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Qualitätszirkel in der Pflege als ein Instrument zwischen Kompetenzentwicklung und Wissensmanagement am Beispiel der Expertenstandards

Title: Qualitätszirkel in der Pflege als ein Instrument zwischen Kompetenzentwicklung und Wissensmanagement am Beispiel der Expertenstandards

Master's Thesis , 2013 , 78 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Christina Herbig (Author)

Leadership and Human Resources - Miscellaneous
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Qualitätszirkel werden in der Altenpflege in unterschiedlichen Kontexten als geeignetes Instrument für unterschiedlichste Problemlösungsprozesse genutzt. Es stellt sich folglich die Frage, ob dies auch prinzipiell für die Implementierung/Umsetzung von Expertenstandards sinnvoll ist. Diese Frage versucht die vorliegende Masterarbeit zu klären.

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Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Methodisches Vorgehen

3 Rechtliche Einordnung von Qualitätszirkeln und Expertenstandards: Hessisches Gesetz für Betreuungs- und Pflegeleistungen – Pflegeweiterentwicklungsgesetz

4 Umsetzung der Expertenstandards des Deutschen Netzwerks für Qualitätsentwicklung in der Pflege

4.1 Rahmenbedingungen und Voraussetzungen

4.2 Kompetenz- und Wissensanforderungen zur Implementierung von Expertenstandards

4.3 Methoden der Wissensvermittlung

4.4 Nutzen der Implementierung von Expertenstandards

4.5 Kritische Betrachtung der Implementierung und Umsetzung der Expertenstandards

5 Zielsetzung, Merkmale und Effekte von Qualitätszirkeln

5.1 Zielsetzung

5.2 Merkmale von Qualitätszirkeln

5.3 Effekte von Qualitätszirkeln

6 Qualitätszirkel zur Einführung von Expertenstandards – ein Vergleich mit der Methode Stationsgebundene Qualitätssicherung

7 Qualitätszirkel als Nahtstelle zwischen Kompetenzentwicklung und Wissensmanagement

7.1 Wissen und Wissensmanagement

7.2 Kompetenz und Kompetenzentwicklung

7.3 Kompetenzentwicklung und Wissensmanagement durch/mit Qualitätszirkel(n)

8 Theoretische Ableitung der Kompetenzentwicklung und des Wissensmanagements am Beispiel der nationalen Expertenstandards unter Betrachtung des Einsatzes von Qualitätszirkeln

9 Qualitätszirkel zur Einführung von Expertenstandards – retrospektive Betrachtung eines Praxisbeispiels

9.1 Zeitphase 1

9.2 Zeitphase 2

9.3 Evaluation

10 Fazit

Anhang 1: Beispiel für einen Maßnahmenplan einer Einrichtung – anonymisiert

Anhang 2: Auswertungsvorlage Qualitätszirkel

Anhang 3: Auswertung der Qualitätszirkel

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht kritisch die Eignung von Qualitätszirkeln als Instrument zur Implementierung nationaler Expertenstandards in der Altenpflege, um die Kluft zwischen notwendiger Kompetenzentwicklung und Wissensmanagement zu überbrücken.

  • Anforderungen an die Implementierung von Expertenstandards
  • Funktionsweise und Anforderungen an Qualitätszirkel
  • Kompetenzmodelle für pflegerische Berufsgruppen
  • Wissensmanagement-Prozesse in Pflegeeinrichtungen
  • Vergleich der Methode Qualitätszirkel mit der stationsgebundenen Qualitätssicherung

Auszug aus dem Buch

4.1 Rahmenbedingungen und Voraussetzungen

Die Bereitstellung zeitlicher und finanzieller Ressourcen ist eine notwendige Voraussetzung zur Umsetzung von Expertenstandards. Die Verantwortung dafür liegt beim Management. Des Weiteren bedarf es Pflegepersonen, die in der Lage sind, pflegerische Konzepte zu entwickeln und diese in die Praxis umzusetzen. Auch wenn nicht nur die Expertenstandards dazu führen, dass sich die Qualität der pflegerischen Arbeit verbessert, so tragen sie doch in einem nicht unerheblichen Maß dazu bei, dass Qualitätsentwicklung in der Pflege als fortlaufender Prozess gestaltet wird.

„Der Einrichtung von Arbeitsgruppen ist für den Projekterfolg ein ähnlich hoher Stellenwert beizumessen wie der Benennung von Projektbeauftragten. Aufgrund ihrer wichtigen Multiplikatorenfunktion sollten die Arbeitsgruppenmitglieder intensiv geschult werden.“ Moers und Schiemann schlagen dafür „pflegewissenschaftlich qualifizierte Pflegeexperten“ vor. Darunter verstehen sie in der Regel Mitarbeiter mit einem pflegewissenschaftlichen Studium. Allerdings benötigen auch die Pflegeexperten Unterstützung, u.a. durch das Management. Eine Möglichkeit dafür sind Netzwerke der Pflegeexperten, so wie sie im Rahmen der modellhaften Implementierung durch das DNQP umgesetzt wurden. Elsbernd geht aber davon aus, dass dies für kleine Einrichtungen schwer zu realisieren ist, und empfiehlt die Leitungsteams zu entsprechenden Fortbildungen zu senden, damit diese sich das Knowhow der Implementierung aneignen. Generell sieht sie die Leitungen in der Pflicht zur Implementierung. Inwieweit das gelingt, ist auch abhängig vom Wissen der Pflegedienstleitung über die Einführung von Expertenstandards.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Beschreibt die Entstehung der Expertenstandards in der Pflege und die Herausforderungen bei deren Implementierung in den Berufsalltag.

2 Methodisches Vorgehen: Definiert das Ziel der kritischen Reflexion von Qualitätszirkeln und erläutert die Literaturrecherche sowie die Vorgehensweise anhand eines Fallbeispiels.

3 Rechtliche Einordnung von Qualitätszirkeln und Expertenstandards: Hessisches Gesetz für Betreuungs- und Pflegeleistungen – Pflegeweiterentwicklungsgesetz: Analysiert die rechtlichen Anforderungen an das Qualitätsmanagement und die Bedeutung der Expertenstandards als juristischer Maßstab.

4 Umsetzung der Expertenstandards des Deutschen Netzwerks für Qualitätsentwicklung in der Pflege: Beleuchtet die Phasen der Implementierung, notwendige Rahmenbedingungen und die kritische Diskussion der bisherigen Ansätze.

5 Zielsetzung, Merkmale und Effekte von Qualitätszirkeln: Erörtert die Zielbereiche, organisatorischen Merkmale und die vielfältigen Auswirkungen von Qualitätszirkeln auf Mitarbeiter und Organisation.

6 Qualitätszirkel zur Einführung von Expertenstandards – ein Vergleich mit der Methode Stationsgebundene Qualitätssicherung: Gegenüberstellung zweier methodischer Ansätze zur Qualitätsverbesserung in der pflegerischen Praxis.

7 Qualitätszirkel als Nahtstelle zwischen Kompetenzentwicklung und Wissensmanagement: Verknüpft theoretische Konzepte von Wissen, Kompetenz und Wissensmanagement mit dem praktischen Nutzen von Qualitätszirkeln.

8 Theoretische Ableitung der Kompetenzentwicklung und des Wissensmanagements am Beispiel der nationalen Expertenstandards unter Betrachtung des Einsatzes von Qualitätszirkeln: Transfer der theoretischen Erkenntnisse auf die spezifischen Implementierungsphasen der Expertenstandards.

9 Qualitätszirkel zur Einführung von Expertenstandards – retrospektive Betrachtung eines Praxisbeispiels: Darstellung und Evaluation eines realen Implementierungsprozesses in Altenpflegeeinrichtungen.

10 Fazit: Zusammenfassende Bewertung der Eignung von Qualitätszirkeln und Ausblick auf zukünftigen Forschungsbedarf.

Schlüsselwörter

Qualitätszirkel, Expertenstandards, Pflege, Wissensmanagement, Kompetenzentwicklung, Altenpflege, Qualitätssicherung, Pflegewissenschaft, Organisationsentwicklung, Implementierung, Pflegeprozess, Personalentwicklung, PDCA-Zyklus, Best Practice, Pflegequalität

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Masterarbeit grundlegend?

Die Arbeit untersucht, ob und wie Qualitätszirkel als Instrument genutzt werden können, um nationale Expertenstandards in Altenpflegeeinrichtungen effektiv zu implementieren und dabei das Wissensmanagement und die Kompetenzentwicklung der Mitarbeiter zu fördern.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Die Arbeit verknüpft die Themenbereiche Qualitätsmanagement in der Pflege, theoretische Modelle des Wissensmanagements, Konzepte der Kompetenzentwicklung und die praktische Anwendung von Qualitätszirkeln.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist die kritische Reflexion darüber, ob Qualitätszirkel eine geeignete Methode für Altenpflegeeinrichtungen darstellen, um Expertenstandards sinnvoll in den Arbeitsalltag zu integrieren und somit die Pflegequalität nachhaltig zu verbessern.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Die Autorin nutzt eine Literaturanalyse sowie eine retrospektive Betrachtung eines Praxisbeispiels aus Altenpflegeeinrichtungen, um die Eignung des Instruments Qualitätszirkel im Kontext der Expertenstandards zu evaluieren.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine rechtliche Einordnung, eine theoretische Durchdringung der Implementierungsprozesse, eine detaillierte Analyse der Qualitätszirkel-Methodik sowie eine theoretische Herleitung der Verbindung zwischen Kompetenzentwicklung und Wissensmanagement.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Neben dem zentralen Begriff der Qualitätszirkel stehen Begriffe wie Implementierung, Expertenstandards, Wissensmanagement, Kompetenzentwicklung, Pflegequalität und Organisationsentwicklung im Fokus.

Welche Rolle spielt das Management bei der Arbeit mit Qualitätszirkeln?

Das Management spielt eine entscheidende Rolle, da es die notwendigen Rahmenbedingungen (Zeitressourcen, Räumlichkeiten, finanzielle Mittel) schaffen muss und das Qualitätszirkel-Konzept aktiv in die Unternehmenskultur integrieren sollte.

Welches Fazit zieht die Autorin bezüglich der Qualitätszirkel?

Die Autorin kommt zu dem Schluss, dass Qualitätszirkel ein geeignetes Instrument sind, um die Pflegepraxis zu befördern, sofern sie eingebettet in entsprechende Organisations- und Personalentwicklungsprozesse stattfinden, wobei sie jedoch auf personelle und zeitliche Ressourcenengpässe in der Altenpflege hinweist.

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Details

Title
Qualitätszirkel in der Pflege als ein Instrument zwischen Kompetenzentwicklung und Wissensmanagement am Beispiel der Expertenstandards
College
University of Kaiserslautern
Course
Personalentwicklung
Grade
2,0
Author
Christina Herbig (Author)
Publication Year
2013
Pages
78
Catalog Number
V267847
ISBN (eBook)
9783656584957
ISBN (Book)
9783656584896
Language
German
Tags
Qualitätszirkel Pflege; Expertenstandards Wissensmanagement ; Kompetenzentwicklung
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Christina Herbig (Author), 2013, Qualitätszirkel in der Pflege als ein Instrument zwischen Kompetenzentwicklung und Wissensmanagement am Beispiel der Expertenstandards, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/267847
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