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Die Ehe in ökonomischer Betrachtung

Veraltetes Liebesbekenntnis oder Werkzeug zur Nutzenmaximierung

Titel: Die Ehe in ökonomischer Betrachtung

Studienarbeit , 2013 , 7 Seiten , Note: Sehr Gut

Autor:in: David A. Gasser (Autor:in)

VWL - Mikroökonomie, allgemein
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Zusammenfassung Leseprobe Details

In der folgenden Arbeit soll der Sinn und der Nutzen der Ehe genau erläutert werden.
Es wird versucht die Beweggründe, welche für die beiden Parteien die eine Ehe eingehen, als ausschlaggebend gesehen werden, zu erörtern und ob diese noch genauso gültig sind wie zu früheren Zeiten.
Nach der Definition der Ehe, werden die Unterschiede von Econs und Humans diskutiert und wie beziehungsweise ob man die Ehe als staatliche Institution reformieren sollte.

Hierbei stütze ich mich auf Arbeiten der Verhaltensökonomen Richard H. Thaler und Gary S. Becker und werde diese als Grundlage für meine Argumentationen heranziehen.
Ziel der Arbeit ist, eine Tendenz zu finden, ob die Ehe ein noch zeitgemäßes Instrument zur Nutzenmaximierung ist, oder doch nur ein Bekenntnis für Romantiker.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 EINLEITUNG

2 DIE EHE

2.1 Econs versus Humans

2.1.1 Die Econs

2.1.2 Die Humans

3 CONCLUSIO

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Arbeit untersucht die Ehe aus einer mikroökonomischen Perspektive, um zu klären, ob sie ein zeitgemäßes Instrument zur Nutzenmaximierung darstellt oder primär ein romantisches Bekenntnis ist. Dabei werden insbesondere die theoretischen Ansätze von Gary S. Becker und Richard H. Thaler gegenübergestellt und kritisch hinterfragt.

  • Die ökonomische Betrachtung der Ehe als Institution zur Nutzenmaximierung
  • Gegenüberstellung von "Econs" (Homo Oeconomicus) und "Humans" (fehlerbehafteter Mensch)
  • Die Rolle staatlicher und religiöser Rahmenbedingungen bei der Eheschließung
  • Kritische Analyse der Motivationsfaktoren für eine Ehe (Kostenersparnis vs. emotionale Bindung)
  • Überlegungen zur notwendigen Trennung von staatlichen Institutionen und privaten zwischenmenschlichen Beziehungen

Auszug aus dem Buch

2.1 Econs versus Humans

Während Thaler seine Thesen auf die Beobachtung von Humans (homo sapiens), der fehlerhaft ist, stützt, bedient sich Becker der Econs (homo oeconomicus), der ohne Ausnahme richtig entscheidet und somit zwar ideal jedoch unrealistisch ist.

2.1.1 Die Econs

Econs verfügen über vollkommene Informationen und kennen somit Quantität als auch Qualität von In- und Output. Sie verfügen somit über klar definierte Präferenzen.

Thaler nimmt an, dass der Nutzen eines Haushalts von dessen Output abhängt und daher Menschen nur dann eine Ehe eingehen, wenn sich der Gesamtoutput der im Haushalt produzierten Güter maximiert. Er betont, „dass dieser Güteroutput nicht mit dem Sozialprodukt im Sinne der üblichen Messung gleichzusetzen ist, sondern Kinder, Partnerschaft, Gesundheit und eine Fülle anderer Güter miteinschließt.“ (Thaler 2009, 240)

Er vergleicht des Weiteren das Ehepaar mit einem Unternehmen, bei dem jede Partei für sich als Unternehmer gilt und den jeweils anderen als seinen Angestellten entlohnt und dafür selbst einen Gewinn erhält. (Thaler 2009, 239)

Zusammenfassung der Kapitel

1 EINLEITUNG: Die Einleitung führt in die ökonomische Fragestellung ein und erläutert das Ziel der Arbeit, die Beweggründe für eine Ehe unter Rückgriff auf verhaltensökonomische Theorien zu analysieren.

2 DIE EHE: Dieses Kapitel betrachtet die Ehe als ökonomisches Instrument zur Nutzenmaximierung und beleuchtet die Unterschiede in der Sichtweise von Econs und Humans hinsichtlich Eheschließung und staatlicher Regulierung.

3 CONCLUSIO: Das Fazit fasst zusammen, dass die ökonomische Betrachtung der Ehe zwar sinnvoll ist, jedoch nicht alle menschlichen Facetten wie Liebe erfassen kann, und plädiert für eine stärkere Trennung von privaten und staatlichen Angelegenheiten.

Schlüsselwörter

Ehe, Mikroökonomie, Nutzenmaximierung, Econs, Humans, Gary S. Becker, Richard H. Thaler, Präferenztheorie, Heiratsmarkt, Haushaltsproduktion, Institutionenökonomie, Verhaltensökonomie, Nutzen, Rationalität, Ehevertrag

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit analysiert die Institution der Ehe aus einer mikroökonomischen Perspektive, um zu untersuchen, inwiefern ökonomische Nutzenkalküle die Entscheidung zur Heirat beeinflussen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Die zentralen Themen sind die ökonomische Theorie der Ehe, der Vergleich zwischen rationalen Akteuren (Econs) und realen Menschen (Humans) sowie die Rolle des Staates bei der Legitimierung von Partnerschaften.

Welches Ziel verfolgt der Autor mit dieser Untersuchung?

Das primäre Ziel ist es, eine Tendenz zu ermitteln, ob die Ehe heute noch ein zeitgemäßes Instrument zur Nutzenmaximierung ist oder ob ihr Wert eher in anderen, nicht-ökonomischen Bereichen liegt.

Welche wissenschaftliche Methode wird in der Arbeit angewandt?

Es handelt sich um eine theoretische Arbeit, die auf der Literaturanalyse der Werke von Gary S. Becker und Richard H. Thaler basiert, um mikroökonomische Thesen auf das soziale Konstrukt der Ehe anzuwenden.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Definition der Ehe als Instrument der Nutzenmaximierung sowie eine Gegenüberstellung der Sichtweisen von Econs und Humans, ergänzt durch eine kritische Auseinandersetzung mit der staatlichen Rolle bei Eheschließungen.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Zu den wichtigsten Begriffen zählen "Nutzenmaximierung", "Econs", "Humans", "Heiratsmarkt" und "Haushaltsproduktion".

Warum unterscheidet der Autor zwischen "Econs" und "Humans"?

Diese Unterscheidung ist notwendig, da ökonomische Modelle oft den idealisierten "Homo Oeconomicus" (Econ) unterstellen, während die Realität (Humans) durch Fehler und emotionale Bindungen geprägt ist, was bei der Partnerwahl eine entscheidende Rolle spielt.

Wie bewertet der Autor die staatliche Rolle in Bezug auf die Ehe?

Der Autor hinterfragt, ob die heutige staatliche Institution der Ehe noch zeitgemäß ist, und schlägt vor, private zwischenmenschliche Beziehungen und staatliche Vorgaben klarer zu trennen.

Welche Analogie verwendet Thaler, um das Verhalten von Humans zu beschreiben?

Thaler nutzt die Analogie von Odysseus, der sich an den Mast bindet, um Versuchungen zu widerstehen; dies dient als Beispiel für die juristischen Schutzmaßnahmen, die Menschen (Humans) in Ehen eingehen, um ihre eigenen impulsiven Entscheidungen zu begrenzen.

Welche Faktoren neben der Ökonomie identifiziert der Autor als wesentlich für eine Ehe?

Der Autor hebt hervor, dass insbesondere emotionale und symbolische Themen, wie etwa die Liebe, zwar schwer messbar, aber essenzielle Bestandteile einer Ehe sind, die über reine ökonomische Berechnungen hinausgehen.

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Details

Titel
Die Ehe in ökonomischer Betrachtung
Untertitel
Veraltetes Liebesbekenntnis oder Werkzeug zur Nutzenmaximierung
Hochschule
Fachhochschule Salzburg
Note
Sehr Gut
Autor
David A. Gasser (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2013
Seiten
7
Katalognummer
V268399
ISBN (eBook)
9783656594086
ISBN (Buch)
9783656594055
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Ehe ökonomisch Thaler Becker wissenschaftliche Arbeit Mikroökonomie
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
David A. Gasser (Autor:in), 2013, Die Ehe in ökonomischer Betrachtung, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/268399
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Leseprobe aus  7  Seiten
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