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Managementsysteme in der Automobilindustrie

Grundlagen und Intergrationspotenziale der ISO/TS 16949 mit DIN EN ISO 14001

Title: Managementsysteme in der Automobilindustrie

Research Paper (undergraduate) , 2013 , 52 Pages , Grade: 1,4

Autor:in: Matthias Weiler (Author)

Business economics - Business Management, Corporate Governance
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Unternehmen haben prinzipiell vielfältige Spielräume zur Ausgestaltung ihrer Aktivitäten. Allerdings ergeben sich aus den Interaktionsbeziehungen mit ihren Geschäftspartnern zunehmend Anforderungen an eine nachvollziehbare Strukturierung und Transparenz von bestimmten Handlungsfeldern. So wie die Kapitalgeber schon seit Langem an einer aussagefähigen Kostenrechnung und Bilanzierung interessiert sind, besteht in den letzten Jahren ein vermehrtes Interesse sowohl der Wirtschaftspartner als auch der Öffentlichkeit an Aussagen über das Qualitätsniveau und den Grad der Umweltschutzbemühungen in der Organisation.
Die voranschreitende Globalisierung und der daraus resultierende verstärkte Wettbewerbsdruck führen zu neuen Anforderungen innerhalb von Märkten und Unternehmen. Die Japaner waren hier eindeutig die Vorreiter auf dem Weltmarkt mit ihren Qualitätsmanagement-Systemen (QMS) und dem daraus resultierenden Erfolg bzw. Nutzen. Sie waren es, die die Konkurrenz zum Umdenken und zum Handeln zwangen. In der Vergangenheit entstanden dadurch für jeden Unternehmensbereich zur besseren Handhabung der jeweiligen Aufgaben und Anforderungen weitere Managementsysteme (MS). Besonders in den Gebieten Qualität, Umwelt und Arbeitssicherheit zeichnet sich ein Trend zu eigenen Systemen ab.
In der Praxis haben sich zur Erfüllung dieser Anforderungen normierte, funktional orientierte Management-Systemstandards entwickelt. Beispiele hierfür sind die International Organization for Standardization (ISO) 9001 für Qualität, die ISO 14001 für Umwelt sowie der British Standard (BS) Occupational Health- and Safety Assessment Series (OHSAS) 18001 für den Arbeits- und Gesundheitsschutz.

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Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Problemstellung

1.2 Zielsetzung der Arbeit

1.3 Aufbau der Arbeit

2 Themenorientierte Managementsysteme

2.1 Qualitätsmanagement – Konzepte-Modelle und Systeme

2.1.1 Erfolgsfaktoren der Qualitätsmanagement-Modelle

2.1.2 Die Rolle der International Organization of Standardization (ISO)

2.1.3 Entwicklung der Normenreihe der ISO 9000

2.1.4 Die DIN EN ISO 9000 –Grundlagen und Begriffe

2.1.5 DIN EN ISO 9001 – Basisnorm und Mindestforderung

2.1.6 DIN EN ISO 9004 – Leitfaden zur Leistungsverbesserung

2.1.7 Entwicklung der QM-Systeme im automobilen Umfeld

2.1.7.1 Die Richtlinie QS-9000

2.1.7.2 Der Standard VDA 6.1 und die Derivate VDA 6.2 und VDA 6.4

2.1.8 Die ISO /TS 16949 –der automobile QM-Systemstandard

2.2 Umweltmanagementsysteme

2.2.1 Geschichtliche Entwicklung des Umweltmanagements

2.2.2 Übersicht der Umweltmanagement-Standards

2.2.2.1 British Standard (BS) 7750

2.2.2.2 Environmental Management and Audit Scheme (EMAS)

2.2.2.3 DIN EN ISO 14001 – Umweltmanagementsysteme

2.2.3 Grundlegende Forderungen der DIN EN ISO 14001

3 Integration der Regelwerke ISO/TS 16949 und DIN EN ISO 14001

3.1 Risiken von getrennten themenzentrierten Managementsystemen

3.2 Grundlagen der Integration

3.3 Ziele der Integration

4 Mögliche Umsetzungskonzepte zur Integration

4.1 Partielle Integration

4.2 Systemübergreifende Integration

4.3 Prozessorientiere Integration

5 Kritische Würdigung und Handlungsempfehlung

Zielsetzung & Themen

Die Studienarbeit untersucht die Anforderungen der Automobilindustrie an ihre Lieferanten im Bereich Qualitäts- und Umweltmanagement sowie die Potenziale und Integrationsmöglichkeiten der Normen ISO/TS 16949 und DIN EN ISO 14001 in ein integriertes Managementsystem (IMS).

  • Grundlagen von Qualitätsmanagement-Systemen (ISO 9000 ff.)
  • Entwicklung und Anforderungen des automobilen QM-Standards ISO/TS 16949
  • Umweltmanagementsysteme und die DIN EN ISO 14001
  • Chancen und Risiken bei der Integration getrennter Managementsysteme
  • Umsetzungskonzepte für ein integriertes Managementsystem (IMS)

Auszug aus dem Buch

3.1 Risiken von getrennten themenzentrierten Managementsystemen

Bei der Entwicklung der in Kapitel 2 betrachteten themenzentrierten Managementsysteme erkennt Riemenschneider (2001, S. 45-46) einen ähnlichen Verlauf. Der Systemaufbau basiert immer auf individuellen Problemstellungen, die dann von den jeweiligen Experten aufgebaut wurden, die diese konkreten Probleme lösten. Aus dieser Betrachtung resultiert die Einführung von Systemen, die aus der Lösungsperspektive einzelner Problemstellungen entstanden sind.

Bei dieser isolierten Betrachtung werden die Zusammenhänge zwischen den Komponenten Qualität und Umwelt zumeist vernachlässigt, was zu getrennten themenzentrierte Managementsystemen führt. Welche Risiken durch diese Trennung hervorgerufen werden können, hat Riemenschneider (ebd.) in folgende Problemfelder gegliedert:

Unternehmenspolitik: Die Existenz einer Qualitätspolitik parallel zu einer Umweltpolitik und jeweils daraus abgeleiteten Zielsetzungen bergen das Risiko der Verwirrung und damit der Infragestellung der Glaubwürdigkeit des Führungskonzepts.

Beschreibung von Abläufen und Tätigkeiten: Verfahren aus zwei verschiedenen Perspektiven in zwei unterschiedlichen Dokumenten sind nicht aufeinander abgestimmt und können sich sogar widersprechen. Dies kann dazu führen, dass die Mitarbeiter nach eigenen Vorstellungen Prioritäten setzen und daraus resultierend Entscheidungen treffen.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die zunehmenden Anforderungen an Unternehmen in Bezug auf Qualitäts- und Umweltmanagement ein und definiert das Ziel sowie den Aufbau der Arbeit.

2 Themenorientierte Managementsysteme: In diesem Kapitel werden die Konzepte, historischen Entwicklungen und Anforderungen der Qualitätsmanagement-Normenreihe (ISO 9000 ff., ISO/TS 16949) sowie der Umweltmanagement-Standards (ISO 14001, EMAS) analysiert.

3 Integration der Regelwerke ISO/TS 16949 und DIN EN ISO 14001: Das Kapitel behandelt die Risiken isolierter Managementsysteme sowie die theoretischen Grundlagen und Zielsetzungen für deren Zusammenführung in ein integriertes Managementsystem.

4 Mögliche Umsetzungskonzepte zur Integration: Hier werden drei konkrete Konzepte zur Integration – partielle, systemübergreifende und prozessorientierte Integration – untersucht und gegenübergestellt.

5 Kritische Würdigung und Handlungsempfehlung: Das letzte Kapitel bietet eine wissenschaftlich fundierte Zusammenfassung der Erkenntnisse und empfiehlt, basierend auf den Anforderungen der ISO/TS 16949, die prozessorientierte Integration.

Schlüsselwörter

Qualitätsmanagement, Umweltmanagement, ISO 9001, ISO/TS 16949, DIN EN ISO 14001, Automobilindustrie, Integriertes Managementsystem, IMS, Prozessorientierung, Systemintegration, Zertifizierung, Qualitätssicherung, Lieferantenmanagement, Nachhaltigkeit, Prozessorganisation

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Studienarbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der wissenschaftlichen Analyse von Managementsystemen für Qualität und Umwelt in der Automobilindustrie und wie diese in ein integriertes Managementsystem zusammengeführt werden können.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die zentralen Themen sind die Normenreihe ISO 9000 ff., insbesondere ISO/TS 16949, sowie Umweltmanagement-Standards wie DIN EN ISO 14001, und deren gemeinsame Integration.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es, die grundlegenden Anforderungen dieser Systemstandards zu klären, Synergien für eine Integration aufzuzeigen und zu bewerten, welche Lösungsansätze für Unternehmen unter welchen Bedingungen zu präferieren sind.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer wissenschaftlichen Literaturanalyse und der Auswertung bestehender Normenwerke, um die Potenziale und Risiken für ein integriertes Managementsystem abzuleiten.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert erst die getrennten Themenfelder Qualität und Umwelt, diskutiert die Risiken paralleler Systeme und vergleicht anschließend Umsetzungsstrategien wie die partielle, systemübergreifende und prozessorientierte Integration.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Begriffe sind Qualitätsmanagement, Umweltmanagement, ISO/TS 16949, DIN EN ISO 14001, Integration, Prozessorientierung und Integriertes Managementsystem (IMS).

Warum ist eine prozessorientierte Integration laut Verfasser zu bevorzugen?

Da die ISO/TS 16949 einen prozessorientierten Aufbau zwingend vorschreibt und dieses Konzept durch reduzierte Schnittstellen sowie erhöhte Transparenz den größten Effizienzgewinn ermöglicht.

Was sind die Hauptfaktoren, die die Komplexität einer Integration beeinflussen?

Zu den Faktoren gehören die Branche, die Unternehmensstruktur (KMU vs. Konzern), der Reifegrad der bestehenden Systeme und die Verfügbarkeit von Ressourcen für das Integrationsprojekt.

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Details

Title
Managementsysteme in der Automobilindustrie
Subtitle
Grundlagen und Intergrationspotenziale der ISO/TS 16949 mit DIN EN ISO 14001
College
Steinbeis University Berlin
Grade
1,4
Author
Matthias Weiler (Author)
Publication Year
2013
Pages
52
Catalog Number
V268406
ISBN (eBook)
9783656594123
ISBN (Book)
9783656594093
Language
German
Tags
managementsysteme automobilindustrie grundlagen intergrationspotenziale iso/ts
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Matthias Weiler (Author), 2013, Managementsysteme in der Automobilindustrie, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/268406
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