Der Girls´Day ist ein seit 2001 jährlich stattfindender Aktionstag, der jungen Mädchen der Klassen fünf bis zehn eine erste Orientierung in ihrer Berufs- und Lebensplanung ermöglicht. Beim Girls´Day erhalten junge Frauen die Chance sich gezielt über MINT-Berufe zu informieren. Als MINT-Berufe werden Berufe aus den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik bezeichnet, in denen der Anteil an weiblichen Beschäftigten sehr gering ausfällt. Hier besteht wachsender Bedarf an gut qualifizierten Fachkräften. Ziel ist es daher, mehr junge Frauen für diese Berufsbereiche zu gewinnen. Neben der Chance, Einblicke in Berufsbereiche aus Technik, Naturwissenschaften und IT zu erhalten, haben Mädchen die Möglichkeit weibliche Vorbilder in Führungspositionen kennenzulernen. Der Girls´Day möchte Mädchen in ihrer Berufswahl gezielt unterstützen. Er zeigt ihnen, welche vielfältigen Möglichkeiten ihnen offen stehen und möchte sie zu einer Inanspruchnahme motivieren.
Inhaltsverzeichnis
- Was ist der Girls' Day? Wer ist beteiligt? Welche Ziele werden verfolgt?
- Kritische Einschätzung, bzw.: Was hat der Girls´Day erreicht?
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Arbeit analysiert den Girls' Day, einen jährlich stattfindenden Aktionstag, der jungen Mädchen der Klassen fünf bis zehn Einblicke in MINT-Berufe gewährt. Ziel des Girls' Day ist es, Mädchen für MINT-Berufe zu begeistern und die geschlechterspezifische Berufswahl zu beeinflussen.
- Der Girls' Day als Instrument der Berufsorientierung für Mädchen
- Die Rolle von Geschlechterstereotypen in der Berufswahl
- Die Bedeutung des Girls' Day für die Gleichstellung von Frauen in MINT-Berufen
- Der Einfluss des Girls' Day auf Unternehmen und Bildungseinrichtungen
- Der Vergleich zwischen Girls' Day und Boys' Day
Zusammenfassung der Kapitel
Was ist der Girls' Day? Wer ist beteiligt? Welche Ziele werden verfolgt?
Das erste Kapitel beschreibt den Girls' Day, seinen Ursprung und seine Zielsetzung. Es werden die beteiligten Akteure vorgestellt, darunter Unternehmen, Bildungseinrichtungen und die Bundesregierung. Der Schwerpunkt liegt auf der Förderung von MINT-Berufen bei Mädchen und der Bekämpfung von Geschlechterstereotypen in der Berufswahl.
Kritische Einschätzung, bzw.: Was hat der Girls´Day erreicht?
Das zweite Kapitel analysiert die Erfolge und Herausforderungen des Girls' Day. Es werden sowohl die positive Wirkung des Projekts auf die Berufswahl von Mädchen als auch die Grenzen des Programms in Bezug auf die Gleichstellung von Frauen in MINT-Berufen diskutiert.
Schlüsselwörter
MINT-Berufe, Girls' Day, Berufsorientierung, Geschlechterstereotype, Gleichstellung, Berufswahl, Bildung, Unternehmen, Politik, Gesellschaft.
Häufig gestellte Fragen
Was ist der Girls' Day und wer kann daran teilnehmen?
Der Girls' Day ist ein jährlicher Aktionstag für Mädchen der Klassen 5 bis 10, der Einblicke in Berufsfelder bietet, in denen Frauen bisher unterrepräsentiert sind.
Was sind MINT-Berufe?
MINT steht für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik. In diesen Bereichen herrscht ein Mangel an weiblichen Fachkräften, weshalb der Girls' Day hier gezielt informiert.
Welche Ziele verfolgt der Girls' Day?
Hauptziele sind die Begeisterung von Mädchen für Technik und Naturwissenschaften, die Bekämpfung von Geschlechterstereotypen bei der Berufswahl und die Förderung der Gleichstellung.
Welche Rolle spielen Vorbilder beim Girls' Day?
Mädchen haben die Chance, weibliche Vorbilder in Führungspositionen und technischen Berufen kennenzulernen, um ihre eigene Berufs- und Lebensplanung zu erweitern.
Wird der Girls' Day in der Arbeit auch kritisch betrachtet?
Ja, die Arbeit enthält eine kritische Einschätzung, die sowohl die Erfolge bei der Berufsorientierung als auch die Grenzen des Programms hinsichtlich der tatsächlichen Gleichstellung analysiert.
Gibt es ein Pendant für Jungen?
Ja, die Arbeit zieht auch Vergleiche zum Boys' Day, der Jungen Berufe im sozialen oder pflegerischen Bereich näherbringen soll.
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- Anja Reckenfeld (Author), 2013, Der Girl's Day. Eine kritische Einschätzung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/268169