlagen der Gewaltfreien Kommunikation (Entstehung, Prozess, Ziele)
- Definition zentraler Begriffe wie Gewalt, Kommunikation und Mitarbeitergespräch
- Praktische Anwendung der Methode in einem Führungskontext
- Analyse der Vorteile und Schwierigkeiten bei der Umsetzung der GfK
- Strategien zur Vorbereitung und Etablierung der Methode im Führungsalltag
Auszug aus dem Buch
1. Schritt: Beobachtung
SL:“ Sr. Lea, ich möchte heute mit ihnen über ihre Rauchpausen sprechen. Erstens habe ich festgestellt, dass sie in dieser Woche zu jeder Rauchpause andere Raucher, also Schüler, Praktikanten und examinierte Kolleginnen angesprochen haben, ob sie mitkommen wollen und zweitens sind sie dann 10 Minuten weg von Station.
2.Schritt: Gefühl
„Das hat mich einerseits verärgert und andererseits enttäuscht.“
3. Schritt: Bedürfnisse
„Weil ich Wert darauf lege, dass sich alle Teammitglieder an die in Teamsitzungen vereinbarten Absprachen halten und weil mir Zuverlässigkeit wichtig ist. Besonders wichtig ist mir aber, dass wir uns gegenseitig unterstützen, denn das gibt mir Sicherheit, dass wir unseren Pflegeauftrag erfüllen.“
4. Schritt: Bitten
SL:“Deshalb möchte ich sie bitten, dass sie ab heute die Rauchpausen, wie in der Teamsitzung vereinbart, alleine machen und dass sie die Zeiten verkürzen. Ist das in Ordnung für sie?“
Zusammenfassung der Kapitel
1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Bedeutung von Kommunikation als Führungsinstrument und führt in die Methode der Gewaltfreien Kommunikation ein.
2. Methode: Es wird erläutert, dass die Arbeit auf einer Literaturanalyse basiert, die unter anderem Bücher und Internetdatenbanken heranzieht.
3. Definitionen: Dieses Kapitel klärt die theoretischen Grundlagen der Begriffe Gewalt, Kommunikation und Mitarbeitergespräch.
4. Das Konzept der Gewaltfreien Kommunikation: Hier werden die Entstehung, Grundannahmen, der vierstufige Prozess, Anwendungsbereiche und die Ziele der Methode von Marshall B. Rosenberg beschrieben.
5. Die Anwendung des Konzeptes der Gewaltfreien Kommunikation im Mitarbeitergespräch: Anhand eines anonymisierten Praxisbeispiels wird der Unterschied zwischen einer konventionellen Gesprächsführung und einer GfK-basierten Anwendung aufgezeigt sowie Vor- und Nachteile diskutiert.
6. Möglichkeiten der Vorbereitung: Es werden praktische Empfehlungen gegeben, wie sich Führungskräfte durch Hilfsmittel wie „Spickzettel“ auf GfK-Gespräche vorbereiten können.
7. Zusammenfassung und Diskussion: Das Kapitel fasst die zentralen Erkenntnisse zusammen und diskutiert die Herausforderungen bei der Integration der Methode in den beruflichen Führungsalltag.
Schlüsselwörter
Gewaltfreie Kommunikation, GfK, Mitarbeitergespräch, Führungsinstrument, Marshall B. Rosenberg, Kommunikation, Konfliktlösung, Bedürfnisse, Gefühle, Beobachtung, Einfühlungsvermögen, Führungskräfte, Personalentwicklung, Reflexion, Gesprächsvorbereitung
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit untersucht, wie die Methode der Gewaltfreien Kommunikation (GfK) von Marshall B. Rosenberg in Mitarbeitergesprächen eingesetzt werden kann.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Die zentralen Themen sind die theoretische Fundierung der GfK, die Anwendung in Führungssituationen sowie die Reflektion der dabei auftretenden Vorteile und Schwierigkeiten.
Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?
Das Ziel ist es, anhand eines Praxisbeispiels aus dem Pflegealltag zu zeigen, wie GfK in einem Mitarbeitergespräch konkret angewendet wird und welche Herausforderungen dabei entstehen.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturanalyse, die einschlägige Fachliteratur und Quellen zur GfK auswertet.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in Definitionen, die theoretischen Konzepte der GfK, eine praktische Fallstudie mit anschließender Analyse sowie methodische Tipps für die Vorbereitung solcher Gespräche.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Gewaltfreie Kommunikation, Mitarbeitergespräch, Einfühlungsvermögen, Bedürfnisse und Konfliktmanagement bestimmt.
Warum ist das "Bedürfnis"-Kapitel laut Autorin so kritisch?
Weil dieser Schritt das Verständnis für die Hintergründe des Verhaltens des Gegenübers ermöglicht und damit die Basis für eine echte Lösung des Konflikts bildet.
Warum empfiehlt die Autorin trotz der GfK-Methodik manchmal Coaching für Führungskräfte?
Da die Methode eine Lebenseinstellung und regelmäßige Übung erfordert, kann gezieltes Coaching helfen, Sicherheit im Umgang mit der Technik zu gewinnen und lächerlich wirkende Unsicherheit zu vermeiden.
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- Andrea Frech (Author), 2013, "Gewaltfreie Kommunikation" im Mitarbeitergespräch, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/267837