Grin logo
de en es fr
Boutique
GRIN Website
Publier des textes, profitez du service complet
Aller à la page d’accueil de la boutique › Philosophie - Mémoires générales, Epoques

Das Ding an sich in Kants 'Vernunft des reinen Verstands' und Schopenhauers 'Welt als Wille und Vorstellung'

Titre: Das Ding an sich in Kants 'Vernunft des reinen Verstands' und Schopenhauers 'Welt als Wille und Vorstellung'

Dossier / Travail , 2011 , 14 Pages , Note: 3,0

Autor:in: Melissa Grönebaum (Auteur)

Philosophie - Mémoires générales, Epoques
Extrait & Résumé des informations   Lire l'ebook
Résumé Extrait Résumé des informations

Die Unterscheidung von Traum und Wirklichkeit fällt den Menschen manchmal schwer. Könnte es nicht sein, dass es auch innerhalb der Wirklichkeit problematisch ist, Erscheinung von Realität zu unterscheiden, ohne dass sich der einzelne Mensch darüber im Klaren ist? Sowohl Kant als auch Schopenhauer stellten sich diese Frage und kamen zu der Überzeugung, dass es mehr geben müsse, als die dem Subjekt erscheinende Welt. In „Die Welt als Wille und Vorstellung“ und „Kritik der reinen Vernunft“ stellen Schopenhauer und Kant eine Philosophie vor, welche von dem Ding an sich ausgeht, welches das wahre Wesen der Gegenstände und bei Schopenhauer auch das der Menschen beschreibt.
In der folgenden Hausarbeit werde ich mich mit eben dieser Idee beschäftigen und das Ding an sich bei Kant wie auch den Willen, welchen Schopenhauer das Ding an sich nennt, herausstellen, um sie anschließend miteinander zu vergleichen. Abschließend wird eine kritische Betrachtung des Grundgedankens des Dinges an sich erfolgen.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Kant und das Ding an sich

a. Kant

b. Das Ding an sich

3. Schopenhauer und das Ding an sich

a. Schopenhauer

b. Das Ding an sich

4. Vergleich

5. Schlussbetrachtung

7. Literatur

Zielsetzung & Themen

Die Hausarbeit untersucht das philosophische Konzept des „Dings an sich“ bei Immanuel Kant und setzt es in Bezug zu Arthur Schopenhauers Begriff des „Willens“, um Gemeinsamkeiten und Unterschiede in ihrer Erkenntnistheorie herauszuarbeiten und kritisch zu hinterfragen.

  • Die erkenntnistheoretische Wende bei Kant
  • Die Rolle von Anschauung und Verstand
  • Die Metaphysik des Willens bei Schopenhauer
  • Der Vergleich der beiden Konzepte hinsichtlich ihrer Realitätswahrnehmung

Auszug aus dem Buch

2. Kant und das Ding an sich

Durch sein Werk „Kritik der reinen Vernunft“, welches 1781 das erste Mal erschien, wollte Kant – wie die meisten anderen Philosophen auch – eine Wende der Philosophie bewirken, indem er die Möglichkeiten der Metaphysik (griechisch: meta = über; physis = Natur) und deren Wahrheitsanspruch kritisierte, damit auch die Philosophie endlich den sicheren Gang der Wissenschaft einschlagen könne. Der Begriff „Kritik“ bedeutet in diesem Fall genauere Betrachtung und Überprüfung.

Begriffe der reinen Vernunft sind für Kant solche, welche rein aus der Vernunft unter Isolierung von Sinnlichkeit und Empfindung (Wirkung des Gegenstands auf die Vorstellungsfähigkeit) oder auch Erfahrung entsprungen sind. In seinem Werk der Tranzendentalphilosophie beschäftigt sich Kant mit der Kritik dieser Begriffe in Abgrenzung zu den anderen, sinnlichen, welche der Erfahrung, nicht allein der Vernunft entspringen. Eine Unterscheidung, die die bisherige Methaphysik so nicht vorgenommen hat.

Begriffe der Erfahrung, so Kants Hypothese, werden als Objekte apriorisch wahrgenommen und subjektiv in Abhängigkeit von Raum und Zeit geformt. Ihnen zu Grunde läge allerdings das unerkannte Ding an sich, worüber der Mensch nichts weiß. Die Erkenntnis wird erlangt durch die Wahrnehmung der Zeit und Raum unterliegenden Gegenstände und der dienenden, kategorisierenden Arbeit des Verstandes. Erkenntnis kann dabei den Begriff ihres Gegenstandes entweder bloß bestimmen (theoretische Erkenntnis der Vernunft) oder auch wirklich machen (praktische Erkenntnis der Vernunft). Der apriorische Teil müsse dabei immer klar erkennbar bleiben, um eine Vermischung zu vermeiden.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung führt in die Fragestellung ein, ob eine Unterscheidung von Erscheinung und Realität möglich ist, und skizziert das Vorhaben, Kants „Ding an sich“ mit Schopenhauers „Willen“ zu vergleichen.

2. Kant und das Ding an sich: Dieses Kapitel erläutert Kants erkenntnistheoretischen Ansatz der „Kritik der reinen Vernunft“, die Unterscheidung zwischen Erscheinung und dem unerkennbaren Ding an sich sowie die Rolle des Verstandes bei der Konstituierung von Erfahrung.

3. Schopenhauer und das Ding an sich: Hier wird Schopenhauers Philosophie dargestellt, in der die Welt als Vorstellung und als Wille definiert wird, wobei der Wille als das eigentliche, aber verborgene „Ding an sich“ identifiziert wird.

4. Vergleich: Dieser Abschnitt stellt die Gemeinsamkeiten und die wesentlichen Unterschiede zwischen Kants „Ding an sich“ und Schopenhauers „Willen“ gegenüber, insbesondere hinsichtlich der Freiheit und der Mächtigkeit des Willens.

5. Schlussbetrachtung: Das Fazit fasst zusammen, dass eine empirische Beweisbarkeit des „Dings an sich“ oder des „Willens“ nicht möglich ist und die philosophische Argumentation letztlich eine Interpretationsentscheidung bleibt.

7. Literatur: Verzeichnis der in der Arbeit verwendeten Quellen.

Schlüsselwörter

Ding an sich, Wille, Erkenntnistheorie, Immanuel Kant, Arthur Schopenhauer, Erscheinung, Metaphysik, Vernunft, Verstand, Vorstellung, Transzendentalphilosophie, Sinnlichkeit, Empirie, Noumenon, Phänomen

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit analysiert das erkenntnistheoretische Konzept des „Dings an sich“ und untersucht, wie dieses bei Immanuel Kant definiert ist und wie Arthur Schopenhauer dieses Konzept mit seinem Begriff des „Willens“ weiterentwickelt und umdeutet.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die zentralen Felder sind die Erkenntnistheorie, die Philosophie der Metaphysik, die Unterscheidung zwischen sinnlicher Erscheinung und wahrer Realität sowie das Verhältnis zwischen Subjekt und Objekt.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es, die Konzepte des „Dings an sich“ (Kant) und des „Willens“ (Schopenhauer) präzise herauszuarbeiten, miteinander zu vergleichen und eine kritische Würdigung ihrer wissenschaftlichen Haltbarkeit vorzunehmen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine philosophische Textanalyse und einen komparativen Vergleich der Primärwerke „Kritik der reinen Vernunft“ und „Die Welt als Wille und Vorstellung“.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die detaillierte Darstellung der Positionen Kants und Schopenhauers und mündet in einem direkten Vergleich ihrer Ansätze hinsichtlich Realitätswahrnehmung und Freiheit.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie „Ding an sich“, „Wille“, „Erkenntnistheorie“, „Erscheinung“ und „Transzendentalphilosophie“ zusammenfassen.

Wie unterscheidet sich die Auffassung von Freiheit zwischen Kant und Schopenhauer?

Während Kant Freiheit als eine Kategorie denkt, die auch im Bereich des „Dings an sich“ möglich ist, lehnt Schopenhauer diese Freiheit ab, da der Mensch als Erscheinung vollständig durch den Willen bestimmt sei.

Warum hält der Autor eine wissenschaftliche Beweisführung für schwierig?

Der Autor argumentiert, dass das „Ding an sich“ bzw. der „Wille“ per Definition außerhalb der empirischen Erfahrung liegt und somit naturwissenschaftlich oder empirisch nicht beweisbar, sondern nur denkbar ist.

Fin de l'extrait de 14 pages  - haut de page

Résumé des informations

Titre
Das Ding an sich in Kants 'Vernunft des reinen Verstands' und Schopenhauers 'Welt als Wille und Vorstellung'
Université
University of Kassel
Note
3,0
Auteur
Melissa Grönebaum (Auteur)
Année de publication
2011
Pages
14
N° de catalogue
V268374
ISBN (ebook)
9783656586906
ISBN (Livre)
9783656586876
Langue
allemand
mots-clé
ding kants vernunft verstands schopenhauers welt wille vorstellung
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Melissa Grönebaum (Auteur), 2011, Das Ding an sich in Kants 'Vernunft des reinen Verstands' und Schopenhauers 'Welt als Wille und Vorstellung', Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/268374
Lire l'ebook
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
Extrait de  14  pages
Grin logo
  • Grin.com
  • Expédition
  • Contact
  • Prot. des données
  • CGV
  • Imprint