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Herausforderung Internationales Geschäft. Was erwartet der Mittelstand von seiner Hausbank?

Titre: Herausforderung Internationales Geschäft. Was erwartet der Mittelstand von seiner Hausbank?

Thèse de Bachelor , 2013 , 54 Pages , Note: 2,3

Autor:in: Xenia Hamburg (Auteur)

Gestion d'entreprise - Investissement et Financement
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Résumé Extrait Résumé des informations

Die jüngste Wirtschafts- und Finanzkrise hat die Zusammenarbeit von Banken und Firmenkunden auf eine harte Probe gestellt. Viele Kreditinstitute müssen sich neu orientieren und die Erfolgsfaktoren für ihre Einrichtung neu definieren. Das Firmenkundenklientel findet aber immer noch eine besondere Beachtung bei den Banken, da es ein durchaus attraktives Ertragspotenzial in sich trägt. Doch nach der Finanzkrise gilt es vor allem das verlorene Vertrauen der Kunden in ihre Bank zurückzugewinnen und die partnerschaftliche Beziehung wieder aufzubauen. Vor allem bei kleinen und mittelständischen Unternehmenskunden kommt der Beziehungsebene eine hohe Bedeutung zu. Der Erfolg des Mittelstands als Wirtschaftsmotor Deutschlands beruht auf Werten wie Stabilität, Beständigkeit, Leistungsbereitschaft und Qualität. Doch in Zeiten steigender Globalisierung sind auch mittelständische Unternehmen aufgefordert, sich mit ausländischen Märkten zu beschäftigen. Die Nachfrage nach Dienstleistungen für das Auslandsgeschäft steigt kontinuierlich. Bei der Herausforderung „Internationalisierung“ ist es also die Aufgabe der Bank, ihren Kunden als Partner und Berater zur Seite zu stehen und die benötigten Leistungen anzubieten. Dies ist die Voraussetzung um eine dauerhafte Geschäftsbeziehung aufrecht zu erhalten.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Theoretische Grundlagen zum deutschen Mittelstand

2.1 Definition Mittelstand

2.1.1 Historischer Hintergrund

2.1.2 Quantitative Kriterien

2.1.3 Qualitative Kriterien

2.1.4 Zusammenspiel beider Abgrenzungskriterien

2.2 Volkswirtschaftliche Bedeutung des deutschen Mittelstands

3 Internationalisierung mittelständischer Unternehmen

3.1 Definition Internationalisierung

3.2 Der Internationalisierungsprozess

3.3 Motive für die Internationalisierung im Mittelstand

3.4 Stellung des Mittelstands im internationalen Geschäft

3.5 Zwischenfazit

4 Das Bankgeschäft mit international tätigen Unternehmen

4.1 Rahmenbedingungen für das Auslandsgeschäft beim Kreditinstitut

4.2 Anforderungen der KMU an die Banken bei internationalen Geschäften

4.2.1 Untersuchung des Leistungsangebotes für das Auslandsgeschäft am konkreten Beispiel der Sparkassen

4.2.1.1 Entscheidungs- und Planungsphase

4.2.1.2 Außenhandelsgeschäfte

4.2.1.3 Kooperative Vertragsbeziehungen

4.2.1.4 Auslandsengagements mit Kapitalbeteiligung

4.2.2 Sonstiges Angebot der Sparkassen

4.2.3 Weiterentwicklungspotenzial des Leistungsangebotes?

5 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Bachelorarbeit untersucht die zentrale Rolle von Banken, insbesondere der Sparkassen, als Partner und Berater von mittelständischen Unternehmen während deren Internationalisierungsprozess, um die Effektivität des Unterstützungsangebots vor dem Hintergrund spezifischer Anforderungen zu bewerten.

  • Definition und volkswirtschaftliche Bedeutung des deutschen Mittelstands
  • Dynamik und Motive des Internationalisierungsprozesses
  • Herausforderungen für KMU im grenzüberschreitenden Geschäft
  • Leistungsangebot von Sparkassen im internationalen Zahlungs- und Finanzierungsverkehr
  • Strategische Bedeutung des "Hausbankprinzips" im globalen Wettbewerb

Auszug aus dem Buch

3.1 Definition Internationalisierung

Um die internationalen Tätigkeiten mittelständischer Unternehmen näher zu beleuchten, gilt es zunächst den Begriff der Internationalisierung zu definieren. Zu Beginn ist festzuhalten, dass die Internationalisierung der Wirtschaftsmärkte keine Trenderscheinung ist, die vor allem in den letzten Jahrzehnten aufgekommen ist, sondern vielmehr eine lange Entwicklung hinter sich hat.

Die Ursprünge der Internationalisierung liegen bereits im Alten Orient als der erste Handel mit Edelmetallen, Kleidung und Vieh außerhalb der eigenen Ortsgrenze stattfand. Zeitgleich spielte für die Ägypter der Seehandel eine große Rolle. Ebenso waren zu dieser Zeit Griechen und Römer, zunächst im Tauschgeschäft „Ware gegen Ware“ sowohl in den Städten des eigenen Reiches als auch außerhalb der Reichsgrenzen aktiv. Mit Einführung von Edelmetallen als Zahlungsmittel gewannen die „Ware-gegen-Geld-Geschäfte“ an Bedeutung. Der Handel erstreckte sich dabei über weitere Teile Europas, Afrikas und Asiens. Die Organisation und Ausgestaltung dieser länderübergreifenden Geschäftsbeziehungen hing dabei stark vom Einfluss der Kirche und der Regierung auf die Wirtschaft in den jeweiligen Ländern ab.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Arbeit thematisiert die Bedeutung des Mittelstands für die deutsche Wirtschaft und untersucht die Rolle der Kreditinstitute als strategische Partner bei der Bewältigung von Internationalisierungsherausforderungen.

2 Theoretische Grundlagen zum deutschen Mittelstand: Dieses Kapitel definiert den Mittelstand anhand historischer, quantitativer sowie qualitativer Kriterien und beleuchtet dessen hohe volkswirtschaftliche Relevanz.

3 Internationalisierung mittelständischer Unternehmen: Hier werden der Begriff der Internationalisierung, der zugrunde liegende Prozess sowie die Motive und die spezifische Stellung mittelständischer Unternehmen im internationalen Kontext erörtert.

4 Das Bankgeschäft mit international tätigen Unternehmen: Das Hauptkapitel analysiert die Anforderungen von KMU an ihre Banken und untersucht detailliert das spezifische Leistungsangebot der Sparkassenorganisation in den verschiedenen Phasen des Auslandsgeschäfts.

5 Fazit: Die Arbeit schließt mit einer Bewertung der aktuellen Situation ab und gibt Handlungsempfehlungen, wie Sparkassen ihre Kompetenz im internationalen Geschäft gegenüber mittelständischen Kunden stärker vermitteln können.

Schlüsselwörter

Mittelstand, Internationalisierung, Sparkassen, Firmenkundengeschäft, Auslandsgeschäft, Finanzierung, KMU, Hausbankprinzip, Export, Außenhandel, S-CountryDesk, Strategie, Wettbewerb, Investition, Beratung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die Unterstützung mittelständischer Unternehmen durch ihre Hausbanken, insbesondere die Sparkassen, bei der Expansion auf internationale Märkte.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Arbeit deckt die Definition des Mittelstands, die Dynamik von Internationalisierungsprozessen, die Finanzierung von Auslandsaktivitäten und die spezifische Servicepalette von Sparkassen ab.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es, den Stellenwert von Kreditinstituten bei der internationalen Geschäftstätigkeit des Mittelstands herauszuarbeiten und zu prüfen, inwieweit Sparkassen den Anforderungen dieser Unternehmen gerecht werden.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturanalyse bestehender Theorien, Studien und institutioneller Berichte, um die Praxisrelevanz der Bankdienstleistungen im internationalen Kontext zu evaluieren.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil befasst sich detailliert mit den Rahmenbedingungen des Bankgeschäfts, den spezifischen Anforderungen von KMU und untersucht das Leistungsangebot der Sparkassen von der Planungsphase über den Zahlungsverkehr bis hin zu Kapitalbeteiligungen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den zentralen Begriffen zählen Mittelstand, Internationalisierung, Finanzierung, S-CountryDesk und das Hausbankprinzip.

Warum ist das "Hausbankprinzip" für den Mittelstand bei Auslandsgeschäften so bedeutend?

Das Hausbankprinzip basiert auf einer langfristigen und vertrauensvollen Beziehung, durch die die Bank über tiefgreifende Kenntnisse der Unternehmenshistorie verfügt, was die Bonitätsprüfung und Begleitung im Ausland erleichtert.

Wie gehen Sparkassen mit der aktuellen Herausforderung der SEPA-Umstellung um?

Die Sparkassen unterstützen ihre Kunden durch spezielle Beratungsangebote, SEPA-Checks und die Anpassung ihrer Electronic-Banking-Software wie SFirm, um die Umstellung effizient zu bewältigen.

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Résumé des informations

Titre
Herausforderung Internationales Geschäft. Was erwartet der Mittelstand von seiner Hausbank?
Université
University of Applied Sciences - Bonn
Note
2,3
Auteur
Xenia Hamburg (Auteur)
Année de publication
2013
Pages
54
N° de catalogue
V268074
ISBN (ebook)
9783656604266
ISBN (Livre)
9783656604211
Langue
allemand
mots-clé
Internationalisierung Mittelstand mittelständische Unternehmen Auslandsgeschäft
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Xenia Hamburg (Auteur), 2013, Herausforderung Internationales Geschäft. Was erwartet der Mittelstand von seiner Hausbank?, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/268074
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Extrait de  54  pages
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