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Vereinbarkeit von Karriere und Familie

Traditionelle Rollenverteilung bei Expatriate-Managern

Titre: Vereinbarkeit von Karriere und Familie

Dossier / Travail de Séminaire , 2013 , 23 Pages , Note: 1,0

Autor:in: Annika Andresen (Auteur)

Sociologie - Travail, Education, Organisation
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In dieser Arbeit werde ich die Vereinbarkeit von Beruf und Familie bei Expatriates untersuchen. Diese wird zumeist durch eine traditionelle Rollenverteilung der beiden Partner ermöglicht, wobei die meist ebenfalls qualifizierte Frau ihre (berufliche) Selbstverwirklichung stark zurückstellt. Daher werde ich die Lebensrealität von „expatriate wives“ auf Schwierigkeiten, aber auch Chancen und Zugewinne hin untersuchen, um aufzuzeigen, inwiefern eine Akzeptanz der traditionellen Rollenverteilung während einer Entsendung gelingen kann.
Gegliedert ist meine Arbeit so, dass ich zunächst einige begriffliche Abgrenzungen vornehme (Familie, Karriere, Arbeitsteilung und Vereinbarkeit von Karriere und Familie), um anschließend die hier gemeinte Auslandsentsendung zu umreißen und einige damit verbundene Fachtermini einzuführen. Daran anknüpfend beschreibe ich, wie sich das Problem der Vereinbarkeit von Karriere und Familie bei Managern im Zuge eines Auslandseinsatzes verschärft und mit welchen Veränderungen, Herausforderungen aber auch Chancen dieser für die Beteiligten verbunden ist. In dem
Zusammenhang werde ich speziell thematisieren, welche Rolle verschiedene Anreize, Praktiken, Zugeständnisse und Kompensationen dabei spielen. In einem kurzen Exkurs gehe ich auf Dual Career Couples und weibliche Expatriate-Managerinnen ein, um schließlich in einer Schlussbemerkung meine Arbeit zu resümieren und einen Ausblick zu liefern.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einführung

2. Begriffsklärungen

2.1 Familie

2.2 Arbeit

2.3 Arbeitsteilung

2.4 Vereinbarkeit von Karriere und Familie bei Managern

3. Auslandsentsendungen

4. Traditionelle Rollenverteilung im „Expat-Alltag“

4.1 Interventionen und Zugeständnisse im Binnenraum der Familie

4.2 Kulturschock und veränderte Rollenanforderungen

4.3 Innerfamiliäre Abhängigkeiten im Spannungsfeld von Bindung und Entgrenzung

4.4 Strukturverlust und Gestaltungsfreiheiten

4.5 Erweiterung von gesellschaftlichem und kulturellem Horizont

5. Exkurs: Dual Career Couples und weibliche Expatriate-Managerinnen

6. Schlussbemerkung

7. Literaturverzeichnis

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Vereinbarkeit von Karriere und Familie bei Expatriates. Dabei steht die Lebensrealität mitausreisender Partnerinnen im Fokus, um aufzuzeigen, inwieweit eine traditionelle Rollenverteilung während einer Entsendung gelingen kann und welche Herausforderungen sowie Chancen damit für die Betroffenen verbunden sind.

  • Soziologische Analyse der Rollenverteilung bei Auslandseinsätzen von Managern.
  • Untersuchung der Lebenswirklichkeit von „expatriate wives“ in einer neuen kulturellen Umgebung.
  • Thematisierung von Belastungen, wie Kulturschock und dem Verlust sozialer Unterstützungsnetzwerke.
  • Diskussion von Kompensationsstrategien und der Bedeutung familiärer Stabilität für den beruflichen Erfolg.
  • Analyse der Dynamiken in der Paar- und Familienbeziehung unter Druckbedingungen.

Auszug aus dem Buch

4.1 Interventionen und Zugeständnisse im Binnenraum der Familie

Aufgrund von Bildungshomologien im Heiratsverhalten, sind die Partnerinnen von Expatriate-Managern oft ebenfalls hochqualifiziert und streben eine Karriere an. Da nicht von einer selbstverständlichen Bereitschaft zum Verzicht dieser – insbesondere bei jüngeren Frauen - ausgegangen werden kann, wird eine komplexe Gemengelage aus Selbst- und Fremdansprüchen deutlich (vgl. Minssen2012:75). Ein zentraler Konfliktbereich scheint die Zeit, die der Familie zur Verfügung gestellt wird. So bedarf es aufwendiger Strategien zur Verteidigung des Status quo (vgl. Liebold,2001:161). Diese changieren zwischen Beharrlichkeit, Rechtfertigung und einem sensiblen Gespür für notwendige Interventionen und Zugeständnisse.

Allgemein „bezahlen“ Manager ihr Festhalten an traditionellen Rollenverteilungen mit einer Fremdheit im Privaten, dabei dämmert ihnen zunehmend ihre Unselbstständigkeit in Alltagsdingen und ihre emotionale Angewiesenheit auf andere (vgl. Liebold, 2001: 38f.). Dieser Umstand trifft bei Expatriate-Managern sicher noch deutlicher zu, was eine gesteigerte Wertschätzung für den Rückhalt der Familie wahrscheinlich macht und auch das Ausmaß der angesprochenen Interventionen und Zugeständnisse erhöhen mag. Diese sind höchst individuell und werden im Binnenraum der Familie ausgehandelt.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einführung: Die Einleitung legt das Forschungsinteresse dar, indem sie die Vereinbarkeit von Beruf und Familie bei Auslandstätigkeiten von Managern in einen soziologischen Kontext einbettet.

2. Begriffsklärungen: Dieses Kapitel definiert die zentralen Konzepte wie Familie, Arbeit und Arbeitsteilung, um ein fundiertes Verständnis für die anschließende Problemanalyse zu schaffen.

3. Auslandsentsendungen: Hier werden die Rahmenbedingungen, Motive und Herausforderungen von Entsendungen deutscher Fach- und Führungskräfte in westliche Auslandskulturen skizziert.

4. Traditionelle Rollenverteilung im „Expat-Alltag“: Das Hauptkapitel beleuchtet die komplexen Prozesse der Rollenaushandlung zwischen dem entsandten Manager und seiner Familie im Gastland.

5. Exkurs: Dual Career Couples und weibliche Expatriate-Managerinnen: Dieser Abschnitt betrachtet spezifische Konstellationen, in denen beide Partner hochqualifiziert sind oder die Frau selbst die Managementposition innehat.

6. Schlussbemerkung: Die Arbeit resümiert die gewonnenen Erkenntnisse und formuliert einen Ausblick auf zukünftige Entwicklungen im Bereich der internationalen Mobilität.

7. Literaturverzeichnis: Auflistung der in der Hausarbeit verwendeten wissenschaftlichen Quellen und Online-Quellen.

Schlüsselwörter

Expatriates, Auslandseinsatz, Vereinbarkeit, Karriere, Familie, traditionelle Rollenverteilung, Expatriate-Wives, Arbeitssoziologie, Entgrenzung, soziale Netzwerke, Doppelkarriere, Management, Mobilität, Kulturschock, Familiensoziologie.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die Vereinbarkeit von Karriere und Familie bei Managern, die ins Ausland entsandt werden, und wie dies die traditionelle Rollenverteilung innerhalb der Familie beeinflusst.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die soziologische Betrachtung von Expatriate-Familien, die Herausforderungen durch Auslandseinsätze sowie die Aushandlungsprozesse häuslicher Arbeitsteilung.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das primäre Ziel ist es, die Schwierigkeiten und Chancen der traditionellen Rollenverteilung im Auslandskontext zu beleuchten und aufzuzeigen, wie diese für die Beteiligten gelingen kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Fundierung durch soziologische Literaturanalyse und nutzt empirische Erkenntnisse aus Studien, um die Lebensrealität von Expatriates zu beschreiben.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden der Alltag von Partnerinnen, soziale Isolation, die Auswirkungen des Kulturschocks sowie Strategien der Familie zur Aufrechterhaltung von Stabilität diskutiert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind unter anderem Expatriates, Vereinbarkeit, traditionelle Rollenverteilung, Entgrenzung und Dual Career Couples.

Wie unterscheidet sich die Rolle der Ehefrau im Ausland von der in Deutschland?

Im Ausland ist die Ehefrau oft stärker auf die Rolle der Hausfrau begrenzt und verliert ihre berufliche Identität, muss sich jedoch gleichzeitig in einer oft fremden Umgebung alleine organisieren.

Warum spielt die Familie für Unternehmen eine so große Rolle beim Auslandseinsatz?

Die Familie fungiert als „Bollwerk“ gegen die Anforderungen des Auslandseinsatzes; ein stabiler Familienrückhalt steigert die Leistungsfähigkeit des Managers und reduziert das Risiko eines vorzeitigen Abbruchs.

Was versteht man unter dem in der Arbeit erwähnten „Beziehungsdreieck“?

Es beschreibt das Verhältnis zwischen Arbeitgeber, Arbeitnehmer und dessen Familie, das bei Auslandseinsätzen komplexer wird und eine stärkere Einbindung der Familie durch das Unternehmen erfordert.

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Résumé des informations

Titre
Vereinbarkeit von Karriere und Familie
Sous-titre
Traditionelle Rollenverteilung bei Expatriate-Managern
Université
Bielefeld University
Note
1,0
Auteur
Annika Andresen (Auteur)
Année de publication
2013
Pages
23
N° de catalogue
V268551
ISBN (ebook)
9783656595960
ISBN (Livre)
9783656595991
Langue
allemand
mots-clé
vereinbarkeit karriere familie traditionelle rollenverteilung expatriate-managern
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Annika Andresen (Auteur), 2013, Vereinbarkeit von Karriere und Familie, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/268551
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