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Ein kritischer Kommentar zu Thorsten Bohls "Unterrichtsmethoden in der Realschule."

Título: Ein kritischer Kommentar zu Thorsten Bohls "Unterrichtsmethoden in der Realschule."

Redacción Científica , 2010 , 6 Páginas , Calificación: bewertet, nicht benotet

Autor:in: Sabrina Wehrl (Autor)

Pedagogía - Escuelas pedagógicas
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Im Folgenden möchte ich versuchen, den Text „Unterrichtsmethoden in der Realschule. Eine empirische Untersuchung zum Gebrauch ausgewählter Unterrichtsmethoden an staatlichen Realschulen in Baden-Württemberg. Ein Beitrag zur deskriptiven Unterrichtsmethodenforschung“ von Thorsten Bohl zusammen zu fassen und zu analysieren. Zudem werde ich auch Äußerungen und Erläuterungen von Hilbert Meyers Aufsatz „Einführung in die Schulpädagogik“ mit einfließen lassen, um ein besseres Textverständnis zu bekommen.
In Thorsten Bohls Text geht es um den Begriff Unterrichtsmethoden, dessen verschiedene Definitionen, welche unterschiedliche Pädagogen in der Vergangenheit zu definieren versuchten und zugleich um die unterschiedlichen Dimensionen mit denen der Begriff kollidiert.

Meine Erwartungen wenn ich den Begriff Unterrichtsmethoden höre, sind typische Methoden, die ich selbst in meinen 13 Jahren als Schülerin durch den Lehrer vermittelt bekommen habe. Sei es die, ich nenne sie mal „Standards“- die typischen Formen eines jeden (Frontal-)Unterrichts, in dem der Lehrer vor der Klasse steht und den Schülern etwas beibringt, indem er etwas vormacht, vorträgt oder beispielsweise ein Experiment vorführt. Dann gab es aber auch noch andere Formen, die für die Schüler interessanter waren und den generell ablaufenden Frontalunterricht etwas auflockerten, wie zum Beispiel eine Unterrichtsdiskussion, bei dem sich alle beteiligen können, ein freies oder gelenktes Gespräch oder ein Interview zu einem bestimmten Thema. Deutlich mehr Abneigung zeigten Unterrichtsmethoden wie Stillarbeit, bei der man selbstständig Aufgaben, die vom Lehrer gestellt wurden, lösen sollte und somit sein eigenes Können unter Beweis stellen musste, da man größtenteils auf sich allein gestellt war. Hingegen dessen machte eine Gruppenarbeit deutlich mehr Spaß, da man sich gegenseitig helfen konnte und der Lehrer eher in den Hintergrund trat und sich durch Klärung von offenen oder unklaren Fragen zur Verfügung stellte, um letztliche Unklarheiten aus dem Weg zu schaffen.[...]

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Begriffsherkunft Unterrichtsmethoden

3. Definitionen von Unterrichtsmethoden

4. Unterrichtsmethodische Dimensionen

4.1 Dimension Ziel

4.2 Dimension Inhalt/ Sache

4.3 Dimension Rahmenbedingungen/ Schule als Institution

4.4 Dimension Schüler/innen – Lernende

4.5 Dimension Lehrer/innen /Lehrende

4.6 Dimension Handlung

4.7 Dimension Zeit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, den Aufsatz von Thorsten Bohl über Unterrichtsmethoden an Realschulen in Baden-Württemberg zusammenzufassen und kritisch zu analysieren, wobei ergänzende theoretische Perspektiven von Hilbert Meyer und Ewald Terhart herangezogen werden, um das komplexe Spannungsfeld zwischen Lehr- und Lernzielen sowie institutionellen Rahmenbedingungen zu beleuchten.

  • Etymologische Herleitung und begriffliche Einordnung von Unterrichtsmethoden
  • Vergleichende Analyse verschiedener pädagogischer Definitionen
  • Das Spannungsfeld zwischen individuellen Lernvoraussetzungen und gesellschaftlichen Ansprüchen
  • Die Bedeutung der acht unterrichtsmethodischen Dimensionen für die Praxis
  • Die Rolle der Lehrperson als eigenständige Persönlichkeit im Unterrichtsprozess

Auszug aus dem Buch

Die Dimension der unterrichtsmethodischen Dimensionen

Wenn man wieder zurück auf die Definitionen zurückgreift, lässt sich sagen, dass laut Bohl der Begriff durch „unterrichtsmethodische Dimensionen präzisiert werden (kann) (…), welche entgegen der Auflistung in hohem Maße miteinander verschränkt und voneinander abhängig“ sind. Bohl hat Meyers und Terharts acht Dimensionen zusammengeführt und ergänzt, welche ich nun auflisten möchte.

In der ersten „Dimension Ziel“ dienen Methoden als Mittel um ein bestimmtes Ziel zu erreichen, welches sowohl inhaltlich, unterrichtlich oder erzieherisch sein kann. Hierbei erfolgt die Auswahl der Methoden bewusst, also was erwarte ich oder worauf möchte ich hinaus. Das Ziel und die Methode müssen sich daher ergänzen und begründet werden, aber auch klar strukturiert sein, sonst geht es vermutlich in eine andere, schlimmstenfalls entgegengesetzte Richtung.

In der „Dimension Inhalt/ Sache“ vermitteln die Methoden zwischen den Inhalten als Objekten, also der unterrichtliche Stoff und den Lernenden als Subjekten. Die Aufgabe des Lehrers besteht darin, die Waage zwischen Subjekt und Objekt im Gleichgewicht zu halten. Prinzipiell bereichern sich beide gegenseitig. Wenn der unterrichtliche Stoff sehr viel ist, dann sind die Subjekte quasi der Dominanz der Objekte untergeordnet.

In der „Dimension Rahmenbedingungen/ Schule als Institution“ wird erklärt, dass der Lehrer an diese Bedingungen gebunden ist und somit Lernen und Unterricht weitgehend von den institutionellen schulischen Bedingungen, sprich der Lernumgebung, der Räume, wie groß die Klasse ist usw. vorgeprägt ist, was wiederrum dazu führt, dass der Lehrer nicht jede Methode zur Unterrichtsgestaltung heranziehen kann auf Grund einer zu großen Klasse oder einer zu geringen Raumgröße.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Zielsetzung der Auseinandersetzung mit dem Text von Thorsten Bohl ein und verknüpft die eigene schulische Erfahrung mit der theoretischen Auseinandersetzung.

2. Begriffsherkunft Unterrichtsmethoden: Das Kapitel erläutert die etymologische Herleitung des Begriffs vom altgriechischen "methodos" und beleuchtet die damit verbundenen systematischen sowie prozessualen Charakteristika.

3. Definitionen von Unterrichtsmethoden: Hier werden unterschiedliche pädagogische Sichtweisen von Theoretikern wie Wolfgang Einsiedler und Hilbert Meyer gegenübergestellt, um die Abhängigkeit von Lehr- und Lernseite zu verdeutlichen.

4. Unterrichtsmethodische Dimensionen: In diesem Hauptteil werden die zentralen Kategorien analysiert, die den Einsatz von Unterrichtsmethoden beeinflussen, von der Zielsetzung über die Lernumgebung bis hin zur zeitlichen Entwicklung der Schüler.

Schlüsselwörter

Unterrichtsmethoden, Unterrichtsforschung, Schulpädagogik, Lehrstrategien, Lernprozess, Dimensionen, Institution Schule, Lernumgebung, Didaktik, pädagogische Intentionalität, Unterrichtsgestaltung, Handlungslogik

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert und fasst Thorsten Bohls Forschung zu Unterrichtsmethoden an Realschulen zusammen, um ein tieferes Verständnis für die Anwendung und Bedeutung dieser Methoden im Schulalltag zu gewinnen.

Welche Themenfelder stehen im Zentrum der Analyse?

Zentrale Felder sind die Definition von Unterrichtsmethoden, die Bedeutung von Lehr- und Lernzielen sowie die verschiedenen unterrichtsmethodischen Dimensionen wie Rahmenbedingungen und Zeit.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, die Vielschichtigkeit des Begriffs "Unterrichtsmethode" aufzuzeigen und das Spannungsfeld zwischen den Ansprüchen der Gesellschaft und den individuellen Lernvoraussetzungen der Schüler zu klären.

Welche wissenschaftliche Methode wird in dem Aufsatz verwendet?

Die Arbeit nutzt eine deskriptive Unterrichtsmethodenforschung und stützt sich dabei auf eine Literaturanalyse bestehender pädagogischer Ansätze, insbesondere von Bohl, Meyer und Terhart.

Welche Inhalte umfasst der Hauptteil der Arbeit?

Der Hauptteil behandelt die theoretische Herleitung des Begriffs, den Vergleich verschiedener pädagogischer Definitionen und eine detaillierte Erläuterung der acht unterrichtsmethodischen Dimensionen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Unterrichtsmethoden, Schulpädagogik, Lehrstrategien, Lernprozess, pädagogische Dimensionen und institutionelle Rahmenbedingungen sind die Kernbegriffe der Analyse.

Warum ist die Unterscheidung zwischen Lehr- und Lernzielen laut der Autorin schwierig?

Die Autorin betont, dass Lehrkräfte und Lernende oft unterschiedliche Handlungslogiken verfolgen, was die Harmonisierung der Ziele innerhalb der Methode zu einer komplexen, "fragilen" Aufgabe macht.

Welche Rolle spielt die Persönlichkeit des Lehrers bei der Methodenwahl?

Die Arbeit stellt heraus, dass Methoden untrennbar mit der Persönlichkeit der Lehrkraft verknüpft sind, was die Vielfalt der anwendbaren Methoden begrenzt und zu Scheitern führen kann, wenn die Passung zur Person nicht gegeben ist.

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Detalles

Título
Ein kritischer Kommentar zu Thorsten Bohls "Unterrichtsmethoden in der Realschule."
Universidad
University of Bamberg
Calificación
bewertet, nicht benotet
Autor
Sabrina Wehrl (Autor)
Año de publicación
2010
Páginas
6
No. de catálogo
V267977
ISBN (Ebook)
9783656590439
ISBN (Libro)
9783656590408
Idioma
Alemán
Etiqueta
Unterrichtsmethoden
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Sabrina Wehrl (Autor), 2010, Ein kritischer Kommentar zu Thorsten Bohls "Unterrichtsmethoden in der Realschule.", Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/267977
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