Konstruierte Wirklichkeit. Wachstum und Wohlstand als Ziel und Prämisse


Studienarbeit, 2013

32 Seiten, Note: 1,7


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Legitimation und Implikationen konkurrierender Wachstumskonzepte
2.1. Quantitatives Wachstum vs. Qualitatives Wachstum
2.2. Nachhaltiges Wachstum als ganzheitlicher Ansatz
2.3. Dimensionen des Wachstumsbegriffes
2.3.1. Normative Begründungen von Wachstumsparadigmen
2.3.2. Anforderungen an die Wachstumsintensität bzw. Entkoppelung

3. Der tradierte Wohlstandsbegriff und alternative Konstrukte
3.1. Die Bedeutung des materieller Wohlstand/Lebensstandard
3.2. Umfassendere Wohlstandkonzepte (immaterieller Wohlstand, Wohlfahrt und Lebensqualität)
3.3. Indikatorentwicklung zur Messung von Wohlstand

4. Interdependenzen von Wachstum und Wohlstand
4.1. Quantitatives Wachstum und die Entwicklung des Wohlstands im engeren Sinne
4.2. Wirkungen des quantitatives Wachstum auf immaterielle (Wohlstands-) Faktoren
4.3. Qualitatives Wachstum und die Entwicklung des materiellen Wohlstands
4.4. Qualitatives Wachstum und immaterieller Indikatoren

5. Fazit

1. Einleitung

Kaum einem anderen Begriff wird in Wirtschaft, Politik und Wissenschaft eine ähnliche Bedeutung zugemessen wie dem Wachstum. Personen, Organisationen und nicht zuletzt der Staat richten große Teile ihres Handelns an dem Ziel des Wachstums aus.[1] Dabei wird Wachstum weitgehend unreflektiert als Prämisse für das langfristige Überleben oder zumindest des Wohlstands angesehen.[2]

Eine genauere Betrachtung auch längerfristiger Effekte von Wirtschaftswachstum unterbleibt jedoch zumeist. Und auch eventuelle negative Wirkungen auf das, was unter Wohlstand zu verstehen sei, finden häufig keine Berücksichtigung.[3] Nicht zuletzt stellt sich auch beim Wohlstandsbegriff selbst die Frage, inwieweit dieser als legitime Zielsetzung dienen kann. Nicht selten scheint dieser Begriff als sinnentleertes (Schlag-)Wort im öffentlichen Diskurs Verwendung zu finden.[4] Dennoch wird ein Versuch der Operationalisierung und Definition der Zielsetzung „Wohlstand“ auch in der Wissenschaft zu selten unternommen. Dies erscheint auch deshalb problematisch, da das Ziel der Sicherung und Vergrößerung des Wohlstands häufig zur Legitimation im Rahmen von gesellschaftlichen Entscheidungen genutzt wird.[5]

Im Rahmen dieser Arbeit soll dargelegt werden, dass Wachstum und Wohlstand keine einfach zu bestimmenden Begriffe sind, sondern dass es sich bei diesen um soziale Konstrukte handelt, welche im Zeitverlauf unterschiedlichste Wirkungen und Wechselwirkungen aufweisen. Zu diesem Zwecke wird in den ersten Kapiteln der Bedeutungsgehalt der Begriffe Wohlstand und Wachstum unter Einbezug ähnlicher und konkurrierender Konzepte dargelegt. Im Anschluss werden die Beziehungen zwischen den verschieden Konzepten von Wachstum und Wohlstand beleuchtet.

Das Fazit dient einer kurzen Zusammenfassung wichtiger Ergebnisse und eröffnet einen Ausblick.

2. Legitimation und Implikationen konkurrierender Wachstumskonzepte

Die Förderung des Wachstums und damit letztendlich aus tradierter Sicht des Wohlstands wird von zahllosen wissenschaftlichen Artikeln behandelt. Das Wirtschaftswachstum wird vielfach als wesentlicher Fortschrittsindikator für Gesellschaften betrachtet. Gerade in den westlichen, demokratischen Industrieländern, in denen ein gewisses Maß an gesellschaftlicher Stabilität und Rechtsstaatlichkeit vorherrscht, wird die wirtschaftliche Entwicklung als wesentliche Quelle der Legitimation des Staates selbst erachtet.[6]

Zunehmend wächst jedoch die Kritik an der Weise, wie der gesellschaftliche Fortschritt gemessen und beurteilt wird. Das Wirtschaftswachstum, welches häufig ausschließlich an der zu verteilenden Gütermenge bemessen wird, steht hierbei im Mittelpunkt der Diskussion. Weil unter anderem eine alleinige Betrachtung der zu verteilenden Gütermenge keine Aussagen über Verteilungs- und Nachhaltigkeitsaspekte zulässt, wird verstärkt versucht durch eine Operationalisierung des Begriffes Wirtschaftswachstum geeignete Indikatoren zu identifizieren. Mit Hilfe dieser Indikatoren sollen Maßnahmen hinsichtlich der Förderung des gesellschaftlichen Fortschritts beurteilt werden können. Zentraler Ansatzpunkt bei diesen Bemühungen ist derzeit die Einteilung in quantitatives und qualitatives Wachstum bzw. nicht nachhaltiges und nachhaltiges Wachstum.

Darüber hinaus wird aber auch die Vorstellung, dass (materielles) Wachstum in der heutigen Form als Fortschritt gewertet werden kann, von einigen Autoren unter Verweis auf dessen langfristige Wirkungen in Zweifel gezogen.

2.1. Quantitatives Wachstum vs. Qualitatives Wachstum

Unter quantitativem Wirtschaftswachstum wird die Änderung der Wirtschaftsleistung verstanden. Es ist somit eine positive oder negative Veränderung (Wirtschaftswachstum bzw. Wirtschaftsschrumpfung) der produzierten Menge an Gütern und Dienstleistungen.

Als Maßstäbe werden in diesem Zusammenhang zu meist das Bruttoinlandsprodukt oder auch das Bruttoinlandsprodukt pro Kopf erachtet.

Bei einer solchen Betrachtungsweise wird oft implizit davon ausgegangen, dass mit Hilfe dieser finanziellen Kennzahlen Aussagen über den Zustand von Gesellschaften getroffen werden können.[7]

Die Grenzen eines Wirtschaftswachstums nach diesem Verständnis wurden einer breiten Öffentlichkeit erstmals durch den Club of Rome vor Augen geführt. Dieser Bericht, wie auch nachfolgende, stellt allerdings nicht die Frage nach den Auswirkungen von Wirtschaftswachstum in den Mittelpunkt der Diskussion, sondern lediglich dessen Begrenztheit.[8] Spätere Behandlungen des Themas Wachstum beschrieben dann negative Folgen auf das Ökosystem. Die zentrale Aussage dieser „ Umweltbezogenen Theorien“ besteht größtenteils darin, dass heutiges Wachstum und heutiger Wohlstand zukünftiges Wachstum und Wohlstand verhindern könnten, da die nötigen Ressourcen wie zum Beispiel Erdöl nur begrenzt vorhanden sind. Entsprechend würde künftigen Generationen die Grundlage für eigenes Wachstum fehlen.

Ferner wird hier auch beschrieben, dass eine Erhöhung unseres materiellen Lebensstandards zum Klimawandel beiträgt, in dessen Folge mit einer erheblichen Beeinträchtigung der Lebensverhältnisse und des langfristigen Wachstums zu rechnen ist.[9]

Bei Ansätzen des qualitativen Wachstums werden zudem neben den materiellen auch die immateriellen Lebensbedingungen betrachtet.[10] Hierbei wird dargelegt, dass diese nur in einem geringen Zusammenhang mit der Entwicklung des Bruttosozialprodukts und damit dem klassischen Wachstumsbegriff stehen. Dies liegt darin begründet, dass durch das BIP lediglich die Menge der hergestellten Produkte und Dienstleistungen, nicht aber deren Auswirkungen auf die Bedürfnisbefriedigung und das Wohlbefinden erfasst wird.[11] Qualitatives Wachstum erfasst im Gegensatz zum oben beschriebenen klassischen Wachstumsverständnis soziale, ökonomische, und ökologische Aspekte.[12]

2.2. Nachhaltiges Wachstum als ganzheitlicher Ansatz

Das Prinzip Nachhaltigkeit, welches ursprünglich aus der Forstwirtschaft entlehnt wurde, wird gleichermaßen zur Begründung unterschiedlichster und bisweilen sogar gegensätzlicher Forderungen verwendet.[13] Ein interessantes Beispiel hierfür wird unter dem Verweis auf einen inflationären Gebrauch des Begriffs Nachhaltigkeit von Jan Bovelet et al. skizziert. So beschreiben diese Autoren die paradoxe Situation, dass „(…) z.B. der Eine aus Gründen von (an Kapitalgewinn orientierter)Nachhaltigkeit daran interessiert sein könnte, genau den Wald abzuholzen, den ein Anderer aus Gründen von (ökologischer) Nachhaltigkeit erhalten will.“[14]

Dabei sind die unterschiedlichen Bedeutungsinhalte des Begriffs der Nachhaltigkeit zum einen auf die Transdisziplinarität dieser Thematik zurückzuführen.[15] Zum anderen stellen unterschiedliche Interessen und Wertvorstellungen wesentliche Gründe für die Deutungsvielfalt dar.[16] Hierbei weist der semantische Gehalt des Begriffs Nachhaltigkeit eine erstaunliche Bandbreite auf. In seiner einfachsten Form im Sinne einer Gebrauchsdefinition kann unter Nachhaltigkeit lediglich die Dauerhaftigkeit einer Entwicklung beschrieben werden, wohingegen am anderen Ende des Spektrums unter Nachhaltigkeit multidimensionale Ziel- und Prozessvorschriften verstanden werden sollen.

In seiner ursprünglichen Deutung bezog sich das Prinzip der Nachhaltigkeit vornehmlich auf die Holzproduktion. Um künftige Erträge zu sichern, sollte die Ressource Holz nur in dem Maße genutzt werden, wie diese wieder aufgeforstet wird bzw. eigenständig nachwächst. Die Feststellung, dass das Wachstumsmodell der westlichen Industrienationen schon allein aus ökologischen Gründen an seine Grenzen stößt, führte zu einem Transfer dieses Ansatzes in andere Themengebiete. Neben der hier naheliegenden Ausweitung des Begriffs auf alle ökologischen und ökonomischen Fragestellungen wurde der Begriff der Nachhaltigkeit um soziale, intergenerative und intragenerative Aspekte erweitert.[17] Hierbei entstanden jedoch verschiedene Konzepte mit unterschiedlichen Prioritäten sowie inhaltlichen, zeitlichen und räumlichen Reichweiten.[18] Innerhalb der deutschen Debatten werden entsprechend des Drei-Säulen-Modells vor allem die Bereiche Soziale Nachhaltigkeit, Ökonomische Nachhaltigkeit und Ökologische Nachhaltigkeit als notwendiger Bestandteil dieses Konzepts erachtet. Das oft zugrunde gelegte Drei-Säulen-Verständnis legt jedoch eher eine Gleichberechtigung dieser Teilbereiche nahe als eine ganzheitlichen Betrachtung. Daraus resultierend wird oft kritisiert, dass so der Eindruck entstehe, dass im Bereich der Nachhaltigkeit eine Partialoptimierung der einzelnen Teilbereiche möglich sei.[19] Denn bei einer solchen Darstellung entstehen konkurrierende Zielbereiche, in deren Konsequenz sich die Notwendigkeit von Kompromisslösungen oder Prioritätensetzungen ergibt.[20] Diese und andere Kritikpunkte führten dazu, dass eine Reihe weiterer Nachhaltigkeitskonzepte und Darstellungen entwickelt wurden. Bei vielen Konzeptionen finden dabei die Interdependenzen zwischen den einzelnen Teilbereichen verstärkt Beachtung.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 1: Veen-Diagramm der Nachhaltigkeit[21]

Erläutern lässt sich diese ganzheitliche Perspektive besonders anschaulich an sogenannten Veen-Diagrammen der Nachhaltigkeit. Wie in Abbildung 1 dargestellt, können hier nur solche Handlungen als nachhaltig betrachtet werden, welche sich in der Schnittmenge der drei Teilbereiche

befinden. Eine Nachhaltigkeit ist in diesem Sinne nur möglich, wenn bestimmte Anforderungen aus der sozialen, ökonomischen und ökologischen Dimension erfüllt sind.Folglich existiert aus dieser Perspektive beispielsweise keine alleinige soziale Nachhaltigkeit, ohne dass zugleich die Bedingungen der Nachhaltigkeit auch auf ökonomischer und ökologischer Ebene erfüllt sind.

Allerdings unterscheiden sich die Ansätze dahingehend, welche Anforderungen in den einzelnen Teilbereichen zu stellen sind. Außerdem wird an diesem Drei-Säulen-Konzept bisweilen kritisiert, dass intergenerative und intragenerative bzw. globale Aspekte nicht oder nicht in ausreichendem Maße berücksichtigt werden.

2.3. Dimensionen des Wachstumsbegriffes

Wie in den Kapiteln 2.1. und 2.2. dargelegt, existiert eine Vielzahl sehr heterogener Wachstumskonzepte. Eine inhaltliche Abgrenzung der Begriffe „qualitatives Wachstum“ und „nachhaltiges Wachstum“ ist auf Grund dieser Heterogenität kaum zu leisten. Tendenziell jedoch besteht unter diesen Ansätzen dahingehend Konsens, dass das bisher zugrunde gelegte Wachstumsverständnis ungeeignet ist, um gesellschaftliche Entwicklungen abzubilden. In der Kritik steht hierbei insbesondere auch das BIP als Indikator für die Lebensverhältnisse.[22] Ausgehend von unterschiedlichen theoretischen und normativen Standpunkten werden verschiedene Anforderungen an ein nachhaltiges bzw. qualitatives Wachstum gestellt.

Hierbei lassen sich jedoch zwei grundlegende Merkmale identifizieren, anhand derer zumindest eine Einordnung möglich erscheint. Erstens beziehen sich sämtliche Konzepte auf ein oder mehrere inhaltliche bzw. normative Begründungen aus dem ökonomischen, sozialen, globalen oder intergenerativen Bereich[23].

Zweitens beziehen alle alternativen Konstrukte explizit oder implizit Stellung zum vorherrschenden Wachstumsparadigma , welches eine Ausweitung der Produktion von Gütern und Dienstleitungen fordert.[24]

2.3.1. Normative Begründungen von Wachstumsparadigmen

Ausgehend von einer Kritik am klassischen Wachstumsverständnis in der Verbindung mit normativen Ansprüchen werden verschiedene Problembereiche identifiziert. Bei einigen Ansätzen werden, zum Beispiel begründet durch einem Gerechtigkeitsanspruch, die Lebensbedingungen aller derzeit lebenden Menschen berücksichtigt. Andere Ansätze hingegen beziehen sich zwar ebenfalls auf das Gerechtigkeitsargument, betonen aber eher die Verantwortung gegenüber künftigen Generationen.[25]

Das weit verbreitete Drei-Säulen-Modell setzt hingegen als Schwerpunkte die soziale, ökologische sowie ökonomische Dimension. Die ebenfalls häufig angesprochenen inter- und intragenerativen Bereiche werden bei diesem Konzept eher als nachgeordnete Bestandteile der einzelnen Teilgebiete verstanden. Beispielsweise wird die intergenerative Gerechtigkeit unter anderem als ein Teil der ökonomischen Nachhaltigkeit im Rahmen der staatlichen Verschuldungsproblematik betrachtet.[26]

Viele andere Ansätze beschreiben hingegen gerade die Eigenständigkeit dieser Bereiche und weisen diesen Aspekten Priorität zu, weshalb diese auch bei der folgenden Darstellung der inhaltlichen Bezugspunkte berücksichtigt werden.[27]

[...]


[1] Vgl. Mankiw, N (2001), S. 520ff; vgl. Sievers , B. (2005), S. 72.

[2] Vgl. Sievers , B. (2005), S. 72.

[3] Vgl. ebd. S. 72.

[4] Vgl. ebd. S. 73.

[5] Vgl. Deutschmann, C. (2009), S. 7.

[6] Vgl. Habermas, J. (1968), S. 48ff.

[7] Vgl. Deutschmann, C. (2009) S. 13; vgl. Jackson, T. (2009), S. 38ff.

[8] Vgl. Nelson, P. (2001), S. 8.

[9] Vgl. Pfahl, S. (2000), S. 33ff.

[10] Vgl. Ecke, M. et. al. (2012), S. 15.

[11] Vgl. Jackson T. (2009), S. 56f; vgl. Kahneman, D. et. al. (2006) S. 221f.

[12] Vgl. Jackson T. (2009), 19.

[13] Vgl. Otto, S. (2007), S.28-29; vgl. Brand, K.; et. al. (2000), S. 24.

[14] Bovelet et. al. (2006), S.1. Ähnlich sehen dies auch Holmberg und Sandbrook und beschreiben die Gefahr, dass Susteinable Development zu einem Modewort ohne konkrete inhaltliche Bedeutung verkommen könnte. Vgl. Siebert, H (2008), S. 278.

[15] Vgl. Otto, S. (2007), S. 21.

[16] Vgl. Brand, K.; et. Al. (2000), S. 31–32.

[17] Vgl. Rückert-John, J,(2000), S. 4ff.

[18] Vgl. Brand, K. (1997), S. 20.

[19] Vgl. Hauff, M. (2013), S. 12.

[20] Vgl. Brandt, V., et al. (1999), S. 38.

[21] Quelle: Eigene Darstellung.

[22] Vgl. Michaelis, N. (2012), S. 19.

[23] Zum qualitativen Wachstum vergleiche: Majer, H. (1998), S. 203.; Steurer, R. (2002), S. 314ff.;
Majer, H. (1994), S. 99.; Link, (1989), S. 15f. Zum Begriffs des nachhaltigen Wachstums vergleiche:
Rückert-John, J. (2000), S. 4ff.; Brand, K. et. al. (2000), S. 37-39.

[24] Vgl. Jackson, T. (2011), S. 91; vgl. Ecke, M. et al. (2012), S. 14.; vgl. Daly, H. (1999), S. 57.

[25] Vgl. Bartelmus, P. (2001), S. 15.

[26] Vgl. Lange, H. (2008), S.7ff.

[27] Intergenerative- und intragenerative Gerechtigkeit werden häufig als notwendige Voraussetzungen für die Nachhaltigkeit beschrieben. Eine Integration in das Drei-Säulen-Modell als Unterkategorie würde je nach Gewichtung der Teilbereiche und Interpretation des Modells dazu führen, dass eine Nachhaltigkeit ohne intergenerative und intragenerative Gerechtigkeit zumindest theoretisch möglich wäre. Ferner weisen auch viele Definitionen explizit auf diese zwei Aspekte hin. Hierzu siehe: Vgl. Hauff, V. (1987), S. 46.

Ende der Leseprobe aus 32 Seiten

Details

Titel
Konstruierte Wirklichkeit. Wachstum und Wohlstand als Ziel und Prämisse
Hochschule
Bergische Universität Wuppertal
Veranstaltung
Transnationales Management
Note
1,7
Autor
Jahr
2013
Seiten
32
Katalognummer
V267888
ISBN (eBook)
9783656585350
ISBN (Buch)
9783656585329
Dateigröße
1027 KB
Sprache
Deutsch
Anmerkungen
Gegenstand sind die Begriffe Wachstum und Wohlstand. Im Rahmen dieser Arbeit soll dargelegt werden, dass Wachstum und Wohlstand keine einfach zu bestimmenden Begriffe sind, sondern dass es sich bei diesen um soziale Konstrukte handelt, welche im Zeitverlauf unterschiedlichste Wirkungen und Wechselwirkungen aufweisen. Zu diesem Zwecke wird in den ersten Kapiteln der Bedeutungsgehalt der Begriffe Wohlstand und Wachstum unter Einbezug ähnlicher und konkurrierender Konzepte dargelegt. Im Anschluss werden die Beziehungen zwischen den verschieden Konzepten von Wachstum und Wohlstand beleuchtet.
Schlagworte
Umweltökonomie, Nachhaltigkeit, Wachstum, Wohlstand, Ökologische Ökonomie, Ökologie, Grenznutzen, BIP, immaterieller Wohlstand, materieller Wohlstand, Lebensqualtität, Wohlfahrt
Arbeit zitieren
Mathias Klöckner (Autor), 2013, Konstruierte Wirklichkeit. Wachstum und Wohlstand als Ziel und Prämisse, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/267888

Kommentare

  • Noch keine Kommentare.
Im eBook lesen
Titel: Konstruierte Wirklichkeit. Wachstum und Wohlstand als Ziel und Prämisse



Ihre Arbeit hochladen

Ihre Hausarbeit / Abschlussarbeit:

- Publikation als eBook und Buch
- Hohes Honorar auf die Verkäufe
- Für Sie komplett kostenlos – mit ISBN
- Es dauert nur 5 Minuten
- Jede Arbeit findet Leser

Kostenlos Autor werden