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Crowdinvesting. Neue Finanzierungsalternative für mittelständische Unternehmen?

Titel: Crowdinvesting. Neue Finanzierungsalternative für mittelständische Unternehmen?

Masterarbeit , 2013 , 123 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Niklas Tober (Autor:in)

BWL - Investition und Finanzierung
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Crowdinvesting soll folgendes bieten: Eine Möglichkeit der unkomplizierten und schnellen Kapitalbeschaffung für junge Unternehmen sowie unmittelbares und renditeträchtiges Investment für Privatanleger. Bis Ende 2013 wird ein Finanzierungsvolumen von 5,1 Milliarden US-$ im weltweiten Markt des übergeordneten Crowdfunding bei nicht weniger als 500 internetbasierten Plattformen erwartet.Der Trend zur langfristigen Etablierung als standardisiertes Finanzierungsinstrument für junge Unternehmen zeichnet sich unstrittig ab. Inwieweit und unter welchen Voraussetzungen ein Einsatz auch für bereits am Markt agierende mittelständische Unternehmen sinnvoll ist, bleibt in der aktuellen Diskussion dieser Thematik allerdings unbeantwortet. Die grundlegend differenzierten Charakteristika innovativer Startups gegenüber inhabergeführten Familienunternehmen, erschweren eine direkte Übertragung der bestehenden Crowdinvesting-Ansätze ohne Adaption. Bereits die geringe Vielfalt der von deutschen Familienunternehmen genutzten Finanzierungsformen lässt auf sehr eng gefasste Finanzierungsprämissen schließen. Das Ziel der vorliegenden Arbeit ist zu prüfen, ob sich Crowdinvesting grundsätzlich als Finanzierungsinstrument für mittelständische Unternehmen eignet. Im Kontext der gewonnenen Erkenntnisse werden auf Grundlage einer theoretischen Analyse des deutschen Crowdinvesting-Marktes, zudem die Anforderungen an die praktische Ausgestaltung eines mittelstandsorientiertes Crowdinvesting untersucht.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Ausgangssituation

1.2 Problemstellung und Zielsetzung der Arbeit

1.3 Gliederung der Arbeit

2 Einführung Crowdinvesting

2.1 Abgrenzung und historische Entwicklung

2.1.1 Begriffsdefinition und Funktionsweise

2.1.2 Historische Entwicklung und Markt

2.2 Rechtliche Rahmenbedingungen

2.2.1 Vereinigte Staaten von Amerika

2.2.2 Deutschland

2.3 Chancen und Risiken aus Sicht der Akteure

2.3.1 Unternehmen

2.3.1.1 Chancen

2.3.1.2 Risiken

2.3.2 Investoren

2.3.2.1 Chancen

2.3.2.2 Risiken

2.3.3 Plattformbetreiber

2.3.3.1 Chancen

2.3.3.2 Risiken

2.4 Zwischenfazit

3 Crowdinvesting als Finanzierungsinstrument für den Mittelstand

3.1 Abgrenzung mittelständische Unternehmen

3.1.1 Quantitative Merkmale

3.1.2 Qualitative Merkmale

3.1.3 Kombination quantitativer und qualitativer Merkmale

3.1.4 Restriktionen der etablierten Abgrenzungen

3.1.5 Abgrenzung für die vorliegende Arbeit

3.2 Finanzierungssituation im Mittelstand

3.2.1 Definition und Abgrenzung des Finanzierungsbegriffs

3.2.2 Arten und Erscheinungsformen von Finanzierungen

3.2.3 Aktuelle Mittelstandsfinanzierung und Herausforderungen

3.3 Das patriarchische Nachrangdarlehen in der Mittelstandsfinanzierung

3.3.1 Eingrenzung Nachrang- und patriarchische Darlehen

3.3.2 Das finanzwirtschaftliche Zielsystem als Bewertungsrahmen

3.3.3 Eignung des patriarchischen Nachrangdarlehens

3.4 Zwischenfazit

4 Anforderungen an die Ausgestaltung eines mittelstandsorientierten Crowdinvesting-Marktes

4.1 Der Markt im Lichte der Neuen Institutionenökonomik

4.1.1 Grundannahmen, Begriffe und Abgrenzung zur Neoklassik

4.1.2 Die Neue Institutionenökonomik in ihrer Anwendung auf Märkte

4.1.3 Neoinstitutionelle Ansätze zur Marktorganisation

4.2 Neoinstitutionelle Analyse des Crowdinvesting-Marktes

4.2.1 Marktspezifische Verfügungsrechtsordnung

4.2.2 Transaktionskosten in relational bilateralen Verträgen

4.2.2.1 Such- und Inspektionskosten vor Vertragsabschluss

4.2.2.2 Vertragsabschlusskosten

4.2.2.3 Durchsetzungs- und Kontrollkosten nach Vertragsabschluss

4.2.3 Überlegungen zur Prinzipal-Agenten-Problematik

4.2.4 Regulierungsinstrumente und weitere Handlungsfelder im institutionellen Umfeld

4.2.4.1 Prospektpflicht

4.2.4.2 Zeichnungsbechränkung

4.2.4.3 Weitere Handlungsfelder im institutionellen Umfeld

4.3 Erfolgsfaktoren eines mittelstandsorientierten Crowdinvesting-Marktes

5 Zusammenfassung und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Das Hauptziel dieser Master Thesis ist die Untersuchung, ob Crowdinvesting als Finanzierungsinstrument für bereits am Markt agierende mittelständische Unternehmen geeignet ist. Hierbei wird geprüft, wie dieses Instrument unter Berücksichtigung von Theorie und Praxis im deutschen Mittelstand angewendet werden kann, insbesondere unter Einbeziehung der Neuen Institutionenökonomik und des finanzwirtschaftlichen Zielsystems von Familienunternehmen.

  • Grundlagen des Crowdinvesting (Begriffe, Entwicklung, Akteure, Rechtskontext)
  • Finanzierungsbedingungen und Herausforderungen im deutschen Mittelstand
  • Eignungsprüfung des patriarchischen Nachrangdarlehens für mittelständische Unternehmen
  • Analyse und Optimierung eines mittelstandsorientierten Crowdinvesting-Marktes
  • Erfolgsfaktoren für die Implementierung eines solchen Marktes

Auszug aus dem Buch

2.1.1 Begriffsdefinition und Funktionsweise

Eine klare Abgrenzung des Begriffs Crowdinvesting wird u.a. durch vielfach synonym genutzte anglo-amerikanische Begrifflichkeiten, wie Equity Crowdfunding oder Peer-2-Peer Lending erschwert. Um die unterschiedlichen Begrifflichkeiten von Schwarmfinanzierung besser einzuordnen, werden nachfolgend neben den terminologischen Facetten auch funktionale Implikationen der Wortbedeutungen veranschaulicht.

Im Rahmen des sog. Crowdsourcing werden Funktionen und Aufgaben eines Unternehmens von einer Vielzahl an Freiwilligen („Crowd“) übernommen („Outsourcing“). Diese partizipieren aus unterschiedlichen Motiven heraus, zumeist per Internet, an Forschungs- und Problemlösungsaufgaben. Das Konzept beruht auf der Idee der „Weisheit der Menge“. Eine Gruppe von Individuen hat unter bestimmten Voraussetzungen demzufolge bessere Möglichkeiten, optimierte Gesamtergebnisse zu erreichen als einzelne Personen bzw. einzelne Unternehmen. Die rasante Entwicklung des World Wide Web förderte diesen Gedanken zusätzlich. Nach Heimbuch wird Crowdsourcing demnach als „...die Bearbeitung einer klar definierten und fragmentierten Aufgabe, welche standortunabhängig und in Teilen lösbar ist [bezeichnet]. Dazu bearbeitet eine undefinierte Gruppe Freiwilliger mithilfe von Informations- und Kommunikationssystemen einen Teil dieser Aufgabe.“

Die Vielzahl an Aufgaben, die von den unterschiedlichen Initiatoren an eine Crowd gestellt werden sowie die Gestaltung des Belohnungssystems machen eine weitere Eingrenzung des Crowdsourcing in vier Unterformen notwendig: Crowdwisdom, Crowdcreation, Crowdvoting und Crowdfunding.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die aktuelle Relevanz des Crowdinvesting, definiert die Problemstellung und beschreibt das Ziel der Arbeit, eine Eignungsprüfung für mittelständische Unternehmen durchzuführen.

2 Einführung Crowdinvesting: Dieses Kapitel liefert eine theoretische und historische Einführung in die Schwarmfinanzierung sowie eine Analyse der Chancen und Risiken für die verschiedenen Akteure.

3 Crowdinvesting als Finanzierungsinstrument für den Mittelstand: Hier erfolgt eine Definition des Mittelstandes, die Analyse seiner Finanzierungssituation und die Bewertung des patriarchischen Nachrangdarlehens anhand eines finanzwirtschaftlichen Zielsystems.

4 Anforderungen an die Ausgestaltung eines mittelstandsorientierten Crowdinvesting-Marktes: In diesem Kapitel wird der Markt aus Perspektive der Neuen Institutionenökonomik analysiert, um Erfolgsfaktoren und Handlungsfelder für einen mittelstandsorientierten Markt abzuleiten.

5 Zusammenfassung und Ausblick: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und gibt einen Ausblick auf die zukünftige Entwicklung und Handlungsfelder für Crowdinvesting im Mittelstand.

Schlüsselwörter

Crowdinvesting, Schwarmfinanzierung, Mittelstandsfinanzierung, Familienunternehmen, Patriarchisches Nachrangdarlehen, Finanzinnovation, Neue Institutionenökonomik, Transaktionskosten, Kapitalbeschaffung, Unternehmensfinanzierung, Investoren, Startups, Beteiligung, Finanzplanung, Risikomanagement

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, ob Crowdinvesting als alternative Finanzierungsform für mittelständische Unternehmen sinnvoll und einsetzbar ist.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind Crowdinvesting, der deutsche Mittelstand, Finanzierungsinstrumente (insbesondere das patriarchische Nachrangdarlehen) sowie die Neue Institutionenökonomik.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist zu prüfen, ob sich Crowdinvesting für den Mittelstand eignet und welche Anforderungen an die praktische Ausgestaltung eines entsprechenden Marktes gestellt werden müssen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine theoretische Analyse auf Basis aktueller Studien und Experteninterviews vorgenommen, unter Anwendung neoinstitutioneller Ansätze und eines finanzwirtschaftlichen Zielsystems.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert die Grundlagen des Crowdinvesting, definiert den Mittelstand, prüft die Eignung des Nachrangdarlehens und entwickelt unter neoinstitutionellen Gesichtspunkten Erfolgsfaktoren für einen spezialisierten Markt.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den wichtigsten Begriffen gehören Crowdinvesting, Mittelstandsfinanzierung, Patriarchisches Nachrangdarlehen, Familienunternehmen, Transaktionskosten und Neue Institutionenökonomik.

Warum wird im Crowdinvesting primär das patriarchische Nachrangdarlehen eingesetzt?

Die Wahl begründet sich vor allem durch den deutschen Rechtskontext, der bei eigenkapitalbasierten Finanzierungsrunden über 100.000 € eine Registrierung bei der BaFin vorsieht, was bei diesem Instrument entfällt.

Wie unterscheidet sich Crowdinvesting von einer klassischen Bankfinanzierung?

Im Vergleich zum Bankdarlehen ist Crowdinvesting derzeit teurer und erfordert eine höhere Offenlegung gegenüber einem großen Adressatenkreis, bietet dafür aber einen Verzicht auf Sicherheiten und ist unabhängig vom klassischen Bankenmarkt.

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Details

Titel
Crowdinvesting. Neue Finanzierungsalternative für mittelständische Unternehmen?
Hochschule
Business and Information Technology School - Die Unternehmer Hochschule Iserlohn
Note
1,3
Autor
Niklas Tober (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2013
Seiten
123
Katalognummer
V267846
ISBN (eBook)
9783656584858
ISBN (Buch)
9783656584797
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Crowdfunding Crowdinvesting Erfolgsfaktoren Mittelstand Schwarmfinanzierung Neue Institutionenökonomik Markt Finanzierung
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Niklas Tober (Autor:in), 2013, Crowdinvesting. Neue Finanzierungsalternative für mittelständische Unternehmen?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/267846
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