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Mitarbeiterbindung als Führungsaufgabe

Konzept zur Begegnung des Wertewandels und der demografischen Entwicklung

Titre: Mitarbeiterbindung als Führungsaufgabe

Mémoire (de fin d'études) , 2013 , 88 Pages , Note: 2,3

Autor:in: Friderike Ickert (Auteur)

Gestion des ressources humaines - Divers
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Résumé Extrait Résumé des informations

Die demografische Entwicklung und deren Auswirkungen sind seit langem bekannt und erfordern, dass sich die Gesellschaft und die Unternehmen langfristig und nachhaltig darauf vorbereiten.
Die Bindung der Mitarbeiter an das Unternehmen („Retention-Management“) gewinnt mehr und mehr an Bedeutung. Die Ressource menschliche Arbeitskraft rückt in der Wertschöpfungskette, die hauptsächlich auf Wissen und Know-how aufbaut, immer mehr ins Zentrum der Begehrlichkeiten der Unternehmen. Deren Bindung an das Unternehmen spielt neben der Gewinnung von Fachkräften eine immer größere Rolle. Die Wahrnehmung, Akzeptanz und Nutzung von Unterschieden („Diversity-Management“) spielen hierbei eine zentrale Rolle.
Derzeit befinden sich drei Generationen im Arbeitsleben. Ziel eines Unternehmens sollte es sein, deren unterschiedliche Wertvorstellungen und Bedürfnisse zu berücksichtigen mit dem Ziel, die Wechselmotivation gering zu halten und damit den Erfolg eines Unternehmens zu stabilisieren.
Die Bedeutung von Mitarbeiterbindungsprogrammen als Maßnahme zur Senkung der Fluktuation gerät mehr und mehr in den Fokus. Auch hier sind Energien, Zeit und finanzielle Mittel notwendig.
Das Kostendenken für Aufwendungen zur Mitarbeiterbindung in eine andere Perspektive zu bringen und deren tiefgehende Bedeutung für das Unternehmen darzustellen, ist Ziel dieser Arbeit. Ein Konzept zur Bewältigung der demografischen Entwicklung und der Veränderung von Wertesystemen soll die Grundlage vom Kostendenken hin zum Investitionsdenken bilden.
Es existieren zahlreiche wissenschaftliche Ausarbeitungen zum Umgang mit der demografischen Entwicklung. In dieser Arbeit wird diese Betrachtungsweise um die Perspektive des Wertewandels erweitert.
Zur Veranschaulichung der aktuellen Situation und bestehender Handlungsfelder dient ein Experteninterview.
Der Hauptteil beinhaltet ein Konzept zur Mitarbeiterbindung als Führungsaufgabe unter Berücksichtigung der finanziellen Möglichkeiten eines Unternehmens. Wichtige Parameter zur Ist-Analyse der Altersstruktur werden vorgestellt und im Folgenden Möglichkeiten zur Bewältigung der Herausforderungen der demografischen Entwicklung und des Wertewandels für Führungskräfte, Unternehmen und Mitarbeiter entwickelt.
Ein Ausblick auf die sogenannte Y-Generation in der Rolle einer Führungskraft rundet die Arbeit ab.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung und Zielsetzung

1.1 Mitarbeiterbindung als nachhaltige Investition

1.2 Zielsetzung der Arbeit

1.3 Aufbau der Arbeit

1.4 Relevanz des Themas

2. Begriffsdefinitionen und Erläuterungen

2.1 Demografische Entwicklung in Deutschland

2.2 Wertewandel

2.3 Die Unternehmensführung

2.3.1 Positionsbestimmung

2.3.2 Personelle Träger der Unternehmensführung

2.3.3 Unternehmensstrategie

2.3.4 Unternehmensstruktur

2.3.5 Unternehmenskultur

2.4 Führung

2.4.1 Personalführung

2.4.2 Führungsstile

2.4.2.1 Eindimensionaler Ansatz

2.4.2.2 Zweidimensionaler Ansatz

2.4.2.3 Vieldimensionaler Ansatz

2.4.2.4 Transaktionaler und transformaler Ansatz

2.5 Motivation als Bindungselement

2.5.1 Grundlagen

2.5.2 Motivationstheorien

2.5.2.1 Inhaltstheorien der Motivation

2.5.2.1.1 Bedürfnishierarchie nach Maslow

2.5.2.1.2 Zwei-Fakten-Theorie von Herzberg

2.5.2.2 Prozesstheorien der Motivation

2.5.2.2.1 Die entscheidungsorientierte Motivationstheorie von Viktor H. Vroom

2.5.2.2.2 Die Motivationstheorie von Lyman W. Porter und Edward E. Lawler

2.6 Menschenbilder

3. Die Ressource Mensch als Arbeitskraft

3.1 Auswirkungen der demografischen Entwicklung

3.2 Generationen im Arbeitsleben

3.3 Bestehende Unternehmenskulturen

3.3.1 Bedeutung von Unternehmensleitbildern

3.3.2 Personalmanagement

3.3.2.1 Mitarbeiterbindungsprogramme

3.3.2.2 Messgrößen der Mitarbeiterbindung

3.4 Anforderungen an die Führungskraft

3.4.1 Fachliche Anforderungen

3.4.2 Persönliche Anforderungen

3.5 Experteninterview

3.6 Bewertung und Interpretation des Experteninterviews

4. Konzepterstellung zur nachhaltigen Mitarbeiterbindung

4.1 Ziel des Konzeptes

4.2 Aufbau des Konzeptes

4.3 Darstellung des Konzeptes

4.3.1 Altersstrukturanalyse

4.3.1.1 Einfache Altersstrukturanalyse

4.3.1.2 Erweiterte Altersstrukturanalyse

4.3.1.3 Prognostizierte Altersstrukturanalyse

4.3.2 Personenbezogene Aspekte

4.3.2.1 Mitarbeiter der Y-Generation

4.3.2.2 Mitarbeiter der Generation X

4.3.2.3 Mitarbeiter der Generation Babyboomer

4.3.2.4 Zwischenfazit

4.3.3 Führung unterschiedlicher Generationen

4.3.3.1 Die Bildung altersgemischte Teams

4.3.3.2 Sicherstellung des Wissenstransfers

4.3.3.3 Zwischenfazit

4.3.4 Handlungsfelder für die Unternehmensführung

4.3.4.1 Kostenneutrale Handlungsfelder

4.3.4.1.1 Unternehmenskultur

4.3.4.1.2 Arbeitszeitgestaltung

4.3.4.1.3 Betriebliches Gesundheitsmanagement I

4.3.4.1. Karriereplanung

4.3.4.2 Kostenverursachende Handlungsfelder

4.3.4.2.1 Altersselektierte Personalpolitik

4.3.4.2.2 Kultur des lebenslangen Lernens

4.3.4.2.3 Betriebliches Gesundheitsmanagement II

4.3.4.2.4 Schulungs- und Trainingsmaßnahmen

4.3 SWOT-Analyse zum Konzept

4.4 Strategieentwicklung anhand der SWOT-Analyse

5. Herausforderungen und Ausblick

5.1 Mitarbeiterbindung als Bestandteil der Unternehmenskultur

5.2 Mangel an Fachkräften

5.3 Die Y-Generation als Führungskraft

6. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit zielt darauf ab, das Kostendenken in Bezug auf Mitarbeiterbindung in ein Investitionsdenken zu transformieren. Angesichts der demografischen Entwicklung und veränderter Wertesysteme soll ein Konzept entwickelt werden, das Führungskräfte befähigt, die Bindung verschiedener Generationen an das Unternehmen nachhaltig zu sichern.

  • Analyse der demografischen Entwicklung und ihrer Auswirkungen auf Unternehmen
  • Untersuchung von Wertewandel und unterschiedlichen Generationsbedürfnissen (Babyboomer, Gen X, Gen Y)
  • Rolle der Führungskraft als zentrales Element der Mitarbeiterbindung
  • Konzepterstellung unter Berücksichtigung finanzieller Möglichkeiten
  • Identifikation von Handlungsfeldern (kostenneutral vs. kostenverursachend)

Auszug aus dem Buch

1.1 Mitarbeiterbindung als nachhaltige Investition

„Wenn Manager Mitarbeiter als eine leicht einsetzbare und leicht ersetzbare Ressource behandeln, so ist es nur folgerichtig, dass die Mitarbeiter das Arbeitsverhältnis ebenfalls als eine leicht ersetzbare Beziehung behandeln“ 1 Die Fluktuation von Mitarbeitern stellt für Unternehmen eine große Herausforderung in der Nachbesetzung dar. Je länger ein Mitarbeiter in einem Unternehmen beschäftigt war, desto größer ist der Verlust von Know-how. Es kostet viel Energie, Zeit und nicht zuletzt Geld, entsprechendes Personal zu finden und einzuarbeiten.

Die Berücksichtigung von Mitarbeiterbindungsprogrammen als Maßnahme zur Senkung der Fluktuation gerät mehr und mehr in den Fokus. Auch hier sind Energien, Zeit und finanzielle Mittel notwendig. Jedoch sind diese Aufwendungen als Investition zur Aufrechterhaltung des Unternehmenswertes zu betrachten. Die demografische Entwicklung in Deutschland zeigt eine alternde und schrumpfende Entwicklung. Die Folge des damit verbundenen Fachkräftemangels zwingt Unternehmen zunehmend, vorhandene Arbeitskräfte in ihrer Leistungsfähigkeit zu halten und gleichzeitig durch entsprechende Arbeitgeberattraktivität junge Nachwuchskräfte zu finden und zu binden.2

Derzeit befinden sich drei Generationen im Arbeitsleben. Ziel eines Unternehmens sollte es sein, deren unterschiedliche Wertvorstellungen und Bedürfnisse zu berücksichtigen mit dem Ziel, die Wechselmotivation gering zu halten und damit den Erfolg eines Unternehmens zu stabilisieren.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung und Zielsetzung: Einführung in die Problematik der Fluktuation und demografischen Herausforderungen sowie die Zielsetzung der Arbeit.

2. Begriffsdefinitionen und Erläuterungen: Klärung zentraler Begriffe wie Demografie, Unternehmensführung, Führung, Motivation und Menschenbilder als theoretische Basis.

3. Die Ressource Mensch als Arbeitskraft: Analyse der demografischen Auswirkungen, der verschiedenen Generationen im Arbeitsleben und der Anforderungen an Führungskräfte inklusive Experteninterview.

4. Konzepterstellung zur nachhaltigen Mitarbeiterbindung: Erarbeitung eines konkreten Konzepts mittels Altersstrukturanalyse, handlungsorientierten Maßnahmen und SWOT-Analyse.

5. Herausforderungen und Ausblick: Diskussion aktueller Herausforderungen wie Fachkräftemangel und die Rolle der Generation Y als Führungskraft.

6. Fazit: Zusammenfassende Einschätzung der Notwendigkeit von Investitionen in Mitarbeiterbindung und Ausblick auf zukünftige Entwicklungen.

Schlüsselwörter

Mitarbeiterbindung, demografischer Wandel, Fachkräftemangel, Unternehmenskultur, Führungskraft, Personalführung, Motivation, Generationenmanagement, Generation Y, Altersstrukturanalyse, Wertewandel, Arbeitgeberattraktivität, Retention-Management, Soft-Skills, Personalführung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Diplomarbeit grundlegend?

Die Arbeit untersucht, wie Unternehmen durch eine gezielte Mitarbeiterbindung dem demografischen Wandel und dem sich verändernden Wertesystem in der Arbeitswelt begegnen können.

Welche zentralen Themenfelder behandelt die Arbeit?

Zentrale Themen sind die Auswirkungen der demografischen Entwicklung, die Unterschiede und Bedürfnisse verschiedener Generationen (Babyboomer, Generation X und Y), die Rolle der Führungskraft sowie die Bedeutung von Unternehmenskultur und Motivationsmodellen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das primäre Ziel ist es, den Fokus der Unternehmen von einem reinen Kostendenken bei Personalaufwendungen hin zu einem nachhaltigen Investitionsdenken zu verschieben.

Welche wissenschaftliche Methode wurde für die Arbeit verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Literaturanalyse zu Motivations- und Führungstheorien sowie einer empirischen Komponente in Form eines Experteninterviews mit Ralf Gasche.

Welche Inhalte umfasst der Hauptteil?

Der Hauptteil konzentriert sich auf die Entwicklung eines Konzepts zur Mitarbeiterbindung, angefangen bei der Analyse der Altersstruktur über personenbezogene Aspekte der Generationen bis hin zu konkreten kostenneutralen und investitionsintensiven Handlungsfeldern für die Unternehmensführung.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Mitarbeiterbindung, demografischer Wandel, Fachkräftemangel, Führungskraft und generationsübergreifende Personalführung.

Wie bewertet der Experte Ralf Gasche die aktuelle Schulungsbereitschaft von Führungskräften?

Der Experte stellt fest, dass zwar eine grundsätzliche Bereitschaft vorhanden ist, diese jedoch stark von der wirtschaftlichen Situation und der hierarchischen Ebene abhängt, wobei höhere Ebenen oft aus "Gesichtswahrungsgründen" zögern.

Warum ist das "Menschenbild" für die Führungskraft so entscheidend?

Das zugrunde liegende Menschenbild der Führungskraft (z. B. nach Theorie X oder Y) beeinflusst massiv das Führungsverhalten und die Art und Weise, wie Mitarbeiter motiviert und in die unternehmerischen Prozesse einbezogen werden.

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Résumé des informations

Titre
Mitarbeiterbindung als Führungsaufgabe
Sous-titre
Konzept zur Begegnung des Wertewandels und der demografischen Entwicklung
Université
AKAD University of Applied Sciences Pinneberg
Note
2,3
Auteur
Friderike Ickert (Auteur)
Année de publication
2013
Pages
88
N° de catalogue
V268124
ISBN (ebook)
9783656592075
ISBN (Livre)
9783656592044
Langue
allemand
mots-clé
Personalbindung demografische Entwicklung Wertewandel Konzept
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Friderike Ickert (Auteur), 2013, Mitarbeiterbindung als Führungsaufgabe, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/268124
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Extrait de  88  pages
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