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Das Ende der napoleonischen Fremdherrschaft in Deutschland

Titel: Das Ende der napoleonischen Fremdherrschaft in Deutschland

Seminararbeit , 1998 , 11 Seiten , Note: 2,3

Autor:in: M.A. Olaf Kunde (Autor:in)

Geschichte Europas - Neuzeit, Absolutismus, Industrialisierung
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Das Thema dieser Arbeit behandelt das Ende der napoleonischen Fremdherrschaft in Deutschland. Folgende Schwerpunkte werden ausgearbeitet:
- Der Russlandfeldzug Napoleons und sein Scheitern,
- Die darausfolgenden Impulse für das Entstehen der deutschen Befreiungsbewegung,
- Die Enstehung des Bündnisses gegen Frankreich,
- die Kriegsereignisse im Frühjahr und Herbst 1813,
- sowie die sich anschliessenden Konsequenzen nach dem Kriegsende für die deutschen Teilstaaten.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Der Rußlandfeldzug Napoleons

2. Das Entstehen der Befreiungsbewegung

3. Der Frühjahrsfeldzug 1813

4. Der Herbstfeldzug 1813

5. Die Konsequenzen des Befreiungskrieges für die deutschen Teilstaaten

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht den historischen Prozess des Zusammenbruchs der napoleonischen Herrschaft in Deutschland, wobei der Schwerpunkt auf den militärischen Entwicklungen, der Entstehung patriotischer Widerstandsbewegungen sowie den sozio-politischen Folgen für die deutschen Teilstaaten nach der Völkerschlacht bei Leipzig liegt.

  • Die ökonomischen und strategischen Hintergründe des Russlandfeldzugs von 1812
  • Die Genese der deutschen Befreiungsbewegung und die Rolle der preußisch-russischen Allianz
  • Der militärische Verlauf der Feldzüge in den Jahren 1813 bis zum Sturz Napoleons
  • Die Auswirkungen der kriegerischen Auseinandersetzungen auf die Zivilbevölkerung, insbesondere in Sachsen
  • Die politische Neuordnung durch das Metternichsche System nach dem Wiener Kongress

Auszug aus dem Buch

1. Der Rußlandfeldzug Napoleons

Der Russlandfeldzug stellt den Anfang vom Ende der napoleonischen Fremdherrschaft und den Verlust der Hegemonialstellung Frankreichs in Europa dar.

Das Agrarland Russland litt schwer an den Folgen der von Napoleon verhängten Kontinentalsperre. Durch den Erlaß der Kontinentalsperre wollte Napoleon vor allem die wirtschaftliche Vormachtstellung des großen Konkurrenten England beschränken und auf diesem Wege die eigene Dominanz in Europa ausbauen und sichern. Diese Blockade implizierte gleichermaßen enorme und gewichtige Auswirkungen auf die anderen Staaten Europas wie Russland oder die zersplitterten Feudalstaaten Deutschlands. Die Aristokratie Russlands wurde ärmer und erlitt große finanzielle Verluste. Augrund dieser Tatsache drängten sie auf eine Veränderung in der Außenpolitik Russlands. Der Zar Alexander war sehr enttäuscht über den Etat der Verträge zwischen Russland und Frankreich.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Der Rußlandfeldzug Napoleons: Dieses Kapitel analysiert die Ursachen des Scheiterns des französischen Feldzuges gegen Russland, insbesondere die Auswirkungen der Kontinentalsperre und die verheerenden logistischen Nachteile.

2. Das Entstehen der Befreiungsbewegung: Hier wird der wachsende Widerstand in den deutschen Gebieten, eingeleitet durch die Konvention von Tauroggen und den beginnenden Patriotismus, thematisiert.

3. Der Frühjahrsfeldzug 1813: Das Kapitel beschreibt die militärischen Auseinandersetzungen in Sachsen, die Rolle des Waffenstillstands von Pläswitz und den Beitritt Österreichs zum Bündnis gegen Napoleon.

4. Der Herbstfeldzug 1813: Fokus liegt hier auf den militärischen Erfolgen der Alliierten, dem Wendepunkt durch die Völkerschlacht bei Leipzig und dem Rückzug Napoleons aus Deutschland.

5. Die Konsequenzen des Befreiungskrieges für die deutschen Teilstaaten: Abschließend werden die verheerenden Folgen des Krieges für die Bevölkerung Sachsens sowie die politische Restauration durch das Metternichsche System beleuchtet.

Schlüsselwörter

Napoleon, Russlandfeldzug, Befreiungskriege, Kontinentalsperre, Völkerschlacht bei Leipzig, Metternich, Sachsen, Preußen, Patriotismus, Rheinbund, Wiener Kongress, Restauration, Generalgouvernement, Befreiungsbewegung, Fremdherrschaft

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit analysiert das Ende der napoleonischen Hegemonie in Deutschland, beginnend mit dem verheerenden Russlandfeldzug bis zur politischen Neuordnung auf dem Wiener Kongress.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Zentrale Aspekte sind der militärische Niedergang der französischen Armee, die mobilisierende Kraft der Befreiungsbewegung und das Schicksal der deutschen Staaten während dieser Umbruchsphase.

Welche Forschungsfrage verfolgt der Autor?

Das Ziel ist die historische Rekonstruktion, wie der Zusammenbruch des französischen Unterdrückungssystems den Weg für die Neuordnung Europas ebnete.

Welche wissenschaftliche Methode wird angewandt?

Die Arbeit stützt sich auf eine fundierte Literaturanalyse historischer Standardwerke zur Geschichte Sachsens und der napoleonischen Ära.

Was behandelt der Hauptteil der Arbeit?

Der Hauptteil gliedert sich in chronologische Abschnitte von 1812 bis 1813, die militärische Feldzüge und politische Reaktionen der deutschen Akteure detailliert nachzeichnen.

Welche Schlüsselbegriffe prägen die Arbeit?

Die Arbeit ist durch Begriffe wie Befreiungskriege, Kontinentalsperre, Völkerschlacht, Nationaler Patriotismus und Metternichsche Restauration geprägt.

Warum war der Waffenstillstand von 1813 aus napoleonischer Sicht so kritisch?

Er wird als taktischer Fehler bezeichnet, da er nicht Napoleon nützte, sondern seinen Gegnern die notwendige Zeit zur militärischen Verstärkung und Bündnisbildung verschaffte.

Welche spezifische Auswirkung hatte der Krieg auf Sachsen?

Sachsen litt unter massiven Zerstörungen und hohen Verlusten an Menschenleben, verlor durch die Politik seines Königs die politische Bedeutung und wurde als Verlierer unter fremde Verwaltung gestellt.

Welchen Einfluss hatte Metternich auf die nachnapoleonische Zeit?

Metternich verhinderte die Bestrebungen nach einem vereinten Deutschland und setzte die reaktionäre Machtpolitik durch, was die Hoffnungen der bürgerlichen Freiheitsbewegung bremste.

Ende der Leseprobe aus 11 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Das Ende der napoleonischen Fremdherrschaft in Deutschland
Hochschule
Technische Universität Dresden  (Institut für Geschichte)
Veranstaltung
Die Französische Revolution und Deutschland (1789-1815)
Note
2,3
Autor
M.A. Olaf Kunde (Autor:in)
Erscheinungsjahr
1998
Seiten
11
Katalognummer
V268409
ISBN (eBook)
9783656594116
ISBN (Buch)
9783656594109
Sprache
Deutsch
Schlagworte
ende fremdherrschaft deutschland
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
M.A. Olaf Kunde (Autor:in), 1998, Das Ende der napoleonischen Fremdherrschaft in Deutschland, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/268409
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  11  Seiten
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